sofa die ennomane

19. Oktober 2014

Links der Woche

  • 5 Conspiracy Theories That Are So Dumb They’re Brilliant:

    „It would be nice to live in a world where there’s no such thing as random tragedy and where every terrible event could be linked back to a villainous puppet master via a chain of subtle but obvious clues. We don’t, though. Luckily, there is a fiercely insane contingent of people who are convinced that everything is a conspiracy, and reading their hilariously daffy theories about the exhausting web of deceit hiding behind recent events can occasionally make our indiscriminately destructive existence more bearable.“

  • Mama Leaks:

    „Und da wird es deutlich. Es geht bei Überwachung gar nicht um die tatsächlichen Geheimnisse, die man zu verbergen sucht sondern darum was andere durch Einzelbeobachtungen und deren Misinterpretation über das eigene Leben und Verhalten schließen.“

  • Die besten Ausreden für Misshandlungen von Flüchtlingen:

    „Die US-Soldaten in Abu Ghraib hatten noch richtige Ausreden für ihr Ausrasten: Krieg, 15 Monate Einsatz in der Wüste, Schusswechsel und Selbstmordattentäter sobald man den Stützpunkt verläßt. Damit kann das Wachpersonal in Nordrhein-Westfalen nicht mithalten, so anstrengend Einzelne die abendliche Heimfahrt auf der A 45 oder das schlechte Fernsehprogramm im Pausenraum auch empfinden mögen.“

  • »Stirb, Du Hure!« – Lasst uns endlich über Einschüchterungskultur statt abstrakter Netzpolitik reden:

    „In diesem Zug werden wir auch über die Schattenseiten von Anonymisierungstechnologien reden müssen. Dienste wie Tor und Cypherpunk werden als wichtiges Gut für eine demokratische Gesellschaft hochgehalten. Dass viele Menschen in diesen Gesellschaften aber unter Missbrauch der Dienste leiden und in Angst leben, wird als Kollateralschaden kommentarlos akzeptiert. Es geht hier nicht darum, diese Dienste per se zu verteufeln. Sie erfüllen einen wichtigen Zweck. Aber sie sind auch kein Allheilmittel, dessen schädigende Folgen ignoriert werden dürfen.“

  • Virtuelle Realität. Der Friedenspreis für Jaron Lanier – und die Missverständnisse, auf denen er beruht:

    „Einen “der Pioniere in der Entwicklung des Internets” und “wichtigsten Konstrukteure der digitalen Welt”, der “als führender Wissenschaftler ein Projekt mehrerer Universitäten zur Erforschung des ‘Internets 2′” leitet, glaubt der Börsenverein des deutschen Buchhandels zu ehren. Frank Schirrmacher nennt ihn in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung den “Informatiker, der das Internet mitentwickelte”, Die Zeit einen einstigen “Evangelisten des Silicon Valley”, der wie ein moderner Saulus “gewissermaßen ein Dissident seiner selbst” geworden sei. Der Schönheitsfehler: Nichts davon stimmt.“

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