sofa die ennomane

3. Oktober 2012

Podcast mit Anatol Stefanowitsch: Nullnummer

Anatol Stefanowitsch und ich haben einen Podcast aufgenommen. Sobald wir einen Titel gefunden haben, werden wir eine separate Seite aufsetzen und den Podcast als Feed anbieten. Die Nullnummer gibt’s erstmal provisorisch hier. Die Themen:

Musik: Up and Out von AlexkaY (CC-BY-ND)

[podloveaudio src="http://ennomane.de/files/anatolenno.mp3"]

Wir hoffen, die Nullnummer gefällt euch ein wenig, sind sehr gespannt auf euer Feedback und freuen uns über Titelvorschläge in den Kommentaren.

Download (aktualisiert) (CC-BY-SA)

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Kommentare

  1. Comment von yetzt | 05. Okt. 2012 um 02:01:54

    wo ist der feed?

  2. Comment von Enno | 05. Okt. 2012 um 02:08:42

    Steht da oben, kommt noch, wenn wir einen Titel haben.

  3. Comment von kleinbea | 05. Okt. 2012 um 08:23:12

    “Wort und Weise”

    “hast du Worte”

    “Flüstergewölbe”

    “Opinionleader”

    “Tacheles”

    “Klartext”

    “Zivilcourage”

    macht euch doch mal die Mühe und geht mal auf den Duden im Internet…
    gebt das Wort “Worte” oder “Meinung” ein …oder ein anderes was ihr aussagen möchtet und klickt mal durch was da so kommt. Ist ganz interessant.

  4. Comment von VolkerK | 05. Okt. 2012 um 09:37:11

    Großartig. Ich lese Anatol schon eine Weile und sein Vortrag auf der OM12 war großartig. Ich wollte ihn schonmal fragen, ob er nicht einen Podcast machen wolle – und Dich sowieso, enno.
    Also, 1LIVE, schade für Euch. Werde jetzt (noch) mehr Podcasts auf der Fahrt hören.

  5. Comment von Emu / @0xs | 05. Okt. 2012 um 12:32:59

    Puh … zwei Stunden ist ja schon sportlich, aber Anatol ist auch gut, bin gespannt, was die 2h bringen.

    Name im aktuellen Kontext: “Können Sie mal das Maul halten!” :D

    LG Emu

  6. Pingback von Vorhersage Freitag, 05.10.2012 | die Hörsuppe | 05. Okt. 2012 um 14:12:56

    [...] dann noch die erwähnte 0-Nummer von @ennomane und @astefanowitsch: Podcast mit Anatol Stefanowitsch: Nullnummer HS-211 [ 11:50 | 3.63 MB ] HS-211 [ 11:50 | 5.47 MB ] HS-211 [ 11:50 | 1.76 MB ] Die [...]

  7. Wir
    Comment von Wir | 05. Okt. 2012 um 16:25:45

    Wie wäre es mit “Versprochen”?

  8. Wir
    Comment von Wir | 05. Okt. 2012 um 16:27:57

    Analogkäse

  9. Comment von acid | 05. Okt. 2012 um 19:00:30

    Sehr schönes Ding, hier noch Brainstorming:

    “R.U.M. – Redundantes Und Mitmachmeinungen”

    “freiheitliche Wortfront von Berlin”

    “Die Feder ist mächtiger als des Schwert”

  10. Comment von karl | 05. Okt. 2012 um 21:34:09

    Frage: Gibt’s davon auch ein Transcript? Wäre recht praktisch ;)

  11. Comment von Matthias Fromm | 05. Okt. 2012 um 22:07:35

    Meine Herren,

    einen sehr interessanten Bogen haben Sie da in der Nullnummer geschlagen. Ich persönlich finde, dass die Podcastlandschaft noch ein paar mehr sprachorientierte Podcasts vertragen kann, darum bitte das Engagement fortsetzen!

    Auch den einen oder anderen Seitenhieb in Richtung Politik finde ich in Ihrer räsonierenden Manier äußerst (v)erträglich!

    Ich hoffe und freue mich auf weitere Episoden.

    Gruße,
    M.F.

  12. Comment von Gerrit Imsieke | 06. Okt. 2012 um 01:14:06

    „Analogkäse“ ist kaum zu übertreffen, höchstens mit „Digitalkäse“.

    Ansonsten hätte ich noch anzubieten: „Sprache im technischen Zeitalter“ (abgekürzt: Spritz)
    Leider gibt es das schon: http://de.wikipedia.org/wiki/Sprache_im_technischen_Zeitalter

    Da Du Dich letztens in die Beschneidungsdebatte eingebracht hast, fällt mir spontan noch „Vorhautflimmern“ (analog „Vorhofflimmern“) ein. Aber da braucht es schon erstens Mut der Initiatoren zur Irreführung und zweitens Duldsamkeit der Zuhörer, was irreführende Podcasttitel angeht. Wer schon Schwierigkeiten hatte, den Sendungstitel „Scheibenwischer“ mit dem Format in Übereinstimmung zu bringen, dem wird das bei „Vorhautflimmern“ erst recht nicht gelingen. Zumal der Titel auch signifikante gesellschaftliche Gruppen ausgrenzen würde. Aber das tun die Initiatoren ja ebenfalls, indem sie nur (biertrinkende) Männer ans Mikro lassen.

  13. Comment von Enno | 06. Okt. 2012 um 12:54:34

    Über Beschneidung reden wir nicht. Und wenn doch, werden wir uns einfach “Die Zirkumzistoren” nennen.

  14. Comment von Thierbach | 06. Okt. 2012 um 14:40:03

    “Die Rezension der Rezession”

  15. Comment von Dirk | 06. Okt. 2012 um 15:18:45

    Hi,

    fand Eure Nullnummer wirklich Klasse! Warum eigentlich Nullnummer? War wirklich toller Inhalt. Leider wird viel zu selten über Sprache gesprochen und Aspekte, die damit zusammenhängen. Wie sich schon in dieser Ausgabe zeigt, gibt es Verbindungen zu Geschichte und Politik. Das finde ich alles sehr spannend. Darum freue ich mich schon auf die nächsten Ausgaben.

    Namensmäßig habe ich leider keinen Vorschlag, ihr werdet schon das richtige finden :-)

    Nur noch eine Frage: Wird es in Zukunft auch einen Feed für die Podcasts geben? (Denn ohne diesen wird es etwas mühseelig werden, Euch zu folgen.) Oder gibt es diesen schon und ich kann ihn nur nicht finden?

  16. Comment von roland | 07. Okt. 2012 um 14:02:21

    Mir gefällt ja genau keiner der bisher genannten Namen. Aber so ist das wahrscheinlich immer (also dass irgendeiner meckert).

    Meine Vorschläge:
    Antenne LOL (Anagramm von anatol und enno – naja fast und jaja, witze mit namen)

    …oder was absolut unaussagekräftiges / reines Kunstwort, hier mal ein spontanes: HowtiÄek

  17. Comment von roland | 07. Okt. 2012 um 14:03:54

    inklusive zeichensatzfehler! (da stand Howticek mit eingefallenen Spitzdach, also tschechischem c)

  18. Comment von roland | 07. Okt. 2012 um 14:06:36

    “Nullnummer” find ich übrigens auch ganz gut (so das war’s jetzt aber)

  19. Comment von Sprachlogiker | 08. Okt. 2012 um 03:32:55

    “Großmannssucht”

    Ich habe das Buch zur Aktion “Ausgewanderte Wörter”, und ich bin mir sicher, dass die Intention genau die gegenteilige ist: Den Deutschen soll vermittelt werden, dass sie genauso eifrig Fremdwörter zu übernehmen haben, wie man angeblich (!) im Ausland deutsche Wörter übernimmt. Die Aktion ist also eigentlich Multikulti-Propaganda.

    Allein im Vorwort von Jutta Limbach der Satz

    “Vor allem die deutsche Sprache … hat sich für andere Sprachen immer wieder als reichhaltige Fundgrube erwiesen.”

    ist natürlich eine dreiste Tatsachenverzerrung (man denke nur an Latein), die nicht auf Selbstüberschätzung beruht, sondern den Leuten einreden soll, dass es jetzt höchste Zeit ist, im Gegenzug endlich auch mal ein paar englische Wörter in die deutsche Sprache hereinzulassen.

    Ungeheuer, die Leute so irrezuführen.

    Weitere Sätze aus dem Vorwort:

    “Und je lebendiger und wandlungsfähiger eine Sprache ist, desto besser gemeindet sie solche zugewanderten Wörter ein und bereichert so ihren Wortschatz.

    Allerdings sollten wir dabei nicht vergessen, dass so manches Wort femden Ursprungs auch unsere Sprache bereichert. Dies gebietet allemal die ‘Fairness’.”

    Oh ja, Jutta Limbach fordert Gerechtigkeit — nein vielmehr Fairness, was es natürlich viel treffender ausdrückt — für Fremdwörter! Und demnächst auch noch EU-Gesetze gegen die egoistische deutsche Wortexportwirtschaft, die die armen, alten griechischen Wörter unterdrückt?

  20. Comment von vera | 08. Okt. 2012 um 21:28:01

    Boah ey, 1:58 – das kann ich erst nächstes Wochenende hören! Bitte bitte – Menschen wollen auch noch andere Podcasts hören, macht ein bisschen kürzer.

  21. Comment von dieKadda | 09. Okt. 2012 um 18:07:54

    oh wie cool – zwei tolle Kerle und ein Podcast. freu mich sehr drauf :)

    ich bin immer für bodenständige Podcastnamen. wie wärs mit “Sprechakt”?

  22. Comment von Joerg Hof | 10. Okt. 2012 um 09:21:52

    Eure “Nullnummer” war ganz und gar keine, sondern ein bis zuletzt spannender und anregender Podcast mit vielen Denkanstößen. Die Kombination Enno und Anatol hat mir in der Diskussion gut gefallen.

    Dass der Podcast 2 Stunden dauerte, finde ich ganz und gar nicht schlimm, sondern habe das genossen, da dann Zeit ist, Sachen ohne Zeitdruck zu diskutieren. Wenngleich das dazu führt, dass ich den Podcast nicht am Stück gehört habe, aber das ist nicht zwingend ein Nachteil.

    Was ich sehr schätze und was insbesondere bei den CRE-Podcasts von Tim Pritlove immer sehr sorgfältig gemacht ist, sind die Verlinkungen zu den Inhalten des Podcasts, was Ihr bei Eurer Nullnummer ja bereits umgesetzt habt. Das erleichtert dem interessierten Hörer die Nachschau und Vertiefung der Themen.

    Ich freue ich mich sehr auf weitere Podcasts von Euch, genug Themen habt Ihr ja offenbar bereits im Kopf :-) Und vielen Dank auch, dass Ihr Euch die ganze Mühe macht und uns teilhaben lasst.

  23. Comment von Michael Borck | 10. Okt. 2012 um 13:26:15

    Klasse Podcast. Bitte macht weiter und gerne auch wieder 2 Stunden :-)

  24. Comment von Michael Borck | 10. Okt. 2012 um 13:32:52

    # # # Fehler auf der Seite (zumindest in Chrome) # # #

    Ich sehe den Namen und sogar die Emailadresse vom letzten Kommentator !!! WTF?! Bitte ändern, danke!

    PS: bin nicht Michael Borck

  25. Comment von Martin Kilbinger | 13. Okt. 2012 um 09:12:13

    Großes Kompliment, ein sehr schöner Podcast, macht bitte weiter!
    Am besten hat mir das Segment über die eingedeutschten und ausgewanderten Wörter gefallen. Die übersichtliche Themenliste mit Links ist sehr praktisch.
    Ich freue mich schon auf das nächste Mal.

  26. Comment von Leon Friederichs | 16. Okt. 2012 um 09:28:16

    “Versprochen” finde ich auch super!

  27. Comment von laila | 16. Okt. 2012 um 23:21:53

    hallo,

    ich finde den podcast auch recht nett anzuhören und größtenteils bereichernd, allerdings kommt mir das gespräch hinsichtlich der vertretenen meinungen insgesamt etwas unausgewogen vor und wirkliche diskussionen erwarte ich nach der nullnummer leider nicht (viel zu viele zustimmungspartikel von nur einer seite im gespräch..)

    fänd es darüber hinaus schön, wenn etymologische fragen z.b. in bezug auf WAS IST EIN LEHNWORT? oder WIE KLAR SIND SPRACHSYSTEME VONEINANDER ZU TRENNEN? kritischer angetastet würden und damit auf das zuspielen bestimmter nationalistischer ideologien (die sich in sprachpolitik manifestieren) verzichtet würde. wenn es eine veröffentlichung dazu gibt, die deutsche lehnwörter in anderen sprachen konstatiert, um zu zeigen, wie stark doch die deutsche sprache ist, dann sollte weniger kritisiert werden, dass es sich nicht um deutsche sondern um xsprachige lehnwörter handelt, sondern vielmehr die subtile funktion der etymologischen feststellungen hinterfragt werden, wie es ja in ansätzen auch im podcast geschehen ist. ein streit darüber, wo ein bestimmtes wort nun herkommt und eine (wenn auch stark begründete) annahme von nur einer wahrheit diesbezüglich verschleiert m.E. die netzartigen hochkomplexen sprachwandelprozesse, die darüber hinaus größtenteils (aufgrund mangelnder dokumente aus zeiten, in denen bestimmte wörter zuerst benutzt wurden) auf vermutungen basieren. soll heißen: eine als unumstößliche wahrheit deklarierte aussage “wort y kommt aus sprache j und nicht aus sprache z” unterstützt meiner meinung nach den absurden wettkampf um “wer hat den größten .. gebersprachen-part”, als dass sie mitschwingende ideologien aushebeln könnte. nichtsdestotrotz wirkt natürlich ein aufzeigen von lücken immer auch kontraproduktiv für die argumentation als ganzes, aber der weg, der hier bestritten wird, ist meiner meinung nach zu verkürzt.

    besten gruß und einen guten “zisssscchh” (mein auf das bierflaschenzischen anspielende titel-vorschlag, der auch zur verwirrung bezüglich der anzahl von s’s, c’s und h’s bei eventuellen rezensionen anstiften könnte) für die nächste aufnahme!
    laila

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