sofa die ennomane

4. September 2011

Links der Woche

  • Über Urheberschaft, Klarnamen, Sprache und Beziehungen:

    Die gegenwärtigen Diskussionen über Klarnamen finde ich interessant. Jenseits von kurzen Positionierungen pro oder contra berühren sie nämlich ein Thema, das die Produktion von Kultur betrifft und das durch das Internet sehr im Umschwung ist: Die Frage, auf welche Weise Texte/Werke mit der Person verknüpft sind, die sie geschaffen hat.

  • Why Iceland Should Be in the News, But Is Not:

    In the March 2010 referendum, 93% voted against repayment of the debt. The IMF immediately froze its loan. But the revolution (though not televised in the United States), would not be intimidated. With the support of a furious citizenry, the government launched civil and penal investigations into those responsible for the financial crisis. Interpol put out an international arrest warrant for the ex-president of Kaupthing, Sigurdur Einarsson, as the other bankers implicated in the crash fled the country.

  • Wo sind die Richter?:

    Es sind also nicht die Regierungen, die das Netz eines Tages kontrollieren, sondern Firmen, die Menschen identifizieren und bewerten können. Aber wo sind die Richter?

  • aesthetic prosthetic:

    I think it’s exiting and awesome to see what humans have achieved to repair and enhance broken bodies. And since a couple of years, there seems to be a new aesthetic regarding ‘weird’ and augmented bodies; a sort of flirt with the idea of pushing humanity past the borders of what is considered normal appearance.

  • Kleine Experimente!:

     

    Es sind die verpassten Chancen, die einem ein Leben lang nachhängen. In der Rückschau wirkt alles so einfach, so klar. Und trotzdem hatte ich es nicht gewagt.

     

    Ich kann mich genau an diesen Sonntag erinnern. An den 18.9.2011. Am Ende fehlten knapp 4000 Stimmen. Auch meine. Mit 4,7% war die Piratenpartei an der 5%-Hürde gescheitert. 

    Es hätte so schön werden können. Oder immerhin ein wenig anders. 

    Ich war erleichtert damals. Erleichtert, dass meine eine Stimme auch nichts geändert hätte. Am nächsten Morgen sprach ich mit Peter. Es ging ihm ebenso. Und Sibylle, Andrea und Jörg. Das machte mich nachdenklich. 

    Wie viele Peters, Sibylles und Andreas mochte es dort draußen noch gegeben haben? Ich wischte es weg. Hätte, hätte, Pferdewette. 

    Ins Grübeln kam ich Jahre später.


  • The Social Network Paradox:

    Therein lies the paradox of the social network that no one wants to admit: as the size of the network increases, our ability to be social decreases.

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Kommentare

  1. Comment von Lebedeph | 06. Sep. 2011 um 03:05:53

    Die Qualität des Artikels “Why Iceland Should Be in the News, But Is Not” ist zumindest teilweise unterirdisch (man lese die Kommentare). Solche Artikel sollten hier nicht kommentarlos mit dem Prädikat “Links der Woche” versehen und verbreitet werden.


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