sofa die ennomane

August 20, 2011

Das sind Veganer, die dürfen das

Meine Leser wissen, dass ich vor allem Spaß daran habe, mich künstlich aufzuregen. Zum Beispiel über Veganer. Bitte nicht mit Vegetariern verwechseln: Ich spiele selbst manchmal mit dem Gedanken, mich nur noch ovolakto-vegetarisch zu ernähren, der dann aber immer vom nächsten Burger-Laden zunichte gemacht wird.

Veganer dürfen/wollen ja nicht nur kein Fleisch essen sondern überhaupt keine tierischen Produkte konsumieren. Leder und Pelze sind genauso tabu wie Naturseide und Schafswolle. Im Land, wo Milch und Honig fließen, wären sie ziemlich unglücklich. Schließlich ist Honig ernten unethisch gegenüber der  lieben fleißigen Biene, die wegen uns mit leeren Fühlern dasteht, und nicht mal Aphrodisaka aus Tigerpenissen können die Faunapathen angesichts solchen Bienenelends noch aufmuntern.

Das ist für sich genommen alles sehr lobens- und ehrenwert, aber darf ich mal kritisch fragen, ob das Halten von Haustieren insgesamt dann nicht auch für Veganer tabu sein sollte? Wellensittiche und Zierfische zur eigenen Erbauung vegetieren lassen, ist ja im weitesten Sinne auch Tiernutzung und deren Unterlassung wäre doch nur konsequent: Darf ein blinder Veganer einen Führerhund nutzen? Was macht das veganische Lawinenopfer, wenn der Bernhardiner naht?

Klar sein sollte die Frage bei karnivoren Haustieren. So ein Hund oder eine Katze würde das veganische Herrchen oder Frauchen ja zwingen, tote Tiere zu kaufen. Dachte ich jedenfalls, bis ich aus Neugierde mal im veganischen Supermarkt war, der auf der anderen Seite der Schönhauser Allee aufgemacht hat. Da gibt es veganisches Hunde- und Katzenfutter: rein pflanzliches Trockenfutter, und zwar ausdrücklich als Alleinfutter: “Wenn die Unverträglichkeitssymptome verschwunden sind, kann das Produkt endgültig angeboten werden.”

Herr schmeiß Hirn, Glauben an die Menscheit…, gehört verboten, Kopf-Tisch, usw. usf. and all that.

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Kommentare

  1. Comment von toto | 20. Aug. 2011 um 16:22:59

    Von wegen Verbote. Ist nicht artgerechte Ernährung von Haustieren nicht ein Verstoß gegen den Tierschutzparagrafen?

  2. Comment von Bettina (und die Keinzahnkatzen) | 20. Aug. 2011 um 17:49:01

    Irgendwie tun mir Veganer auf Nahrungssuche manchmal ein bisschen Leid: Artgerechtes zu essen kriegen sie, umgeben von Tabu-Nahrungsmitteln, oft nichts und was trinken können sie auch nur, wenn sie mal nicht dran denken, dass das Etikett auf der Bierflasche vielleicht mit Gelatine angeklebt worden ist. Ich lebe ja “nur” vegetarisch, aber selbst in einer großen Stadt wie Hamburg stellt mich das immer wieder vor unerwartete Herausforderungen (“Das auf Ihrem Salat ist doch nur Pute, das zählt doch nicht!”). Und ja, wirklich glückliche Momente sind die, in denen ein Burger-Laden einen Veggie-Burger anbietet, mit allem, was auch die richtigen Burger ausmacht, nur eben mit Gemüse-, Kichererbsen- oder Grünkernklops!
    Was die vegane Ernährung von Haustieren anbelangt, so möchten die in meinem Haushalt lebenden Keinzahnkatzen ins Gespräch werfen, dass sie Raub- bzw. Klautiere sind und darauf bestehen, fleischhaltig ernährt zu werden. Bei ihnen fällt zwar aus persönlichen Gründen die Argumentation mit dem Fleischfressergebiss aus, sie wären aber jederzeit bereit, anhand ihrer Verdauung den Beweis anzutreten, dass ein Katzenalleinfutter aus Mais und Erbsen nicht das ist, wofür ihre zuständigen Organe gemacht worden sind.

  3. Comment von Mononoke | 21. Aug. 2011 um 00:57:38

    @Bettina

    Mir tun VeganerInnen nicht Leid, denn Früchte und (Blatt)gemüse gibt es hier überall in Hülle und Fülle, und für mich persönlich gibt es nichts Leckereres. :)
    –> http://waskannstdudenndannnochessen.de
    /waskannstdudenndannnochessen/Fast_nix_-_ohne_Rezept.html

    Wer unbedingt den omnivoren Ernährungsstil (möglichst gekocht und fettreich) kopieren möchte, kann das natürlich auch tun, in Supermärkten gibt es mehr und mehr vegane Produkte.
    –> http://www.rezeptefuchs.de/vegane_produkte/galerie
    http://waskannstdudenndannnochessen.de/waskannstdudenndannnochessen/Fast_nix_-_mit_Rezept.html

    …und in Dortmund und Berlin haben auch schon die ersten veganen Supermärkte aufgemacht. Der Umstieg wird einem heute also wesentlich leichter gemacht, als noch vor ein paar Jahren. Und das ist toll, denn tierliebe Menschen gibt es sehr Viele – ihnen wurde nur als Kind beigebracht, dass es solche Tiere gibt, die man streichelt und liebhat und solche, die man ausbeuten und abschlachten kann. Aber zum Glück gibt es mehr und mehr Menschen, die diesen Unsinn hinterfragen… :)

  4. Comment von Mononoke | 21. Aug. 2011 um 01:41:30

    @Enno
    “Das ist für sich genommen alles sehr lobens- und ehrenwert, aber darf ich mal kritisch fragen, ob das Halten von Haustieren insgesamt dann nicht auch für Veganer tabu sein sollte?”

    –> Gerne. Allerdings: es kommt hin und wieder vor, dass echtes Interesse besteht, aber nach meiner Erfahrung ist die Motivation hinter dieser Fragestellung oft eine Andere: der Versuch, die vegane Lebensweise lächerlich zu machen um sich nicht damit zu beschäftigen, warum man nicht zumindest selber auf das Töten von empfindsamen Lebewesen verzichtet.

    Zum Inhaltlichen: ich lebe zwar vegan, aber nicht zusammen mit “Haustieren”. Um ehrlich zu sein, ich finde die Frage nicht leicht zu beantworten. Kommerzielle Tierhaltung ist definitiv schlimmer, da sie zwangsläufig mit Misshandlung und Schlachtung einhergeht. Aber auch “Haustier”haltung ist nicht unproblematisch, ein Punkt ist da die von Dir angesprochene Ernährung.

    Freunde von mir halten es so: nachdem sie vom Tierarzt die Bestätigung erhalten haben, dass eine pflanzliche Ernährung ihrer Katzen möglich ist, stellen sie ihnen pflanzliches Futter hin (welches sie auch gerne fressen) und lassen sie zusätzlich auf ihrem Hof und Umgebung jagen (wobei sie nicht wissen, ob die Katzen wirklich etwas erbeuten). Die Katzen wirken auf mich topfit. Ob jedes in der Wildnis karnivor lebende Tier pflanzliche Nahrung verträgt, kann ich aber nicht beantworten.

    Eine andere Frage ist die, ob Tierhaltung generell abgelehnt werden sollte. In meinen Augen stellt sich diese Frage in unserer (noch) Gesellschaft nicht, denn:

    Da Menschen sich Tiere gerne bei einem Züchter kaufen und dann aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mehr haben wollen, quellen die Tierheime über. Millionen werden jedes Jahr umgebracht, weil die finanziellen Mittel niemals reichen. Alle VeganerInnen, die mir begegnet sind, holten die Tiere, mit denen sie zusammen leben, deshalb aus einem Tierheim. Der Schaden, den die Zucht-Unterstützer anrichten, kann so nicht ganz gut gemacht werden, aber zumindest werden diese Tiere ein wesentlich besseres Leben haben, als das, welches sie im Tierheim hätten fristen müssen.

  5. Comment von Enno | 21. Aug. 2011 um 02:00:50

    @Mononoke Die vegane Lebensweise (in Abgrenzung zur vegetarischen) *ist* lächerlich. Keine Tiere zu Essen ist eine gute Idee – ich hadere selbst mit meinem Fleischkonsum. Auf Milchprodukte zu verzichten, ist schon so eine Frage: Zumindest Kinder benötigen definitiv noch die tierischen Eiweiße für eine gesunde Entwicklung. Was spricht gegen Biomilch aus artgerechter Haltung? Den armen Bienen keinen Honig wegzuessen fällt schon unter Realsatire. Das läuft aber alles noch unter “jeder nach seiner Fasson” und hätte mich nie dazu gebracht, drüber zu schreiben.

    Sich aber karnivore Haustiere zu halten und diese 100% pflanzlich zu ernähren – also Tiere quälen um keine Tiere zu quälen – das ist jenseits der Grenze zwischen Vernunft und Fanatismus. Und davon handelt der Artikel.

    Selbstverständlich wirst du immer einen Tierarzt finden, der behauptet, vegane Ernährung schade einer Katze nicht. Man findet ja auch immer einen Humanmediziner, der einem erzählt, wie toll Homöopathika wirken. Freigänger, die jagen und sich selbst mit tierischen Eiweißen versorgen können, sind in dieser Debatte ein ganz schlechtes Beispiel, findest du nicht?

  6. Comment von Enno | 21. Aug. 2011 um 02:14:06

    Eine kleine Ergänzung: Eine Grenze ist immer dann überschritten, wenn eine Gruppe meint, sich die Welt ihrem hermetischen Weltbild passend machen zu müssen und Lügen verbreitet: http://www.bioimkerhonig.de/bienenhonig/ist-honig-vegan.php

  7. Comment von Mononoke | 21. Aug. 2011 um 02:28:36

    @Enno
    “Freigänger, die jagen und sich selbst mit tierischen Eiweißen versorgen können, sind in dieser Debatte ein ganz schlechtes Beispiel, findest du nicht?”

    Sie sind dann ein relevantes Beispiel, wenn die Käufer der oben abgebildeten Produkte, ihren Tieren nicht auschließlich dieses Futter anbieten. Da ich nur VeganerInnen kenne, die mit Tieren mit Freigang zuammen leben, ist der Titel des Blogs (“Das sind Veganer, die dürfen das”) irreführend.

    Nochmal in Kürze:
    - es spricht nichts dagegen, ein Tier aus dem Tierheim zu holen, um ihm ein besseres Leben zu ermöglichen
    - wenn ich das machen würde, dann bevorzugt herbivore Tiere, um in dieser schwierigen Thematik nicht die falsche Entscheidung zu treffen
    - bei einem karnivoren Tier würde ich darauf achten, dass es Freigang hat
    - bei pflanzlicher Ernährung wäre ich extrem vorsichtig, würde nicht nur eine_n Tierarzt/Tierärztin befragen und mir zusätzlich Studien durchlesen

  8. Comment von Mononoke | 21. Aug. 2011 um 02:36:42

    @Enno
    “Auf Milchprodukte zu verzichten, ist schon so eine Frage: Zumindest Kinder benötigen definitiv noch die tierischen Eiweiße für eine gesunde Entwicklung”

    –> Erzähl das der ADA, der größten Ernährungsorganisation der USA und ihrem kanadischen Pendant, die in umfassenden Studien zu dem Schluss gekommen sind, dass eine rein pflanzliche Ernährung für _jede_ Lebensphase geeignet ist:

    “It is the position of the American Dietetic Association that appropriately planned vegetarian diets, including total vegetarian or vegan diets, are healthful, nutritionally adequate, and may provide health benefits in the prevention and treatment of certain diseases. Well-planned vegetarian diets are appropriate for individuals during all stages of the life cycle, including pregnancy, lactation, infancy, childhood, and adolescence, and for athletes.”

  9. Comment von Mononoke | 21. Aug. 2011 um 02:42:13

    Die Quelle zum Zitat: http://www.eatright.org/about/content.aspx?id=8357

    Weitere Information zu dem Thema gibt es hier: http://veganekinder.de/home

  10. Comment von Enno | 21. Aug. 2011 um 02:44:09

    Im Einzugsgebiet des o.g. Supermarktes ist es völlig unmöglich, Katzen Freigang zu gewähren. Und auf der Verpackung steht ausdrücklich “Alleinfutter”. Es ist also davon auszugehen, dass es bei der hohen Veganerdichte hier im Prenzlauer Berg nicht wenige gibt, die damit ihre Katzen und Hunde traktieren.

    (Übrigens ein Grund, warum ich Katzen nicht vom Züchter holen oder als Kitten adoptieren möchte – wenn ich einer Katze schon keinen Freigang bieten kann, dass soll es wenigstens eine reine Wohnungskatze, sein, die das nicht kennt – und zwar ein erwachsenes Tier aus dem Tierheim.)

  11. Comment von Enno | 21. Aug. 2011 um 02:48:51

    Die Einschätzung der ADA ist mir bekannt — schließlich kann ich auch die Wikipedia lesen. ;) Wenn man aber schon die ADA erwähnt, sollte man auch die DGE erwähnen: “Die DGE empfiehlt, vegane Ernährung wegen der damit verbundenen Risiken für keine Altersgruppe und rät besonders für Säuglinge, Kinder und Jugendliche dringend davon ab.”

    So, welche Experten haben jetzt recht?

  12. Comment von Mononoke | 21. Aug. 2011 um 02:52:25

    @Enno
    “Was spricht gegen Biomilch aus artgerechter Haltung?”

    –> Diese “artgerechte Haltung” umfasst Folgendes: das Anzüchten von immer größerer “Milchleistung”, das jährliche Rauben ihrer Kinder, das Mästen und Töten der männlichen Kälber. Nach dieser Prozedur folgt die Schlachtung, in der Regel nach etwa 5 Jahren (und eine Kuh könnte locker 20 Jahre alt werden).
    In meinen Augen eine brutale und abstoßende Behandlung.

    Übrigens – kein Erwachsener braucht Muttermilch. Es ist die perfekte Nahrung für einen Säugling, aber nicht mehr notwendig für ein älteres Kind, einen Jugendlichen, oder einen Erwachsenen.

  13. Comment von Enno | 21. Aug. 2011 um 02:56:10

    Lese gerade bei den “Veganerkindern”: “Um Kinder vor dieserbilligen Indoktrination zu schützen, sollten vegane Eltern ihnen (je nach Alter) erklären, warum es nicht sinnvoll ist, sich an so etwas zu beteiligen, und sie von solchen Veranstaltungen fernhalten.” — Wenn Eltern ihre Kinder aus weltanschaulichen Gründen von Teilen des Schulunterrichts fern halten wollen, schrillen bei mir alle Fanatismus- und Sektiererei-Alarmglocken.

  14. Comment von Enno | 21. Aug. 2011 um 03:05:09

    “Übrigens – kein Erwachsener braucht Muttermilch.” — Die Rede war ausdrücklich von Kindern. Dass ich persönlich nicht auf Käse – immerhin eine jahrtausende alte Tradition – verzichten möchte, ist natürlich irrelevant, aber ich habe ja auch nichts dagegen, wenn du dich vegan ernähst. Nur reicht es nicht, auf Tiere Rücksicht zu nehmen – man muss auch Rücksicht auf die Bedürfnisse von karnivoren Haustieren nehmen, so man denn welche hält. Und noch wichtiger: Auf die Bedürfnisse von Kindern: http://www.dailymail.co.uk/news/article-1371172/French-vegan-couple-face-jail-child-neglect-baby-died-vitamin-deficiency.html

  15. Comment von Mononoke | 21. Aug. 2011 um 03:07:11

    @Enno
    “So, welche Experten haben jetzt recht?”

    Diese Frage vermag ich nicht zu beantworten.
    Ich zitiere die ADA vor allem deswegen, weil Du eine Behauptung aufstellst (“Kinder benötigen definitiv noch die tierischen Eiweiße für eine gesunde Entwicklung”), sie als unumstößliche Wahrheit darstellst und dafür keinerlei Belege lieferst.

    Auch hier habe ich das Glück, vollkommen gesunde Kinder kennengelernt haben zu dürfen, die sich seit ihrer Geburt vegan ernähren und die für die Behauptung, dass diese Ernährungsweise schädlich sei, der beste Gegenbeweis sind.

  16. Comment von Enno | 21. Aug. 2011 um 03:11:13

    “Opa ist 100 Jahre alt geworden, obwohl er sein ganzes Leben lang geraucht hat. Das ist der beste Beweis, dass Zigaretten nicht schädlich sind.”

  17. Comment von Mononoke | 21. Aug. 2011 um 03:17:42

    @Enno
    “Die Rede war ausdrücklich von Kindern.”

    Sauglinge brauchen natürlich Muttermilch, allerdings in der Regel keine artfremde. Die der eigenen Mutter reicht im Normalfall aus.

    Aus Deinem Link: “An autopsy then revealed that Louise had been suffering from a deficiency of vitamin A and B12 – both of which are essential to healthy growth in a child.”

    Dies ist ein trauriges Beispiel für Fehlernährung. Die Eltern des Kindes hätten bei Ernährungswissenschaftlern Hilfe bekommen können, um das Kind ausreichend mit Vitamin A und Vitamin B12 versorgen und haben sie nicht genutzt.

    Gegen vegane Ernährung von Kindern spricht das nicht, aber sicher gegen unzureichende Informierung der Eltern.

  18. Comment von Mononoke | 21. Aug. 2011 um 03:31:03

    @Enno
    “Opa ist 100 Jahre alt geworden, obwohl er sein ganzes Leben lang geraucht hat. Das ist der beste Beweis, dass Zigaretten nicht schädlich sind.”

    –> Ich würde es natürlich ebenfalls nicht als wissenschaftlichen Beweis durchgehen lassen. Dafür sind Ernährungswissenschaftler zuständig. Aber es ist schön zu sehen, dass es den Kindern, deren Eltern auf eine ausgewogene pflanzliche Ernährung achten, so gut geht. :)

  19. Comment von Enno | 21. Aug. 2011 um 03:42:45

    Kommen wir nochmal auf die Wissenschaft, nämlich die ADA: http://www.antivegan.at/ada-bericht.php?edit=no&ref=faktenlawine

  20. Comment von Mononoke | 21. Aug. 2011 um 08:51:11

    @Enno
    “Übrigens ein Grund, warum ich Katzen nicht vom Züchter holen oder als Kitten adoptieren möchte – wenn ich einer Katze schon keinen Freigang bieten kann, dass soll es wenigstens eine reine Wohnungskatze, sein, die das nicht kennt – und zwar ein erwachsenes Tier aus dem Tierheim”

    –> Das hatte ich gestern gar nicht gesehen. Finde ich sehr gut. :)

  21. Comment von Mononoke | 21. Aug. 2011 um 09:08:19

    @Enno

    “antivegan”!? :D

    Da wundert es mich ja ein bisschen, dass die Diskussion bis hierhin so höflich verlaufen ist. ;)

    Mit dem Text stimme ich übrigens größtenteils überein. Ich finde den Hinweis auf das “well-planned” wichtig. Es ist zwar viel leichter als die Meisten sich das vorstellen, aber ganz auf die leichte Schulter nehmen sollte man es auch nicht.

    In meinen Augen ist eine ernährungswissenschaftliche “Empfehlung” aber auch gar nicht notwendig. Für die ethische Seite reicht es zu wissen, dass vegane Ernährung unbedenklich ist, wenn sie ausgewogen und einigermaßen gut geplant ist. Mehr braucht es nicht.

  22. Comment von Mononoke | 21. Aug. 2011 um 09:10:37

    Einen recht guten Überblick über die wichtigsten Nährstoffe kann man sich hier verschaffen:
    http://www.vegan.at/warumvegan/gesundheit/naehrwerttabelle.pdf

  23. Comment von TheK | 21. Aug. 2011 um 18:04:49

    Veganer bevorzugen ja auch die Vermüllung durch Plastik gegenüber der Nutzung von Leder. Insofern wundert mich nicht, dass diese Idioten Tierquälerei für Tierschutz halten. Statt die Haltung von Haustieren generell abzulehnen (wofür es ja nun auch genug Argumente gibt), werden diese so lange vermenschlicht, bis die Besonderheiten des jeweiligen Organismus komplett ignoriert werden.

  24. Comment von Guest | 21. Aug. 2011 um 19:04:20

    Ja, ja veganisch. Schon klar :)

  25. Comment von Mononoke | 21. Aug. 2011 um 19:28:37

    @TheK
    “Veganer bevorzugen ja auch die Vermüllung durch Plastik gegenüber der Nutzung von Leder.”

    -> Es gibt zum Glück eine eine Menge umweltfreundlichere Alternativen zu Plastik. Man muß also niemanden umbringen, um ihm oder ihr die Haut abzuziehen und sie zu tragen. :)

    “diese Idioten”

    Ah… charmant! ;)

  26. Comment von rachel lindenbaum | 21. Aug. 2011 um 20:08:31

    ist schon jemandem der bug auf der ami *cat*-tüte aufgefallen? 2. absatz bei den fütterungshinweisen: “der fütterungswechsel von einem anderen futter zu ami *dog*…

    davon abgesehen sollte in der tat aus tierschutzsicht geprüft werden, ob dieses futter gegen gesetze verstößt. ich denke, ja. den haltern sollte ein tierhaltungsverbot ausgesprochen werden, was ja dann auch sämtliche kontroversen innerer und äußerer natur beenden dürfte.

  27. Comment von antivegan | 21. Aug. 2011 um 21:53:38

    Es geht nichts über ein gutes Stück Fleisch! ^^

  28. SRB
    Comment von SRB | 21. Aug. 2011 um 23:18:04

    Preisfrage: dürfen Veganer stillen?

    Tja, und wers nicht glaubt liest einfach mal hier weiter: http://veganismus.de/vegan/faq-ernaehrung.html

  29. Comment von dasdom | 24. Aug. 2011 um 19:08:10

    1. Es ist schon lustig, dass ich mir von einem Imker erzählen lassen muss, dass Honig vegan ist.
    2. Lederschuhe sind weit davon entfernt umweltverträglicher zu sein als Plastikschuhe. Habt ihr euch schonmal gefragt, warum die nicht an euren Füßen weiter verfaulen. http://www.ecosia.de kann bei der Beantwortung helfen.
    3. Welche “Haltung” kann denn “artgerecht” sein. Wie sähe die artgerechte Haltung eines Menschen aus? Gibt es eine Art deren Merkmal es ist jedes Jahr künstlich befruchtet zu werden, dessen Kind dann gemästet und anschliessend noch im Kindesalter ermordet wird? Ich welchen Lehrbuch kann ich das finden? Artgerechte Haltung gibt es nicht! Artgerecht ist nur die Freiheit.
    4. Natuerlich “duerfen” Veganer stillen. Veganer dürfen alles, was keinen sonst schädigt! Manches wollen wir aber gar nicht, wie zum Beispiel den Dreck fressen, den ihr Lebensmittel nennt.
    5. Warum sollte vegane Hunde- oder Katzennahrung bedenklich sein. Ich habe vegane Katzen kennengelernt. Und diesen Katzen fehlte nichts. Sie hatten Auslauf und hätten sich jederzeit ein anderes Heim suchen können und haben es nicht getan. Q.E.D.
    6. Lasst uns doch einfach in Ruhe. Wenn ihr mit eurem Leben nicht klar kommt, dass ändert etwas in eurem Leben, nicht in meinem.

  30. Comment von WTS? | 14. Jan. 2012 um 22:39:45

    Fucking speciesist. At least add an “unlike” button.


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