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		<title>LinkedIn SpammedIn</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 13:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
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<p>Ich habe gerade meinen Account bei LinkedIn gel&#246;scht. Der Grund: Spam. Ich habe Accounts auf ziemlich vielen Webseiten und sozialen Netzwerken. Wenn mich etwas nervt, dann von diesen mit Mails der Sorte Bla macht Pups zugeballert zu werden. Deshalb habe ich Notifictions fast &#252;berall ausgeschaltet. Manche Webseiten machen es dem Anwender mit Absicht schwierig (&#8220;Wenn Sie keine Mails erhalten wollen, schicken Sie unserem Support dienstags zwischen 8.30 und 8.45 ein Fax mit folgendem drei&#223;igstelligen Key&#8230;&#8221;) und ein wahrer meister des Lock-In durch Unbedienbarkeit ist LinkedIn.</p>
<p>Niemand durchschaut, wie die Seite funktioniert, wie man dort Lebensl&#228;ufe korrekt anlegt, und vor allem warum man eigentlich dort ist. Meine Updates-Seite besteht ausschlie&#223;lich aus nach LinkedIn reingeleiteten Tweets (die ich besser auf Twitter selber nachlese. Es hat einen Grund, wenn man bestimmten Leuten nicht auf Twitter folgt, und es ist Social Pollution, wenn sie ihre Tweets automatisiert nach LinkedIn, Facebook usw. reinleiten. Wobei ich bei Facebook immerhin das Abonnement unabh&#228;ngig von der Friendship k&#252;ndigen kann, was ich in erstaunlich vielen F&#228;llen auch tue. Das nur am Rande.)</p>
<p>Man ist nur bei LinkedIn, weil man glaubt, es zu m&#252;ssen. Und ich w&#228;re noch dort, w&#252;rde LinkedIn in Bezug auf Notification-Mails nicht so passiv-aggressiv mit seinen Nutzern umgehen. Dass Nutzer sozialer Netzwerke rumspammen, l&#228;sst sich nicht verhindern. Aber der Betreiber selbst? Nach mehrfachen Klagen auf Twitter reagiert LinkedIn sogar und schrieb mir dort, ich k&#246;nne meine Mail-Einstellungen da und da &#228;ndern. Das ist die Seite mit den glorreichen sieben Untermen&#252;s. Muss man sich mal vorstellen. Sieben Untermen&#252;s, um einzustellen, was f&#252;r Benachrichtigungen man erh&#228;lt!</p>
<p><a href="http://www.ennomane.de/wp-content/linkedin.png"><img class="alignnone size-full wp-image-5001" title="linkedin" src="http://www.ennomane.de/wp-content/linkedin.png" alt="" width="480" height="157" /></a></p>
<p>Leider funktionieren sie nicht. Alle, alle wirklich alle Einstellungen sind auf &#8220;Schick! Mir! Keine! Mail!&#8221; gesetzt, aber trotzdem bekomme ich weiterhin welche. Ich wei&#223; nicht mehr, was ich tun soll. Au&#223;er den <a href="https://www.linkedin.com/secure/settings?closemyaccountstart=&amp;goback=%2Enas_*1_*1_*1">Account l&#246;schen</a>. Hiermit erledigt (hoffe ich). War mir ein Vergn&#252;gen. Danke.</p>
 <p><a href="http://www.ennomane.de/?flattrss_redirect&amp;id=4999&amp;md5=f2124ce65b9deac64efbd033a652f030" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.ennomane.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><script type="text/javascript">
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		<title>Rezension: Walter Isaacson &#8211; Steve Jobs (die autorisierte Biographie des Apple-Gr&#252;nders)</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 23:46:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
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<p>Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung. Subjekt, Verb, Objekt, Nebensatz erster Ordnung.</p>
<p><strong>tl;dr</strong></p>
<p>Nichts neues, langweilig, unreflektiert und schlecht geschrieben.</p>
<p><em>Foto: <a href="https://twitter.com/julia_witt">Julia Witt</a></em></p>
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		<title>Twitter im Januar</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 08:00:20 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Nachfaven bitte draufklicken.</p>
<p><a href="https://twitter.com/#!/hoch21/status/153120911602630658"><img class="alignnone size-full wp-image-4897" title="twitter_hoch21" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitter_hoch214.png" alt="" width="480" height="237" /></a><a href="https://twitter.com/#!/sechsdreinuller/status/153950219187400704"><img class="alignnone size-full wp-image-4907" title="twitter_sechsdreinuller" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitter_sechsdreinuller2.png" alt="" width="480" height="239" /></a><a href="https://twitter.com/#!/Aspelkamp/status/154892388073078784"><img class="alignnone size-full wp-image-4909" title="twitter_aspelkamp" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitter_aspelkamp.png" alt="" width="480" height="194" /></a><a href="https://twitter.com/#!/zynaesthesie/status/155971438015287296"><img class="alignnone size-full wp-image-4913" title="twitter_zynaesthesie" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitter_zynaesthesie.png" alt="" width="480" height="214" /></a><a href="https://twitter.com/#!/ZeuxSchreiber/status/155556506283151361"><img class="alignnone size-full wp-image-4915" title="twitterzeuxschreiber" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitterzeuxschreiber.png" alt="" width="480" height="217" /></a><a href="https://twitter.com/#!/sechsdreinuller/status/157355431331770368"><img class="alignnone size-full wp-image-4946" title="twitter_sechsdreinuller" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitter_sechsdreinuller3.png" alt="" width="480" height="220" /></a><a href="https://twitter.com/#!/arschhaarzopf/status/158540104363814914"><img class="alignnone size-full wp-image-4950" title="twitter_arschhaarzopf" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitter_arschhaarzopf3.png" alt="" width="480" height="216" /></a><a href="https://twitter.com/#!/UteWeber/status/159201636827398144"><img class="alignnone size-full wp-image-4951" title="twitter_uteweber" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitter_uteweber.png" alt="" width="480" height="257" /></a><a href="https://twitter.com/#!/zeitweise/status/159972214043721728"><img class="alignnone size-full wp-image-4955" title="twitter_zeitweise" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitter_zeitweise.png" alt="" width="480" height="213" /></a><a href="https://twitter.com/#!/mogelpony/status/160368409962487810"><img class="alignnone size-full wp-image-4957" title="twitter_mogelpony" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitter_mogelpony.png" alt="" width="480" height="196" /></a><a href="https://twitter.com/#!/HerrVanBohm/status/161717349634945024"><img class="alignnone size-full wp-image-4964" title="twitter_herrvanbohm" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitter_herrvanbohm.png" alt="" width="480" height="192" /></a><a href="https://twitter.com/#!/mspro/status/162342640937996288"><img class="alignnone size-full wp-image-4966" title="twitter_mspro" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitter_mspro3.png" alt="" width="480" height="253" /></a><a href="https://twitter.com/#!/nichtstefanraab/status/162552403483308033"><img class="alignnone size-full wp-image-4968" title="twitter_nichtstefanraab" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitter_nichtstefanraab1.png" alt="" width="480" height="234" /></a><a href="https://twitter.com/#!/Pia_Poulain/status/163244530815082496"><img class="alignnone size-full wp-image-4983" title="twitter_pia_poulain" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitter_pia_poulain.png" alt="" width="480" height="240" /></a></p>
 <p><a href="http://www.ennomane.de/?flattrss_redirect&amp;id=4892&amp;md5=073f693dc07306fd2b194efc4869f9aa" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.ennomane.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><script type="text/javascript">
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		<title>M&#228;rtyrer</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 22:59:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ennomane.de/wp-content/kim.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4987" title="kim" src="http://www.ennomane.de/wp-content/kim.jpg" alt="" width="476" height="409" /></a></p>
<p>Seit Tagen nerven Varianten dieses Bildes (Quelle unbekannt) in meinem Facebook-Stream. Die Gegen&#252;berstellung soll suggerieren: Kim Schmitz sei eigentlich ein Guter und wird viel zu hart bestraft, vor allem im Vergleich zu dem Schwein, das Frauen vergewaltigt und ermordet hat und daf&#252;r mit &#8220;nur&#8221; 20 Jahren davon kam. <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2012/01/24/gerechtigkeit-fuer-kim-dotcom.aspx">Auch wenn Don Alphonso teilweise zu recht bemerkt,</a> dass Kim Schmitz immerhin eine Plattform geschaffen habe, bei der die User freiwillig f&#252;r Inhalte zahlten, was die Industrie angeblich nicht hinbekommt (&#228;h&#8230; iTunes anyhow?), darf man nicht vergessen, dass die Urheber von den Megaupload-Millionen keinen Cent abbekamen. (Und ich meine Urheber, nicht Verwerter.) Wenn die Urheber schon nichts abbekommen, dann doch lieber wegen klassischem Peer2Peer à la BitTorrent, als dass sich ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kim_Schmitz">einschl&#228;gig bekannter Betr&#252;ger, Hehler und Wirtschaftskrimineller</a> feist am Datenstrom bereichert.</p>
<p>Also Leute, ich bitte euch &#8211; vergesst es! Kim Schmitz taugt nicht zum M&#228;rtyrer. Weder wurde er wegen Megaupload verurteilt, noch stimmt das angegebene Strafma&#223; von 50 Jahren. Im Moment ist er in Neuseeland in <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Megaupload-Kimble-bleibt-in-U-Haft-1419806.html">Untersuchungshaft</a>, wobei die Frage gekl&#228;rt wird, ob er in die USA ausgeliefert wird, wo ihm im Falle einer Verurteilung bis zu 20 Jahre drohen &#8211; mit etwas Gl&#252;ck also weniger als dem Vergewaltiger, der &#252;brigens in Spanien hinter Gittern sitzt, einem Land mit v&#246;llig anderem Rechtssystem, sofern die Geschichte stimmt. Also bitte denkt nach, bevor ihr &#196;pfel mit Nazis vergleicht und reflexartig auf &#8220;Teilen&#8221; klickt. Ihr verliert sonst einen IQ-Test.</p>
 <p><a href="http://www.ennomane.de/?flattrss_redirect&amp;id=4986&amp;md5=f3bd95adc026bd58ad70c058c3aeaf00" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.ennomane.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><script type="text/javascript">
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		<title>Links der Woche</title>
		<link>http://www.ennomane.de/2012/01/29/links-der-woche-102/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 11:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<ul class="scrd_digest">
<li>
<div><a href="http://neusprech.org/verfassungsschutz/">Verfassungsschutz</a>:Der V. soll also daf&#252;r sorgen, dass hierzulande niemand Verschw&#246;rungen mit dem Ziel plant, unsere im Grundgesetz verankerten Rechte abzuschaffen. Davon gibt es eine ganze Menge. Das Brief- und das Postgeheimnis etwa, die Unverletzlichkeit der Wohnung, die Rede- und Demonstrationsfreiheit, das Vertrauen in die Sicherheit von Computern – nur um ein paar Beispiele zu nennen. Im Prinzip eine tolle Idee. Leider kann der V. das offensichtlich nur, indem er heimlich Briefe und Mails liest, Telefonate belauscht, in Wohnungen einbricht, beobachtet, wer wof&#252;r demonstriert und Computer verwanzt.</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,811506,00.html">Verfassungsschutz-Aff&#228;re: Das Grundgesetz ist links</a>:Das Grundgesetz ist gro&#223;artig. Es lohnt unbedingt, dieses Gesetz zu sch&#252;tzen. Man sollte es allerdings vorher mal lesen. Artikel 14, Eigentum verpflichtet, oder Artikel 15, Produktionsmittel k&#246;nnen vergesellschaftet werden &#8211; wer das zur Richtschnur seines politischen Handelns machen wollte, w&#228;re in Deutschland ein Revolution&#228;r. Und damit ein Fall f&#252;r die Bespitzelung durch den Verfassungsschutz.</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://fxneumann.de/2012/01/16/rollen-im-postprivaten/">Rollen im Postprivaten</a>:Zwei Varianten eines Ph&#228;nomens: Problematisch Wulff und seine ungewollte, versehentliche, unreflektierte Vermengung verschiedener Rollen (zumal er die staatstragende h&#228;nderingend verteidigt), dort die Piraten, die in diesem Fall den Kontrollverlust umarmen: Wenn das Private ohnehin &#246;ffentlich ist, dann machen wir uns wenigstens ehrlich und geben zu, da&#223; wir nicht zu jeder Zeit staatstragend sind.</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://matadornetwork.com/abroad/how-to-piss-off-a-german/">How to piss off a German</a>:This one is for men (obviously) and is based on a subtle cultural anomaly in Germany where men tend to pee sitting down. There’s even a name for men who do this: sitzpinklers; those who insist on standing — and therefore spraying, maintain the (mostly female) critics — are called stehpinklers. This is not a massively advertised national trait and applies mostly to domestic situations; even the most house-trained German men don’t wee sitting down in clubs or public toilets. But it’s a very real phenomenon and you may well find pro-sitzpinkler stickers adorning lavatories. So in order to be ultra-annoying, you need only (literally) stand up for your male rights.</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/allensbach-umfrage-der-geteilte-liberalismus-11622356.html">Allensbach-Umfrage: Der geteilte Liberalismus</a>:Betrachtet man alle diese Befunde gemeinsam, so entsteht der Eindruck, dass sich der Begriff des Liberalismus allm&#228;hlich zweiteilt. Er wird teilweise mit neuen Bedeutungen aufgeladen, die mit dem traditionellen Begriffsverst&#228;ndnis nicht mehr viel zu tun haben. Der FDP entgleiten die von der Bev&#246;lkerung als positiv empfundenen Aspekte des Liberalismus, w&#228;hrend allein der in der &#246;ffentlichen Diskussion zunehmend diskreditierte Wirtschaftsliberalismus bei ihr verbleibt.</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2012/01/24/gerechtigkeit-fuer-kim-dotcom.aspx">Gerechtigkeit f&#252;r Kim Dotcom</a>:Und das macht den Fall nun wirklich aussergew&#246;hnlich, denn es ging Megaupload nicht einfach nur um Datenraub und Weitergabe, sondern um die Frage, was Menschen f&#252;r welche Leistung zu zahlen bereit sind. Die 500 Millionen, die an Schaden beklagt werden, sind es nicht. Die 175 Millionen, die eingenommen wurden, sind es offensichtlich schon. Wenn, wie bei Megaupload, keine irrwitzigen Beschr&#228;nkungen, Entrechtungen der K&#228;ufer, Drohungen und Zw&#228;nge den Nutzern den Spass am Gesch&#228;ft verderben.</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://horax.io/2012/01/21/sopa-und-eine-verlagsdiaet/">SOPA und eine Verlagsdi&#228;t</a>:…und ich versuchte mir vorzustellen wie wohl ein www ohne Webseiten und Inhalte, die mit diesem Schutzrecht normiert werden k&#246;nnten, auss&#228;he. Daf&#252;r beschlo&#223; ich einige Tage auf die &#252;blichen redaktionellen Inhalte zu verzichten und meine gewohnten Besuche auf den &#252;blichen Publisherseiten einzustellen. Negative Folgen kann ich f&#252;r mich bis jetzt nicht feststellen.</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/7798/der-autismus-der-okonomen?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed:%20DerSpiegelfechter%20(Der%20Spiegelfechter)">Der Autismus der &#214;konomen</a>:Seit einigen Jahren gibt es in den Wirtschaftswissenschaften die Bewegung der Postautisten. Sie kritisieren im Wesentlichen die einseitige Ausrichtung ihres Fachs auf nur eine einzige Denkschule, die neoklassische Doktrin. „Spiegel Online“ hat k&#252;rzlich &#252;ber dieses Thema berichtet. Dabei hat sich der in Aachen lehrende Wirtschaftsprofessor R&#252;diger Bachmann zu der Kritik ge&#228;u&#223;ert. Was wohl urspr&#252;nglich als Verteidigungsrede gedacht war, offenbart stattdessen geradezu idealtypisch den Autismus vieler Fachvertreter.</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.volkerkoenig.de/2012/01/23/rettet-die-phrasenschweine/">Rettet die Phrasenschweine!</a>:Irgendwo sieht ein Journalist etwas relativ Neues zum zweiten Mal und denkt sich: Da ist doch was im Kommen.</p>
</div>
</li>
</ul>
 <p><a href="http://www.ennomane.de/?flattrss_redirect&amp;id=4980&amp;md5=b5d27e3c2171fcb35c1b0cfb4c63cb1d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.ennomane.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><script type="text/javascript">
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		<title>Kompromat</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 18:31:04 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist nicht nur <a href="http://www.coe.int/t/dghl/standardsetting/DataProtection/Data_protection_day_en.asp">Data Protection Day</a> sondern als Antwort auch gleichzeitig <a href="http://blog.spackeria.org/2012/01/27/open-in-public-day/">Open in Public Day</a>. Sinn der &#220;bung: Statt datenschutzm&#228;&#223;ig zu versuchen, die Zahnpasta wieder in die Tube zu dr&#252;cken, wird ein peinliches Foto aus der eigenen Vergangenheit ver&#246;ffentlicht, um zu zeigen, dass wir alle Fehler haben, mal besoffen waren und der Welt sagen d&#252;rfen: <strong>Get used to it!</strong></p>
<p>Auch wenn ich Datenschutz weiterhin wichtig finde &#8211; jedenfalls solange keine Datengerechtigkeit hergestellt ist &#8211; sympathisiere ich ja sehr mit der Grundidee, uns einfach mal gegenseitig einen guten Mann sein zu lassen. Toleranz und Offenheit sind ja nicht erst in der Postprivacy erstrebenswerte Ideale. Und so ver&#246;ffentlicht <a href="http://blog.koehntopp.de/archives/3182-Kristian-Koehntopp-nackt!-oder-Open-in-Public-Day.html">Kristian K&#246;hntopp ein Nacktbild</a> von sich und <a href="http://mspr0.de/?p=2786">Michael Seemann Bildwerke, die seinen Alkoholkonsum dokumentieren</a>.</p>
<p>Aber jetzt mal ehrlich: Nackt rumsitzen und besoffen sein? Das versteht ihr unter mutigen und (de)kompromittierenden Tabubr&#252;chen? Ihr Memmen, das kann doch jeder! Ich zeige euch jetzt mal ein <em>wirklich</em> peinliches Foto von mir:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4972" title="ennokonservativ" src="http://www.ennomane.de/wp-content/ennokonservativ.jpg" alt="" width="480" height="737" /></p>
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		<title>Links der Woche</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 11:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
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<li>
<div><a href="http://mobil.zeit.de/2012/04/P-Rassenhass/komplettansicht">Rassismus: &#8220;Was willst du hier, Neger?&#8221;</a>:»Was willst du hier, Neger?« Sie r&#252;cken immer n&#228;her und schlie&#223;en einen Kreis um mich, sie schubsen und schlagen mich. Der J&#252;ngste ist vielleicht drei Jahre &#228;lter als ich, er zielt mit seiner Stirn gegen meine Nase. Drei erwachsene Neonazis blockieren die T&#252;r. Ich bewege mich nicht, sp&#252;re nichts. Der Waggon ist voll, aber niemand sagt etwas. Mein Gegen&#252;ber zieht sein Messer. Er fl&#252;stert: »Die n&#228;chste Station steigst du mit uns aus, und dann machen wir dich kalt, Neger.«</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://futurezone.at/meinung/6972-die-nuklearkraft-des-netzes.php">Die Nuklearkraft des Netzes</a>:Die herk&#246;mmlichen Kulturmolek&#252;le werden durch die Digitalisierung wieder in ihre Atome aufgespalten. Jeder kann &#8211; und muss &#8211; sich jetzt seinen individuellen Medienmix selbst zusammenstellen. Was vielen als Zumutung erscheint, sehen andere als gro&#223;e Chance.</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.christopherlauer.de/2012/01/12/meine-heutige-rede-zur-regierungserklaerung-von-klaus-wowereit/">Christopher Lauer zur Regierungserkl&#228;rung von Klaus Woworeit</a>:Aber da kann ich Sie beruhigen: Wir haben uns schon l&#228;ngst selbst abgeschafft. Denn was bedeutet ihre Regierungserkl&#228;rung denn eigentlich Herr Wowereit? Sie haben heute verk&#252;ndet, was in den n&#228;chsten f&#252;nf Jahren passieren soll. Wie wird es passieren? Durch Gesetze. Wer beschlie&#223;t diese Gesetze? Dieses Haus. Aber: Wo werden diese Gesetze geschrieben? Wer von den hier anwesenden Abgeordneten ist denn Herr oder Frau Referentenentwurf? Wo sitzt denn der Referent? Der sitzt in der Verwaltung. Es ist traurige Realit&#228;t, dass dieses Haus seiner Verfassungsm&#228;&#223;igen Aufgabe, Gesetze aus seiner Mitte entstehen zu lassen, nicht mehr nachkommt. Die traurige Realit&#228;t wird es sein, dass jede &#196;nderung in den n&#228;chsten f&#252;nf Jahren aus dem Senat kommen und in diesem Haus von Seiten der Koalition mal mehr, mal weniger Z&#228;hneknirschend abgenickt werden wird. Und die Opposition wird schreien. Und die Opposition wird Vorschl&#228;ge machen und die Koalition wird schreien. Und hier spreche ich explizit die Hinterb&#228;nkler in den Fraktionen an: Habt ihr euch das so vorgestellt, ist es euch das Wert? F&#252;nf Jahre lang das abzunicken was Herr oder Frau Referentenentwurf in irgendeiner Senatsverwaltung geschrieben haben?</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://6kraska6.wordpress.com/2012/01/20/3332/">Deutsche Vokabeln (III)</a>:Ein Wort, in das ich seit Jahren verliebt bin, hei&#223;t: schlaftrunken. Rhythmisch reizvoll ist es (als ein astreiner Daktylus n&#228;mlich) und semantisch nicht ohne Tiefe. Allein „trunken“ ist ja viel galanter als die modernen, von der Gosse gepr&#228;gten Synonyme „besoffen“, „breit“ oder „hackedicht“. Trunkenheit hat etwas Leichtes, schwebend Beschwingtes, sanft schwankend Schwipsiges, als w&#228;re der Schlaf nicht des Todes kleiner Bruder, sondern ein Kelch sch&#228;umenden Belustigungswassers.</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.berliner-zeitung.de/politik/portraet-das-experiment,10808018,11453042.html">Bezirksverordneter Martin Zierold: Das Experiment</a>:<span>Es ist ein kurzer, kehliger Ruf, lauter als das Stimmengewirr. Alle drehen ihre K&#246;pfe in seine Richtung. Er geb&#228;rdet: „Halt! Lasst euch ausreden, das Durcheinander kann man nicht &#252;bersetzen!“ Das wirkt sofort. Augenblicklich kehrt die Gespr&#228;chsdisziplin zur&#252;ck.</span></p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg10-014.html">Das Bundesverfassungsgericht</a>:In dieser Forschungseinrichtung k&#246;nnen nach einer in der kernphysikalischen Wissenschaft diskutierten Theorie sogenannte Miniatur-Schwarze-L&#246;cher erzeugt werden. Nach &#252;berwiegender wissenschaftlicher Meinung birgt dieser Versuchsaufbau am CERN kein Gefahrenpotential. Die Beschwerdef&#252;hrerin bef&#252;rchtet allerdings eine Zerst&#246;rung der Erde durch die geplante Versuchsreihe.</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/aggression-gegen-gentrifizierung-und-zugezogene-berlins-neue-hasskultur-1.1258673">Aggressionen gegen &#8220;Zugezogene&#8221; &#8211; Berlins neue Hasskultur</a>:Wer fremd in Berlin ist und dem “Schinderhasen” begegnet, hat Pech gehabt &#8211; denn dieser kennt kein Pardon. Zwar existiert die Figur nur in einem neuen Buch. Doch immer h&#228;ufiger wird Ausl&#228;ndern in den Clubs und Kneipen der Stadt der Zutritt verwehrt. Aus “Schwabenhass” werden sogar Kinderwagen abgefackelt &#8211; das alternative Berlin offenbart einen reaktion&#228;ren Unterton.</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://blog.johl.io/blog/2012/01/17/schreckensvision/">2012: Schreckensvision einer fernen Zukunft </a>:Der folgende Bericht mag schockieren, doch er basiert auf Tatsachen. Alle mit Anf&#252;hrungszeichen und Seitenzahlen gekennzeichneten Zitate stammen aus dem Buch “Vorsicht Volksz&#228;hlung! Erfa&#223;t, vernetzt und ausgez&#228;hlt.” herausgegeben von Roland Appel und Rainer Osnowski, erschienen im K&#246;lner Volksblatt Verlag 1987</p>
</div>
</li>
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 <p><a href="http://www.ennomane.de/?flattrss_redirect&amp;id=4961&amp;md5=b5d27e3c2171fcb35c1b0cfb4c63cb1d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.ennomane.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><script type="text/javascript">
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		<title>Links der Woche</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 11:00:24 +0000</pubDate>
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<li>
<div><a href="http://mobil.zeit.de/2012/03/Kind-Behinderung">Behinderung: Dass es dich gibt</a>:Lotta ist kein »es«, das man wegmachen kann. Wir k&#246;nnen doch nicht die kleine Schwester t&#246;ten, die Bens K&#252;sse auf meinen Bauch schon mit Tritten beantwortet. Es gibt noch Hoffnung, sagen andere &#196;rzte: »Sie hat eine gute Chance.« Daran klammern wir uns.</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.ctrl-verlust.net/">Was w&#228;re echte Netzneutralit&#228;t?</a>:Von Netzneutralit&#228;tsbef&#252;rwortern wird gerne der Vergleich mit den Stra&#223;en angebracht: Die Stra&#223;e entscheidet auch nicht, ob ein Auto auf ihr fahren darf, egal, ob ein Bankr&#228;uber oder ein Familienvater drin sitzt. Aber der Vergleich beginnt zu hinken, sobald wir intelligente Stra&#223;en annehmen. Sollten die Stra&#223;en eines Tages erkennen k&#246;nnen, wer in dem Auto sitzt, wird auch die Politik von den Stra&#223;enbetreibern fordern, Bankr&#228;uber zum Halten zu zwingen. Und wenn sie grad dabei sind, auch gleich den Falschparker mit.</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://jacobjung.wordpress.com/2012/01/09/gestatten-friedrich-hans-peter-friedrich/">Gestatten, Hans-Peter Friedrich</a>:„Meine wichtigste politische Aufgabe sehe ich darin, die Region Hof/Wunsiedel zu vertreten.“</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/geschlechterdebatte-wie-ich-versuchte-die-postgender-these-der-piraten-zu-widerlegen-1.1253306">Geschlecht im Netz: Hat die Piratenpartei Recht?</a>:Postgender hei&#223;t, es seien keinerlei Diskussionen &#252;ber Geschlechterverh&#228;ltnisse mehr n&#246;tig, weil das Geschlecht keine Rolle mehr spiele, Frauen seien ergo auch nicht mehr benachteiligt. Und dieses Ph&#228;nomen des Postgenderismus betreffe eben nicht nur die Partei selbst, in deren Gesch&#228;ftsstelle es keine Herren und Damen-Toiletten gibt, sondern entsprechende R&#228;ume “mit und ohne Urinal”, die jedermann und jederfrau benutzen kann.</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://notizen.steingrau.de/2012/01/10/erfolgreiche-neue-socialmedia-dienste-make-love-not-war/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed:%20steingrau/main%20(notizen%20aus%20der%20provinz)">Erfolgreiche neue Socialmedia-Dienste – Make Love Not War</a>:Alle vier der genannten Dienste haben aber noch ein weiteres Merkmal gemeinsam: sie flie&#223;en &#252;ber vor Anerkennung, Lob, Smilies und manchmal sogar Mitgef&#252;hl und Liebe. Kann nicht sein? Doch. Wer sich die Streams von Instagram, Pinterest und Path ansieht, wird so gut wie keine Kritik, keine Widerworte, keinen Disput finden. &#196;hnliches gilt f&#252;r Tumbler-Blogs – wo die Kommentare manchmal auch komplexer ausfallen k&#246;nnen, aber fast immer das Lob vorherrscht. Typische Foren-Kommentare wie „Quatsch!“ oder „Was f&#252;r ein Haufen Bullshit!“ wird man hier nicht finden. Das ist mit einer der Gr&#252;nde, warum ich mich so gerne bei Instagram und Path „aufhalte“ – und mit mir Millionen andere.</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/zur-kritik-an-algorithmen-warum-wurde-mir-ausgerechnet-das-empfohlen-1.1253390">Kathrin Passing &#252;ber die Kritik an Algorithmen</a>:Seither ist kein Monat ohne gro&#223;en Feuilletonbeitrag &#252;ber das unbeaufsichtigte Treiben der Empfehlungs- und Filteralgorithmen vergangen, und seit dem Erscheinen von Eli Parisers Buch &#252;ber die “Filter Bubble” Mitte 2011 ist “Algorithmus” auf dem besten Weg zum Schulhofschimpfwort. Zuletzt verdammte der Medientheoretiker Geert Lovink vor wenigen Wochen die “Arroganz” der “r&#252;cksichtslosen Algorithmen”. Diese schlechte Presse bedeutet aber auch: Die Algorithmen sind besser geworden, so viel besser, dass auch Geisteswissenschaftler sie ernst nehmen.</p>
</div>
</li>
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		<title>ennomane labert Teil 3: Zeitbombe Internet</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 00:35:20 +0000</pubDate>
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<p><a href="http://www.ennomane.de/2012/01/11/ennomane-labert-teil-3-zeitbombe-internet/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<title>Prothetik und Inklusion sind kein Gegensatz</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 20:20:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krachstille]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4925" title="prothetik" src="http://www.ennomane.de/wp-content/prothetik.jpg" alt="" width="480" height="480" /></p>
<p>Vor zwei Tagen ergab sich eine heftige Debatte auf Twitter. Ich schrieb, die Zukunft geh&#246;re der Prothetik, weshalb man mir unterstellte, ich sei gegen Inklusion. Beim Cochlea-Implantat denkt zum Beispiel Julia &#8220;<a href="http://meinaugenschmaus.blogspot.com/">@EinAugenschmaus</a>&#8221; Probst an <a href="https://twitter.com/#!/EinAugenschmaus/status/155795619015962624">Reparatur</a>, die sie gef&#228;hrlich findet, weil die Gesellschaft gleichgeschaltet werde.</p>
<p>Ich habe als Teenager mein Geh&#246;r fast vollst&#228;ndig verloren. Ja, ich war &#8220;kaputt&#8221; und bin &#8220;repariert&#8221; worden. Und daf&#252;r bin ich dankbar. 20 Jahre lang war ich stark schwerh&#246;rig bzw. nach heutiger Definition geh&#246;rlos mit Restgeh&#246;r. Die Implantante, <a href="http://www.ennomane.de/das-elektrische-ohr/">die ich heute trage</a>, machen mich ann&#228;hernd normalh&#246;rend.</p>
<p>&#8220;Behindert ist man nicht, behindert wird man.&#8221;, hei&#223;t der Kampfspruch der Behindertenverb&#228;nde, und am Cochlea-Implantat zeigt sich, wie falsch er ist, denn die Gesellschaft hat mich nicht am H&#246;ren gehindert, sondern mir ein Geh&#246;r geschenkt. Die Gesellschaft hat per Krankenkasse mehr als 50.000 € daf&#252;r ausgegeben, dass mein Leben barrierefreier ist, indem eine Barriere an mir selbst &#252;berbr&#252;ckt wurde. Die Operation war ein Akt der Emanzipation.</p>
<p>Das hei&#223;t nicht, dass das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cochleaimplantat">Cochlea-Implantat</a> ein Allheilmittel ist. So erfolgreich ist es nur in ganz bestimmten F&#228;llen. Der H&#246;rnerv muss intakt sein. Das H&#246;rzentrum im Gehirn sollte sich in der Kindheit normal ausgepr&#228;gt haben, sonst wird ein Geh&#246;rloser zwar h&#246;ren, jedoch kaum verstehen. Und auch wenn alle Voraussetzungen erf&#252;llt sind, kann die Reparatur schief gehen.</p>
<p>Das ist aber kein Grund, Angst vor der &#8220;Reparatur&#8221; zu haben, denn der Geh&#246;rlose kann nichts verlieren, sondern nur gewinnen. Ihm wird nichts genommen, sondern etwas geschenkt. Selbstverst&#228;ndlich bleibt die Entscheidung beim einzelnen Betroffenen. Dass die Gesellschaft Druck auf den einzelnen aus&#252;bt, zu funktionieren, ist kein Argument gegen Prothetik, sondern ein Argument gegen den Druck. Prothetik und Inklusion sind keine Gegens&#228;tze, sondern geh&#246;ren zusammen: Prothetik beseitigt Barrieren.</p>
<p>Je nach Behinderung funktioniert das mehr oder weniger gut: Rollstuhlfahrer hatten schon immer andere Bed&#252;rfnisse als Blinde, die schon immer andere Bed&#252;rfnisse als Geh&#246;rlose hatten. Es wird immer Menschen geben, die nicht &#8220;repariert&#8221; werden k&#246;nnen.  Der &#220;bergang zwischen zwischen &#8220;normal&#8221; und &#8220;andersartig&#8221; ist flie&#223;end. Es gibt keine Alternative zur Toleranz gegen&#252;ber Andersartigen &#8211; wir sind schlie&#223;lich alle einzigartig. Es gibt keine Alternative zur Inklusion.</p>
<p>Angst vor der Prothetik hilft uns allerdings nicht weiter. Robotik und Mikroelektronik werden sich dramatisch weiterentwickeln. Wir werden aufh&#246;ren, Menschen nur zu &#8220;reparieren&#8221;, wir werden anfangen, sie zu erweitern. Die Menschen werden das selbst wollen und dabei ganz individuelle Bed&#252;rfnisse haben. Ich habe einige Nerds kennengelernt, die ein wenig neidisch auf mein Cyborg-Dasein sind, und sich am liebsten heute eine Gehirn-Internet-Schnittstelle implantieren w&#252;rden, wenn es so etwas schon gebe. Man kann darin die Gefahr sehen, dass diejenigen abgeh&#228;ngt werden, die das nicht mitmachen wollen oder k&#246;nnen. Das ist aber kein Argument.</p>
<p>Der Mensch formt die Welt und sich selbst seit Tausenden von Jahren. Wer heute kein Internet nutzen kann oder will, ist &#228;hnlich abgeh&#228;ngt wie jemand, der ein paar Jahre zuvor nicht lesen konnte und ich erwarte in einigen Jahrzehnten &#228;hnliches bei der Prothetik. Durch Verbote werden solche Entwicklungen nicht aufgehalten sondern nur in die Illegalit&#228;t verschoben. Die Antwort auf die Prothetik kann nicht die Warnung davor sein, die Antwort muss sein, weiterhin auch f&#252;r Inklusion zu k&#228;mpfen und herauszustellen, dass Barrierefreiheit keine l&#228;stige Pflicht gegen&#252;ber Benachteiligten ist, sondern etwas, das allen n&#252;tzt.</p>
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		<title>Links der Woche</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 11:00:09 +0000</pubDate>
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<li>
<div><a href="http://juliaschramm.de/blog/uncategorized/die-zeit-und-fremdschamen/">Die ZEIT und Fremdsch&#228;men</a>:Was ich in der ZEIT jedoch lesen muss, schl&#228;gt dem Fass den Boden aus. Ich sch&#228;me mich lesen zu m&#252;ssen, dass das einzige Problem in diesem Schauspiel ist DASS MEIN RING ZU BILLIG IST. Es ist ein Problem, dass in diesem Land immer noch nicht alle Menschen eine voll akzeptierte Ehe mit allen Rechten schlie&#223;en d&#252;rfen. Es ist ein Problem, dass wir &#252;berhaupt heiraten wollen und unsere Privilegien ausnutzen. Es ist ein Problem, dass die Journaille sich im 21. Jahrhundert an einer Verlobung erg&#246;tzt. Es ist ein Problem, dass sich viele Menschen selbst einen Verlobungsring f&#252;r 79 € kaum leisten k&#246;nnen. (Die d&#252;rfen aber ihrer Meinung schon heiraten, oder ist das auch zu peinlich?) Es ist jedoch KEIN Problem, dass mein Verlobungsring ein vergleichsweise g&#252;nstiges Exemplar ist.</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2012/01/06/in-faekalgewittern.aspx">In F&#228;kalgewittern</a>:Vor einiger Zeit etwa hatte ein bayerischer Ministerpr&#228;sident eine Geschichte mit Nachwuchs &#8211; das hat niemanden allzu sehr &#252;berrascht, auch wenn der Mann davor recht katholisch aufgetreten ist. Medien z&#252;rnten, das Internet nahm es als nat&#252;rliche Sache hin. (…) Weniger erwartet h&#228;tte man die Trunkenheitsfahrt einer Bisch&#246;fin, aber sie zog schnell die Konsequenzen, bevor der Unterschied zwischen Anspruch und Realit&#228;t zu sehr auffallen konnte. Bei all diesen St&#252;rzen gab es eine gewisse Differenz zwischen zur Schau getragener Moral und gelebter Nichtsoganzethik, aber es war nichts, wor&#252;ber man sich ereifert h&#228;tte. (…) Dagegen kann man sehr gut erkl&#228;ren, was Wulff und Guttenberg (…) aus dem Netz ins Gesicht explodiert ist: Der enorme Unterschied zwischen lauthals verk&#252;ndeten Idealen und gelebter Bigotterie. Das allein reizt schon, das ist das Material, der sich nachher wieder &#252;ber die Personen ergiesst.</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://6kraska6.wordpress.com/2012/01/05/das-man-ist-prasident/">Das „man“ ist Pr&#228;sident</a>:„Ihn jetzt noch schonen, w&#228;re l&#228;cherlich! Zu lange mu&#223;te ich die Wut hinunterschlingen &#252;ber des unversch&#228;mten Heuchlers Dreistigkeit, der alles hier im Hause durcheinanderbrachte.“</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/warenwelt/artikel/das-digitale-urheberrecht-steht-am-abgrund.html">Das digitale Urheberrecht steht am Abgrund</a>:Ich bin auch davon &#252;berzeugt, dass wir kein moralisches Problem haben, wie oft behauptet wird. Die Menschen sehen prinzipiell ein, dass der K&#252;nstler, dessen Werke sie herunterladen, von irgendetwas leben muss. Die Menschen sehen aber andererseits nicht, dass das Geld tats&#228;chlich den K&#252;nstlern zugute kommt. Ich verstehe die Rechteinhaber, aber sie pokern zu hoch. Sie hoffen, dass die Abschreckungswirkung so stark ist, dass die Nutzer Angst bekommen und deswegen wieder in die Legalit&#228;t kommen. Aber auch &#228;ngstliche Nutzer, die nur deswegen legal handeln, weil sie Angst vor Strafe haben, sind eigentlich nicht das, was wir mit einem vertr&#228;glichen Rechtssystem erzeugen wollen.</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://blog.koehntopp.de/archives/3178-Datenschutztheater-Die-informierte-Zustimmung.html">Datenschutztheater: Die informierte Zustimmung</a>:Das hei&#223;t nat&#252;rlich, da&#223; die Verarbeitung personenbezogener Daten nicht wirklich komplett verboten ist. Sie ist erlaubt, “soweit dieses Gesetz oder eine andere Rechtsvorschrift dies erlaubt oder anordnet”. Das hei&#223;t, das BDSG kann sich selber durchl&#246;chern und jedes andere Gesetz kann das auch. Sich selbst erlaubt der Staat also die Verarbeitung personenbezogener Daten, gerne und gro&#223;z&#252;gig, und sch&#246;n verteilt &#252;ber alle m&#246;glichen Gesetze, soda&#223; das nicht direkt sichtbar ist, in welchem Ausma&#223; das BDSG da mit Ausnahmetatbest&#228;nden durchl&#246;chert wird.</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.scilogs.de/wblogs/blog/wild-dueck-blog/allgemein/2012-01-02/studie-was-kinder-lernen-wollen">Studie – Was Kinder lernen WOLLEN!</a>:Kinder, die ich kenne, WOLLEN doch lernen! Darauf reagieren wir kaum. „Das kannst du noch nicht.“ – „Das verstehst du noch nicht.“ – „Internet ist b&#246;se und h&#228;lt dich vom Lernen ab.“ – „Bitte fass mein Handy nicht an, sonst raste ich aus. Das ist nichts f&#252;r dich. Wenn du da etwas verstellst, kann ich es nicht mehr benutzen, so schwierig ist die neue Technik. Kind, ich wei&#223;, wovon ich rede.“ Wieso bestehen die abgebrochenen Hauptsch&#252;ler alle die theoretische F&#252;hrerscheinpr&#252;fung? Wieso gibt es mehr Experten f&#252;r Dinosaurier als f&#252;r Kartoffelsorten oder Maler des Mittelalters? Warum interessieren sich Kinder f&#252;r Planeten und Sterne und nicht f&#252;r Baumbl&#228;tter? Warum lesen sie so viel, bis sie zur Schule kommen und Iphigenie treffen?</p>
</div>
</li>
</ul>
 <p><a href="http://www.ennomane.de/?flattrss_redirect&amp;id=4911&amp;md5=b5d27e3c2171fcb35c1b0cfb4c63cb1d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.ennomane.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><script type="text/javascript">
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		<title>Verantwortung und Transparenz am Beispiel des Bundespr&#228;sidenten</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 14:14:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
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<p>Es geht ja l&#228;ngst nicht mehr um einen Kredit: Bei der Frage nach dem Privatkredit zum Bau seines Hauses log Christian Wulff das Nieders&#228;chsische Parlament an &#8211; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Wulff#Kreditaff.C3.A4re">ein solcher Kredit verst&#246;&#223;t wohl gegen das Ministergesetz</a>, weil Vorteilsnahme im Spiel sein k&#246;nnte. Juristisch wurde das bisher nicht aufgearbeitet und moralisch kann man dr&#252;ber streiten: Selbstverst&#228;ndlich gew&#228;hren sich privat Freunde, Gesch&#228;ftsleute oder auch Familienmitglieder untereinander Kredite und das sehr oft zu weniger als 4%. Au&#223;erdem machen Menschen Fehler und mir ist nicht bekannt, dass das Amt des Bundespr&#228;sidenten Heiligkeit voraussetzt.</p>
<p>F&#252;r Wulff h&#228;tte es so einfach sein k&#246;nnen: Er h&#228;tte 2010 das Parlament nicht anl&#252;gen m&#252;ssen. Er h&#228;tte die Verantwortung tragen k&#246;nnen, indem er damals auf eine &#246;ffentliche Bank umgeschuldet, den Vorgang transparent gemacht, sich entschuldigt und ein juristisches Nachspiel in Kauf genommen h&#228;tte. Dasselbe im Herbst 2011: Auch hier hatte Wulff die Chance, den Fehler &#246;ffentlich einzugestehen und alles gerade zu biegen. Hat er aber nicht getan.</p>
<p>Eine Affaire hat <em>immer</em> die Folge, dass hinterher mehr Menschen schlecht &#252;ber einen Politiker denken als vorher. Der Umgang mit einer Affaire bietet aber immer auch die Chance, dass wenigstens ein Teil der Leute hinterher <em>besser</em> &#252;ber diesen Politiker denken. Das geht durch Offenheit, Transparenz, Einsicht, die ehrliche Bitte um Verzeihung und das &#220;bernehmen von Verantwortung &#8211; und zwar aus freien St&#252;cken.</p>
<p>Gerade das Wort &#8220;Verantwortung&#8221; wird oftmals falsch verstanden und als Synomym f&#252;r &#8220;R&#252;cktritt&#8221; benutzt, dabei sollte es beim Tragen von Verantwortung vor allem immer darum gehen, Schaden zu begrenzen und wieder gut zu machen. Der (meist finanziell abgefederte) R&#252;cktritt ist ja vielmehr die Flucht aus der &#214;ffentlichkeit und ein Dr&#252;cken vor der Verantwortung. Fehler sind dazu da, sie zu machen und aus ihnen zu lernen. Um Schaden einzusch&#228;tzen und zu begrenzen, ist Transparenz n&#246;tig. Verwundbar macht diese Transparenz nur scheinbar &#8211; sie verringert zugleich drastisch die Angriffsm&#246;glichkeiten.</p>
<p>Bei der Affaire Wulff geht es also nur am Rande um Kredite. Wulff gesteht Schuld nur ein, wenn er muss. Er &#252;bernimmt keinerlei Verantwortung und ein eventueller R&#252;cktritt wird daran nichts mehr &#228;ndern. Wulff gibt immer exakt genau soviel zu, wie ihm nachgewiesen werden kann. Er er bel&#252;gt nachweislich die &#214;ffentlichkeit und er bedroht und beschimpft Pressevertreter, die &#252;ber die Affaire berichten wollen, was ihre Aufgabe ist. Kurz: Christian Wulff ist weder integer noch seri&#246;s.</p>
<p>Wenn jemand das Amt des Bundespr&#228;sidenten besch&#228;digt, dann der Pr&#228;sident selbst und nicht seine Kritiker. Allerdings muss man sich fragen, welches Amt eigentlich. Schlie&#223;lich sollten wir doch froh sein, dass Wulff auf dem Posten des politische Fr&#252;hst&#252;cksdirektors der Nation keinen gr&#246;&#223;eren Schaden anrichten kann.</p>
 <p><a href="http://www.ennomane.de/?flattrss_redirect&amp;id=4901&amp;md5=7e824b7e4341b7d0862b18f33ca7a8ab" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.ennomane.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><script type="text/javascript">
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		<title>Links der Woche</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 11:00:39 +0000</pubDate>
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<div><a href="http://orbis-claudiae.blogspot.com/2011/12/ich-kann-nicht-anders.html">Ich kann nicht anders</a>:Irgendwann, in einigen hundert Jahren wird die Shoa mit denselben Blicken betrachtet wie das Massaker Alexanders an den Thebanern, wie die Pogrome im Mittelalter. Als etwas unwirkliches in der Vergangenheit. Nebul&#246;s. Abstrakt. Etwas was unbekannten, namenlosen Gesichtern passierte. Auch dann wird man noch wissen, wer Adolf Hitler war. Doch niemand wird wissen, Wikipedia hin oder her, wer Mala Zimetbaum war. Wir tragen nicht die Schuld an der Shoa. Wir tragen lediglich die Schuld, dass die Menschen dahinter vergessen werden.</p>
</div>
</li>
</ul>
 <p><a href="http://www.ennomane.de/?flattrss_redirect&amp;id=4890&amp;md5=b5d27e3c2171fcb35c1b0cfb4c63cb1d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.ennomane.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><script type="text/javascript">
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		<title>Twitter im Dezember</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 08:00:03 +0000</pubDate>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wir haben nicht versagt</title>
		<link>http://www.ennomane.de/2011/12/26/wir-haben-nicht-versagt/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 17:17:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4866" title="piraten" src="http://www.ennomane.de/wp-content/piraten.jpg" alt="" width="480" height="480" /></p>
<p>&#8220;<a href="http://www.neunetz.com/2011/12/21/wir-haben-versagt/">Wir haben versagt</a>&#8220;, <a href="https://stephanurbach.de/2011/12/mein-gesprach-mit-peter-altmaier/?mid=55">schreibt Stephan Urbach</a> und meint damit, dass die Netzpolitik in der Blase Internet operiert, ohne &#8220;die Menschen da drau&#223;en&#8221; mitzunehmen. Die gro&#223;en Debatten finden schlie&#223;lich immer noch massenmedial in den gro&#223;en Zeitungen und Fernsehen statt und weniger in der Netz&#246;ffentlichkeit. In gewisser Hinsicht hat er recht:</p>
<p>Ich <a href="http://www.ennomane.de/2009/05/03/hier-laeuft-was-falsch-fuer-einen-neuen-ansatz-in-der-politik/">schrieb</a> mal (wie ich da noch nicht wusste drei Tage vor meinem Eintritt in die Piratenpartei), dass alle Versuche, die Politik zu &#228;ndern, vergeblich sind, wenn wir nur Politik f&#252;r und im Internet machen. Dass es nicht den geringsten Grund gibt, warum sich ein Offliner &#252;berhaupt nur ansatzweise f&#252;r &#8220;unsere&#8221; Themen interessieren sollte. Dass wir Begegnung herstellen m&#252;ssen und den Offlinern etwas anbieten, statt sie als Ausdrucker zu beschimpfen: Das Internet als Instrument f&#252;r Empowerment. Mein Gedanke war damals, Begegnung herzustellen z.B. indem wir ehrenamtlich Internet-Kurse f&#252;r Senioren organisieren, bei der Gr&#252;ndung von netzbasierten Tauschringen f&#252;r Alg2-Empf&#228;nger helfen oder Hacker-Camps f&#252;r Jugendliche anbieten. Geschehen ist davon&#8230; nichts. Ich selber habe die Idee kaum vorangetrieben. Wenn jemand etwas vergleichbares getan hat, dann Stephan Urbach und <a href="http://telecomix.org/">Telecomix</a>.</p>
<p>Aber haben wir versagt? Nein. Als Piratenpartei haben wir den wichtigsten Schritt schon getan &#8211; aufgeh&#246;rt, nur Netzpolitik zu machen, und angefangen, die Metapher Internet auf das Leben zu &#252;bertragen und daraus Antworten zu ziehen. <a href="http://www.ctrl-verlust.net/das-politische-denken-der-piraten/">Unbewusst beantworten wir alle politischen Fragen anhand des Prinzips der Plattformneutralit&#228;t</a> &#8211; ein Prinzip, das zur heimlichen Ideologie einer Partei geworden ist, die nicht ideologisch sein will.</p>
<p>Wenn wir das BGE, Mindestlohn und Reformen beim Alg2 fordern, Teilhabe an kulturellen G&#252;tern und an Bildung, das Ende der Drogenprohibition, die Gleichbehandlung aller Religionsgemeinschaften und vollst&#228;ndige Integration von Migranten und dabei aus der einen Ecke als kommunistisch und aus der anderen Ecke als neoliberal beschimpft werden, w&#228;hrend wir ja durchaus konservativ sind, was B&#252;rgerrechte und das Grundgesetz angeht, wird klar, dass die Piraten keine Junior-Gr&#252;nen und kein linker FDP-Fl&#252;gel sind, sondern ein Denken vertreten, das sich selbst noch gar nicht richtig philosophisch durchdrungen und ausformuliert hat.</p>
<p>Dieses Denken manifestiert sich auch nicht nur im Mem &#8220;Piratenpartei&#8221;. Seit wir es im Stra&#223;enwahlkampf so richtig sch&#246;n offline vertreten und dank des Wahlerfolgs in Berlin auch in den klassischen Medien transportieren k&#246;nnen, beschleunigt sich dessen Verbreitung. In dem Ma&#223;e, wie piratisches Denken in Kontexten virulent wird, die mit dem Internet nichts zu tun haben, wird umgekehrt auch in der Bev&#246;lkerung das Verst&#228;ndnis daf&#252;r steigen, warum Netzneutralit&#228;t im Internet so wichtig ist und es keine Netzzensur geben darf. Netzpolitik ist zum Teilaspekt einer gr&#246;&#223;eren Sache geworden.</p>
<p>Wahlkampf wird man mit Netzpolitik noch sehr lange nicht &#8211; vielleicht nie &#8211; machen k&#246;nnen, auch wenn die Altparteien das jetzt hektisch versuchen und an ihren Varianten von Netzpolitik herumbasteln. Datenschutz und Internetzensur sind jedoch Themen, mit denen diese Parteien keinen Blumentopf gewinnen, sondern nur sich selbst beruhigen k&#246;nnen: &#8220;Wir k&#252;mmern uns ja drum.&#8221; Es kann auch nicht die Aufgabe der Piraten sein, jeden Hardcore-CDU-W&#228;hler im letzten Winkel seines Weltbildes abzuholen; es muss Ziel der Piraten sein, ihr Denken in die Gesellschaft zu tragen und daf&#252;r alle Medien zu zu nutzen. Auch Parlamente und Parteien sind &#252;brigens Medien, in die wir wir unsere Themen wie Transparenz und eine offene politische Kultur injizieren k&#246;nnen, wie einst die Gr&#252;nen das mit der Umweltpolitik taten.</p>
<p>Angesichts der allgemeinen Krisenstimmung (die gef&#252;hlt nur in den Medien und kaum im Privatleben stattzufinden scheint) hat niemand eine Antwort, aber die Leute scheinen mir genervt von denen zu sein, die Antworten simulieren, und offen f&#252;r Visionen und Utopien. Ich w&#252;nsche mir noch immer auch so etwas wie eine breite soziale Bewegung wie eingangs skizziert. Mit mittlerweile 20.000 Mitgliedern r&#252;ckt das in die N&#228;he des m&#246;glichen, aber ich bekomme zunehmend das Gef&#252;hl, dass sich unser Sozialleben unmerklich &#252;ber das Internet neu organisiert und was wir derzeit erleben nur die &#252;blichen Konflikte und Verwerfungen einer Wendezeit sind, in der es trotzdem gilt, so viele Menschen wie m&#246;glich abzuholen und mitzunehmen. Wenn ich beobachte, wie gerade in der Piratenpartei &#252;ber die &#8220;Unnormalit&#228;t&#8221; all derer hinweggesehen wird, die freiwillig oder unfreiwillig irgendwelche gesellschaftlichen Normen nicht erf&#252;llen, habe ich das Gef&#252;hl, auf dem richtigen Weg zu sein.</p>
<p>Wir haben nicht versagt, sondern stehen noch immer Anfang, denn das, was wir vorhaben, dauert Jahre und Jahrzehnte. Gemessen daran sind wir sogar ziemlich erfolgreich. Nur wenn wir jetzt nichts daraus machen, werden wir versagen.</p>
 <p><a href="http://www.ennomane.de/?flattrss_redirect&amp;id=4863&amp;md5=c2b5b9814702afbebe4305bc94f688a7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.ennomane.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><script type="text/javascript">
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 11:00:05 +0000</pubDate>
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<li>
<div><a href="http://6kraska6.wordpress.com/2011/12/23/ein-weihnachtsalbtraum/">Ein Weihnachtsalbtraum</a>:Weit oben, jenseits der sumpfig-dunstigen Schwellpolsterauen, verstieg ich mich einst hoch im Schrankwand-Gebirge. Ein hartes, ein reiches Land! Hoch ragten die Buchattrappen, furnierbestandene Plateaus &#228;ugten fremdelnd, wie von Munch gemalt, in stummem Schrei, und Schluchten aus eitel purem Resopal g&#228;hnten verstohlen!</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/esoterik-an-deutschen-hochschulen-lasst-die-nymphen-tanzen-1.1240704">Esoterik an deutschen Hochschulen &#8211; Lasst die Nymphen tanzen!</a>:“Bei der geomantischen Begehung und Analyse im Projektteam erkannten wir die Pr&#228;senz von Nymphen auf dem Grundst&#252;ck. Daher empfiehlt es sich, das Neubaugebiet in Bauabschnitten zu erschlie&#223;en, um ausreichende R&#252;ckzugsm&#246;glichkeiten f&#252;r die Naturwesen zu erm&#246;glichen.”</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://arschhaarzopf.wordpress.com/2011/12/21/die-panzerknackerbande/">Die Panzerknackerbande</a>:Ich erinnere, wie mir, als ich in Ihrem Alter war, ein Unternehmer erz&#228;hlte, er h&#228;tte von seinem Vater gelernt: „Wenn Du einen kleinen Kredit aufnimmst, dann hat Dich die Bank in der Hand. Wenn der Kredit eine bestimmte Gr&#246;&#223;e erreicht, dann hast Du die Bank in der Hand.“</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.freitag.de/alltag/1150-die-piraten-und-das-meer">Bildsprache: Die Piraten und das Meer</a>:Mit dem Internet sind erstaunlich viele Wasser-Metaphern verbunden. Es begann schon ganz fr&#252;h und technisch mit dem „Port“, also dem Hafen, den man ansteuern muss, um bei einem Server anlegen zu k&#246;nnen. Dann kam die wahrscheinlich bekannteste Metapher – das Surfen. Heute sehen wir im Netz einen Video-Stream, und man sp&#252;rt direkt das Vorbeirauschen des Stromes. Neuer ist die Cloud, die Wolke, in der alles M&#246;gliche verschwinden kann, und nat&#252;rlich der Pirat. Das Internet ist ein Ozean von Daten und Informationen, auf deren Wellen wir reiten, aus denen wir Str&#246;me abzapfen. Und dieser Ozean ist die Heimat des Piraten.</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.marinaslied.de/?p=682">Das Dilemma des offenen Politikers</a>:Es scheint so zu sein, dass zu einer gewissem Bekanntheit ganz automatisch ein paar Leute mitgeliefert werden, die einen ohne Grund hassen, die beleidigen, die meinen, einen zu kennen und zu durchschauen, ohne einem je begegnet zu sein. Es ist v&#246;llig egal, was man tut, diese Personen sind immer da und sie sind laut. Und wenn man sie aufmerksam liest, verletzen sie einen einfach, ohne irgendwas Besseres zu hinterlassen.</p>
</div>
</li>
</ul>
 <p><a href="http://www.ennomane.de/?flattrss_redirect&amp;id=4861&amp;md5=b5d27e3c2171fcb35c1b0cfb4c63cb1d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.ennomane.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><script type="text/javascript">
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		<title>Links der Woche</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 11:00:11 +0000</pubDate>
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<li>
<div><a href="http://silenttiffy.de/2011/12/das-geheimnis-des-papiernen-turchens/">Das Geheimnis des papiernen T&#252;rchens</a>:Meine erste Begegnung mit einem Adventskalender hatte ich am 24. Dezember 1988. (…) Mein Onkel, der als Musiker der schlesischen Philharmonie das seltene Gl&#252;ck hatte, hin und wieder ins westliche Ausland reisen zu d&#252;rfen, war gerade aus Deutschland zur&#252;ckgekommen. Die R&#252;ckkehr eines Verwandten aus dem Westen war immer ein „Mega-Event“, zu dessen Ritualen der schamanische Tanz um die Ananas und das berauschende Schnuppern an wellenf&#246;rmiger Fa-Seife geh&#246;rte. Unter einem Berg von Gummib&#228;rchen, Puddingt&#252;ten, Trinkp&#228;ckchen und Streuselr&#246;hrchen lag diesmal eine gro&#223;e Papptafel…</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.marinaslied.de/?p=675">Meine Rolle in den Medien</a>:Ich habe einer Reporterin von der taz, die bei mir zuhause war, &#252;ber eine halbe Stunde lang mein ideales Schulsystem vorgef&#252;hrt. Ich habe erkl&#228;rt, warum ein Kurssystem und individuelles Lernen immer wichtiger f&#252;r die Entwicklung wird. In ihrem Artikel kam kein Wort darin vor. Daf&#252;r eine frei erfundene Geschichte, wie ich mal einen Bundesparteitag mit einer Episode von “My little pony” unterbrochen h&#228;tte.</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://spelling.wordpress.com/2007/09/05/english-pronunciation/">English Pronunciation</a>:If you can pronounce correctly every word in this poem, you will be speaking English better than 90% of the native English speakers in the world. After trying the verses, a Frenchman said he’d prefer six months of hard labour to reading six lines aloud.</p>
</div>
</li>
</ul>
 <p><a href="http://www.ennomane.de/?flattrss_redirect&amp;id=4846&amp;md5=b5d27e3c2171fcb35c1b0cfb4c63cb1d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.ennomane.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><script type="text/javascript">
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		<title>Rezension: &#8220;Entschuldigen Sie meine St&#246;rung&#8221; von Jan-Uwe Fitz</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 20:02:16 +0000</pubDate>
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<p>Ich bin es nicht gewohnt, B&#252;cher zu besprechen. &#220;berhaupt wei&#223; ich bei B&#252;chern gar nicht, was man dazu sagen soll. Trotzdem will ich eine Rezension wagen, n&#228;mlich des Buches <a href="http://www.amazon.de/Entschuldigen-Sie-meine-St%C3%B6rung-Wahnsinnsroman/dp/3832161473/">&#8220;Entschuldigen Sie meine St&#246;rung&#8221; </a>von <a href="http://www.benefitz.de/">Jan-Uwe Fitz</a> und hoffe, das hier richtig zu machen und niemanden zu entt&#228;uschen:</p>
<p>Auff&#228;lligstes Merkmal des Buches ist ein gestreifter Stofftieraffe mit Nasenpiercing und blauen Ohren auf gelbem Hintergrund. Typographisch bei&#223;t sich ein roter Bastard aus Avantgarde und Comic Sans kongenial mit einer extrem schmal laufenden Helvetica-Variante. Die Ma&#223;e des Werks sind 124 mm x 188 mm x 19 mm. Im Innern des Einbandes befinden sich 144 doppelseitig bedruckte Papierb&#246;gen passenden Formates, die &#252;berwiegend Text enthalten und zum Bl&#228;ttern einladen.</p>
<p>Menschen, die Flann O&#8217;Brians &#8220;Der dritte Polizist&#8221; mochten, werden in &#8220;Entschuldigen Sie meine St&#246;rung&#8221; ein verwandtes Buch finden, obwohl das Werk des alten Iren etwas schmaler und vollkommen gr&#252;n ist, statt des Affen einen Pub zeigt und typographisch irgendwas verwendet, was ein Bisschen aber nicht ganz anders als Times New Roman aussieht. &#8221;Entschuldigen Sie meine St&#246;rung&#8221; enth&#228;lt den Satz: &#8220;Und wenn du glaubst, es geht nicht mehr, beende den Geschlechtsverkehr.&#8221; Das Buch sollte in keinem Regal fehlen.</p>
<p><a href="http://www.ennomane.de/2011/12/11/rezension-entschuldigen-sie-meine-storung-von-jan-uwe-fitz/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
 <p><a href="http://www.ennomane.de/?flattrss_redirect&amp;id=4830&amp;md5=ae295502b43ecdbc8b571e2c598c03a9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.ennomane.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><script type="text/javascript">
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var flattr_dsc = 'Ich bin es nicht gewohnt, Bücher zu besprechen. Überhaupt weiß ich bei Büchern gar nicht, was man dazu sagen soll. Trotzdem will ich eine Rezension wagen, nämlich des Buches \"Entschuldigen Sie meine Störung\" von Jan-Uwe Fitz und hoffe, das hier richtig zu machen und niemanden zu enttäuschen:  Auffälligstes Merkmal des Buches ist ein gestreifter Stofftieraffe mit Nasenpiercing und blauen Ohren auf gelbem Hintergrund. Typographisch beißt sich ein roter Bastard aus Avantgarde und Comic Sans kongenial mit einer extrem schmal laufenden Helvetica-Variante. Die Maße des Werks sind 124 mm x 188 mm x 19 mm. Im Innern des Einbandes befinden sich 144 doppelseitig bedruckte Papierbögen passenden Formates, die überwiegend Text enthalten und zum Blättern einladen.  Menschen, die Flann O\'Brians \"Der dritte Polizist\" mochten, werden in \"Entschuldigen Sie meine Störung\" ein verwandtes Buch finden, obwohl das Werk des alten Iren etwas schmaler und vollkommen grün ist, statt des Affen einen Pub zeigt und';
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		<title>Links der Woche</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 11:00:04 +0000</pubDate>
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<li>
<div><a href="http://orbis-claudiae.blogspot.com/2011/12/kumbaya.html">Kumbaya</a>:Und im Grunde meines Herzens bin ich auch katholisch geblieben. Das bedeutet nat&#252;rlich vor allem zwar die Botschaft unseres Herrn Jesus Christus zu kennen, aber nicht nach ihr zu leben. Soweit ich das verstanden habe, ist das die Kernessenz der Katholisch-R&#246;mischen Kirche…</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.burks.de/burksblog/2011/12/09/rassismus-und-volkischer-konsens-nicht-nur-in-der-cdu">Unter Volksdeutschen</a>:“Wolfgang Sch&#228;uble leistet vor allem mit seinem Buch ‘Und der Zukunft zugewandt’ einen wichtigen Beitrag zur Enttabuisierung v&#246;lkisch-nationalistischer Ideologeme im hegemonialen Diskurs…Dort propagiert er die Nation als ‘Schutz- und Schicksalsgemeinschaft’. Die Thesen Sch&#228;ubles unterscheiden sich nicht von dem, was zum Beispiel die NPD in ihrem Programm zu demselben Thema sagt.”</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://opalkatze.wordpress.com/2011/12/04/die-niemandsregierung-ein-albtraum/">Die Niemandsregierung</a>:Hannah Arendt nannte die Herrschaft der B&#252;rokratie eine «Niemandsregierung» und sagte dazu: «Das ist nicht notwendigerweise eine Nichtregierung. Unter gewissen Umst&#228;nden kann daraus sogar eine der grausamsten und tyrannischsten Varianten einer Regierung hervorgehen.» Weshalb? Ganz einfach weil «wir niemanden daf&#252;r verantwortlich machen k&#246;nnen. Es gibt keinen echten Urheber der Handlungen und Ereignisse. Sie &#252;berw&#228;ltigen uns einfach.»</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/oligarchie-der-finanz-der-krieg-der-banken-gegen-das-volk-11549829.html">Oligarchie der Finanz: Der Krieg der Banken gegen das Volk</a>:Wenn der Euro kollabiert, dann deswegen, weil verschuldete Staaten der Eurozone Geld bezahlen m&#252;ssen, das sie sich borgen m&#252;ssen und nicht durch die Notenbank beschaffen k&#246;nnen. Im Gegensatz zur amerikanischen und britischen Zentralbank, die Geld drucken und das Land vor der Insolvenz bewahren k&#246;nnen, hat die EZB diese M&#246;glichkeit nicht – daf&#252;r sorgen die deutsche Verfassung und der Vertrag von Lissabon.</p>
</div>
</li>
</ul>
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		<title>H&#246;ren nach Zahlen</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 16:26:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4808" title="audiogramm" src="http://www.ennomane.de/wp-content/audiogramm.png" alt="" width="480" height="530" /></p>
<p>Wie misst man eigentlich Schwerh&#246;rigkeit? Indem man Menschen tiefe, mittlere und hohe T&#246;ne vorspielt und so lange lauter macht, bis sie sie h&#246;ren. Das ergibt dann so ein Audiogramm wie oben. Es zeigt mein rechtes Ohr vor der Operation. Das H&#246;rger&#228;t musste also fr&#252;her alles um 75-95 dB verst&#228;rken, damit ich etwas h&#246;re.</p>
<p>Dezibel ist eine logarithmische Skala: alle zehn <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schalldruckpegel">Dezibel</a> verdoppelt sich die Lautst&#228;rke. 85 dB entspricht ungef&#228;hr dem Krach an einer Hauptverkehrsstra&#223;e. Ein Fernseher auf Zimmerlautst&#228;rke ist etwa 60 dB laut und ein in 100 m Entfernung vorbeifliegendes Kampfflugzeug 110-140 dB. Hier liegt auch in etwa die Schmerzschwelle und die Schwelle, ab der auch nach kurzer Einwirkung bleibende H&#246;rsch&#228;den zu erwarten sind. Bei 120 dB spricht man auch von Taubheitsschwelle. Ab wo man von &#8220;geh&#246;rlos&#8221; sprechen kann, ist umstritten. In letzter Zeit wird die Bezeichnung eher pragmatisch benutzt, sodass ich mich mit obigem Audiogramm als geh&#246;rlos bezeichne, weil ich ohne H&#246;rger&#228;te oder CI eben Stille um mich habe, wenn gerade kein Kampfjet vorbeifliegt. Medizinisch gesehen spricht man eher von an Geh&#246;rlosigkeit grenzende Schwerh&#246;rigkeit.</p>
<p>Es gibt aber noch eine andere wichtige Messgr&#246;&#223;e: Das Sprachverst&#228;ndnis. Dazu gibt es viele verschiedene Tests. Der einfachste und zugleich f&#252;r den Probanden schwierigste ist der Freiburger Sprachverst&#228;ndnistest. Dabei werden eine Reihe von einsilbigen W&#246;rtern wie &#8220;Schnee&#8221;, &#8220;Mund&#8221; und &#8220;Klotz&#8221; vom Band vorgespielt, die nachgesprochen werden m&#252;ssen. Ein gut h&#246;render Mensch sollte hier 100% schaffen. Auch ein normal h&#246;render Mensch wird hier eventuell mal ein Wort nicht verstehen.</p>
<p>Diesen Test habe ich heute zum wiederholten Male durchgef&#252;hrt. Im Fr&#252;hjahr 2011 hatte ich <em>mit (wirklich sehr guten) H&#246;rger&#228;ten</em> ein Sprachverst&#228;ndnis von 25%. Heute mit <a href="http://www.ennomane.de/das-elektrische-ohr/">Cochlea-Implantat</a> schaffe ich auf dem rechten Ohr 75%, auf dem linken Ohr 85% und mit beiden Ohren gemeinsam 90%. (Ja, das linke Ohr, obwohl erst im Oktober operiert, hat mein rechtes &#252;berholt. Der Audiologe staunt auch.)</p>
 <p><a href="http://www.ennomane.de/?flattrss_redirect&amp;id=4807&amp;md5=96dc16cd5d42225016b9f5a476610478" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.ennomane.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><script type="text/javascript">
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		<title>No sleep till #Offenbings</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 21:39:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ennomane.de/wp-content/offenbings.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4795" title="offenbings" src="http://www.ennomane.de/wp-content/offenbings.jpg" alt="" width="480" height="482" /></a></p>
<p>Was macht man, wenn man zum Parteitag will und keine Kohle hat? Man besorgt sich eine Schlafgelegenheit bei <a href="http://twitter.com/insideX">@InsideX</a> und <a title="Kiane l'Azin" href="https://twitter.com/#!/nad_no_ennas" data-user-id="102096393">@nad_no_ennas</a> und f&#228;hrt da mit der Regionalbahn auf Behi-Ausweis hin. Seit dem 1. Oktober 2011 geht das auch offiziell &#8211; die 50-km-Beschr&#228;nkung ist abgeschafft. F&#252;r die die 550 km braucht man mit der Regionalbahn 10 Stunden und steigt f&#252;nf mal um. Was wie eine Qual klingt, ist eigentlich ganz gem&#252;tlich, jedenfalls wesentlich angenehmer als eine Bus- oder Autofahrt.</p>
<p>Die 10 Stunden waren auch nicht verplempert: Ich habe halt das Antragsbuch (<a href="http://www.gacel.de/Piratenpartei_Antragsbuch_BPT_2011_2_v9.pdf">PDF</a>) durchgearbeitet. Wichtigste Frage: Gibt es ein Leben ohne ICE und Steckdose am Platz? Am Ende hatte mein Minilaptop/Riesennetbook (Acer Aspire 1810TZ) noch 34% Akku nach ca 7 Stunden Nutzung netto. Es muss also nicht immer Apple sein. Das iPhone hatte zwar auch noch 30%, war aber au&#223;erhalb von Bahnh&#246;fen im Flugzeugmodus.</p>
<p><a href="http://www.ennomane.de/das-elektrische-ohr/">Akustisch</a> war der Parteitag die Feuerprobe: Jawoll, ich bin wieder in der Welt der H&#246;renden angekommen. Ich konnte m&#252;helos der Versammlungsleitung und den Redebeitr&#228;gen folgen, auch ohne hinzusehen, und wenn ich etwas nicht mitbekommen habe, dann weil ich schlicht und ergreifend abgelenkt war oder meine Aufmerksamkeit nachlie&#223;. Das einzige Problem: halblaute Gespr&#228;che, w&#228;hrend Reden gehalten werden. Daf&#252;r bitte ich dann doch noch vor die T&#252;r. War aber die zwei Tage eigentlich nur einmal n&#246;tig.</p>
<p>Mehrmals bin ich gefragt worden, was ich da am Kopf habe. Manche tippten auf Handy, andere auf H&#246;rger&#228;t. Einer wollte mir nicht glauben, dass es sich um ein Implantat handelt, das Signale auf meinen H&#246;rnerv gibt. Dem sagte ich dann, in Wahrheit sei das auch das iPhone 5, was aber noch streng geheim sei, was die Person aber auch nicht zufrieden stellte.</p>
<p>Ansonsten war es einfach nur gro&#223;artig. Viele Leute wieder gesehen oder endlich &#252;berhaupt mal getroffen, unz&#228;hlige H&#228;nde gesch&#252;ttelt, irgendwann die F&#228;higkeit verloren, Gesichter zuordnen zu k&#246;nnen. Lang wurde es mir eigentlich nie: Antr&#228;ge und Debatten waren spannend, manchmal kam Stadion-Laune auf und selbst dem GO-Antr&#228;ge-Foo konnten wir oft noch viel Spa&#223; abgewinnen.</p>
<p><p><a href="http://www.ennomane.de/2011/12/04/no-sleep-till-offenbings/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><a href="http://piratenpartei-pankow.de/parteitag-2011-2-eine-kurze-zusammenfassung/">Dazu kommt, dass der Parteitag fast alle Einzelpunkte so abgestimmt hat, wie ich selber.</a> Das war dann schon mein Weihnachten &#8211; was sonst soll ich mir w&#252;nschen?</p>
 <p><a href="http://www.ennomane.de/?flattrss_redirect&amp;id=4791&amp;md5=28c2f0f7bff13fa8ccb8fdf2c5f0c127" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.ennomane.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><script type="text/javascript">
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		<title>Links der Woche</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 11:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<ul class="scrd_digest">
<li><a href="http://ennomane.tumblr.com/post/13514115381" rel="external">Leitfaden f&#252;r Lauscher</a>:
<div>
<p>Auch beim Verdacht auf “normale” Straftaten meinen die M&#252;nchner Fahnder, ohne besondere Genehmigung Fahrzeuge &#252;ber die bordeigenen Systeme tracken zu d&#252;rfen. Begr&#252;ndet wird dies damit, dass es ausreicht wenn eine “Einverst&#228;ndniserkl&#228;rung” des Herstellers und des Fahrzeugeigent&#252;mers vorliegt. Fahrzeugeigent&#252;mer kann ja auch ein Dritter sein, z.B. Autovermietung, Arbeitgeber oder Leasingfirma.</p>
</div>
</li>
<li><a href="http://ennomane.tumblr.com/post/13398419766" rel="external">Die Welt l&#228;sst sich nicht berechnen</a>:
<div>
<p>Die neoklassische Lehre vom Markt etwa wird f&#228;lschlicherweise vom G&#252;termarkt auf andere M&#228;rkte &#252;bertragen. Der G&#252;termarkt wird &#252;ber Angebot und Nachfrage beschrieben. Angebot ist eine monoton wachsende Funktion des Preises und Nachfrage eine monoton fallende Funktion des Preises. Diese beiden Linien kreuzen sich irgendwo, und da entsteht das Gleichgewicht, auf das sich der Markt einstellt. Der Anschaulichkeit halber wird das mit dem ber&#252;hmten Bild eines Marktplatzes beschrieben, auf dem sich Anbieter und Nachfrager treffen und die Preise aushandeln. So fangen alle VWL-Lehrb&#252;cher an, die sich kreuzenden Linien der Funktionen aus Angebot und Nachfrage bilden das sogenannte Marshall-Kreuz, das jeder VWL-Student kennt. Und dann der Fehler: Dieses Modell wird auf Teufel komm raus auf alle m&#246;glichen Situationen angewandt, etwa den Arbeitsmarkt. (…) Im Niedriglohnbereich ist die Annahme einer monoton wachsenden Angebotsfunktion nicht korrekt. Wenn ich die L&#246;hne senke, muss jemand, der davon leben will, mehr arbeiten, um auf dieselbe Summe zu kommen. Die Modellannahme geht aber davon aus, dieser Jemand w&#252;rde dann weniger arbeiten, weil der Einsatz seiner Arbeitskraft f&#252;r ihn nicht attraktiv ist. Das geht an der Wirklichkeit vollkommen vorbei, wird aber einfach so behauptet und als Argument gegen Tarif-oder Mindestl&#246;hne herangezogen.</p>
</div>
</li>
</ul>
 <p><a href="http://www.ennomane.de/?flattrss_redirect&amp;id=4789&amp;md5=b5d27e3c2171fcb35c1b0cfb4c63cb1d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.ennomane.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><script type="text/javascript">
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		<title>Bezirksbeauftragter, Partei-Foo und Dementi</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 13:49:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://twitter.com/#!/ennomane/status/142002863864950784"><img class="alignnone size-full wp-image-4779" title="tweet_ennomane" src="http://www.ennomane.de/wp-content/tweet_ennomane.png" alt="" width="480" height="276" /></a></p>
<p>schrieb ich gestern auf Twitter und Facebook, was neben Gratulationen (Vielen Dank!) offenbar von vielen missverstanden wurde. Daher ein kurzes Dementi: Das ganze war &#8220;no big deal&#8221;. Es gab f&#252;nf Kandidaten und die <a href="http://piratenpartei-pankow.de/gebietsversammlung-am-30-november/">Versammlung</a> beschloss, die Zahl der Beauftragten ebenfalls auf f&#252;nf zu erh&#246;hen, was ich gut finde, weil letztes mal einer der drei Beauftragten zur&#252;ckgetreten ist und die Arbeit an nur zwei Leuten h&#228;ngen blieb. Es gab also <a href="http://wiki.piratenpartei.de/BE:Gebietsversammlungen/Pankow/2011-12-07/Protokoll#8.29_Wahl_der_Gebietsbeauftragten">keinerlei dramatische Kampfabstimmung</a>, es musste lediglich jeder der f&#252;nf Kandidaten mehr als die H&#228;lfte der Anwesenden von sich &#252;berzeugen. Es gibt keine feste Aufgabenverteilung unter den f&#252;nf Bezirksbeauftragten, aber de facto werde ich mich um die &#214;ffentlichkeitsarbeit k&#252;mmern und unter anderem <a href="http://piratenpartei-pankow.de/">das Blog</a> und den <a href="https://twitter.com/#!/pankowpiraten">Twitter-Account</a> pflegen. Was genau alles ansteht, kann dort mitgelesen werden.</p>
<p>F&#252;r Nicht-Berliner und Nicht-Piraten: Vergleichbar ist das ganze mit einem Kreisvorstand. Es handelt sich um ein Ehrenamt, das ich in meiner Freizeit aus&#252;be, und nicht um eine bezahlte Stelle und hat schonmal gar nichts mit den Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus oder den Bezirksverordnetenversammlungen zu tun. Im Gegenteil: Parteiarbeit darf nicht aus Fraktionsgeldern bezahlt werden und in der Piratenpartei gibt es (fast) keine verg&#252;teten Stellen. Meine <a href="https://plus.google.com/117999236478471991243/posts/ckMn2wT9wTN">Jobsuche</a> ist also noch nicht vor&#252;ber und ich freue mich weiterhin &#252;ber <a href="http://ennopark.de/">Angebote</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://www.ennomane.de/?flattrss_redirect&amp;id=4778&amp;md5=4d09d4d943a5291f2899badd693882bf" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.ennomane.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><script type="text/javascript">
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		<title>Twitter im November</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 08:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Nachfaven bitte draufklicken:</p>
<p><a href="https://twitter.com/#!/oOtrinityOo/status/131145388634816513"><img class="alignnone size-full wp-image-4683" title="twitter_ootrinityoo" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitter_ootrinityoo.png" alt="" width="480" height="299" /></a><a href="https://twitter.com/#!/bootboss/status/131330236603301888"><img class="alignnone size-full wp-image-4684" title="twitter_bootboos" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitter_bootboos.png" alt="" width="480" height="313" /></a><a href="https://twitter.com/#!/echt/status/131433097370664960"><img class="alignnone size-full wp-image-4686" title="twitter_echt" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitter_echt.png" alt="" width="480" height="273" /></a><a href="https://twitter.com/#!/haekelschwein/status/132428359178268672"><img class="alignnone size-full wp-image-4688" title="twitter_haekelschwein" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitter_haekelschwein1.png" alt="" width="480" height="313" /></a><a href="https://twitter.com/#!/arschhaarzopf/status/135299909782994945"><img class="alignnone size-full wp-image-4717" title="twitter_arschhaarzopf" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitter_arschhaarzopf.png" alt="" width="480" height="298" /></a><a href="https://twitter.com/#!/orbisclaudiae/status/135745649105829888"><img class="alignnone size-full wp-image-4719" title="twitter_orbisclaudiae" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitter_orbisclaudiae1.png" alt="" width="480" height="216" /></a><a href="https://twitter.com/#!/HausOhneFenster/status/135861060770074624"><img class="alignnone size-full wp-image-4721" title="twitter_hausohnefenster" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitter_hausohnefenster.png" alt="" width="480" height="291" /></a><a href="https://twitter.com/#!/sechsdreinuller/status/136859215737270272"><img class="alignnone size-full wp-image-4726" title="twtter_sechdreinuller" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twtter_sechdreinuller.png" alt="" width="480" height="275" /></a><a href="https://twitter.com/#!/Runkenstein/status/137212461525897216"><img class="alignnone size-full wp-image-4723" title="twitter_runkenstein" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitter_runkenstein.png" alt="" width="480" height="315" /></a><a href="https://twitter.com/#!/sechsdreinuller/status/137877200283246592"><img class="alignnone size-full wp-image-4732" title="twitter_sechsdreinuller" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitter_sechsdreinuller1.png" alt="" width="480" height="298" /></a><a href="https://twitter.com/#!/hoch21/status/137640906802200576"><img class="alignnone size-full wp-image-4734" title="twitter_hoch21" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitter_hoch213.png" alt="" width="480" height="251" /></a><a href="https://twitter.com/#!/gallenbitter/status/137972448510492672"><img class="alignnone size-full wp-image-4735" title="twitter_gallenbitter" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitter_gallenbitter.png" alt="" width="480" height="250" /></a><a href="https://twitter.com/#!/mbukowski/status/138264331564490753"><img class="alignnone size-full wp-image-4736" title="twitter_mbukowski" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitter_mbukowski.png" alt="" width="480" height="290" /></a><a href="https://twitter.com/#!/urFeiST/status/139087004532088832"><img class="alignnone size-full wp-image-4758" title="twitter_urfeist" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitter_urfeist.png" alt="" width="480" height="311" /></a><a href="https://twitter.com/#!/pierreee/status/139300386476535808"><img class="alignnone size-full wp-image-4756" title="twitter_pierreee" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitter_pierreee.png" alt="" width="480" height="296" /></a><a href="https://twitter.com/#!/maatc/status/139422605093515265"><img class="alignnone size-full wp-image-4753" title="twitter_maatc" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitter_maatc.png" alt="" width="480" height="193" /></a><a href="https://twitter.com/#!/Muermel/status/139754017986326528"><img class="alignnone size-full wp-image-4760" title="twitter_muermel" src="http://www.ennomane.de/wp-content/twitter_muermel.png" alt="" width="480" height="314" /></a></p>
 <p><a href="http://www.ennomane.de/?flattrss_redirect&amp;id=4682&amp;md5=a349e9f27f1d3f9f8228ccab4fc54236" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.ennomane.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><script type="text/javascript">
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		<title>S21: Was wir aus der Volksabstimmung lernen k&#246;nnen</title>
		<link>http://www.ennomane.de/2011/11/27/s21-was-wir-aus-der-volksabstimmung-lernen-konnen/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 21:02:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>

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<p>Die Menschen in Baden-W&#252;rttemberg haben beim Volksentscheid f&#252;r den Weiterbau des neuen Bahnhofs in Stuttgart gestimmt. Die Entt&#228;uschung der Aktivisten und Demonstranten, die bis aufs Augenlicht gegen den Umbau gek&#228;mpft haben, ist riesig. Das gibt den <a href="http://www.ennomane.de/2010/10/03/s21-und-der-zynismus-der-genervten/">Zynikern</a>, die sich &#252;ber die Proteste <a href="http://twitter.com/thomasmaier_/status/140773576344207360">echauffieren</a>, noch lange nicht recht. Selbstverst&#228;ndlich darf man gegen einen Bahnhof demonstrieren, obwohl es scheinbar <a href="http://www.ennomane.de/2011/08/18/parks-law/">wichtigere Dinge</a> gibt. Der Widerstand gegen Stuttgart 21 war ein Erfolg &#8211; n&#228;mlich weil er dieses Plebiszit &#252;berhaupt herbeif&#252;hrte.</p>
<p>Und das ist zugleich der Haken an der Sache: Nur weil eine Gruppe laut trommelt und in der &#214;ffentlichkeit der Eindruck entsteht, sie habe die Meinungsf&#252;hrerschaft oder vertrete gar die schweigende Mehrheit, hei&#223;t das noch lange nicht, dass das auch stimmt. Die geringe Wahlbeteiligung und die Mehrheit f&#252;r den Weiterbau haben gezeigt, dass die S21-Gegner sich verkalkuliert haben. Das Ergebnis sagt nichts dar&#252;ber aus, ob der Umbau des Bahnhofs nun richtig oder falsch ist, es sagt aber aus, dass die Mehrheit der Abstimmenden keine Bahnhofsnostalgiker und keine Parksch&#252;tzer sind und der Mehrheit der Wahlberechtigten insgesamt die ganze Sache sogar egal ist. Wer B&#228;ume oder Bahnh&#246;fe retten will, muss das bitter finden.</p>
<p>Anh&#228;nger von Volksabstimmungen und direkter Demokratie sind jetzt hoffentlich ein wenig ern&#252;chtert: <a href="http://www.ennomane.de/2009/12/02/aaron-koenig-und-das-ding-mit-den-plesbiziten/">Der gr&#246;&#223;te Feind des Plebiszits ist noch immer die Ignoranz.</a> Direkte Demokratie bedeutet, dass zwei W&#246;lfe und ein Schaf dar&#252;ber abstimmen, was es zum Essen gibt. Bestimmte Fragen (wie zum Beispiel die &#252;ber die Einf&#252;hrung/Abschaffung der Todesstrafe) m&#246;chte ich lieber nicht ungefiltert dem Volk &#252;berlassen. Demokratie sollte eben nicht die Herrschaft der Mehrheit sondern die Herrschaft des Volkes an sich bedeuten, wozu das Abw&#228;gen von Kompromissen geh&#246;rt. Egal wie gro&#223; der Ekel vor dem Politikbetrieb ist, etwas besseres als die derzeitige parlamentarische Demokratie haben wir eben weiterhin nicht &#8211; au&#223;er vielleicht <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Delegated_Voting">Liquid Democracy</a>.</p>
 <p><a href="http://www.ennomane.de/?flattrss_redirect&amp;id=4764&amp;md5=5d2f2912ce0967c12fd589edeeb17184" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.ennomane.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><script type="text/javascript">
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		<title>Links der Woche</title>
		<link>http://www.ennomane.de/2011/11/27/links-der-woche-93/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 11:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
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<li>
<div><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2011/11/25/136046.aspx">Facebook-Revolution revisited</a>:Es w&#228;re aber auch genauso verkehrt, das Internet mit seinen vielf&#228;ltigen M&#246;glichkeiten als Vehikel gesellschaftlicher Transformationsprozesse zu untersch&#228;tzen. Im Moment sorgt die &#228;gyptische Studentin Aliaa Magda Elmahdy f&#252;r Furore. Per Selbstausl&#246;ser hatte sie eine Serie von Nacktbildern aufgenommen und zun&#228;chst bei Facebook hochgeladen. Nachdem Facebook die Bilder aus ihrem Profil entfernte, fragte ein Freund, ob er die Serie per Twitter ver&#246;ffentlichen soll, und mit ihrer Zustimmung brachte Elmady den Stein richtig ins Rollen. Mit den Nacktbildern wolle sie „gegen Gewalt, Rassismus, sexuelle Bel&#228;stigung und Heuchelei” in der &#228;gyptischen Gesellschaft protestieren.</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://mspr0.de/?p=2684">Das qualit&#228;tsjournalistische Reality Distortion Field</a>:So dreist hab ich noch nie jemanden l&#252;gen sehen. Jeder, der einen Internetanschluss besitzt, kann sich innerhalb von 5 Minuten vom Gegenteil &#252;berzeugen. Guttenberg sitzt auf einem riesen Berg aus Schei&#223;e und behauptet, er rieche nichts.</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://6kraska6.wordpress.com/2011/11/24/ein-spielfilm-im-netz-pornorama/">Ein Spielfilm „im Netz“ (Pornorama)</a>:Fast begann der Film schon eine Wim-Wenders-hafte Langeweile auszustrahlen, da trat urpl&#246;tzlich und unmotiviert ein drahtiger J&#252;ngling zur T&#252;r herein. Es entspann sich ein belangloser, sp&#228;ter etwas anz&#252;glicher Wortwechsel, der, seis aus kognitiven Beschr&#228;nktheiten, seis aus dramaturgischen Gr&#252;nden, die Handlung zun&#228;chst nicht wesentlich vorantrieb. Aber der Dame wurde offenbar dennoch warm von der Konversation. Knopf auf Knopf &#246;ffnete sie ihr Kleid und verschaffte sich K&#252;hlung, dabei unversehens und gewiss unbeabsichtigt gewisse Reize enth&#252;llend.</p>
</div>
</li>
</ul>
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		<title>Es werde Musik!</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 23:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
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<p>Zwei Wochen nachdem auch auf der linken Seite das <a href="http://www.ennomane.de/das-elektrische-ohr/">Cochlea-Implantat</a> angeschaltet wurde, ist meine Stimmung leicht mau. Alles ist zu leise, auf der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung in Pankow verstehe ich weniger als erwartet und allgemein h&#246;rt sich alles elektrisch an. Daf&#252;r aber endlich Richtungsh&#246;ren. Das linke Ohr reagiert anders als das rechte auf das CI, n&#228;mlich mit einem heftigen Tinnitus, der aber verschwindet, sobald ich das CI aufsetze und einschalte. Wahrscheinlich muss sich der H&#246;rnerv aber noch an die elektrische Reizung gew&#246;hnen. Davon abgesehen entwickelt sich das H&#246;ren auf der linken Seite extrem schnell. Es ist immer noch ziemlich vom &#8220;<a href="http://www.ennomane.de/2011/05/28/wling/">Wling</a>&#8221; unterlegt und Menschen klingen, als h&#228;tten sie <a href="http://www.ennomane.de/2011/06/13/r2d2-auf-drogen-und-alle-frauen-klingen-wie-wenke-myhre/">Helium inhaliert</a>, die Entwicklung ist aber viel schneller und schon jetzt verstehe ich mit beiden CIs viel besser als zuvor mit H&#246;rger&#228;ten.</p>
<p>Beim Anpassungstermin hatten wir dann nochmal beide Seiten vorgenommen und erneut komplett durchgespielt: Wann h&#246;re ich einen Ton, wann ist er laut, sind Ton 1 und Ton 2 gleich laut usw. Da floss mit ein, dass ich sagte, alles sei insgesamt zu leise. Am Schluss machte mein Audiologe noch ein Hinweis: Der Prozessor ist so eingestellt, dass laute Ger&#228;usche automatisch runtergepegelt werden. In dem Moment fiel bei mir der Groschen. Warum ich Musik oder Filme viel zu laut mache. Warum ich beim <a href="https://de.foursquare.com/v/heavy-metal-b%C3%A4ckerei/4b9ddbf3f964a5206cc036e3">Heavy Metal B&#228;cker</a> nicht mehr richtig bestellen kann. Warum die hei&#223;geliebte Morgenstimmung von Grieg eine indifferente Pampe ist und Metallicas Creeping Death wie Scooter klingt. Ich dachte, die Dynamik sei futsch, weil das CI nur bis zu 10 Elektroden im Ohr gleichzeitig befeuert, und versuchte mich schon gedanklich an ein Leben zwischen Depeche Mode und Sebastien Tellier zu gew&#246;hnen. Ganz falsch.</p>
<p>Ich insistierte also, er m&#246;ge das bitte jetzt sofort machen und mir auf das sonst nicht ben&#246;tigte Programm 2 legen. Der Sprachprozessor des CI hat n&#228;mlich 4 Programme, die per Fernbedienung oder etwas fummelig &#252;ber die mehrfach belegten Tasten am CI umgeschaltet werden k&#246;nnen. Bei mir sind das jetzt 1: &#8220;Alltag mit Runterpegeln&#8221;, 2: jetzt &#8220;Alltag ohne Runterpegeln&#8221;, 3: &#8220;Fokus in lauter Umgebung&#8221; (eine Art Richtmikrofon und mein akustisches Killerfeature in Kneipen und lauter Umgebung) und 4: &#8220;Musik&#8221; (l&#228;sst alles m&#246;glichst ungefiltert durch, klingt aber furchtbar und hat noch immer sehr viel &#8220;Wling&#8221;).</p>
<p>Wieder zu Hause habe ich mir zuerst die Tagesschau im Web ohne Untertitel angesehen (alles bestens verstanden) dann eine ganze Weile Musik geh&#246;rt und wurde dabei immer euphorischer. Ja, der Sound ist noch k&#252;nstlich, elektrisch und S&#228;nger klingen &#252;bers linke Ohr leicht albern, aber pl&#246;tzlich war alles da und ich konnte die Musik (zumindest rechts) pr&#228;zise und kristallklar wahrnehmen. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=GyobDmGPhKI">Die Sonne hebt sich bei Grieg wieder langsam und majest&#228;tisch &#252;ber den Horizont.</a> Der Lautsprecher will nach den ersten Takten Akustikgitarre in Saxons &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=yhhDbaah9DQ">Crusader</a>&#8221; wieder aus der Box fallen. Und die zweite H&#228;lfte von Metallicas &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=sXPkmIwwobA">One</a>&#8221; ist wieder Stakkato statt Matschepampe. Und das wichtigste: Wenn man aufdreht wird es auch <em>laut.</em></p>
<p><em></em>Ganz allgemein kann ich nun auch &#252;ber Lautsprecher viel besser h&#246;ren, ohne das CI an einen Kopfh&#246;rerausgang anzuschlie&#223;en, was sonst eigentlich n&#246;tig war, wenn ich mir ein Video ohne Untertitel ansehen wollte. <a href="https://twitter.com/#!/ennomane">Auf Twitter</a> schrieb ich sp&#228;ter: <em>&#8220;Da &#228;ndert man eine winzige Detaileinstellung im <strong><s>#</s>CI</strong> und es &#228;ndert sich alles. Geil. Noch ein wenig testen, dann gibts ein Update im Blog.&#8221;</em> und sp&#228;ter <em>&#8220;(H&#246;re Grieg und &#252;berlege, ob mein Audiologe ein Gott oder ein Idiot ist.)&#8221;</em> und meinte damit, dass ich diese spezielle Einstellung doch schon viel eher h&#228;tte haben k&#246;nnen, aber &#252;ber die neuerliche Verbesserung viel zu gl&#252;cklich bin, um mich zu beklagen.</p>
<p>Was habe ich seither getan: Viel Musik aller Art geh&#246;rt und auch <em>genossen</em>; mich in einem Bus und in der Tram sowie an einer lauten Stra&#223;e unterhalten, teilweise ohne die Person anzusehen, sowie zu viert in der S-Bahn dasselbe; <a href="http://www.benefitz.de/">Jan-Uwe Fitz</a> beim Vorlesen aus &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3832161473/">Entschuldigen Sie meine St&#246;rung</a>&#8221; zugeh&#246;rt und endlich auch seine kleinen Sp&#228;&#223;chen zwischendurch verstanden; ein Kneipengespr&#228;ch im &#220;bereck (ruhig); FC St. Pauli gegen Hansa Rostock im Oberbaum-Eck gucken und dabei durchaus ein wenig mit den Leuten reden (alles andere als ruhig); verstehen, was jemand im Nebenzimmer laut zu mir sagt. Letzteres war wohl ungef&#228;hr das erste mal seit 1988 oder so.</p>
<p>Was ich mit der neuen Einstellung noch nicht gemacht habe: Beim Heavy Metal B&#228;cker fr&#252;hst&#252;cken, telefonieren, in einen Club oder auf ein Konzert gehen und eine BVV-Sitzung besuchen. Aber morgen beginnt ja eine neue Woche.</p>
 <p><a href="http://www.ennomane.de/?flattrss_redirect&amp;id=4739&amp;md5=1d9dfa545904e1830314844cf8897da7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.ennomane.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><script type="text/javascript">
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var flattr_dsc = 'Zwei Wochen nachdem auch auf der linken Seite das Cochlea-Implantat angeschaltet wurde, ist meine Stimmung leicht mau. Alles ist zu leise, auf der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung in Pankow verstehe ich weniger als erwartet und allgemein hört sich alles elektrisch an. Dafür aber endlich Richtungshören. Das linke Ohr reagiert anders als das rechte auf das CI, nämlich mit einem heftigen Tinnitus, der aber verschwindet, sobald ich das CI aufsetze und einschalte. Wahrscheinlich muss sich der Hörnerv aber noch an die elektrische Reizung gewöhnen. Davon abgesehen entwickelt sich das Hören auf der linken Seite extrem schnell. Es ist immer noch ziemlich vom \"Wling\" unterlegt und Menschen klingen, als hätten sie Helium inhaliert, die Entwicklung ist aber viel schneller und schon jetzt verstehe ich mit beiden CIs viel besser als zuvor mit Hörgeräten.  Beim Anpassungstermin hatten wir dann nochmal beide Seiten vorgenommen und erneut komplett durchgespielt: Wann höre ich einen Ton, wann ist er laut,';
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		<title>Links der Woche</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 11:00:05 +0000</pubDate>
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<li>
<div><a href="http://www.freitag.de/wochenthema/1146-wo-die-braven-leute-wohnen">Ein deutscher Bezirk: Wo die braven Leute wohnen</a>:Bevor Grebe also zu singen anhob, fragte er noch einmal ins Publikum, ob hier jemand aus dem Prenzlauer Berg sei? Eine Kollegin, die das Konzert besuchte, hob – todesmutig, wie man im Nachhinein sagen k&#246;nnte – die Hand. Mit ihr zusammen tat das noch genau eine andere Frau. Eine einzige! Und die ganze Waldb&#252;hne begann daraufhin, die beiden auszubuhen. Nat&#252;rlich wohnt auch Rainald Grebe selbst im Prenzlauer Berg. Wo sonst?</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://blog.esowatch.com/?p=5092">EsoWatch » Freie Waldorfschule Kempten: Ein ehemaliger Sch&#252;ler berichtet</a>:W&#228;hrend der Zeit in der ich an der Schule war habe ich sehr viel Schrott gelernt. Geschichten von Atlantis, wo es schwebende Menschen gegeben haben soll, wurden im Geschichtsunterricht erz&#228;hlt. Auch nordische G&#246;tter wie Odin, Thor usw. nahmen viel Raum ein in den ersten Jahren. Eurythmie hatte ich nat&#252;rlich auch. Selbst in der 11. Klasse wurde uns beigebracht, dass es keine Elektronen g&#228;be.</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.heise.de/tr/artikel/Datenschutz-greift-nicht-mehr-1376922.html?artikelseite=1&amp;from-classic=1">&#8220;Datenschutz greift nicht mehr&#8221;</a>:Entweder ich sage, ich m&#246;chte das Konzept Datenschutz bewahren, weil mir etwas liegt an der informationellen Selbstbestimmung des Individuums. Oder ich sage, ich werfe das &#252;ber Bord und k&#228;mpfe f&#252;r eine meinetwegen positive Utopie – daf&#252;r, dass wir uns alle transparent machen k&#246;nnen, ohne dass dies zu Diskriminierungen f&#252;hrt. Tut mir leid, dass ich prinzipiell nicht der Meinung bin, dass wir – schon gar nicht auf die Schnelle – aus dieser Gesellschaft eine hierarchiefreie, von Machtinteressen befreite Gesellschaft machen k&#246;nnen.</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://mingusmingusmingus.com/Mingus/cat_training.html">Charles Mingus Cat Toilet Training Program</a>:<span>Don’t be surprised if you hear the toilet flush in the middle of the night. A cat can learn how to do it, spurred on by his instinct to cover up. His main thing is to cover up. If he hits the flush knob accidentally and sees that it cleans the bowl inside, he may remember and do it intentionally.</span></p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.schockwellenreiter.de/blog/2011/11/14/die-grose-heilige-inquisition-vs-schockwellenreiter-2/">Die gro&#223;e heilige Inquisition vs. Schockwellenreiter (2)</a>:Es gibt Neues zu berichten in der Sache »Die gro&#223;e heilige Inquisition vs. Schockwellenreiter«: Ich habe es nicht geglaubt, aber die Berliner Staatsan­walt­schaft hat tats&#228;chlich eine Anklage erhoben, sie flatterte mir an diesem Wochenende ins Haus. Aufgrund eines mittelalterlich anmutenden Paragraphen, des Gottesl&#228;sterungsparagraphen, der laut einem Bericht der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen aus dem Jahre 2011 »mit den allgemeinen Menschenrechtsstandards inkompatibel« ist.</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/kapitalismus/eurokrise-und-vergib-uns-unsere-schulden-11527296.html">Eurokrise: Und vergib uns unsere Schulden</a>:Die Anthropologie wei&#223; l&#228;ngst, dass die auf Adam Smith zur&#252;ckgehende Geschichte &#246;konomischen Handelns eine Fiktion ist. Noch heute glauben wir, es habe erst den Tauschhandel gegeben, der dann, aus Gr&#252;nden der Bequemlichkeit, von Geld abgel&#246;st worden ist. Daf&#252;r, so Graeber, gibt es keine einzige Quelle. Er unterscheidet recht wirkungsvoll zwischen „kommerziellen &#214;konomien” und „menschlichen &#214;konomien”. Tats&#228;chlich beginnt die Geschichte der menschlichen &#214;konomie mit Krediten und ohne Geld. (…) Erst als Geld zur Sache wurde und schlie&#223;lich zu einer creatio ex nihilo, die den Wert aus sich selber schafft, begann es, massiv soziale Beziehungen zu korrumpieren.</p>
</div>
</li>
</ul>
 <p><a href="http://www.ennomane.de/?flattrss_redirect&amp;id=4729&amp;md5=b5d27e3c2171fcb35c1b0cfb4c63cb1d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.ennomane.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><script type="text/javascript">
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		<title>Links der Woche</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 11:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
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<li>
<div><a href="http://blog.koehntopp.de/archives/3157-Nachtrag-Nicht-das-Urheberrecht-ist-das-Kernthema.html">Nicht das Urheberrecht ist das Kernthema</a>:Erstens werden die Piraten das Problem nicht l&#246;sen, genau wie keine andere politische Partei das tun wird, weil es so nicht geht. Denn zweitens ist das Urheberrecht nicht das Problem &#8211; wenn man Lena Falkenhagen oder sonst eine Person ein neues Urheberrecht schreiben lie&#223;e und es in ein Gesetz g&#246;sse &#8211; es w&#252;rde nichts &#228;ndern. Denn das Problem ist nicht das Recht, das Problem ist der durch das Internet bewirkte Strukturwandel. W&#228;hrend die Industriealisierung millionenfach manuelle, repetetive, gef&#228;hrliche und langweilige Arbeit weg rationalisiert hat, bewirkt das Internet auf eine ganz andere Weise &#228;hnliches bei den Kopfarbeitern und Kreativen.</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://6kraska6.wordpress.com/2011/11/11/lieb-mit-ferkeln/">Lieb mit Ferkeln</a>:Cengiz ist der Freundliche-Mensch-Mann. Eines Tages tritt er bei LIDL vorm K&#228;se-Regal auf mich zu, breitet die Arme aus, blinzelt mich forschend aus seinen dreiviertelblinden, sp&#252;lwasserfarbenen Augen an, die hinter den glasbausteindicken Brillengl&#228;sern kaum zu ahnen sind, und streckt mir die Hand entgegen. Seine Brillenb&#252;gel sind mit Tesafilm geflickt, was ihm eine nonchalant verwegene Note verleiht. Sein H&#228;ndedruck ist fest und bestimmt. – „Sie sind gutte-freundliche Mensch!“</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://raul.de/wortsport/wenn-sprache-behindert/">Wenn Sprache behindert</a>:Journalisten_innen neigen dazu, die Extreme einer Person beziehungsweise einer Geschichte hervorzuheben und zu &#252;berh&#246;hen. Dann &#252;berstrahlt das schwere „Schicksal“ des „Sorgenkinds“, alles, was diesen Menschen &#252;ber seine Behinderung hinaus auszeichnen k&#246;nnte. Das andere Extrem ist der „Superkr&#252;ppel“, jener Mensch, der seine Behinderung offenbar „&#252;berwunden“ hat, den Mount Everest mit seinem Rollstuhl erklimmt, und als Held gefeiert wird. Wenn jemand etwas „trotz“ statt „mit“ seiner Behinderung schafft, dann ist es sofort eine besondere Leistung. Dabei liegt doch die Wahrheit, wenn wir ehrlich sind, h&#246;chstwahrscheinlich in der Mitte. Aber warum sehen wir sie nicht? Wo bleiben die blinde Kassiererin, der Erzieher mit Down- Syndrom oder die Bankangestellte im Rollstuhl?</p>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://orbis-claudiae.blogspot.com/2011/11/nostalgie-ist-was-fur-pussies.html">Nostalgie ist was f&#252;r Pussies</a>:Menschen, die zu Kindern sagen, “Genie&#223; die Zeit, es ist die sch&#246;nste deines Lebens.” sind nur Menschen, die nicht die Chuzpe haben, die Freiheit, die sich ihnen nun bietet, auch zu nutzen. Sich in eine Zeit zur&#252;ck zu w&#252;nschen, in der man abh&#228;ngig war, unselbstst&#228;ndig und unemanzipiert, bedeutet nicht, dass man nostalgisch ist. Es bedeutet nur, dass man feige ist.</p>
</div>
</li>
</ul>
 <p><a href="http://www.ennomane.de/?flattrss_redirect&amp;id=4714&amp;md5=b5d27e3c2171fcb35c1b0cfb4c63cb1d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.ennomane.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><script type="text/javascript">
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		<title>Ohr 2 angeknipst: endlich wieder stereo</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 13:31:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
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<p>Heute wurde <a href="http://www.ennomane.de/2011/10/11/der-trend-zum-zweitohr/">nach vier Wochen</a> Stille mein linkes Ohr angeknipst. Auch dort also jetzt ein <a href="http://www.ennomane.de/das-elektrische-ohr/">Cochlea-Implantat</a>. Bevor es soweit war, haben wir mein rechtes Ohr getestet, auf dem ich seit einem halben Jahr ein CI trage. Eher entt&#228;uschend: Beim <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sprachverst%C3%A4ndlichkeitstest">Freiburger Sprachverst&#228;ndnistest</a> erziele ich immer noch 65% wie vor vier Monaten. Es ist, als h&#228;tte ich seitdem keine Fortschritte gemacht, was nicht sein kann, da ich mittlerweile durchaus telefoniere. Eher ist es so, als ob die beiden letzten Anpassungen Verschlimmbesserungen waren. Wir haben das rechte Ohr dann auf den Stand von Juli programmiert und subjektiv hatte ich sofort das Gef&#252;hl, besser zu h&#246;ren. To be continued.</p>
<p>Au&#223;erordentlich ermunternd hingegen das Ergebnis des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oldenburger_Satztest">Oldenburger Sprachverst&#228;ndnis-Test</a>. Dabei muss man sinnlose S&#228;tze in verschiedenen Lautst&#228;rken und teilweise unter St&#246;rschall nachsprechen. Gemessen wird, um wieviel etwas lauter sein muss, dass ich es verstehe. Auf einer Skala bis 100 dB erreiche ich sehr gute 2,8 dB. (Normalh&#246;rende erzielen Ergebnisse von -10 dB). Das ist ein f&#252;r Cochlea-Implantate wirklich gutes Ergebnis.</p>
<p>Am Ende haben wir dann das linke Ohr &#8220;eingeschaltet&#8221;. Frappierend: Ich war sofort in der Lage, Sprache zu verstehen, wof&#252;r ich beim ersten Implantat noch Wochen gebraucht hatte. Allerdings ist auch das &#8220;<a href="http://www.ennomane.de/2011/05/28/wling/">Wling</a>&#8220;-Ger&#228;usch wieder da und alles klingt seltsam. Das Telefon blubbert eher als dass es klingelt. Da hei&#223;t es jetzt wieder und weiterhin hin: Eingew&#246;hnen, h&#246;ren lernen. Im Fr&#252;hjahr bis Sommer 2012 werde ich wohl das erzielbare Optimum erreichen.</p>
 <p><a href="http://www.ennomane.de/?flattrss_redirect&amp;id=4705&amp;md5=07f5d7b38d2cc723d11f16f83ea0b6e8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.ennomane.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><script type="text/javascript">
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var flattr_dsc = 'Heute wurde nach vier Wochen Stille mein linkes Ohr angeknipst. Auch dort also jetzt ein Cochlea-Implantat. Bevor es soweit war, haben wir mein rechtes Ohr getestet, auf dem ich seit einem halben Jahr ein CI trage. Eher enttäuschend: Beim Freiburger Sprachverständnistest erziele ich immer noch 65% wie vor vier Monaten. Es ist, als hätte ich seitdem keine Fortschritte gemacht, was nicht sein kann, da ich mittlerweile durchaus telefoniere. Eher ist es so, als ob die beiden letzten Anpassungen Verschlimmbesserungen waren. Wir haben das rechte Ohr dann auf den Stand von Juli programmiert und subjektiv hatte ich sofort das Gefühl, besser zu hören. To be continued.  Außerordentlich ermunternd hingegen das Ergebnis des Oldenburger Sprachverständnis-Test. Dabei muss man sinnlose Sätze in verschiedenen Lautstärken und teilweise unter Störschall nachsprechen. Gemessen wird, um wieviel etwas lauter sein muss, dass ich es verstehe. Auf einer Skala bis 100 dB erreiche ich sehr gute 2,8 dB. (Normalhörende';
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