Links der Woche

  • Kulturpragmatismus:

    “In Abgrenzung zu begeisterter Zukunftsgläubigkeit und resignierter Vergangenheitsverklärung zeichnet sich der Kulturpragmatismus durch die Fähigkeit aus, die eigene Bewertung der Welt und ihrer Entwicklung nicht so wichtig zu nehmen. Kulturpragmatiker sind neugierig, wo Pessimisten und Optimisten (so oder so) meinungsstark sind.“

  • Das Asperger-App-Paradoxon der SZ. Eine Replik. | Marlies Hübner:

    “Die Ironie des Schicksals will es aber, dass jetzt, wo ich weiß, dass ich kein Freak bin, sondern nur anders verdrahtet, ich auch weiß, dass die Welt Autisten für Freaks hält, im besten Falle Genies, im schlimmsten Falle gefühlskalte Roboter, die die Welt ins Verderben führen.

    Das stand so oder so ähnlich letztens in der Süddeutschen Zeitung, und die muss es ja wissen, die ist ja seriös, heißt es.”

  • Vereinbarkeit? – Ha.Ha.Ha. | Pia Ziefle | Autorin:

    “Woran das liegen kann? Nun ja, ich habe da eine Antwort. Es liegt an der fehlenden Normalität, dass Kinder eben da sind und genauso zum Leben gehören wie, ähm, wie die Tapeten an der Wand? Wie die Blätter an den Bäumen? So in etwa. Dass sie so normal dazugehören, dass niemand im Büro rumdrucksen muss, weil sie schwanger ist, weil er noch ein Kind erwartet, weil alle früher nach Hause müssen zum Laternenumzug. Dass wirklich niemand überlegen muss, bewerbe ich mich auf diese oder die andere Stelle, dass keine Familie Hunderte von Euro bezahlen muss für Betreuungsplätze – und dass vor allem endlich endlich anerkannt wird, was es heißt, ein Kind in diese Welt hineinzubegleiten.“

  • Less Than 1000 Brits Googled “What is the EU?” After Referendum:

    “Just one problem. The article claims that searches for “What is the EU?” within Britain had “more than tripled” in the hours after the referendum. Did nobody ask: tripled from what number? Well, when you look at the data Google provides, it looks like less than 1000 Brits made that Google search.”

  • Die hässlichen Folgen des Brexit:

    “Deshalb möchte ich hier eine kurze Analyse der optimalen Strategie für beide Seiten versuchen. Sie ist klar vorgezeichnet und lässt schlimmes befürchten.”

  • Zwei Jahre sind nicht immer gleich zwei Jahre: wann beginnt der Brexit-Countdown?:

    “Ich hoffe es ist deutlich geworden: mit einer formalen juristischen Argumentation um den Art. 50 EUV ist es nicht getan. Gefragt ist auch hier politische Klugheit. Einerseits ist die Tür zu einer möglichen Umkehr des Vereinigten Königreichs in den nächsten Wochen nicht sofort und endgültig zuzuschlagen. Andererseits ist das Anliegen einer möglichst zügigen Klärung der Lage voranzutreiben.”

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