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		<title>Links der Woche</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 09:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Furchtlose Briten nehmen &#220;berdosis Hom&#246;opathika
Der @presseschauer f&#252;hrt das Leistungsschutzrecht ad absurdum
@frauenfuss blickt auf vier Vernissagen zur&#252;ck
Kristian K&#246;hntopp vergleicht die Arbeitsweisen im Teamwork in verschiedenen europ&#228;ischen L&#228;ndern miteinander

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			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Furchtlose Briten nehmen <a title="GWUP" href="http://www.gwup.org/infos/nachrichten/954-britische-skeptiker-nehmen-homoeopathika-ueberdosis">&#220;berdosis Hom&#246;opathika</a></li>
<li>Der @presseschauer f&#252;hrt das <a title="Presseschauer" href="http://presseschauer.posterous.com/leistungsschutzrecht-ad-absurdum">Leistungsschutzrecht ad absurdum</a></li>
<li>@frauenfuss <a title="@frauenfuss" href="http://ich-male-meine-follower.de/html/rueckblick.html">blickt auf vier Vernissagen</a> zur&#252;ck</li>
<li>Kristian K&#246;hntopp v<a title="Die wunderbare Welt von Isotopp" href="http://blog.koehntopp.de/archives/2782-Kulturelles-Defizit.html#extended">ergleicht die Arbeitsweisen im Teamwork</a> in verschiedenen europ&#228;ischen L&#228;ndern miteinander</li>
</ul>
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		<title>Die Sache mit dem Genderdings</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 00:05:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich klein war, fand ich die Welt noch ganz gerecht. Frauen bekamen Babys, M&#228;nner mussten als Ausgleich zur Bundeswehr. Leider stellte sich die Sache sp&#228;ter doch einiges komplizierter dar. Irgendwie habe ich die feministischen 80er &#252;berlebt und irgendwann habe ich endlich gelernt, dass Fu&#223;ball spannend finden nicht zwangsl&#228;ufig mit intellektuellem Steinzeith&#246;hlendasein gleichzusetzen ist und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich klein war, fand ich die Welt noch ganz gerecht. Frauen bekamen Babys, M&#228;nner mussten als Ausgleich zur Bundeswehr. Leider stellte sich die Sache sp&#228;ter doch einiges komplizierter dar. Irgendwie habe ich die feministischen 80er &#252;berlebt und irgendwann habe ich endlich gelernt, dass Fu&#223;ball spannend finden nicht zwangsl&#228;ufig mit intellektuellem Steinzeith&#246;hlendasein gleichzusetzen ist und man Frauen sehr wohl in den Mantel helfen darf, wenn beide Teilnehmenden Gefallen an diesem symbolischen Bondage finden.</p>
<p>Nicht vergessen sollten wir, dass <a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lehrerinnenz&#246;libat">der Z&#246;libat f&#252;r Lehrerinnen in Baden-W&#252;rttemberg erst 1956 aufgehoben</a> wurde. Auch <a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenstimmrecht_in_der_Schweiz">d&#252;rfen Frauen erst seit 1971 in der Schweiz w&#228;hlen</a>, was, glaubt man Aaron K&#246;nig, <a title="Politicool" href="http://aaron-koenig.blogspot.com/2009/12/cherchez-les-femmes.html">zum dortigen Minarettverbot gef&#252;hrt hat</a>. Noch heute verdienen Frauen meist schlechter als M&#228;nner, was h&#228;ufig mit der Karrierebremse Kind und &#8220;sozialerer&#8221; Berufswahl erkl&#228;rt wird oder damit, dass Frauen einfach weniger in der Lage seien, in Gehaltsverhandlungen ihren Mann zu stehen. Mittlerweile ist der aber auch zum schwachen Geschlecht mutiert, glaubt man den Medien. Lebt k&#252;rzer und unges&#252;nder und <a title="SPON" href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,612997,00.html">kommt in der Schule schlechter weg</a>, wo er  von einem Heer von Lehrerinnen unterrichtet wird, w&#228;hrend zu Hause seine allein erziehende Mutter die Hausarbeiten kontrolliert. Manchmal liest man allerdings das glatte <a title="SPON" href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,682019,00.html">Gegenteil</a>. Es scheint nur noch Problemgeschlechter zu geben.</p>
<p>Das ganze Thema ist von Vorurteilen durchsetzt, zugleich aber hoch komplex und streift gleich mehrere wissenschaftliche Disziplinen. Ich pers&#246;nlich kenne mich in dem Bereich nicht aus und will mir kein Urteil anma&#223;en, habe aber das leise Gef&#252;hl, dass Gender gerne mit Feminismus verwechselt wird, gerade auch von letzterInnen. Die Medien vermitteln mir ein &#8220;nichts genaues wei&#223; man nicht&#8221;, aus der nun Politiker irgendwelche Handlungsanweisungen ableiten sollen, die Themen wie B&#252;rgerrechte, Chancengleichheit, Sozialpolitik, Bildung usw. ber&#252;hren. Eine Themenauswahl, die f&#252;r mich durch aus piratenrelevant klingt.</p>
<p>Mit Alltagserfahrung und &#8220;gesundem Menschenverstand&#8221; kann man das ganze jedenfalls nicht angehen. Das hat schon bei von der Leyens Stopschildern nicht geklappt. Eine Genderdebatte bei der Piratenpartei ist also dringend n&#246;tig. Selbst wenn das zu jahrelanger Selbstzerfleischung f&#252;hrt und wir den Gr&#252;nen dabei wieder was nachmachen, ist es n&#246;tig, gerade um ggf. zu neuen Standpunkten und zu einer schl&#252;ssigen Politik zu finden. Deshalb begr&#252;&#223;e ich den Versuch von Piratinnen, sich zu Zirkeln zusammenzuschlie&#223;en und freue mich sehr auf die Impulse, die aus dieser Richtung kommen werden!</p>
<p>Auch deshalb habe ich zun&#228;chst meinen Namen als Ablehner unter diesen <a title="Piratenpartei Wiki" href="http://wiki.piratenpartei.de/Vielfalt_statt_Grabenk&#228;mpfe">offen Brief</a> gesetzt. Letzteres bereue ich aber, seit ich von den <a title="Jinx" href="http://piratenfrau.net/?p=218">Erfahrungen gelesen</a> habe, die Piratenfrau Jinx mit der Moderatorin der Piratinnenmailingliste machen musste. Liebe Damen, das ist hysterisch. Oder wollt ihr wirklich ins Rollenbild des 19. Jahrhunderts zur&#252;ckfallen? Die unerfreuliche Affaire um eine Mailingliste und zwei nicht authorisierte Pressemitteilungen hat einmal mehr zu einem <a title="taz.de" href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/meuterei-der-piratinnen/">tendenzi&#246;sen taz-Artikel</a> gef&#252;hrt, der wichtige Aspekte der Debatte unter den Tisch fallen l&#228;sst und die Piraten als reine Chauvi-Partei darstellt. Naja, Hauptsache, die Namen sind richtig geschrieben.</p>
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		<title>Palm Pré Hack: den weltweiten App Catalog nutzen</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 21:19:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im US-App-Catalog gibt es fast doppelt so viele freie Apps f&#252;r den Palm Pré, wie in Deutschland angeboten werden. Diese kann man jetzt mit dem IPK-Fetcher herunterladen, um sie zu archivieren oder wie Homebrew-Software mit QuickInstall auf dem Pré zu installieren.  Weiter geht es bei Stereopoly.de
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Im US-App-Catalog gibt es fast doppelt so viele freie Apps f&#252;r den Palm Pré, wie in Deutschland angeboten werden. Diese kann man jetzt mit dem IPK-Fetcher herunterladen, um sie zu archivieren oder wie Homebrew-Software mit QuickInstall auf dem Pré zu installieren. <a title="Stereopoly" href="http://www.stereopoly.de/howto-den-weltweiten-app-catalog-auf-einem-deutschen-palm-pre-nutzen/"> Weiter geht es bei Stereopoly.de</a></p>
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		<title>Vorratsdatenspeicherung noch lange nicht vom Tisch</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 11:02:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Als gestern das Bundesverfassungsgericht sein Urteil sprach, knallten  vielerorts die Sektkorken. Das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung ist  verfassungswidrig und darf ab sofort nicht mehr angewandt werden. Leider  ist damit die Sache noch lange nicht vom Tisch&#8230; weiterlesen bei Stereopoly.de
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Als gestern das Bundesverfassungsgericht sein Urteil sprach, knallten  vielerorts die Sektkorken. Das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung ist  verfassungswidrig und darf ab sofort nicht mehr angewandt werden. Leider  ist damit die Sache noch lange nicht vom Tisch&#8230; <a title="IMHO: Vorratsdatenspeicherung noch lange nicht vom Tisch" href="http://www.stereopoly.de/imho-vorratsdatenspeicherung-noch-lange-nicht-vom-tisch/">weiterlesen bei Stereopoly.de</a></p>
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		<title>Palm Pré: WebOS 1.4 erschienen</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 16:50:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gestern ver&#246;ffentliche Palm die neue Version des Handy-Betriebssystems WebOS f&#252;r den Pré und den Pixi. Das Update bringt durchaus ein paar interessante Neuerungen: unter anderem endlich die M&#246;glichkeit Videos aufzunehmen&#8230; weiterlesen bei Stereopoly
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern ver&#246;ffentliche Palm die neue Version des Handy-Betriebssystems WebOS f&#252;r den Pré und den Pixi. Das Update bringt durchaus ein paar interessante Neuerungen: unter anderem endlich die M&#246;glichkeit Videos aufzunehmen&#8230; <a title="Stereopoly" href="http://www.stereopoly.de/palm-pre-webos-1-4-erschienen/">weiterlesen bei Stereopoly</a></p>
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		<title>Links der Woche</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 09:00:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[
LOLcode &#8211; die Programmiersprache der Zukunft
Kleiner Test: Kannst Du Lippen lesen?
Kristian K&#246;hntopp konstruiert ein Grundrecht auf Netzneutralit&#228;t und entkernt damit den Pudel
Autocompleted: Ein sehr sch&#246;nes Blog von @jovelstefan dar&#252;ber, was Google an abstrusen Autovervollst&#228;ndigungen liefert. Immerhin wurden die ja alle mal von Nutzern eingegeben&#8230;
Michael Seemann mspro Michael Seemann &#252;ber das Verschwinden der Identit&#228;t
Mahas Blog legt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li><a title="LOLcode" href="http://en.wikipedia.org/wiki/LOLCODE">LOLcode</a> &#8211; die Programmiersprache der Zukunft</li>
<li>Kleiner Test: Kannst Du <a title="Test: Lippen lesen" href="http://jugend.handicap-international.de/fileadmin/redaktion/Medien/levresDEU.swf">Lippen lesen</a>?</li>
<li>Kristian K&#246;hntopp <a title="Grundrechtsfusion und ein Grundrecht auf Netzneutralit&#228;t" href="http://bit.ly/cMIANf">konstruiert ein Grundrecht auf Netzneutralit&#228;t</a> und entkernt damit den Pudel</li>
<li><a title="autocompleted" href="http://autocompleted.jovelstefan.de/">Autocompleted:</a> Ein sehr sch&#246;nes Blog von <a title="@jovelstefan auf Twitter" href="http://twitter.com/jovelstefan">@jovelstefan</a> dar&#252;ber, was Google an abstrusen Autovervollst&#228;ndigungen liefert. Immerhin wurden die ja alle mal von Nutzern eingegeben&#8230;</li>
<li><span style="text-decoration: line-through;">Michael Seemann</span> <span style="text-decoration: line-through;">mspro</span> Michael Seemann <a title="FAZ Blog" href="http://faz-community.faz.net/blogs/crtl-verlust/archive/2010/02/22/mspro.aspx">&#252;ber das Verschwinden der Identit&#228;t</a></li>
<li><a title="Rechtspopulismus" href="http://www.maha-online.de/blog/2010/02/20/rechtspopulismus/">Mahas Blog</a> legt sehr schl&#252;ssig dar, warum die Piratenpartei anf&#228;llig f&#252;r (Rechts-)Populismus ist</li>
<li><a title="TwitterVenn" href="http://www.neoformix.com/Projects/TwitterVenn/view.php">TwitterVenn</a> ist ein nettes Tool um die H&#228;ufigkeit von Stichw&#246;rtern auf Twitter zu vergleichen</li>
<li>Bohemian Muppetsody:</li>
</ul>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/tgbNymZ7vqY&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/tgbNymZ7vqY&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>K&#228;&#223;mann ist kein blauer Engel</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 21:18:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das war mal eine Schlagzeile heute: K&#228;&#223;mann f&#228;hrt mit 1,5 Promille &#252;ber ne rote Ampel. Die K&#228;&#223;mann. Bischh&#246;fin und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands. Auch wenn es seit langem Pastorinnen gibt und die evangelische Kirche liberal sein will: Die Frau ist ein Novum. Dass eine geschiedene Frau Ratsvorsitzende sein kann, ist ein wundervolles Statement, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das war mal eine <a title="Zeit Online" href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-02/kaessmann-reaktionen">Schlagzeile</a> heute: K&#228;&#223;mann f&#228;hrt mit 1,5 Promille &#252;ber ne rote Ampel. <em>Die</em> K&#228;&#223;mann. Bischh&#246;fin und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands. Auch wenn es seit langem Pastorinnen gibt und die evangelische Kirche liberal sein will: Die Frau ist ein Novum. Dass eine geschiedene Frau Ratsvorsitzende sein kann, ist ein wundervolles Statement, dass eine Religionsgemeinschaft in der Mitte der Gesellschaft und auf der H&#246;he der Zeit sein kann.</p>
<p>Man sieht an ihren &#196;u&#223;erungen, dass die Frau im h&#246;chsten Ma&#223;e zerknirscht ist. K&#228;&#223;mann ist keine Heilige, war sie nicht, und wird sie nie sein. Also behandelt sie bitte nicht wie den Papst sondern wie jeden anderen Menschen auch: Wer nicht gerade Fernfahrer ist, zahlt &#252;blicherweise eine saftige Strafe, bekommt Punkte in Flensburg, muss eventuell zum Idiotentest und verliert seinen Lappen &#8211; aber nicht seinen Job!</p>
<p>Spiritualit&#228;t kann so wenig genormt und vorausgesetzt werden wie Musikalit&#228;t, weshalb ich eine starke Abneigung gegen jede Form organisierter Religion habe. H&#228;tte ich sie nicht, w&#252;rde gerade dieser Lapsus, der ausgerechnet einer hohen Kirchenfrau unterl&#228;uft, mir die Kirche besonders sympathisch machen. Tats&#228;chlich war mein erster Gedanke:</p>
<p><a href="http://twitter.com/ennomane/status/9520533069"><img class="size-full wp-image-1867 alignnone" title="tweetkaessmann" src="http://www.ennomane.de/wp-content/tweetkaessmann.png" alt="" width="500" height="250" /></a></p>
<p>Jedenfalls ist mir diese Art der Allzu-Menschlichkeit 1000 mal lieber als die dutzenden F&#228;lle sexuellen Missbrauchs in katholischen Kinderheimen und Internaten und man sollte in der Angelegenheit K&#228;&#223;mann einfach mal das Minarett in der Schweiz lassen. Amen.</p>
<p><strong>Update:</strong> Nun ist sie doch <a title="SPON" href="http://bit.ly/dh0UQn">zur&#252;ckgetreten</a>.</p>
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		<title>Mitleid mit der FDP (Update)</title>
		<link>http://www.ennomane.de/2010/02/22/mitleid-mit-der-fdp/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 18:30:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
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		<category><![CDATA[FDP]]></category>

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		<description><![CDATA[Es vergeht kein Tag, an dem Spiegel Online nicht auf Westerwelle und die FDP eindrischt. Man kann sich geradezu vorstellen, welchen Spa&#223; die Redakteure in ihren B&#252;ros gerade haben m&#252;ssen. Ich selber habe das ja auch mit Genuss getan und finde Westerwelles &#196;u&#223;erungen zu Hartz IV unterirdisch. In der Debatte hat er sich vollkommen verrannt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es vergeht kein Tag, an dem Spiegel Online nicht auf Westerwelle und die FDP eindrischt. Man kann sich geradezu vorstellen, welchen Spa&#223; die Redakteure in ihren B&#252;ros gerade haben m&#252;ssen. Ich selber habe das ja auch<a title="FDP: Ganz die alte " href="http://www.ennomane.de/2010/01/16/fdp-ganz-die-alte/"> mit Genuss getan</a> und finde Westerwelles &#196;u&#223;erungen zu Hartz IV unterirdisch. In der Debatte hat er sich vollkommen verrannt &#8211; und das nicht erst, seit er <a title="Spiegel Online" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,679291,00.html">Arbeitslose Schnee schippen lassen</a> will, also ob die etwas damit zu tun h&#228;tten, dass Hausbesitzer ihrer Pflicht zum R&#228;umen nicht nachkamen.</p>
<p>Im Grunde muss einem die FDP schon ein wenig leid tun. Nehmen wir die Umsatzsteuersenkung f&#252;r Hoteliers: Ich konnte es nicht glauben, aber sie wurde in den letzten Monaten auch von der CDU, der <a href="http://www.liberale.de/files/4355/Antrag_SPD_Fraktion_Landtag15_4595.pdf">SPD</a>, den <a href="http://www.liberale.de/files/4355/Positionierung_MWSt_Gastro_0509.pdf">Gr&#252;nen</a> und der <a title="Linkspartei" href="http://www.politik.de/forum/parteien-und-wahlen/219682-die-linke-fordert-ermaessigten-umsatzsteuersatz-fuer-hotelliers.html">Linkspartei </a>gefordert. Kann nat&#252;rlich sein, dass die anderen Parteien auch alle gem&#246;venpickt worden sind, aber trotzdem rief das so genannte &#8220;Wachstumsbeschleunigungsgestz&#8221; allgemeines Kopfsch&#252;tteln hervor, noch bevor die Spende &#252;berhaupt bekannt wurde.</p>
<p>Die FDP steckt in einem Dileamma:</p>
<ul>
<li>Rot-Gr&#252;n und Schwarz-Rot haben kaum etwas &#252;brig gelassen, das man privatisieren kann</li>
<li>Der Spitzensteuersatz ist schon von den vorherigen Regierungen drastisch gesenkt worden</li>
<li>Basteleien am Steuerrecht sind angesichts der Folgen der Finanzkrise gerade kein Thema</li>
<li>F&#252;r die Kopfpauschale in der Krankenversicherung m&#252;sste der <a title="Zeit Online" href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-02/schaeuble-roesler-kopfpauschale?page=all">Spitzensteuersatz auf 73% angehoben</a> werden</li>
<li>Mit ihrer Forderung nach &#8220;weniger Staat&#8221; steht sie einer weitgehend staatsgl&#228;ubigen, tendenziell autorit&#228;ren CDU gegen&#252;ber</li>
<li>Mit der CSU sitzt eine Quasi-SPD mit in der Koalition und gibt Kontra in der Sozialpolitik</li>
<li>In der Familienpoltik hat Ursula von der Leyen einen guten Teil von FDP-Forderungen bereits umgesetzt.</li>
</ul>
<p>Sicher, in ihrer Umsetzung entsprechen all diese Punkte nicht exakt den Forderungen der so genannten Liberalen, aber h&#228;tte die letzten Jahre Schwarz-Gelb regiert, man w&#252;rde sich fragen, was denn heute anders w&#228;re. Vieles, wogegen die FDP jetzt poltert, h&#228;tte sie uns in Koalitionsverhandlungen als Erfolg verkauft. In all diesen Politikfeldern hat die FDP kaum gestalterischen Spielfraum. Gab es so etwas wie ein neoliberales Projekt &#8211; es wurde schon von Schr&#246;der und Merkel umgesetzt.</p>
<p>Die FDP hat jetzt durchaus Chancen, sich in anderen Bereichen zu profilieren: Westerwelle hat als Au&#223;enminister den Posten, in dem ein f&#228;higer Minister die besten Aussichten hat, sich langfristig zu profilieren und hohe Beliebtheitswerte einzufahren. Davon ist leider bisher nicht viel zu sehen, es erfordert allerdings auch einen Diplomaten.</p>
<p>Bleiben da noch die B&#252;rgerrechte. Netzsperren nicht mittragen zu wollen, war nach der Bundestagswahl ja offensichtlich D&#252;nnbrettbohrerei. An der Vorratsdatenspeicherung arbeiten sich FDPler weiterhin auf juristischem Wege ab, statt nun, wo sie an der Macht sitzen, etwas zu bewegen. Die FDP h&#228;tte anscheinend kaum Widerstand gegen das SWIFT-Abkommen geleistet, wenn es nicht auf anderem Wege zu Fall gebracht worden w&#228;re. Die Gesundheitskarte wird einmal mehr verschoben, aber nicht abgelehnt. Zu Elena, dem neuen Jungendmedienschutzgesetz und Nacktscanner h&#246;rt man von der FDP gar nichts. Oder auch nicht von den b&#252;rgerrechtlichen Einschr&#228;nkungen, mit denen viele Hartz-IV-Empf&#228;nger leben m&#252;ssen. Anstatt hier mal konsequent liberal zu sein, drischt Westerwelle lieber d&#228;magogisch auf die schw&#228;chsten in der Gesellschaft ein. Anstatt intelligente Politik zu machen, wird der Stammtisch bedient. Sollte in der Partei auch etwas anderes laufen: Sichtbar ist es nicht. Man k&#246;nnte fast Mitleid mit der FDP bekommen.</p>
<p><strong>Update:</strong></p>
<p>Interessanter Link: <a title="Scusiblog" href="https://scusiblog.org/?p=3319">&#8220;Der wahre Geist der FDP&#8221;</a> Auch wenn das wohl nur ein Trollpost ist, freue ich mich auf die n&#246;tigen Dementis&#8230;</p>
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		<title>Wir w&#228;hlen, was vor 10 Jahren Zeitgeist war</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 12:06:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wenn ich &#252;ber die Politik und die Ergebnisse der Bundestagswahlen der letzten Jahrzehnte nachdenke, f&#228;llt mir ein interessantes Ph&#228;nomen auf: Wir w&#228;hlen um 10 Jahre zeitversetzt.
Nehmen wir beispielsweise die Friedens- und Anti-Atomkraftbewegung, die 1979 in die Gr&#252;ndung der Gr&#252;nen gipfelte, aber auch in die so genannte &#8220;geistig moralische Wende&#8221; des Jahres 1982. Zehn Jahre sp&#228;ter, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich &#252;ber die Politik und die Ergebnisse der Bundestagswahlen der letzten Jahrzehnte nachdenke, f&#228;llt mir ein interessantes Ph&#228;nomen auf: Wir w&#228;hlen um 10 Jahre zeitversetzt.</p>
<p>Nehmen wir beispielsweise die Friedens- und Anti-Atomkraftbewegung, die 1979 in die Gr&#252;ndung der Gr&#252;nen gipfelte, aber auch in die so genannte &#8220;geistig moralische Wende&#8221; des Jahres 1982. Zehn Jahre sp&#228;ter, 1988 war es Zeitgeist und Common Sense, Kohl &amp; Co vollkommen abzulehnen. Die Medien waren sich dar&#252;ber einig, dass er abgewirtschaftet hatte und nur die deutsche Vereinigung der CDU 1990 noch einmal extremen Auftrieb gab. Sonst h&#228;tten wir 1990 wohl schon ein rot-gr&#252;ne Regierung bekommen, was sich freilich nicht beweisen l&#228;sst.</p>
<p>Erst 1998 war es dann soweit: Schr&#246;der wurde Kanzler; das allerdings zu einem Zeitpunkt, als junge Menschen sich gegen ihre 68er-Eltern absetzten und konservativer wurden. Was ein paar Jahre zuvor undenkbar war &#8211; als Abiturient offen die CDU toll finden, ohne dabei ein pickeliger Stahlbrillengestell-Au&#223;enseiter zu sein, wurde irgendwann um das Jahr 2000 herum Normalit&#228;t. Umgekehrt: Linke galten als verstaubt. Wir wissen aber alle, dass Stoiber die Wahl 2002 nicht gewann und es Rot-Gr&#252;n war, die eine neoliberale Politik machte.</p>
<p>2009 dann endlich vollzog sich dieser Wechsel. Die schwarz-gelb Regierung steht nun da und kann gar nicht die Politik machen, f&#252;r die sie steht, weil der Haushalt keine Spielr&#228;ume zul&#228;sst, weil der Spitzensteuersatz l&#228;ngst gesunken ist, Hartz IV eingef&#252;hrt und &#246;ffentliche Einrichtungen exzessiv privatisiert wurden. Also wird herumlaviert, bis vielleicht eine Regierung in 10 Jahren die Themen aufnimmt, die heute auf der Stra&#223;e liegen: Bildung, Automatisierung und Rationalisierung auch intellektueller T&#228;tigkeiten, Neudefinition von Arbeit, bedingungsloses Grundeinkommen, B&#252;rgerrechte, staatliche und private &#220;berwachung, Datenschutz und &#252;berhaupt alle Verwerfungen, die das Internet mit sich brachte. Zusammengefasst: die <a title="SPD-Parteitag oder: Ignoranz der neuen sozialen Frage" href="http://www.ennomane.de/2009/11/15/spd-parteitag-oder-ignoranz-der-neuen-sozialen-frage/">neue soziale Frage</a>.</p>
<p>Nat&#252;rlich ist das nur eine vage Beobachtung, f&#252;r deren Untersuchung wohl eine Dissertation n&#246;tig w&#228;re. Aber zwei Dinge interessieren mich dann gerade doch: Korreliert das dieser Intervall irgendwie mit der Verbreitungsgeschwindigkeit von Memen (speziell bei abgeschaltetem Internet-Turbo) und: Wo die Piraten 2020 wohl stehen werden?</p>
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		<title>Das war&#8217;s</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 21:11:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ballmann ist tot.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Lawblog" href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/02/15/das-vollstandige-zitat/">Ballmann ist tot.</a></p>
<p><a href="http://www.ennomane.de/wp-content/ballmann.png"><img class="alignleft size-full wp-image-1822" title="ballmann" src="http://www.ennomane.de/wp-content/ballmann.png" alt="" width="475" height="914" /></a></p>
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		<title>Zensursula 2.0 oder: Kopfsch&#252;tteln &#252;ber K&#246;hler</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 20:40:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bundespr&#228;sident K&#246;hler hat unterschrieben: Das &#8220;Zugangserschwerungsgesetz&#8221;, untrennbar verkn&#252;pft mit &#8220;Zensursula&#8221; von der Leyen. (Die meisten meiner Leser k&#246;nnen zum Ende dieses Absatzes springen.) Das Gesetz will Kinderpornographie im Web bek&#228;mpfen, indem es Zensurmechanismen errichtet, die brandgef&#228;hrlich f&#252;r Demokratie und Meinungsfreiheit sind und leider gar nichts gegen Kinderpornographie ausrichten. Das Gesetz kam unter dubiosen Umst&#228;nden zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bundespr&#228;sident K&#246;hler hat unterschrieben: Das &#8220;Zugangserschwerungsgesetz&#8221;, untrennbar verkn&#252;pft mit &#8220;Zensursula&#8221; von der Leyen. (Die meisten meiner Leser k&#246;nnen zum Ende dieses Absatzes springen.) <a title="ennomane.de" href="http://www.ennomane.de/2009/06/18/websperren-warum-es-sehr-wohl-um-zensur-geht/">Das Gesetz will Kinderpornographie im Web bek&#228;mpfen, indem es Zensurmechanismen errichtet, die brandgef&#228;hrlich f&#252;r Demokratie und Meinungsfreiheit sind und leider gar nichts gegen Kinderpornographie ausrichten.</a> Das Gesetz kam unter dubiosen Umst&#228;nden zu Stande: Nach der 1. Lesung im Bundestag wurde es schnell noch ge&#228;ndert und dann in 2. und 3. Lesung zugleich durchgewunken, obwohl eine neue erste Lesung h&#228;tte stattfinden m&#252;ssen. Dann wurde es nicht rechtzeitig an die EU gegeben, weil verschiedenerlei Bedenken bestanden. Und schlie&#223;lich m&#246;chte die neue Regierung das Gesetz, so es denn in Kraft tritt, einfach nicht mehr anwenden. Unter politischen und staatsrechtlichen Aspekten h&#228;tte K&#246;hler ohne Probleme seine Unterschrift verweigern k&#246;nnen und darauf verweisen k&#246;nnen, doch bitte erst das Kuddelmuddel zu kl&#228;ren, v&#246;llig unabh&#228;ngig vom Inhalt des Gesetzestextes. Hat er aber nicht. Warum?</p>
<p>Das wird jetzt ein wenig abstrus, aber ich tr&#228;ume mal laut: Zensursula war verantwortlich f&#252;r die erfolgreichste Petition seit Bestehen der Bundesrepublik. Es hat der Piratenpartei und etlichen Initativen einen enormen Aufwind beschert. Zahllose unpolitische Menschen fingen pl&#246;tzlich wieder an, sich politisch zu engagieren. Dann kam die Bundestagswahl, die Regierung schwenkte auf &#8220;L&#246;schen statt Sperren&#8221; &#8211; die Kernforderung von <a title="AK Zensur" href="http://ak-zensur.de/">AK Zensur</a> &#252;ber <a title="MOGIS" href="http://mogis.wordpress.com/">Mogis</a> bis <a title="piratenpartei.de" href="http://piratenpartei.de">Piratenpartei</a> &#8211; und wollte ein neues &#8220;L&#246;schgesetz&#8221;. Trotz vieler b&#252;rgerrechtlicher Brandherde wie z.B. der immer noch auf Verhandlung wartenden Vorratsdatenspeicherung, dem <a title="netzpolitik.org" href="http://www.netzpolitik.org/2010/eu-regierungen-wollen-swift-abkommen-am-parlament-vorbei-umsetzen/">SWIFT-Abkommen</a>, <a title="taz" href="http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/die-grosse-daten-schieberei/">der Gesundheitskarte</a>, <a title="netzpolitik.org" href="http://www.netzpolitik.org/2009/elena-zentrale-datenbank-erfasst-streik-teilnehmer/">ELENA</a>, <a title="Spiegel Online" href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,669462,00.html">Nacktscanner</a>, <a title="Webworker gegen Zensursula 2.0 und Kindernet" href="http://www.peterkroener.de/webworker-gegen-zensursula-2-0-und-kindernet/">Kindernet</a>, <a title="Spiegel Online" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,druck-674802,00.html">ACTA</a> usw. schlaffte die Bewegung ab. Das Gef&#252;hl des &#8220;Sommers 2009&#8243; war irgendwie futsch. Nun hat K&#246;hlers Unterschrift alle wieder alarmiert. <a title="Yahoo News" href="http://de.news.yahoo.com/17/20100217/tde-piratenpartei-demonstriert-vor-bunde-a1b5811.html">Die Piraten demonstrieren vor dem Pr&#228;sidialamt.</a> Verschiedene Gruppen hecken Proteste alle Art aus oder wollen <a title="AK Zensur" href="http://ak-zensur.de/2010/02/unterzeichnung.html">Verfassungsbeschwerde</a> einlegen. Twitter und die Blogosph&#228;re brodeln. We&#8217;re back. Konnte K&#246;hler der Bewegung einen besseren Gefallen tun?</p>
<p>Leider bleibt es wohl beim abstrusen Traum. Denn <a title="Netzpolitik" href="http://www.netzpolitik.org/2009/sperr-vertraege-details-aus-der-verhandlung-veroeffentlicht/">das BKA pflegt ja weiterhin Zensur-Listen aufgrund der Vertr&#228;ge, die es im Fr&#252;hjahr 2009 mit einigen Providern getroffen hat</a>. Das w&#228;re ohne gesetzliche Grundlage illegal. Und ich f&#252;rchte, genau deshalb musste K&#246;hler unterschreiben. Jetzt kommt Zensursula 2.0. Mein Traum w&#228;re mir lieber.</p>
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		<title>Links der Woche</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 11:00:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[
ARD- Magazin Plusminus &#252;ber den Wert der Arbeit
Google Buzz aus der Sicht einer Frau mit gewaltt&#228;tigem Ex-Mann
Die Absurdit&#228;t der Homo-Ehe wird durch ein kleines Experiment entlarvt. (Das hei&#223;t nicht, dass sie nicht heiraten d&#252;rfen solle, aber wenn dann bitte ganz, oder gar nicht.)
Das seltsamste Blog der letzten Zeit dreht sich um Tom Selleck, Wasserf&#228;lle und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>ARD- Magazin <a title="Fast Progress" href="http://fastprogress.blogspot.com/2010/02/nutzen-oder-kosten-fur-die-gesellschaft.html">Plusminus &#252;ber den Wert der Arbeit</a></li>
<li>Google Buzz aus <a title="fugitivus.wordpress.com" href="http://fugitivus.wordpress.com/2010/02/11/fuck-you-google/">der Sicht einer Frau mit gewaltt&#228;tigem Ex-Mann</a></li>
<li>Die <a title="Augsburger Allgemeine" href="http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Aus-aller-Welt/Artikel,-Mann-und-Frau-wollen-Homo-Ehe-100210-_arid,2067831_regid,2_puid,2_pageid,4293.html">Absurdit&#228;t der Homo-Ehe</a> wird durch ein kleines Experiment entlarvt. (Das hei&#223;t nicht, dass sie nicht heiraten d&#252;rfen solle, aber wenn dann bitte ganz, oder gar nicht.)</li>
<li>Das <a title="selleckwaterfallsandwich.tumblr.com/" href="http://selleckwaterfallsandwich.tumblr.com/">seltsamste Blog der letzten Zeit</a> dreht sich um Tom Selleck, Wasserf&#228;lle und Sandwiches</li>
<li>Der ZEIT-Artikel &#8220;<a title="ZEIT Online" href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2010-01/karriere-behinderung">Karriere mit Behinderung</a>&#8221; zeigt, dass eine Behinderung nicht an allem hindern muss.</li>
<li>Und nochmal die ZEIT: <a title="ZEIT Online" href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2010-01/identitaetsdiebstahl-selbsterfahrung?page=all">Die Geschichte eines Identi&#228;tsdiebstahls</a></li>
<li>Nicht mehr ganz neu, aber trotzdem gut: <a title="zdf.de" href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/11/0,3672,8025803,00.html">Das schweizer Offiziersmesser</a> und die <a title="amazon.de" href="http://www.amazon.de/product-reviews/B000R0JDSI/ref=dp_db_cm_cr_acr_txt?ie=UTF8&amp;showViewpoints=1">Kommentare bei Amazon</a></li>
<li>Die Gruppe F.A.T. hatte das in Berlin rumkurvende Streetview-Auto mit <a title="leafrs.de" href="http://leafrs.de/olaf_spaarmann/google/google-street-view-auto-mit-gps-sender-verwanzt">einem GPS-Sender versehen</a>. Dadurch kann man dessen Weg durch die Stadt <a title="F.A.T." href="http://fffff.at/google-streetcar-berlin/">auf Google Maps verfolgen</a>. Was nat&#252;rlich gleich wieder zu sch&#246;nen Protestaktionen anregte &#8211; f&#252;r Google die Hosen runterlassen. Am hie&#223; es dann aber leider: <a title="stereopoly.de" href="http://www.stereopoly.de/berliner-streetview-aktion-laut-google-alles-nur-ein-fake/">Alles nur ein Fake</a>.</li>
</ul>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="225" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9261909&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="225" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9261909&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/9261909">Google Street Car In Berlin</a> from <a href="http://vimeo.com/fi5e">Evan Roth</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		<title>Aaron und der Iran (Update)</title>
		<link>http://www.ennomane.de/2010/02/13/aaron-und-der-iran/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 02:11:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Stefan König]]></category>

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		<description><![CDATA[Stefan &#8220;Aaron&#8221; K&#246;nig fordert in seinem Blog &#8220;Politicool&#8221; die Bombardierung des Iran, um die dortigen Atomanlagen auszuschalten. Daf&#252;r bekommt er gerade einmal mehr ziemlich viel &#196;rger innerhalb der Piratenpartei. Doch auch die Beschimpfungen, denen er ausgesetzt ist, sind mir oft zu platt. Es ist wert, sich die Lage einmal etwas genauer anzusehen.
Konstitutionell gibt es au&#223;er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stefan &#8220;Aaron&#8221; K&#246;nig fordert in seinem Blog &#8220;Politicool&#8221; die <a title="Politicool" href="http://aaron-koenig.blogspot.com/2010/02/zum-jahrestag-der-iranischen-diktatur.html">Bombardierung des Iran</a>, um die dortigen Atomanlagen auszuschalten. Daf&#252;r bekommt er gerade einmal mehr ziemlich viel &#196;rger innerhalb der Piratenpartei. Doch auch die Beschimpfungen, denen er ausgesetzt ist, sind mir oft zu platt. Es ist wert, sich die Lage einmal etwas genauer anzusehen.</p>
<p>Konstitutionell <span style="text-decoration: line-through;">gibt es au&#223;er der T&#252;rkei keinen Staat</span> nur sehr wenige Staaten im muslimischen Raum, der unserem Verst&#228;ndnis von Demokratie n&#228;her kommen, als der Iran. Es handelt sich nicht um eine Diktatur, sondern eine Theokratie, in der der W&#228;chterrat und die Ayatollahs eine &#228;hnliche Rolle einnehmen wie der K&#246;nig in einer konstitutionellen Monarchie. Persien ist eine uralte Kulturnation mit regional beispielloser Bildungs- und Alphabetisierungsrate. Der Iran hat seit vielen Jahrzehnten keinen Krieg gef&#252;hrt, wurde aber im 1.  und im 2. Weltkrieg von britischen und russischen Truppen besetzt und im  1. Golfkrieg vom Irak angegriffen. Umgeben von den Atomm&#228;chten Israel, Russland, Pakistan, China und Indien (sowie dem Nato-Mitglied T&#252;rkei und den US-Truppen im Irak) ist es alles andere als verwunderlich, dass der Iran versucht, an Nukleartechnologie zu gelangen. Die Anreicherung von Uran auf 20% widerspricht nicht dem Atomwaffensperrvertrag und reicht auch nicht f&#252;r milit&#228;rische Zwecke, wof&#252;r das Uran auf &#252;ber 90% angereichert werden m&#252;sste. Es gibt eine <a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Resolution_1747_des_UN-Sicherheitsrates">Resolution</a> der UNO gegen den Iran, die Sanktionen gegen das Land vorsieht, aber gleichzeitig einen Passus enth&#228;lt, der milit&#228;rische Ma&#223;nahmen gegen den Iran verbietet. Rein rechtlich sollte eine UNO-Resolution f&#252;r deutsche Politiker bindend sein.</p>
<p>Von 1979 bis 2009 sind Wahlen und Macht&#252;bergaben im Iran friedlich verlaufen. Im Sommer 2009 kam es zu Unregelm&#228;&#223;igkeiten bei den Wahlen. Es gab Indizien f&#252;r Wahlf&#228;lschung, worauf Demonstrationen, Aufst&#228;nde, staatlicher Terror gegen die Opposition, Unterbindung der Meinungsfreiheit und anderer Grundrechte, Zensur des Internet usw. folgten. Das ganze muss vor dem Hintergrund gesehen werden, dass die Menschenrechte in der iranischen Rechtsordnung fundamental missachtet werden, und zwar nicht nur nach westlichen Ma&#223;st&#228;ben sondern auf teilweise barbarische und mittelalterliche Art und Weise &#8211; man denke nur an Steinigungen von &#8220;Ehebrecherinnen&#8221;. Die iranische F&#252;hrung steht deshalb der eigenen Bev&#246;lkerung gegen&#252;ber unter erheblichem Druck. Der Aufbau eines &#228;u&#223;eren Feindbildes bis hin zum Krieg ist ein klassisches Mittel, um die Bev&#246;lkerung wieder hinter die F&#252;hrung zu bringen.  Ahmadinedschad war schon aus seiner Zeit als B&#252;rgermeister Teherans als radikaler Fundamentalist und Antisemit bekannt. Er kokettiert mit Holocaust-Leugnern. Juden werden im Iran diskriminiert, allerdings auch Christen und nicht schiitische Moslems. Ahmadinedschad ist unberechenbar in der Frage, ob er nur pokert oder wirklich tun w&#252;rde, was er sagt, wenn er Israel &#8220;aus der Geschichte tilgen&#8221; m&#246;chte. Dass Israel sich in dieser Lage bedroht f&#252;hlt, ist wahrlich kein Wunder. Die Israelis &#252;ben seit 2007 Luftschl&#228;ge auf iranische Atomanlagen. Niemand kann sagen, warum noch keine durchgef&#252;hrt wurden und sie k&#246;nnen t&#228;glich passieren. Besonders gef&#228;hrlich an der Situation ist, dass anscheinend einige iranische Nuklearanlagen derma&#223;en gut gegen Bombardements abgesichert sind, dass man Atomwaffen einsetzen m&#252;sste, um sie zu vernichten. Sollte das stimmen, impliziert die Forderung nach einem Milit&#228;rschlag gegen den Iran einen Atomschlag. Verzichtet man auf diesen, riskiert man einen Krieg mit allen folgen, ohne das Ziel des Angriffes zu erreichen.</p>
<p>Ich widerspreche denjenigen, die die Situation mit 2003 vergleichen, als  die so genannte &#8220;Koalition der Willigen&#8221; Saddam Hussein  Massenvernichtungswaffen andichtete. Niemand behauptet, der Iran habe  Atomwaffen und im Gegensatz zum Irak 2003 gibt der Iran offen zu, ein  Atomprogramm zu besitzen und dieses ungeachtet von UNO-Sanktionen  fortsetzen zu wollen, wenn auch angeblich zu zivilen Zwecken. W&#228;hrend  der Iran wahrscheinlich keine biologischen Kampfstoffe hat, so scheint  er doch &#252;ber <a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Streitkr%C3%A4fte_des_Iran#ABC-Waffen">chemische  Waffen aus den 70er Jahren </a>zu verf&#252;gen. Das ist eine v&#246;llig andere  Lage.</p>
<p>Die einzige Antwort in dieser &#228;u&#223;erst komplexen Situation kann nur eine Entspannungspolitik sein, die beide Seiten ernst nimmt. So lange Ahmadinedschad regiert, muss unter allen Umst&#228;nden versucht werden zu verhindern, dass der Iran an Atomwaffen gelangt. Gleichzeit muss ein Krieg gegen den Iran vermieden werden, egal ob von Israel ausgehend oder irgendwelchen Allierten. Ein solcher Krieg w&#252;rde nicht nur die Iraner sondern die ganze muslimische Welt hinter Ahmadinedschad einigen und weitere Kriege, bewaffnete Konflikte sowie Terroranschl&#228;ge auf der ganzen Welt nach sich ziehen. Nach meinem Verst&#228;ndnis der Werte der Piratenpartei kann unsere einzige Forderung sein, dass man vollkommen ideologiefrei und unabh&#228;ngig von bestehenden Sympathien <em>beide Seiten</em> dazu bringen muss, still zu halten und zwar auf Grundlage des internationalen Rechts.</p>
<p>Zum Schluss ein paar Anmerkungen zum <a title="Politicool" href="http://aaron-koenig.blogspot.com/">Blogpost von Stefan &#8220;Aaron&#8221; K&#246;nig</a>. Dass er laut denkt und im Konjunktiv formuliert, ein Milit&#228;rschlag gegen den Iran k&#246;nne <em>&#8220;einen weit gr&#246;&#223;eren Schaden vermeiden&#8221;</em>, f&#228;llt ganz bestimmt nicht unter den <a title="§80a StGB" href="http://dejure.org/gesetze/StGB/80a.html">§80a des StGB</a> sondern wohl eher unter Meinungsfreiheit. Auch wende ich  mich gegen alle, die in Sympathien zu Isreal etwas verwerfliches sehen. Mich st&#246;rt eher seine Wortwahl. Zum Beispiel redet er abwertend von &#8220;Appeasement-Politikern&#8221; und zieht dabei bewusst oder unbewusst eine Parallele zur M&#252;nchner Konferenz von 1938 und diffamiert so den Versuch, sich politisch f&#252;r eine Entspannung in der Region einzusetzen. Aussagen wie, dass &#8220;die Zeit f&#252;r Verhandlungen und Kompromisse vorbei&#8221; sei und &#8220;dass wir uns von ihnen nicht l&#228;nger auf der Nase herumtanzen lassen&#8221; entlarven ein mindestens unsachliches Denken und erinnert mich ein wenig an das S&#228;belgerassel eines Wilhelm Zwo. Wird Zeit, dass der Stammtisch-Demagoge an selbigen zur&#252;ckkehrt.</p>
<p><strong>Update 21.02.</strong></p>
<p>Bei der <a title="Protokoll" href="http://wiki.piratenpartei.de/2010-02-18_-_Vorstandssitzung">letzten Vorstandssitzung</a> wurde Aaron zwar kein Maulkorb verpasst, aber er verzichtete darauf, weiterhin f&#252;r die Partei zu sprechen. Das fand ich etwas mau, aber hinnehmbar &#8211; bis heute ein <a title="taz" href="http://www.taz.de/1/debatte/sonntazstreit/artikel/1/die-welt-wird-zur-geisel-von-clowns-1/">Artikel in der taz</a> erschien <a title="Politicool" href="http://aaron-koenig.blogspot.com/2010/02/die-taz-fragt-atomstreit-mit-dem-iran.html">samt erg&#228;nzendem Blogpost</a> in Aarons Blog. Dort h&#228;lt er an seiner Forderung fest und tut Appeasement-Poltik als &#8220;nett gemeint&#8221; ab. (<a title="Fluch der Republik" href="http://fluchderrepublik.blogspot.com/2010/02/aaaaaaaaroooon-das-schadet-den-piraten.html">Gedanken hierzu von Frau Forschungstorte</a>)</p>
<p>Damit ist die Schwelle endg&#252;ltig &#252;berschritten, denn der taz-Artikel war als &#8220;Streit der Woche&#8221; angelegt, bei dem auch Vertreter verschiedener Parteien zu Wort kommen sollten. F&#252;r den Au&#223;enstehenden muss sich der Eindruck einstellen, dass die Piratenpartei f&#252;r einen Milit&#228;rschlag gegen den Iran stehe, was absoluter Bl&#246;dsinn ist.</p>
<p><span style="text-decoration: line-through;">Das Protokoll der letzten Sitzung des Bundesvorstandes l&#228;sst offen, ob Aaron das Interview der taz da schon gegeben und verschwiegen hatte, oder ob es erst danach stattfand. Beides ist einfach nur dreist. </span>Das Interview mit der taz <a title="Twitter" href="http://bit.ly/aS9Fpj">fand nach dieser Vorstandssitzung statt</a>, was einfach nur noch dreist ist. Mittlerweile <a title="Piratenwiki" href="http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:JD/Antrag_auf_Parteiausschluss_gegen_Aaron_Koenig">fordern viele Piraten einen Parteiausschluss</a>. Parteisch&#228;digendes Verhalten liegt wohl vor, dennoch tue mich mich aus Gr&#252;nden der Meinungsfreiheit schwer damit. Nur im Bundesvorstand hat er endg&#252;ltig nichts verloren. Es kann einfach nicht sein, dass die Parteidiskussion dauernd nur daraus besteht, dass Aaron etwas sagt, und alle sich dr&#252;ber aufregen. <em>Ihm gegen&#252;ber</em> hat eine &#8220;Appeasement-Politik&#8221; langsam keinen Sinn mehr.</p>
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		<title>Links der Woche</title>
		<link>http://www.ennomane.de/2010/02/07/links-der-woche-3/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 09:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Mspro nochmal zu Google vs. China
Die &#8220;Initiative Nachrichtenaufkl&#228;rung&#8221; gibt jedes Jahr eine Liste derjenigen durchaus relevanten Themen heraus, die in den Medien und in der Berichterstattung nicht oder kaum vorkamen
Facebook hat mit HipHop for PHP eine Technik ver&#246;ffentlicht, mit der sich PHP-Code um 50% beschleunigen l&#228;sst.
Besonders interessant aber: Was Facebook alles &#252;ber Nicht-Mitglieder wei&#223;

Es folgt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Mspro nochmal zu <a title="http://mspr0.de/?p=1028" href="http://mspr0.de/?p=1028">Google vs. China</a></li>
<li>Die <a title="Initiative Medienaufkl&#228;rung" href="http://www.nachrichtenaufklaerung.de/">&#8220;Initiative Nachrichtenaufkl&#228;rung&#8221;</a> gibt jedes Jahr eine Liste derjenigen durchaus relevanten Themen heraus, die in den Medien und in der Berichterstattung nicht oder kaum vorkamen</li>
<li>Facebook hat mit <a title="developer.facebook.com" href="http://developers.facebook.com/news.php?blog=1&amp;story=358">HipHop for PHP</a> eine Technik ver&#246;ffentlicht, mit der sich PHP-Code um 50% beschleunigen l&#228;sst.</li>
<li>Besonders interessant aber: Was Facebook alles <a title="Was Facebook &#252;ber Nicht-Mitglieder wei&#223;" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Was-Facebook-ueber-Nicht-Mitglieder-weiss-921350.html">&#252;ber <em>Nicht-Mitglieder</em> wei&#223;</a></li>
</ul>
<p>Es folgt ein Aufruf des &#246;sterreichischen Heeres:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/KJV6ziVZYDk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/KJV6ziVZYDk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>10 doch eher angelaufene goldene Twitterregeln</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 12:42:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[7 golende Regeln]]></category>
		<category><![CDATA[Nico Lumma]]></category>
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		<description><![CDATA[Update: OK, OK, mein Ironie-Dektektor war kaputt, alles Satire und ich knietief im Fettn&#228;pfchen. Post l&#246;schen ist nat&#252;rlich nicht&#8230;
Nico Lumma hat in seinem Blog 10 goldene Twitterregeln aufgestellt, die beim Lesen dann doch an einigen Stellen irritierten. Teilweise liegt es daran, dass Nico wohl den Einsatz von Twitter in der Unternehmenskommunikation (und zwar nach au&#223;en) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Update:</strong> OK, OK, mein Ironie-Dektektor war kaputt, alles Satire und ich knietief im Fettn&#228;pfchen. Post l&#246;schen ist nat&#252;rlich nicht&#8230;</p>
<p><span style="text-decoration: line-through;">Nico Lumma hat in seinem Blog <a title="Nico Lumma: 10 goldene Twitterregeln" href="http://lumma.de/2010/02/03/die-10-goldenen-regeln-fur-twitter/">10 goldene Twitterregeln</a> aufgestellt, die beim Lesen dann doch an einigen Stellen irritierten. Teilweise liegt es daran, dass Nico wohl den Einsatz von Twitter in der Unternehmenskommunikation (und zwar nach au&#223;en) meint, er redet ja auch von Kommunikationsmix. Trotzdem ist manches fraglich:</span></p>
<ul>
<li><span style="text-decoration: line-through;"><em>Twitter ist kein Chat.</em> Das stimmt nat&#252;rlich. Nervt&#246;tendes Hin- und Hergechatte gerade auch bei vierstelligen Followerzahlen ist eine Zumutung f&#252;r die Leser. Trotzdem zu kurz gedacht, denn manchmal sind die Chats durchaus vergleichbar mit Micro-Podiumsdiskussionen. Manchmal besteht der Witz eines Tweets auch nicht in seiner Eigenst&#228;ndigkeit, sondern darin, dass er auf Dialogen aufbaut. Ein guter Twitter-Client zeigt Reply-Ketten an.</span></li>
<li><span style="text-decoration: line-through;"><em>Die Wahl der Sprache:</em> Ich hatte eine Zeitlang ein paar mehr US-Follower, als ich noch viel Katzencontent brachte. Ihnen zuliebe hatte ich teilweise auf Englisch getwittert. Mir ist aufgefallen, dass viele deutschsprachige Follower das eher irritierend fanden. Die Wahl der Sprache ist alleine meine Entscheidung. Ein einzelner ausl&#228;ndischer Follower, der sich in meinen Account verirrt hat, ist ganz sicherlich kein Grund, die Sprache umzustellen. Vielmehr sollte ich &#252;berlegen, ob ich auch ein internationales Publikum adressieren will und wenn ja, ob ich nicht mehrere Accounts in verschiedenen Sprachen verwende.</span></li>
<li><span style="text-decoration: line-through;"><em>Die Relevanz der Followerzahlen</em> ist schlicht keine. Es gibt gen&#252;gend Spamfollower mit f&#252;nfstelligen Followerzahlen, die vollkommen irrelevant sind. Interessanter ist da schon das Verh&#228;ltnis Follower zu Followees. Man darf nicht vergessen: Twitter ist klein, klein, klein. 2000, 5000 oder 10.0000 Follower, von denen die meisten nur einen Bruchteil meiner Tweets wahrnehmen, sind im Marketing-Mix eines Unternehmens eine verschwindend geringe Zahl. Twittern zielt nicht auf die Masse sondern auf Multiplikatoren. Qualit&#228;t geht eindeutig vor Quantit&#228;t.</span></li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: line-through;">Den &#252;brigen Regeln stimme ich weitgehend zu, obwohl ich hier und da noch meine Anmerkungen zu machen h&#228;tte. Aber eine ganz fundamentale Kritik: Wof&#252;r will ich Twitter &#252;berhaupt einsetzen? Privat? Selbstmarketing? Unternehmens-PR? Dialogisch? Verlautbarungsmedium? Geschlossener kleiner Nutzerkreis (privat oder im B&#252;ro)? Jede dieser Gruppen wird Twitter vollkommen anders verwenden.</span></p>
<p>Wesentlich sinnvoller finde ich dann doch die <a title="7 goldene Twitterregeln" href="http://blog.gilly.ws/2009/03/19/die-7-goldigen-super-mega-twitterregeln-blogregeln">altbekannten sieben goldenen Twitterregeln</a>.</p>
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		<title>Being Bernd Day 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 00:08:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von unserer Anonymit&#228;t ist nicht mehr viel &#252;brig. Dummerweise ist Anonymit&#228;t eine wichtige Voraussetzung f&#252;r Privatsph&#228;re. Jede Form von &#220;berwachung, egal ob im Netz oder da drau&#223;en im &#8220;realen Leben&#8221; nimmt uns ein St&#252;ck Anonymit&#228;t, damit ein St&#252;ck Privatsph&#228;re und schlie&#223;lich ein St&#252;ck Freiheit. Die Aktion &#8220;Being Bernd Day 2010&#8243; will darauf aufmerksam machen. Heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von unserer Anonymit&#228;t ist nicht mehr viel &#252;brig. Dummerweise ist Anonymit&#228;t eine wichtige Voraussetzung f&#252;r Privatsph&#228;re. Jede Form von &#220;berwachung, egal ob im Netz oder da drau&#223;en im &#8220;realen Leben&#8221; nimmt uns ein St&#252;ck Anonymit&#228;t, damit ein St&#252;ck Privatsph&#228;re und schlie&#223;lich ein St&#252;ck Freiheit. Die Aktion <a title="Facebook" href="http://www.facebook.com/group.php?gid=302168723326">&#8220;Being Bernd Day 2010&#8243;</a> will darauf aufmerksam machen. Heute werden viele Menschen ihre Profilbilder bei Facebook, Twitter, Xing, in Foren oder wo auch immer durch ein <a title="Freie Berndbilder" href="http://www.flickr.com/photos/lana74/sets/72157623274561482/">Berndbild</a> ersetzen. Wenn m&#246;glichst viele mitmachen, gelingt es vielleicht, ein Zeichen zu setzen.</p>
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		<title>Links der Woche</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 09:00:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[
Citibank sucht Praktikanten (!) f&#252;r Rechtsabteilung. Voraussetzung: 1. und 2. Staatsexamen (!)
Vom Versuch, einem Hotline-Mitarbeiter ein zerst&#246;rtes Modem begreiflich zu machen
Eine Zusammenstellung von Notwehrma&#223;nahmen in Sachen Datenschutz bei vasistdas
Was machen die Stormtroopers des Imperiums eigentlich so an ihrem freien Tag?
Ein paar Gedanken, warum das iPad eine ungute Entwicklung ist

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li><a title="Im Namen des Volkers" href="http://richter-ballmann.info/2010/01/24/stellenangebot/">Citibank sucht Praktikanten</a> (!) f&#252;r Rechtsabteilung. Voraussetzung: 1. und 2. Staatsexamen (!)</li>
<li>Vom Versuch, einem Hotline-Mitarbeiter <a title="Dau Jones" href="http://www.daujones.com/detail.php?usrid=10342">ein zerst&#246;rtes Modem begreiflich zu machen</a></li>
<li>Eine Zusammenstellung von Notwehrma&#223;nahmen in Sachen Datenschutz <a title="vasistas.wordpress.com" href="http://vasistas.wordpress.com/2010/01/28/eu-datenschutztag-2010/">bei vasistdas</a></li>
<li>Was machen die Stormtroopers des Imperiums eigentlich so <a title="What Stormtroopers do on Their Day Off" href="http://bit.ly/3GTeXy">an ihrem freien Tag</a>?</li>
<li>Ein paar Gedanken, warum das <a title="Tinkerer’s Sunset" href="http://diveintomark.org/archives/2010/01/29/tinkerers-sunset">iPad eine ungute Entwicklung</a> ist</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		<title>Piratengrafiker gesucht</title>
		<link>http://www.ennomane.de/2010/01/29/piratengrafiker-gesucht/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 12:26:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die AG &#214;ffentlichkeitsarbeit der Piratenpartei sucht dringend u.a. Grafiker, Mediengestalter und Webentwickler. Selbstverst&#228;ndlich d&#252;rfen sich auch talentierte Laien melden. Es ist dringend: Der Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen steht vor der T&#252;r. Interessenten melden sich bitte bei Anja Beranek oder Dragon. Bitte weitersagen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a title="Piratenpartei AG &#214;A" href="http://wiki.piratenpartei.de/AG_%C3%96A_braucht_Dich">AG &#214;ffentlichkeitsarbeit</a> der Piratenpartei <a title="Schwarzes Brett" href="http://wiki.piratenpartei.de/Schwarzes_Brett">sucht dringend</a> u.a. Grafiker, Mediengestalter und Webentwickler. Selbstverst&#228;ndlich d&#252;rfen sich auch talentierte Laien melden. Es ist dringend: Der Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen steht vor der T&#252;r. Interessenten melden sich bitte bei <a title="Pirat Saphirchen" href="http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Saphirchen">Anja Beranek</a> oder <a title="Pirat Dragon" href="http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Dragon">Dragon</a>. Bitte weitersagen.</p>
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		<title>Die Kuh aufs Eis bringen</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 12:37:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[So schnell, wie die Eisschollen in der Alster versunken sein werden, k&#246;nnen wir unsere Schlittschuhe gar nicht aus dem Keller kramen. Aber im Schanzenpark liegt ein dicker Eispanzer, auf dem man ein vortreffliches Eisvergn&#252;gen abhalten k&#246;nnte. Die Stadt Hamburg ist leider noch nicht mit im Boot. Blogger, Twitterer, Piraten und Anwohner tun sich zusammen, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So schnell, wie die Eisschollen in der Alster versunken sein werden, k&#246;nnen wir unsere Schlittschuhe gar nicht aus dem Keller kramen. Aber im Schanzenpark liegt ein dicker Eispanzer, auf dem man ein vortreffliches Eisvergn&#252;gen abhalten k&#246;nnte. Die Stadt Hamburg ist leider noch nicht mit im Boot. Blogger, <a title="Twitter: @Eisschanze" href="http://twitter.com/eisschanze">Twitterer</a>, Piraten und Anwohner tun sich zusammen, um das zu &#228;ndern und was auf die rutschenden Beine zu stellen. <a title="*  Eisvergn&#252;gen mit Schlittschuhbahn im Schanzenpark – Hamburg" href="http://twitter.com/eisschanze">Mach mit!</a></p>
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		<title>Dresden nazifrei (Update)</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 08:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 13. Februar wird es einen gro&#223;en Nazi-Aufmarsch in Dresden geben. Der B&#252;rgerbewegung &#8220;Dresden nazifrei&#8221; wird verboten, zur Blockade der Demo aufzurufen. Das versto&#223;e gegen das Versammlungsrecht und sei Aufruf zu einer Straftat. Soweit so bekannt.
Was ein kleinerer Provinzstreit sein k&#246;nnte, wird zum Politikum, wenn die Polizei einschreitet, Hausdurchsungen bei Antifaschisten durchf&#252;hrt und dort Computer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 13. Februar wird es einen gro&#223;en Nazi-Aufmarsch in Dresden geben. Der B&#252;rgerbewegung &#8220;<a title="dresden.stoppt-zensur.de/" href="http://dresden.stoppt-zensur.de/">Dresden nazifrei</a>&#8221; wird verboten, zur Blockade der Demo aufzurufen. Das versto&#223;e gegen das Versammlungsrecht und sei Aufruf zu einer Straftat. Soweit so bekannt.</p>
<p>Was ein kleinerer Provinzstreit sein k&#246;nnte, wird zum Politikum, wenn die Polizei einschreitet, Hausdurchsungen bei Antifaschisten durchf&#252;hrt und dort Computer und Plakate beschlagnahmt. Die Piratenpartei wollte sich zun&#228;chst an den Gegendemonstrationen beteiligen, hat aber zur&#252;ckgerudert: <a title="Piratenpartei.de" href="http://web.piratenpartei.de/node/1026">Gegendemos, Mahnwachen usw. ja</a> &#8211; strafbare Handlungen wie Blockaden: nein.</p>
<p>Tats&#228;chlich ist es so: Auch der d&#252;mmste Nazi genie&#223;t das Grundrecht auf Meinungs-, Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit. Es darf ihm nicht genommen werden, und jede Partei, einschlie&#223;lich der Piratenpartei muss f&#252;r diese Rechte auch dann eintreten, wenn Nazis sie wahrnehmen wollen.  Klingt schl&#252;ssig, aber halt:</p>
<p>Die Gegendemonstrationen in Dresden sind die Proteste von B&#252;rgern gegen eine menschenverachtende Ideologie. Die NPD mit ihren Freizeitnazis und Hinterhofbef&#252;hrwortern steht gegen so ziemlich alles, was den Piraten und allen anderen demokratischen Parteien heilig ist. Hier geht es nicht darum, ob man den Nazis eine Demo verbietet (denn sie ist ihnen nicht verboten worden), sondern darum, ob wir als B&#252;rger den Nazis klar und deutlich sagen d&#252;rfen, was wir von ihnen halten. (<a title="Bundespr&#228;sident K&#246;hler" href="http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/koehler-fordert-langen-atem-gegen-rechtsextremismus">Wozu uns &#252;brigens sogar unser Staatsoberhaupt auffordert.</a>) Genau das versucht das Land Sachsen den Dresdnern aber zu verbieten. Wenn das kein Thema f&#252;r eine B&#252;rgerrechtspartei ist, was bitte dann?</p>
<p>Da bin ich ziemlich entt&#228;uscht, dass sich die Piratenpartei nicht traut, wie die Gr&#252;nen und die Linkspartei ein wenig Arsch in der Hose zu zeigen und Sch&#246;nwetter-Poltik macht. Was ist von all den pfiffigen Aktionen im Wahlkampf geblieben? Wo sind die Piraten, die sagen <em>&#8220;H&#246;rt mal, Blockade ist zu hei&#223;, da kriegen wir ein Problem, aber lasst und mal die und die Aktionen in Dresden durchziehen&#8230;&#8221;</em></p>
<p>In meiner Erfahrung ist die Piratenpartei immer noch <a title="Wiki: Piratenpartei" href="http://wiki.piratenpartei.de/Wirtschaftspolitik">linksliberal</a>. Es mag sein, dass sich die Partei schlichtweg nicht f&#252;r das Thema Antifaschismus interessiert. Trotzdem haben die Mitpiraten in Sachsen die R&#252;ckdeckung ihrer Partei verdient. Sp&#228;testens seit gestern, als das LKA Sachsen die Webseite der B&#252;rgerbewegung hat <a title="dresden-nazifrei.de/" href="http://dresden-nazifrei.de/">zensieren</a> lassen, h&#228;tte ein Aufschrei durch die Piratenpartei gehen m&#252;ssen. Wo bleibt die Netzguerilla? Ach so, <a title="mspr0.de" href="http://mspr0.de/?p=1011">die ist unterwegs</a>. Leider ohne Piraten. Schade.</p>
<p><strong>Update:</strong> In den Kommentaren bei Spreeblick <a title="Spreeblick Kommentare" href="http://www.spreeblick.com/2010/01/22/zieht-die-piratenpartei-sachsen-ihre-unterstutzung-fur-die-demo-nazifrei-dresden-stellt-sich-quer-zuruck/#comment-744638">hat ein gewisser Jan ein wundersch&#246;nes Monty-Python-Zitat gepostet</a>, das ich Euch ans Herz legen m&#246;chte:</p>
<blockquote><p>“Sie haben Brian verhaftet! Ich habe geh&#246;rt, dass er gekreuzigt  wird!”</p>
<p>“Was? M&#228;nner, das erfordert eine sofortige Diskussion!”<br />
“Neuer Antrag?”<br />
“Vollkommen neuer Antrag. &#196;h, folgender, das, &#228;h, das muss eine  sofortige Aktion geben.”<br />
“…wenn der Antrag angenommen wird.”<br />
“Ja selbstverst&#228;ndlich, wenn er angenommen wird, man kann ja nicht  einfach so… Also, im Lichte neuer Informationen von Geschwister Judith…”</p>
<p>“Reg, um Himmels Willen, es ist eine ganz einfache Sache: alles, was  Ihr tun m&#252;sst, ist, durch diese T&#252;r hinaus zu gehen, und zwar jetzt, und  zu versuchen, die R&#246;mer daran zu hindern, ihn zu kreuzigen! Es wird  passieren, Reg, kannst du nicht begreifen, dass es passieren wird??  Raaah!” (st&#252;rmt raus)</p>
<p>“Hui, hal-lo, ein kleiner Ego-Trip von den Feministinnen? Oh sorry,  w&#252;rdest du also unsere Punkte bitte nochmal wiederholen?”</p></blockquote>
<p><strong>Update 2:</strong> Ich habe die &#220;berschrift dieses Artikels ge&#228;ndert. Auch wenn die Piratenpartei sich weiterhin offiziell nichts mit einer Blockade zu tun haben wird, sind gerade sehr viele Piraten auf dem Weg nach Dresden, um gemeinsam mit anderen Gruppen, Parteien, Verb&#228;nden und der Bev&#246;lkerung gegen die Nazis zu demonstrieren.</p>
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		<title>Links der Woche</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 12:51:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[
Michael Spreng &#252;ber Roland Koch: &#8220;undifferenziert, beleidigend, verhetzend&#8221; 
FDP versteigert Steuerpolitik auf Ebay
Das MIT erfindet den Food Printer
carta erkl&#228;rt Google
Christoph Salzig &#252;ber die peinlichste Abmahnung aller Zeiten
Der Sleep Talkin&#8217; Man brabbelt im Schlaf vor sich hin und seine Frau hat den Finger am Cassettenrecorder.
Harvard Busienss Manager: Croudsourcing: Wie Cisco die Weisheit der Vielen benutzt

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Michael Spreng &#252;ber Roland Koch: <a title="Sprengsatz" href="http://www.sprengsatz.de/?p=2688">&#8220;undifferenziert, beleidigend, verhetzend&#8221; </a></li>
<li>FDP <a title="Under Skull and Bones" href="http://blog.benjamin-stoecker.de/index.php/2010/01/18/fdp-ebay-steuergesetz-versteiger">versteigert Steuerpolitik</a> auf Ebay</li>
<li>Das MIT erfindet den <a title="MIT: Cornucopia" href="http://fluid.media.mit.edu/projects.php?action=details&amp;id=79">Food Printer</a></li>
<li><a title="carta" href="http://carta.info/21775/google-bashing/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+carta-standard-rss+%28Carta%29&amp;utm_content=Google+Reader">carta erkl&#228;rt Google</a></li>
<li>Christoph Salzig &#252;ber die <a title="Christoph Salzig" href="http://christophsalzig.posterous.com/witzabmahnung-von-komsa-an-100partnerprogramm">peinlichste Abmahnung aller Zeiten</a></li>
<li>Der <a title="Sleep Talkin' Man" href="http://www.sleeptalkinman.blogspot.com/">Sleep Talkin&#8217; Man</a> brabbelt im Schlaf vor sich hin und seine Frau hat den Finger am Cassettenrecorder.</li>
<li>Harvard Busienss Manager: <a title="Harvard Business Manager" href="http://www.harvardbusinessmanager.de/heft/artikel/a-658906.html">Croudsourcing: Wie Cisco die Weisheit der Vielen benutzt</a></li>
</ul>
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		<title>Gehbehindert mit der Stra&#223;enbahn unterwegs: &#8220;Nehm se doch n Krankenwajen&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 10:32:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Philip Schwartz kenne ich noch von der Uni. Wir haben eine Gemeinsamkeit: So wie ich H&#246;rger&#228;te brauche, um mehr schlecht als recht zu h&#246;ren, so ist er auf einen Rollator angewiesen, um sich mehr schlecht als recht fortzubewegen. Dabei verleiht so ein Rollator doch einige Freiheitsgrade mehr als ein Rollstuhl. Allerdings nicht immer, wenn man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Philip Schwartz kenne ich noch von der Uni. Wir haben eine Gemeinsamkeit: So wie ich H&#246;rger&#228;te brauche, um mehr schlecht als recht zu h&#246;ren, so ist er auf einen Rollator angewiesen, um sich mehr schlecht als recht fortzubewegen. Dabei verleiht so ein Rollator doch einige Freiheitsgrade mehr als ein Rollstuhl. Allerdings nicht immer, wenn man Stra&#223;enbahn f&#228;hrt.</p>
<p><a href="http://www.ennomane.de/wp-content/eingangfuergehbehinderte.jpg"><img class="size-full wp-image-1657 alignnone" title="eingangfuergehbehinderte" src="http://www.ennomane.de/wp-content/eingangfuergehbehinderte.jpg" alt="" width="300" height="269" /></a></p>
<p>Philip f&#228;hrt jeden Tag mit der M1 zur Arbeit. An wenigen Haltestellen ist die Bordsteinkante so hoch, dass sie mit dem Boden der Stra&#223;enbahn abschlie&#223;t: Einsteigen kein Problem. Meistens jedoch h&#228;lt die Bahn mitten auf der Stra&#223;e,  was das Ein- und Aussteigen recht schwierig macht. Genau aus diesem Grund ist in die modernen Stra&#223;enbahnwagen ein Hublift eingebaut und von au&#223;en mit einem entsprechenden Schildchen versehen. Will man dort einsteigen, bittet man kurz den Fahrer, den Lift auszufahren, und kann auch mit Rollstuhl oder Rollator problemlos die Stra&#223;enbahn betreten.</p>
<p>Das hei&#223;t: Problemlos nur dann, wenn der Fahrer auch mitspielt. Die meisten sind zwar freundlich, hilfsbereit und einige kennen Philip sogar schon und gr&#252;&#223;en ihn. Aber eine Minderheit der Fahrer weigert sich. Einer hat Philip sogar wortlos die T&#252;r vor der Nase geschlossen und ist abgefahren. Es war nicht das einzige mal, dass Philip auf die n&#228;chste Bahn warten musste. Eine beliebte Ausrede (abgesehen von &#8220;Lift defekt&#8221;) ist, dass ein Rollator kein Rollstuhl sei und der Lift eben nur f&#252;r Rollst&#252;hle da w&#228;re. Philip wendet sich an die BVG und bekommt die Antwort: Unsinn, selbstverst&#228;ndlich darf, kann und soll er den Lift benutzen.</p>
<p>Die meisten Fahrten laufen zwar glatt, aber immer wieder machen Fahrer Probleme. Philip muss sich von anderen hilfsbereiten Fahrg&#228;sten hineinhelfen lassen (was grunds&#228;tzlich l&#228;nger dauert, als den Lift auszufahren). Oder es kommt zu Diskussionen und Streitereien, die sich minutenlang hinziehen. Manche Fahrer wollen eine schriftliche Genehmigung der Leitstelle sehen oder behaupten, sie h&#228;tten die Vorschrift mit dem Liftverbot selber schriftlich da (haben sie aber noch nie vorgezeigt). Und eine Berliner Schnauze meinte, er k&#246;nne ja einen Krankenwagen nehmen.</p>
<p>Philip sagt, das l&#228;ngste Streitgespr&#228;ch, dass er bisher mit einem Fahrer hatte, dauerte etwa 5 Minuten. Zum Vergleich: Das Ausfahren des Liftes ben&#246;tigt etwa 20 Sekunden. Der Fahrer muss dazu nicht aussteigen und eine Rampe anlegen, wie man es von Bussen kennt, sondern einfach nur einen Knopf dr&#252;cken, ein paar Sekunden warten und schlie&#223;lich weiterfahren, wenn Philip ein- oder ausgestiegen ist.</p>
<p><script src="http://de.sevenload.com/pl/t2IQ6bG/500x408/0" type="text/javascript"></script></p>
<p>Nat&#252;rlich hat Philip sich mehrmals an die BVG gewandt. Die Zentrale sagte ihm, er solle sich Wagennummer und Uhrzeit notieren und das dann mitteilen. Das tut er jetzt konsequent, vielleicht hilft das ja. Ich bin einge male mit ihm hin- und hergefahren um das zu beobachten. Die meisten Fahrten verliefen glatt, freundlich und problemlos. (Dank an die Mehrheit der <em>netten</em> Fahrer!) Auf zwei Fahrten sagte der Fahrer, der Lift sei eingefroren. Bis auf einen offenbar ziemlich genervten Menschen waren sie alle freundlich. Aber ich war ja auch mit der Kamera dabei.</p>
<p><strong>Update:</strong> Nat&#252;rlich ist Philip<a title="Offener Brief an die Direktion der Berliner Verkehrsbetriebe" href="http://jhobrecht.wordpress.com/2009/09/23/an-die-direktion-der-berliner-verkehrsbetriebe/"> nicht der einzige</a>, der mit solchen Problemen zu k&#228;mpfen hat&#8230;</p>
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		<title>Meine zwei Cent zur Zukunft des Journalismus</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 10:25:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen fragte mich Thomas Maier, wie ich &#252;ber die Zukunft des Journalismus denke. Die Frage w&#228;lze ich nun &#252;ber den Jahreswechsel im Kopf herum. Ist dazu nicht schon alles gesagt? Print ist tot, Bezahlcontent im Web nicht durchsetzbar, und wovon der Journalist der Zukunft eigentlich lebt, nicht absehbar. &#8220;If the news is that [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen fragte mich <a title="Thomas Maier" href="http://thomasmaier.me/">Thomas Maier</a>, wie ich &#252;ber die Zukunft des Journalismus denke. Die Frage w&#228;lze ich nun &#252;ber den Jahreswechsel im Kopf herum. Ist dazu nicht schon alles gesagt? Print ist tot, Bezahlcontent im Web nicht durchsetzbar, und wovon der Journalist der Zukunft eigentlich lebt, nicht absehbar. &#8220;<a title="N.Y.T." href="http://www.nytimes.com/2008/03/27/us/politics/27voters.html?_r=1">If the news is that important, it will find me.</a>&#8221; war der Satz des Jahres 2008. Im Grunde l&#228;uft er auf die Behauptung hinaus, der Journalist sei in Zukunft &#252;berfl&#252;ssig geworden. Der menschliche Filter &#8220;Presse&#8221; hat ausgedient und wird durch maschinelle Filter des Web mit seinen Mashups ersetzt. Tats&#228;chlich: Die nackte Nachricht hat kaum noch einen Wert. Eine Nachricht befindet sich quasi sofort in allen Medien und l&#228;sst sich auch nicht geheim halten. Verlangt ein Medium Geld f&#252;r das Bereitstellen dieser Nachricht, so wird sie trotzdem innerhalb k&#252;rzester Zeit auch auf kostenlosen Medien pr&#228;sent sein. Das ist &#252;brigens gar nichts neues und war auch schon vor der Erfindung des Web nicht anders sondern nur langsamer&#8230;</p>
<p><a title="Stereopoly" href="http://www.stereopoly.de/zwei-cent-zur-zukunft-des-journalismus/">&#8230;weiter gehts bei Stereopoly.de</a></p>
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		<title>FDP: Ganz die alte (Update)</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 17:18:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wachstumsbeschleunigungsgesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Herbst 2009. Die gro&#223;e Koalition wird durch Schwarz-Gelb abgel&#246;st. &#8220;Och n&#246;!&#8221;, denken viele, aber auch: &#8220;Naja, besser als nichts&#8220;. Endlich wieder politische Lager, Opposition, Korrektiv einer Volkspartei durch eine Kleinpartei und all das&#8230; Am 01. Januar 2010 tritt das &#8220;Wachstumsbeschleunigungsgesetz&#8221; in Kraft. Zweistellige Milliardenbetr&#228;ge sollen trotz katastrophal leerer Kassen auf unterschiedlichem Wege in die Wirtschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herbst 2009. Die gro&#223;e Koalition wird durch Schwarz-Gelb abgel&#246;st. <em>&#8220;Och n&#246;!&#8221;</em>, denken viele, aber auch: &#8220;<em>Naja, besser als nichts</em>&#8220;. Endlich wieder politische Lager, Opposition, Korrektiv einer Volkspartei durch eine Kleinpartei und all das&#8230; Am 01. Januar 2010 tritt das &#8220;<a title="Wikipedia: Wachstumsbeschleunigungsgesetz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wachstumsbeschleunigungsgesetz">Wachstumsbeschleunigungsgesetz</a>&#8221; in Kraft. Zweistellige Milliardenbetr&#228;ge sollen trotz katastrophal leerer Kassen auf unterschiedlichem Wege in die Wirtschaft gepumpt werden, um selbige ein wenig anzukurbeln.</p>
<p>Unter anderem bekommt die Hotelbranche eine Umsatzsteuererm&#228;&#223;igung von 19% auf 7%. Kein Mensch versteht das, alle sch&#252;tteln den Kopf. <em>Das</em> soll Politik sein? Sogar Bundestagspr&#228;sident Norbert Lammert (CDU) bezeichnet das Gesetz als &#8220;<a title="Tagesschau" href="http://www.tagesschau.de/inland/lammert116.html">nicht vertretbar</a>&#8220;, was ihn im &#252;brigen aber nicht davon abh&#228;lt, im Bundestag daf&#252;r zu stimmen. Einige Bundesl&#228;nder wehren sich vehement und m&#252;ssen durch kleinere Politgeschenke ruhiggestellt werden. Allgemeiner Vorwurf: Die FDP betreibe reine Klientelpoltik.</p>
<p>Heute wurde bekannt, dass die &#8220;Liberalen&#8221; in den vergangenen Jahren mehr als 1 Million Euro an <a title="SPON" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,672303,00.html">Parteispenden eines Gro&#223;hoteliers</a> erhalten haben. Auch wenn es im Unterschied zur Flick-Affaire keine Schwarzspende war, ist klar: Die FDP macht mehr als nur Klientelpolitik. Man sollte sie weniger als politische Partei sehen, sondern eher als Wirtschaftsunternehmen, welches Poltik am freien Markt verkauft. Der Anschein dr&#228;ngt sich auf, dass jeder, der gen&#252;gend Geld mitbringt, sich die Bundestagsstimmen der FDP kaufen kann und die der Koalitionspartner gratis dazu bekommt. Wie das Beispiel zeigt, scheint eine Umsatzsteuererm&#228;&#223;igung f&#252;r 1,1 Mio Euro im Angebot zu sein.</p>
<p>So doktort auch Gesundheitsminister R&#246;sler an einer Gesundheitsreform herum. Diese Woche wurde bekannt: Ausgerechnet den stellvertretenden Direktor des Verbandes der privaten Krankenversicherungen <a title="SPON" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,672303,00.html">hat er beauftragt</a>, den Gesetzenwuf auszuarbeiten. Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis die ersten Gro&#223;spenden der Versicherer auffliegen.</p>
<p>Die rotgr&#252;ne &#196;ra und die anschlie&#223;ende gro&#223;e Koalition war sicherlich nicht frei von Skandalen. Aber die wirklich ekelhaften Geschichten, wie sie unter der Kohlregierung alle paar Wochen oder Monate durch die Medien gingen und immer mal wieder Ministern den Kopf kosteten &#8211; schiere Korruption also &#8211; diese Geschichten waren selten geworden. Die FDP hat es tats&#228;chlich in nur drei Monaten geschafft, die Bundesregierung zu korrumpieren. Schwarzgelb ist nicht besser sondern tats&#228;chlich &#8220;schlimmer als nichts&#8221;.</p>
<p><strong>Update:</strong> Nach den <a title="Kommentar: German Psycho" href="http://www.ennomane.de/2010/01/16/fdp-ganz-die-alte/#comment-16411">Anmerkungen von GermanPsycho</a> musste ich den Artikel noch einmal erweitern: Nat&#252;rlich haben Sie recht, dass es sich nicht um ein reines Problem der FDP handelt und alle Parteien geschmiert werden. Tats&#228;chlich tut es Not, dass das System der Parteienfinanzierung und besonders der Parteispenden generell &#252;berdacht wird. Mir selber w&#228;re da am liebsten, Gro&#223;spenden schlicht und ergreifend zu verbieten, wie es in den meisten westeurop&#228;ischen L&#228;ndern &#252;brigens der Fall ist.</p>
<p>Trotzdem muss ich noch einmal erg&#228;nzen: Mein Blogpost ist ganz sicher keine Frechheit. Eine Frechheit ist die Politik der FDP:</p>
<ul>
<li>Die FDP hatte tats&#228;chlich schon im Wahlkampf gefordert, die Umsatzsteuer f&#252;r Hoteliers zu erm&#228;&#223;igen, was aber &#8211; gemeinsam mit der Spende &#8211; kaum ein Medienecho fand. Welche volkswirtschaftlichen Effekte diese Erm&#228;&#223;igung eigentlich haben soll, konnte mir noch niemand zufrieden stellend erkl&#228;ren, zumal die Hoteliers das ganze als Subvention auffassen und <a title="SPON" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,672979,00.html">die Steuererm&#228;&#223;igung nicht an die Kunden durchreichen</a>.</li>
<li>Interessant ist jedoch, dass die FDP gefordert hatte, die Subventionen f&#252;r alternative Energietr&#228;ger zur&#252;ck zu fahren, und diese Forderung <a title="S&#252;ddeutsche" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/827/501087/text/">auf eine Spende der aus der Solarenergie-Branche hin einfach still beerdigt hat</a>. Das zeigt deutlich, dass das Verhalten der FDP &#252;ber reine Klientelpolitik hinausgeht.</li>
<li>Ebenfalls einen sehr unguten Beigeschmack hat, dass die privaten Krankenversicherungen <a title="SPON" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,673543,00.html">einen ihrer Spitzenleute direkt im Gesundheitsministerium platzieren konnte</a>, wo der f&#252;rderhin die n&#228;chste Gesundheitsreform ausarbeiten darf.</li>
<li>Gleichzeitig wurde der <a title="SPON" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,673543,00.html">Chef des Instituts f&#252;r Qualit&#228;t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen auf Betreiben der FDP abgesetzt</a>, der der Pharmaindustrie ganz offensichtlich ein Dorn im Auge war.</li>
<li>Dass auch die PKV immer teurer wird, muss FDP-Mitglieder nicht jucken: <a title="SPON" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,673402,00.html">Sie bekommen zumindest bei der DKV Rabatt. </a>Man k&#246;nnte trefflich streiten, was denn die FDP daf&#252;r kann, wenn ein Unternehmen solche Rabatte gew&#228;hrt, w&#228;re da nicht ein ganzes Netz von Firmen und Dienstleistungen, das offenbar aufs Engste mit der FDP verwoben ist. Sowas nennt man Filz.</li>
<li>Es mag sein, dass die FDP half, Zensursuals Netzsperren auf Eis zu legen, woran allerdings auch <a title="SPON" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,655565,00.html">Angela Merkel mit Blick auf die Piratenpartei</a> gelegen war. Aber:</li>
<li>Die &#8220;Freiheits- und B&#252;rgerrechtspartei&#8221; <a title="SPON" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,669611,00.html">h&#228;lt in der Nacktscannerdebatte still</a>: So wie es aussieht, d&#252;rfte deren Einf&#252;hrung nicht an der FDP scheitern.</li>
<li>Kaum beachtet in der laufenden Diskussion: Die FDP wurde erst im Dezember <a title="SPON" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,665960,00.html">zu einer Strafzahlung von 3,5 Millionen € verdonnert</a>, noch wegen der M&#246;llemann-Spendenaffaire</li>
<li>Zur Flick-Affaire sei gesagt, dass die FDP sich nicht entbl&#246;det hat, den Wirtschaftskriminellen Lambsdorf zum Ehrenvorsitzenden zu machen.</li>
</ul>
<p>Wenn ich so an die gro&#223;e Koalition und Rot-Gr&#252;n zur&#252;ckdenke, so hatte sie sicherlich ihre Skandale, wie Zensursula oder Kunduz, die aber meist politischer und nicht wirtschaftlicher Natur waren. Von dem Kaliber, was die FDP hier in knapp 4 Monaten produziert hat, ist eigentlich nur Schr&#246;ders Gazprom-Geschichte. Ich vermute mal, dass die FDP ihren <a title="Sprengsatz" href="http://www.sprengsatz.de/?p=2728">politischen Suizidversuch</a> deshalb kurz nach der Wahl durchf&#252;hrt, weil sie hofft, dass wir bis 2013 alles wieder vergessen haben&#8230;</p>
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		<title>Ein Bilderbuch</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 23:22:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hirnwindung]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die kleine Ina
Das ist Ina.
Ina hat ganz viele bunte Malstifte.
Ina kann n&#228;mlich ganz toll malen.
Ina malt Blumen, Pinguine, Piratenschiffe und ihren Hund Paul.
Wenn Ina gro&#223; ist, malt sie noch toller.
Dann hat sie nicht nur Malstifte, sondern Eddings, Papiermesser und Photoshop.
Ina bekommt jetzt ganz viel Geld f&#252;r ihre sch&#246;nen Bilder.
Aber Spa&#223; macht ihr das Malen nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die kleine Ina</strong></p>
<p>Das ist Ina.</p>
<p>Ina hat ganz viele bunte Malstifte.</p>
<p>Ina kann n&#228;mlich ganz toll malen.</p>
<p>Ina malt Blumen, Pinguine, Piratenschiffe und ihren Hund Paul.</p>
<p>Wenn Ina gro&#223; ist, malt sie noch toller.</p>
<p>Dann hat sie nicht nur Malstifte, sondern Eddings, Papiermesser und Photoshop.</p>
<p>Ina bekommt jetzt ganz viel Geld f&#252;r ihre sch&#246;nen Bilder.</p>
<p>Aber Spa&#223; macht ihr das Malen nicht mehr, weil sie f&#252;r ihren Chef jeden Tag bis in die tiefe Nacht malen muss.</p>
<p>Deshalb ist Paul im Tierheim und Ina traurig.</p>
<p>Und das viele Geld bekommen Antonio, der Edelitaliener, und sein Bruder Mario.</p>
<p>Mario verkauft n&#228;mlich Schnee, sogar im Sommer.</p>
<p>Daraus kann Ina sich kleine Schneem&#228;nnchen basteln.</p>
<p>Das ist lustig.</p>
<p><em>(M&#246;chte das jemand illustrieren?)</em></p>
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		<title>Ein Herz f&#252;r Kunden (Update)</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 17:26:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
				<category><![CDATA[4Nerds]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Chat]]></category>
		<category><![CDATA[Drossel]]></category>
		<category><![CDATA[Hotline]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kundendienst]]></category>
		<category><![CDATA[o2]]></category>
		<category><![CDATA[Rechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Traffic]]></category>
		<category><![CDATA[UMTS]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Palm Pré ist l&#228;ngst wieder weg, hat mir aber eine b&#246;se &#220;berraschung hinterlassen: Mehr als 100 € soll ich f&#252;r UMTS-Traffic zahlen. WTF? Ich habe doch dieses &#8220;Internet-Pack M&#8221; von O2, das nach 200 MB drosselt? Ich &#228;rgerte mich nicht nur &#252;ber die unerwartet hohe Abbuchung von meinem Konto sondern auch dar&#252;ber, mich damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Palm Pré ist l&#228;ngst wieder weg, hat mir aber eine b&#246;se &#220;berraschung hinterlassen: Mehr als 100 € soll ich f&#252;r UMTS-Traffic zahlen. WTF? Ich habe doch dieses &#8220;Internet-Pack M&#8221; von O2, das nach 200 MB drosselt? Ich &#228;rgerte mich nicht nur &#252;ber die unerwartet hohe Abbuchung von meinem Konto sondern auch dar&#252;ber, mich damit auseinander setzen zu m&#252;ssen. Wer mich kennt und wei&#223;, wie &#8220;gut&#8221; ich h&#246;re, ahnt, vor welche Probleme mich ein simples Hotline-Telefonat stellt.</p>
<p>Die erste angenehme &#220;berraschung: Kein Anruf n&#246;tig. Auf der Webseite von O2 kann ich mit dem Kundendienst <em>chatten(!)</em>. Das Gespr&#228;ch ergab, dass ich zwar das Internet-Pack M h&#228;tte, aber eine alte Version davon. Bei mir w&#252;rde nicht gedrosselt, sondern der zus&#228;tzliche Traffic nach Volumen berechnet. Mir war das nicht klar. Der wirklich freundliche Sachbearbeiter entschuldigte sich daf&#252;r, dass er r&#252;ckwirkend nichts daran &#228;ndern k&#246;nne, stellte aber meinen Tarif auf das &#8220;richtige&#8221; Internet-Pack um und sorgte daf&#252;r, dass ich eine Gutschrift mit der n&#228;chsten Rechnung bek&#228;me. Zitat aus dem Chat-Protokoll:</p>
<blockquote><p>XXXXX: Habe mir erlaubt ein wenig aufzurunden:)</p></blockquote>
<p>Das ist mehr als korrekt, er h&#228;tte mich schlie&#223;lich auch einfach abb&#252;geln k&#246;nnen. Nat&#252;rlich muss ich jetzt erst einmal die n&#228;chste Rechnung abwarten, aber wenn ich ehrlich bin, freut mich die M&#246;glichkeit, auf diese Weise mit einem menschlichen Ansprechpartner unkompliziert und nicht telefonisch etwas kl&#228;ren zu k&#246;nnen, fast schon mehr als die Gutschrift selbst. Ich m&#246;chte O2 und anderen Anbietern sagen: So muss das! Einen Anbieterwechsel, nur um ein paar Kr&#246;ten zu sparen, hatte ich zwar sowieso nicht vor, kommt jetzt aber erst recht nicht mehr in Frage.</p>
<p><strong>Update:</strong> O2 hat Wort gehalten. Die letzte Rechnung enthielt eine Gutschrift in mehr als voller H&#246;he. Vielen Dank!</p>
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		<title>Statt Karten</title>
		<link>http://www.ennomane.de/2009/12/24/statt-karten/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 11:59:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich w&#252;nsche Euch allen ein episches Weihnachtsfest und eine ausgeglichene Jahresbilanz.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich w&#252;nsche Euch allen ein episches Weihnachtsfest und eine ausgeglichene Jahresbilanz.</p>
<p><a href="http://failblog.org/"><img class="alignnone size-full wp-image-1597" title="epic-fail-christmas-lights-win-450x337" src="http://www.ennomane.de/wp-content/epic-fail-christmas-lights-win-450x3371.jpg" alt="" width="450" height="337" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Form.Submit und Datenbankabfragen via Ajax abwarten</title>
		<link>http://www.ennomane.de/2009/12/22/form-submit-und-datenbankabfragen-via-ajax-abwarten/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 15:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
				<category><![CDATA[4Nerds]]></category>
		<category><![CDATA[Ajax]]></category>
		<category><![CDATA[jquery]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r ein kleines Webprojekt habe ich ein paar Formular-&#220;berpr&#252;fungen mit JavaScript geschrieben. Darunter ist eine, die eine Datenbankabfrage erfordert. Je nach Erfolg dieser Abfrage, soll das eigentliche Submit der Form ausgef&#252;hrt werden, anderenfalls eine Fehlermeldung. Nat&#252;rlich sollte es m&#246;glichst ohne separaten Server-Roundtrip mit jquery und Ajax realisiert sein.
Dabei ergibt sich allerdings ein Problem: Dummerweise ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r ein kleines Webprojekt habe ich ein paar Formular-&#220;berpr&#252;fungen mit JavaScript geschrieben. Darunter ist eine, die eine Datenbankabfrage erfordert. Je nach Erfolg dieser Abfrage, soll das eigentliche Submit der Form ausgef&#252;hrt werden, anderenfalls eine Fehlermeldung. Nat&#252;rlich sollte es m&#246;glichst ohne separaten Server-Roundtrip mit jquery und Ajax realisiert sein.</p>
<p>Dabei ergibt sich allerdings ein Problem: Dummerweise ist Ajax asynchron, das hei&#223;t, die Antwort des Servers liegt zur Laufzeit des Scriptes nicht vor. Es liefert also immer <em>false</em> zur&#252;ck, weil es die Antwort des Servers nicht abwartet. Ein Submit der Form findet nicht statt. Es ist gar nicht so leicht, JavaScript dazu zu bringen, auf das Ergebnis der Query zu warten. K&#252;nstliche Warteschleifen sind eine sehr unsch&#246;ne L&#246;sung (die den Browser au&#223;erdem heftig belasten). Man kann Ajax auch in einen Synchronous-Modus schalten, aber muss dann alles &#8220;zu Fu&#223;&#8221; programmieren und kann jquery nicht mehr verwenden. Au&#223;erdem hat der Synchronous-Modus starke Probleme bei der Browser-Kompatiblit&#228;t.</p>
<p>Ich habe eine andere L&#246;sung gefunden: Gar nicht erst warten. Das Script liefert <em>false</em> zur&#252;ck und beendet sich. Der Teil des Scripts, der im Hintergrund die Datenbankabfrage vornimmt, l&#228;uft aber asynchron weiter. Dieser im Hintergrund laufende Teil des Scripts wartet darauf,  dass die Datenbankabfrage eine Antwort geliefert hat und gibt genau dann je nach Bedarf eine Fehlermeldung aus oder st&#246;&#223;t das Submit-Event einfach nochmal an.</p>
<p>Im HTML:</p>
<p><code>&lt;form action="submit.php" method="post" id="myform" onSubmit="return checkForm(this);"&gt;</code></p>
<p>Im JavaScript:</p>
<pre>function checkForm(form)
{
  if ($.formLoading != false) {
    $.post('dbtest.php', {
      val1:form.elements["val1"].value
      , val2:form.elements["val2"].value
    }, function(response) {
      if (response == "1") {
        $.formLoading = false;
        $("#myform").submit();
      } else {
        alert ("Eine Fehlermeldung.");
      }
    });
    return false;
  } else {
    return true;
  }
}
</pre>
<p>Damit das Script im Falle eines Erfolgs auch <em>true</em> zur&#252;ckliefern kann, um das Submit auszul&#246;sen, wird noch eine Variable ben&#246;tigt, die sich merkt, ob das Script schon einmal aufgerufen wurde:  <em>$.formLoading. </em>Weil eine normale Variable die Laufzeit des Scriptes nicht &#252;berleben w&#252;rde, wird sie kurzerhand ins DOM der zugeh&#246;rigen Webseite geh&#228;ngt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum ich den Palm Pré wieder verkauft habe (Update)</title>
		<link>http://www.ennomane.de/2009/12/13/warum-ich-den-palm-pre-wieder-verkauft-habe/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 21:06:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
				<category><![CDATA[4Nerds]]></category>
		<category><![CDATA[Nokia N86]]></category>
		<category><![CDATA[Palm Pré. iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war von Anfang an klar, dass ich auf zwei fast neuen Handys sitzend eines davon wieder verkaufen musste. &#220;ber beide, das Nokia N86 und das Palm Pré habe ich sehr wohlwollende Testberichte geschrieben. Die Entscheidung fiel mir bis zum Schluss ausgesprochen schwer, und wenn Ebay nicht die 12-Stunden-Frist h&#228;tte, w&#228;re ich mir nicht sicher, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war von Anfang an klar, dass ich auf zwei fast neuen Handys sitzend eines davon wieder verkaufen musste. &#220;ber beide, das <a title="Das Nokia N86" href="http://www.ennomane.de/2009/09/24/alles-neu-macht-der-september-1-das-nokia-n86/">Nokia N86</a> und das <a title="Eine Woche voller Palmtage" href="http://www.ennomane.de/2009/11/14/eine-woche-voller-palmtage/">Palm Pré</a> habe ich sehr wohlwollende Testberichte geschrieben. Die Entscheidung fiel mir bis zum Schluss ausgesprochen schwer, und wenn Ebay nicht die 12-Stunden-Frist h&#228;tte, w&#228;re ich mir nicht sicher, ob ich die Auktion nicht doch noch beendet hatte. Und jetzt mit Ablauf versp&#252;re ich ein leichtes Reuegef&#252;hl. Das Palm Pré ist wie ein Porsche, w&#228;hrend mein gutes altes Nokia eine Art Passat Kombi ist. Einen Porsche verkaufen tut weh, aber zum Einkaufenfahren ist er trotzdem v&#246;llig ungeeignet.</p>
<p>Das Grundproblem ist: Nutzen vs. Sexiness. Das Palm Pré ist sexy. Es zu bedienen, macht Spa&#223;. Im Grunde ein Lifestyle-Handy oder wie Golem schrieb: ein <a title="golem.de" href="http://www.golem.de/0910/70286.html">Smartphone f&#252;r iPhone-Ver&#228;chter</a>. Es hat viele gro&#223;artige Features und ich bin immer noch der Meinung, dass das Pré von der Verarbeitung abgesehen dem iPhone &#252;berlegen ist. Aber hier geht es nicht ums iPhone sondern um ein klassisches Handy. Folgende Punkte gaben den Ausschlag, beim Nokia N86 zu bleiben:</p>
<ul>
<li>Die Akkulaufzeit ist wesentlich l&#228;nger. Das Pré muss im Laufe des Tages einmal ans Netz, wenn man damit den Abend &#252;berstehen will. Es macht absolut keinen Spa&#223;, von einer Bloglesung wegen eines leeren Akkus nicht twittern zu k&#246;nnen. Das Nokia h&#228;lt deutlich l&#228;nger als einen Tag durch. Bei gleicher Nutzung bekomme ich abends sogar noch einen fast vollen Akku angzeigt (auch wenn Nokia die Anzeige wohl frisiert).</li>
<li>Opera Mini ist der beste Handy-Browser. Auch wenn das Display kleiner ist, es keine Touchscreen-Bedienung gibt oder Webseiten auch mal unsch&#246;n umbrochen werden: Oper Mini zeigt mir Seiten schon, wenn der Pré mit seinem Webkit-Browser noch l&#228;dt. Vor allem das Zur&#252;ckbl&#228;ttern ist erheblich viel schneller. Die wichtigsten Webseiten kann ich in der U-Bahn auf dem N86 schneller, klarer und ohne Gestenfummelei betrachten. Das l&#228;sst sich auf die Formel bringen: Zoomst Du noch oder liest Du schon?</li>
<li>Touchscreen macht Spa&#223;, aber kann auch nerven. Das Pré interpretiert meinen Daumen anders als ich. Auch nach mehreren Wochen Nutzung passiert es mir, dass ich die falsche Mail l&#246;sche oder ein Twitterlink ge&#246;ffnet wird, anstatt die Liste zu scrollen. Anwendungen wie das Mail-Programm von Nokia oder Twibble f&#252;r Twitter m&#246;gen zwar in Sachen Sexiness in einer anderen Liga spielen, aber mit ihnen passieren solche Fehlbedieunungen nicht.</li>
<li>Die Quertz-Tastatur ist toll, wenn man mal etwas l&#228;ngeres tippen muss &#8211; sie mit einer Hand zu bedienen aber nach wie vor eine Daumenqual. Auf einer klassischen Zifferntastatur schreibe ich (ohne T9!) fast genauso schnell, sehe aber an meinen Tweets, dass ich wesentlich weniger Tippfehler mache. &#220;berhaupt sorgt die Kombination aus Zifferntastatur und Steuerkranz daf&#252;r, dass man ein Handy quasi blind bedienen kann, w&#228;hrend ein Touchscreen mit Gestensteuerung die volle Aufmerksamkeit des Nutzers fordert. Mobil hei&#223;t aber eben unterwegs. Da hat meine Aufmerksamkeit aber oft der Stra&#223;enverkehr oder andere Leute oder ich brauche eine Hand, um mich in der U-Bahn festzuhalten oder oder oder&#8230;</li>
<li>Syncen mit dem Pré ist ein endloses Herumgefrickel. Es gibt keine Anwendung, mit dem ich Kontakte, Termine, Aufgaben und Notizen einfach mal so mit dem Mac oder Outlook synchronisieren kann. Schon gar keine kostenlose. Auch Missing Sync und andere separat zu erwerbende Programme k&#246;nnen z.B. keine Aufgabenlisten synchronisieren. Sinn des ganzen ist, dass ich die Daten ubiquit&#228;r zur Verf&#252;gung habe, am PC genauso wie auf dem Handy. Sicher, das Konzept des Pré will genau das: Meine Daten sollen gef&#228;lligst in der Cloud liegen, was mir nicht behagt.  Synchronisieren kann ich mit Google, aber auch da wieder keine Aufgaben und Notizen. Und die Anbindung an Facebook hilft mir &#8211; Synergie hin oder her &#8211; kein St&#252;ck weiter. Wenn ein Anbieter mir die Cloud schmackhaft machen will, dann muss er mir auch die M&#246;glichkeit geben, meine Daten in eben dieser Cloud mit Web 2.0-Anwendungen <em>vollst&#228;ndig</em> zu sichten und zu editieren. Genau das geht aber mit den von Palm gespeicherten Daten nicht. Die einzigen Ger&#228;te, die derzeit das Versprechen ubiquit&#228;rer Dateneinl&#246;sen, syncen direkt mit Desktop-Anwendungen. Es sind klasssiche Handys, klassische PDAs wie alte Palm-Ger&#228;te und die meisten Windows-Mobile-Ger&#228;te (die aus anderen Gr&#252;nden ein Krampf sind). Auch Android und iPhone k&#246;nnen hier bis heute nicht oder nur mit Zusatzsoftware wie Missing Sync mithalten. Vor dem Hintergrund der alten Palm-PDAs und des &#252;beraus funktionalen und ausgereiften Palm Desktop ist das ein ziemlich trauriges Fazit.</li>
<li>Ich wei&#223; nicht woran es liegt, aber der GPS-Empf&#228;nger im N86 zusammen mit Nokia Maps zeigt mir erheblich pr&#228;zisiere Ortsangaben als das Pré, das mich doch sehr h&#228;ufig in irgendwelchen Parallelstra&#223;en w&#228;hnte. Au&#223;erdem sind die Karten viel schneller auf dem Schirm, weil sie nicht erst von Google Maps nachgeladen werden m&#252;ssen.</li>
<li>Der Palm Pré bietet keinen vern&#252;nftigen Start-Screen, auf dem mit einem Blick die Termine und Todos des Tages angezeigt werden. Ich muss separat in den Kalender schauen, dessen grafische Ansicht mich auch noch zwingt, herumzuscrollen, wenn ich morgens sehen will, ob abends ein Termin ist. (Die Ziehharmonika-Ansicht bekommt man erst bei mehreren Terminen pro Tag &#8211; Standardfall ist aber, dass ich morgens zur Arbeit gehe und abends eine Verbredung habe.) Ich muss explizit in meine Aufgabenliste schauen und da auch noch in mehrere. Ich m&#246;chte ein Ger&#228;t, dass mir nach Einschalten/Entsperren die wichtigsten Daten des Tages auf einen Blick zeigt, ganz so, wie es die alten Palm getan haben und es die meisten Handys und Smartphones heute noch tun.</li>
<li>Ich habe seit l&#228;ngerem keine Digicam mehr, weil die Bildqualit&#228;t meiner bisherigen Handys einfach zu gut war und ich meistens dann ein Foto machen will, wenn ich sowieso keine Kamera dabei habe. Die Bildqualit&#228;t des Palm Pré ist zwar irgendwie noch OK, aber im Vergleich zum Nokia N86 oder sogar einem Sony-Ericsson K800i einfach schlecht. Au&#223;erdem kann man mit dem Pré ohne Hacks keine Videos aufnehmen.</li>
</ul>
<p>Als ich das N86 wieder aus der Schublade genommen hatte, habe ich es gehasst. Diese steinzeitliche Bedienung, die niedrige Aufl&#246;sung, das h&#228;ssliche Screendesign&#8230; Nach kurzer Zeit habe ich aber schnell gemerkt, um wieviel praktischer doch so ein schn&#246;des Mittelklassehandy ist. Dabei bin ich jemand, der so ziemlich alles mit einem Handy macht au&#223;er telefonieren. Eigentlich m&#252;sste ich <em>der</em> Smartphone-Anwender &#252;berhaupt sein. Trotzdem sind alle meine Versuche, mir ein Smartphone anzuschaffen, bisher gescheitert. (OK, ich hatte noch kein Android-Ger&#228;t und keinen Blackberry. Mal sehen, was der n&#228;chste Herbst so an Modellen bringt&#8230;)</p>
<p>Eine Internet-Maschine wie das Palm Pré k&#246;nnte mich ohne weiteres auf ewig gl&#252;cklich machen. Das Konzept stimmt und geht in die richtige Richtung, wenn doch nur obige Punkte erf&#252;llt w&#252;rden: Eine bessere Kamera, eine einfache Zifferntastatur (zzgl. virtueller Quertz-Tastatur wie beim iPhone), der Rest ist eine Frage der Software. So sitzt der Pré derzeit zwischen allen St&#252;hlen und taugt nur als Spa&#223;- und Lifestyle-Gadget &#8211; eine  Nische die aber leider schon das iPhone besetzt h&#228;lt.</p>
<p><strong>Update:</strong></p>
<p>Man kann es Unzurechnungsf&#228;higkeit nennen oder Fanboytum: Ich habe den Pré einfach gebraucht wieder ersteigert. Die <a title="Eine Woche voller Palmtage" href="http://www.ennomane.de/2009/11/14/eine-woche-voller-palmtage/">Gr&#252;nde im anderen Blogpost</a> und meine emotionale(!) Verbundenheit(!!) zu diesem Ger&#228;t(!!!) waren wohl st&#228;rker. Ich wei&#223; jetzt, wie sich iPhone-Besitzer f&#252;hlen m&#252;ssen. Immerhin kann ich mich jetzt damit rausreden, einen kleinen Differenzgewinn gemacht zu haben.</p>
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		<title>Ich oute mich!</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 19:36:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hirnwindung]]></category>
		<category><![CDATA[Links gehen rechts stehen]]></category>
		<category><![CDATA[Rolltreppe]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Artikel von Felix Schwenzel brachte mich auf den Gedanken, dass es an der Zeit sein k&#246;nnte mich zu outen. Ja, ich gebe es zu: Auf Rolltreppen bin ich ein asoziales Linksfahrerschwein. Dazu hatte ich gestern erst folgenden Dialog mit meinem Therapeuten:
Ich: Niemand mag mich, weil ich auf Rolltreppen links fahre.
Therapeut: Du kompensierst einen tiefen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Artikel von <a title="wirres.net" href="http://wirres.net/article/articleview/5448/1/6/">Felix Schwenzel</a> brachte mich auf den Gedanken, dass es an der Zeit sein k&#246;nnte mich zu outen. Ja, ich gebe es zu: Auf Rolltreppen bin ich ein asoziales Linksfahrerschwein. Dazu hatte ich gestern erst folgenden Dialog mit meinem Therapeuten:</p>
<blockquote><p><em>Ich:</em> Niemand mag mich, weil ich auf Rolltreppen links fahre.</p>
<p><em>Therapeut:</em> Du kompensierst einen tiefen Minderwertigkeitskomplex.</p>
<p><em>Ich:</em> Ich halte nur in der rechten Hand meinen Latte2Go oder mein Handy zum Twittern und will mich mit der linken festhalten. Wie kommen Sie darauf?</p>
<p><em>Therapeut:</em> Du kannst Dir keinen Benz leisten, mit dem Du sonntags auf der linken Autobahnspur kriechen k&#246;nntest. Du kompensierst das.</p>
<p><em>Ich:</em> Ich einen Benz? Niemals! Links fahren ist f&#252;r mich auch ein politisches Statement!</p>
<p><em>Therapeut:</em> Die Zeit ist um&#8230;</p>
<p><em>Ich:</em> Au&#223;erdem ist die alte Regel &#8220;rechts stehen, links gehen&#8221; doch <a title="S&#252;ddeutsche Zeitung" href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/925/364745/text/">l&#228;ngst &#252;berholt</a>. Die Avantgarde steht oder f&#228;hrt, <a title="Wir nennen es Arbeit" href="http://wirnennenesarbeit.de/index.html?nr=20060928113212">wann und wo sie will</a>!<em></em></p>
<p><em>Therapeut:</em> Die Zeit ist um!</p>
<p><em>Ich:</em> Wer unbedingt steppen will, soll halt die normale Treppe nehmen!</p>
<p><em>Therapeut:</em> Halt&#8217;s Maul!</p></blockquote>
<p>Ich gebe es ja zu: Er hat recht. Nichts liebe ich mehr, als die riesigen Bef&#246;rderungb&#228;nder im Supermarkt mit leerem Einkaufswagen zu befahren. Da kann mich keiner &#252;berholen. Da geh&#246;ren die zwei Quadratmeter f&#252;r zwei Minuten ganz und gar mir. Dann bin ich der K&#246;nig der Rolltreppe.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1563" title="rolltreppe" src="http://www.ennomane.de/wp-content/rolltreppe.jpg" alt="rolltreppe" width="400" height="535" /></p>
<p>Aber wie das so ist in der sozialen Marktwirtschaft, hat jedes noch so ennomanische Verhalten auch einen sozialen Nutzen. So helfe ich grunds&#228;tzlich jungen Damen mit Kinderwagen beim Befahren der Rolltreppe. Ich beneide sie und stehe kurz davor, mir selber so einen Kinderwagen zu kaufen und damit immer nur Rolltreppe zu fahren. Dann kommt wirklich niemand an mir vorbei.</p>
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