sofa die ennomane

19. Februar 2012

Links der Woche

  • Die Mär vom Vorbild Deutschland:Die Zahl der Arbeitslosen hat sich also nur verringert, weil die vorhandene Arbeit auf mehr Schultern verteilt wurde, unter Inkaufnahme dessen, dass viele “Erwerbstätige” nun nicht mehr von ihrer Arbeit leben können.

  • Was interessieren mich die Daten meiner Freunde? – Die Post-Privacy-Kollateralschäden:Die Ich-Bezogenheit muss verschwinden. Jeder einzelner ist nicht nur für seine Daten verantwortlich, sondern auch für die Daten anderer. Wenn im eigenen Adressbuch persönliche Daten notiert sind (neben Kontaktmöglichkeiten können dies auch sensible Informationen sein, die als Notiz hinterlegt sind!), muss man mit diesen noch vorsichtiger umgehen, als mit den eigenen.

  • Loriot auf Japanisch:Zur abendlichen Unterhaltung schaue ich seit einigen Tagen die bei arte aufgezeichneten 11 Folgen der US-Fernsehserie Shogun mit Richard Chamberlain aus dem Jahr 1975. Zu Beginn jeder Folge fasst eine Sprecherin der Hergang der vorangegangenen Handlung kurz zusammen. Das brachte mich auf die Idee, eine Hommage an die legendäre Loriot-Fernsehansage zur Serie „Die zwei Kusinen” mit Evelyn Hamann mit japanischen Orts- und Personennamen zu verfassen. Ob das funktioniert? Lest selbst:

  • Acta-Gegner demonstrieren: Aufstand der Generation Internet:Die frisch entflammte Liebe zur Transparenz ist das Ergebnis eines Kulturschocks. „Shitstorm“ nennen Blogger das, was in den zwei Wochen der Koalition um die Ohren flog. Das Wort wird sich zu merken sein. Aus der Unionsfraktion heißt es, Acta habe „kein Einziger auf dem Schirm gehabt“. Nun dämmert es vielen: Schwarz-Gelb ist offline. Angesichts der Wahlerfolge der Piratenpartei macht das den Politikern vor allem eines: nackte Angst. Diese Geschichte begann mit einem Gesetz. Sie endet mit einer Revolution: Gegen die Twitter-Generation geht künftig nichts mehr.

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Kommentare

  1. Comment von Michael | 04. Mrz. 2012 um 11:16:01

    Googles umstrittene neue Datenschutzbestimmungen treten am 1. März in Kraft. Seit der Konzern sie vor rund einem Monat vorgestellt hat, sind sie bei Datenschützern auf Kritik gestoßen. Der Datenschutzausschuss der EU will sich von dem Unternehmen einen Katalog an Fragen beantworten lassen und forderte, dass Google die Einführung der neuen Regeln verschiebt. Der Konzern lehnt das allerdings ab. Dabei könnte zusätzliche Bedenkzeit nicht schaden, denn die Bestimmungen sind komplex und die Änderungen für Nutzer gravierend.
    Unbedingt informieren!!!
    Gruß Michael


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