sofa die ennomane

15. September 2013

Links der Woche

  • Wer braucht schon behinderte Wähler?:

    „Zusammenfassend: Steinbrück zeigt sich ziemlich ahnungslos bei dem Thema, verweist auf die Belastung der Kassen, meint ein Gesundheitsminister müsse sich des Themas mal annehmen und hofft, dass die Verantwortlichen bei den Krankenkassen die richtigen Entscheidungen treffen.“

  • Homosexualität ist Neuland:

    „Wenn aber ein Paar nun zusammen ein Kind haben möchte, auf diese komplizierte Weise, wenn es sich für diesen denkbar steinigen Weg entscheidet, dann müsste man schon sehr gute Gründe haben, ihm das zu verweigern. Schließlich erweisen sich Tag für Tag Swinger und Fremdgeher und Freier und Pornogucker als hervorragende Eltern. Ihr kennt die Pointe: Kanzlerin Merkel braucht gar keine Argumente. Sie verweist auf das Kindeswohl, aber es geht um das Wählerwohl. Sie zu wählen ist Kreuzchen gewordenes Ressentiment.“

  • #SCHAUHIN – WARUM?:

    „Man braucht nicht lange nach einem Anlass oder der Relevanz zu suchen, um über Alltagsrassismus zu sprechen. Rassismus ist immer aktuell, immer relevant, immer ein Anlass. Dennoch haben wir es bisher nicht geschafft, eine ehrliche Debatte über Rassismus in Deutschland zu führen. Was für eine Rolle spielt Rassismus bei der Polizei? Im Beamtenapparat? Ist Angela Merkel rassistisch? Wie sieht in den Zeitungen, im Fernsehen aus? Und in anderen Teilen der Gesellschaft? Wie rassistisch bin ich?“

  • Netzgemeinde:

    „Ich persönlich finde den Namen auch gerade wegen dieser provinzialistischen Konnotation besonders gut geeignet. Wie schon “Kleinbloggerdorf”, damals 2005, assoziiert man Leute, die auf Kissen gestützt aus dem Fenster lehnen und sich den neusten Klatsch und Tratsch der Woche zurufen. Die Netzgemeinde ist auf diese provinzielle Art verbohrt und wirkt oft ein bisschen dumm und gleichzeitig auch ein bisschen liebenswert.“

  • Slipping standards:

    „When people like Susanne complain about slipping standards, it’s not the slide downwards they’re complaining about at all. What really gets them is the RISING standards, the rising of the street urchin, the fact that almost everybody alive in Western Europe can read or write, and quite well, too, if we’re honest.“

  • Freiheit statt … was eigentlich?:

    „Die FSA war kein Aufbruch, es war eine Pflichtübung.“

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Kommentare

  1. Comment von optiker berlin | 16. Sep. 2013 um 15:40:19

    Schöne Links, die Wahlen beschäftigen mich grade am meisten und ich hoffe wirklich das Merkel nicht länger an der Macht bleibt.
    Immer die brisanten Themen so halb angehen das die Medien auch gut berichten und danach alles fallen lassen…
    Eine schöne scheinheilige Politik die sie da führt…

    Grüße Lars

  2. Comment von Markise | 18. Sep. 2013 um 20:08:13

    Homosexualität wird immernoch behandelt als wäre es eine Krankheit, in Russland eskaliert es ja richtig aber alle gucken weg?
    Was für eine Schande das solche Länder sich so verhalten.
    Ich hoffe nur das Schwule und Lesben sich nicht mehr so viel verstecken müssen!


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