sofa die ennomane

15. Juli 2011

Jetzt wurde auch mein GooglePlus-Profil gesperrt (Update)

Es gab die letzten Tage einige Diskussion darüber, dass Google in Google+ Klarnamen verlangt. Etliche Profile sind dafür gesperrt worden, schließlich meldeten dann aber große Blogs wie Engadget oder t3n, dass ihre GooglePlus-Profile wieder freigeschaltet seien. Wenn die großen das dürfen, will ich auch, dachte ich mir, und änderte meinen Profilnamen von “Enno Park” in “Die Ennomane”.

Es dauerte ungefähr 8 Stunden, bis mein Profil gesperrt wurde. Das äußerte sich zunächst darin, dass ich mich überhaupt nicht mehr auf meinen Google-Account einloggen konnte. Egal ob E-Mail-Programm oder mit Google gekoppelter Nebenkalender im iPhone – nichts ging mehr. Ein Zustand, der mir nochmal eindrücklich vor Augen führte, mich keinesfalls von irgend einer Cloud abhängig zu machen.

Immerhin konnte ich meinen Google-Account innerhalb von Minuten wieder freischalten lassen, indem ich – unter Zähneknirschen – meine Mobilnummer angab, auf die per SMS ein Entsperrcode gesendet wurde. Google hat also jetzt meine Telefonnummer, die anzugeben ich gegenüber Google oder Facebook jahrelang bewusst vermieden habe. Nicht dass ich von Google Cold Calls befürchte – ich will einfach nicht, dass sie Teil meines Social Graph ist oder verwendet wird. Punkt.

Damit konnte ich dann zunächst wieder alle Google-Dienste nutzen – bis auf einen: Mein GooglePlus-Profil ist gesperrt. Immerhin kann ich noch lesen, was die Leute in meinen Kreisen so schreiben, selber etwas posten oder Leute in Kreise aufnehmen kann ich aber nicht. Ich denke zwar, dass ich gegen Punkt 13 der die Community-Richtlinien verstoßen haben dürfte – aber das soll Google mir bitte genauer sagen, schließlich könnte ich ja auch ein antiklerikales Posting als “Hassrede gegen Religionen” interpretiert worden sein?

Ich möchte nicht wissen, wieviele Leute von einer Sperrung betroffen sind und einen Hinweis auf die Community-Richtlinien angezeigt bekommen aber im Dunkeln tappen, was genau eigentlich ihr “Vergehen” war. Ich denke da zum Beispiel an Tobias Wimbauer. Anders als bei Tobias hat sich Google bisher nicht per Mail bei mir gemeldet. Ich weiß noch nicht einmal, an wen ich mich in dieser Sache wenden kann – es gibt nur einen Link, “Profil erneut überprüfen”, der verschwindet, wenn man auf ihn klickt.

Dafür gibt es nur ein Wort: kafkaesk. Wir sollten aber nicht vergessen: Auch wenn Google in seiner so genannten Firmenphilosophie anderes behauptet (“Der Nutzer steht an erster Stelle“), sind wir Nutzer keine Kunden sondern Daten-Rohstoff – und werden auch so behandelt. Im Grunde funktionieren Google und Facebook nicht anderes als die Matrix – nur dass die gekoppelten Menschen noch frei herumlaufen und Information statt Energie liefern.

Ich jedenfalls bestehe darauf: Solange die großen dürfen, will ich auch mein Profil unter meinem Blognamen führen dürfen – schließlich ist “Die Ennomane” seit Jahren nicht wenigen Lesern ein Begriff, hat durchaus ein paar mehr Follower auf Twitter und verzichtet nur deshalb auf Werbung, weil ich es nicht kommerziell betreiben möchte. Wenn nicht, soll Google uns bitte erklären, warum einige Blogs gleicher sind als andere.

Update: Matthias hat in den Kommentaren einen Link ausgebuddelt, den ich selber nicht mehr finden konnte: In “The Freedom to be who you want” vom Februar dieses Jahres beschreibt Google wortreich, dass es unter anderem ein Recht der Nutzer sei, im Netz Pseudonyme zu verwenden. Das steht im diametralen Widerspruch zu Googles Community-Richtlinien. Wenn Google schon bei der Pseudonym-Nutzung eine “Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern”-Policy fährt, warum sollte es beim Datenschutz dann anders sein?

Update: So eine Sperre in Google+ bedeutet übrigens auch, dass man auf Buzz nicht mehr posten kann (meh!) und im Google Reader keine Artikel mehr empfehlen kann, was mich dann doch sehr ärgert. Mal sehen, was noch alles nicht geht. Immerhin darf ich als “Ennomane” noch Mails versenden…

Update: Mein GooglePlus-Profil ist nach ca. 20 Stunden wieder freigeschaltet. Geändert habe ich nichts am Profil und Google hat sich auch nicht bei mir gemeldet. Die große Frage ist jetzt, ob Google mein Profil auch so schnell von sich aus wieder freigeschaltet hätte oder ob die viele Resonanz im Netz bis hin zum SPON-Bericht dabei ein wenig nachgeholfen hat. Bin ich jetzt auch ein wenig gleicher als andere? Oder ist die vorübergehende Sperrung einfach das übliche Prozedere für Pseudonym-Nutzer, ein der Beta geschuldeter Workaround quasi, weil Google noch keinen Workflow für sowas hat?

Update: Auch wenn mein Account wieder freigeschaltet ist, ist die Sache noch lange nicht gegessen. Neu gesperrte Accounts von (auf Twitter) durchaus bekannten Pseudonymen: “@Muschelschloss“, der allseits geschätzte Inkognito-Satiriker @GermanPsycho und Sebastian “@Sebaso” Sooth sowie die offenbar ganz schlimmen Trolle von der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften. Christian “Plomlompom” Heller ruft mittlerweile dazu auf, Pseudonyme auf Google+ zu verwenden. Dem schließe ich mich an. Sein Profil ist trotz der Umbenennung bisher nicht gesperrt. Mal sehen, wie lange das so bleibt.

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Kommentare

  1. Comment von Wimbauer | 15. Jul. 2011 um 12:27:25

    kafkaesk

  2. Comment von Thomas Maier | 15. Jul. 2011 um 12:52:46

    Naja man legt auch nicht für ein Ding (Blog) ein Personenprofil an. Wenn jetzt jeder all seine Produkte und Gegenstände mit Google-Profilen ausstattet, geht das ein bisschen am Zweck vorbei. Für so etwas hat auch Facebook eine eigene Funktion (Pages) und Google früher oder später auch.
    Ebenso ist das natürlich nicht kafkaesk. Zumindest im engeren Sinne nicht, und um den geht es. Denn selbst wenn Google morgen einfach so alle Profile aller Nutzer löscht ohne etwas zu sagen, dann ist das deren gutes Recht. Es ist ihre Plattform. Und wenn sie ein Profil sperren, weil ihnen das Profilfoto nicht gefällt, ebenso. Es handelt sich nicht um einen justiziablen Gegenstand. Es mag verstörend sein, dass jemand eine Handlung nicht transparent macht, es ist aber dein eigenes Problem, wenn du den Dienst nutzt.
    Man kann also nörgeln was man will, es liegt immer an einem selbst. Wenn Facebook morgen ihre Website pink färbt mit giftgrünen Punkten drauf, dann dürfen sie das ebenso.

  3. Comment von Enno | 15. Jul. 2011 um 13:16:44

    Thomas, da hast du natürlich völlig recht. Wenn Google sich jedoch an seine eigenen Richtlinien nicht hält, ist es als Infrastruktur unbrauchbar. “Gutes Recht” ist ein Nullargument, wenn es darum geht, etwas zu kritisieren. Dass ich mir über den Status des einfachen Nutzers keine Illusionen mache, ist dem Text zu entnehmen. “Ennomane” kann man auch als Pseudonym auffassen. Neulich stand irgendwo in den Google-Policys, dass Google Pseudonyme gut finde und sie ein Recht des Anwenders seien. Komischerweise kann ich diesen Passus seit ein paar Tagen nicht mehr finden…

  4. Comment von palisadesberlin | 15. Jul. 2011 um 13:30:17

    Hierzu gerne auch mein “Offener Brief an Google” da ich das gleiche Problem habe:

    http://palisades-berlin.de/2011/07/08/lieber-herr-google-dear-mr-google/

    oder der Post von xsized

    http://www.xsized.de/2011/07/google-sperrt-pseudonyme-aus/

  5. Comment von Matthias | 15. Jul. 2011 um 13:31:22
  6. Comment von talinee | 15. Jul. 2011 um 13:40:04

    Also laut dem Punkt des angezeigten Namens sollte “Ennomane” insofern in Ordnung sein, als dass du ja auch von deinen (Internet?-)Freunden so genannt wirst…
    Wenn Michael Sebastian sich Bastian nennen darf, darf sich Enno doch auch Ennomane nennen lassen. Ist jedenfalls mein Verständnis der Richtlinien, wobei ich natürlich eh keine Juristin bin.

  7. Comment von talinee | 15. Jul. 2011 um 13:43:16

    Kleiner Nachtrag falls es interessiert: Der Versuch dich beim Teilen dieses Beitrags auf Google+ mit Verlinkung zu Markieren (+Die Ennomane) führt dazu, dass ich den Beitrag nicht abschicken kann. Ohne die Verlinkung des Profils war es sofort problemlos möglich…

  8. Comment von palisadesberlin | 15. Jul. 2011 um 13:51:10

    Was mich am meisten stört:

    n-tv: https://plus.google.com/105864795549198764731/posts

    Mashable: https://plus.google.com/101849747879612982297/posts

    Gizmodo France: https://plus.google.com/100379465774691229600/posts

    Antenne Düsseldorf: https://plus.google.com/104136461750235326235/posts

    Das sind de facto alles Businessprofile! Die laut der Nutzungsbedingungen momentan auch noch nicht erlaubt sind?
    Wird da mit zweierlei Maß gemessen?

  9. Comment von XSized | 15. Jul. 2011 um 13:51:17

    Dann sag ich mal: Willkommen im Club! ;)

    Ich verlinke meinen Beitrag dazu aber nicht noch mal, das hat ja schon jemand gemacht wie ich sehe…

  10. Comment von Torrid Luna | 15. Jul. 2011 um 13:54:19

    Meiner Ansicht nach dienen die Google-Sperrungen nicht dazu, Pseudonyme zu tilgen sondern die Klickdroids sieben einfach nach Schema F “Fake-Accounts” raus, und manche Pseudonyme fallen zufällig unter deren stumpfe Kriterien.

    Wenn Du “Die Ennomane” als Pseudonym führen willst, und Dein Blog ja offensichtlich auch den Namen trägt, sollte es ausreichen wenn Du in Deinem Profil oder in dem Entsperrungsantrag auf dieses Blog verweist, und noch mit einem Link zu einem “öffentlichen” Profil, FB oder dergleichen. Siehe hier: http://pastebin.com/AaGzR2iZ

    Ob das wirklich so einfach funktioniert, wie ich es in den letzten Tagen aufgeschnappt habe, sehen wir dann, wenn mein Profil gesperrt ist. Viel Glück!

  11. Comment von Herr Bert | 15. Jul. 2011 um 14:08:50

    Naja, dieses Vorgehen „kafkaesk“ zu nennen finde ich dann doch etwas übertrieben. Das dich das an die Risiken von Clouds erinnern lässt, ist doch sogar ganz gut, wenn du es vergessen hattest. Man sollte sich von so Zeug nie abhängig machen. Nicht geschäftlich, emotional oder sonstwie. Das kann alles jederzeit morgen weg sein. Das ganze fucking Internet kann morgen weg sein.

    Soweit ich das verstanden habe gehen Künstlernamen aber z.B. auch. Ich selbst betreibe jedenfalls zwei Profile momentan – eines mit echtem Namen, eines mit Künstler-Pseudonym. Habe das seit etwa einer Woche und bisher kein Problem.

  12. Comment von XSized | 15. Jul. 2011 um 14:09:23

    Vielleicht mal noch eine Ergänzung:

    Nicht nur, dass Du nicht mehr buzzen kannst, Du kannst auch im Google Reader nichts mehr sharen.

    Die Antwort vom Support kann sich durchaus etwas hinziehen (dafür bekommt man irgendwann recht viele). Es bringt überhaupt nichts, wenn man das Pseudonym bestehen lässt und sich damit an den Support wendet. Antwort: “Entspricht nicht den Richtlinien, bitte ändern”. Auf Englisch und kompliziert zu lesendem Deutsch.

    Einzige Möglichkeit: Den richtigen Namen eintragen und dann an den Support wenden. Wenn man dann nicht zufälligerweise noch ein “ß” im Nachnamen trägt wie ich, wird das Profil wieder frei geschaltet. Besteht man auf seinem Pseudonym, wird das Profil nach ein paar Tagen gelöscht, die zusätzlichen Beschränkungen bleiben bestehen. So zumindest der Stand bisher.

    Ich drücke jedenfalls die Daumen.

  13. Comment von Enno | 15. Jul. 2011 um 14:09:44

    @Palisades: Sag ich ja: Ennomane ist seit Jahren bekannt und ein Quasi-Pseudonym geworden, das ich nahezu überall verwende. Sind die obigen gleicher als andere?

    @Torrid: Mein Blog war selbstverständlich in meinem Profil verlinkt, und das auch unter dem Namen “Die Ennomane”. Einen “Entsperrungsauftrag” konnte ich bisher nicht geben: Weder weiß ich, wie ich auf ein entsprechendes Formular gelange, noch wie ich jemanden per Mail erreichen könnte. Ganz davon abgesehen, dass mir niemand gesagt hat, warum mein Profil eigentlich genau gesperrt wurde. Deshalb ja: kafkaesk.

    Ich habe “Profil erneut überprüfen” geklickt, was den Effekt hatte, dass der Link verschwand. Mal sehen, was dabei rumkommt. Ich halte euch auf dem Laufenden…

  14. Comment von XSized | 15. Jul. 2011 um 14:13:21

    @Torrid: Nein, scheint nicht zu genügen. Ich habe “Beweise” aus über 10Jahren zusammen getragen, in denen ich online als XSized unterwegs bin. Darunter neben meinem Blog auch diverse “seriöse” Quellen, wie Google ja fordert. Interessiert leider keinen.

  15. Comment von Roswitha | 15. Jul. 2011 um 14:19:27

    Darfst du im Gegenzug zur Sperrung auch die Löschung deiner persönlichen Daten fordern? – Geb.-Datum, evtl. schulischer Werdegang (G+-Profil), Telefonnummer (die ich übrigens schon bei der Ersteinrichtung eines Mailkontos herausrücken mußte)… Schließlich war der Deal: Daten gegen Nutzung von Googles Diensten.

  16. eh
    Comment von eh | 15. Jul. 2011 um 14:37:49

    mal ueberlegt, was die auf englisch heisst?

  17. Eva
    Comment von Eva | 15. Jul. 2011 um 14:45:11

    @Palisadesberlin: Das fragen sich wohl viele hier. Wieso sind die “großen” Profile (Alpha-Blogger) und Massenmedien (Printmedien/Zeitungen etc.) nicht von einer Sperrung bedroht?

    Haben diese möglicherweise eigens dafür im Vorfeld Anfragen an Google gestellt? Aber auf welcher Grundlage, wo doch Business-Profile noch gar nicht offiziell zugelassen sind?

    Was ist das für eine Janusköpfigkeit? Das entspricht in keinem Fall den AGBs von Google.

  18. Comment von Thomas Maier | 15. Jul. 2011 um 15:09:30

    Enno,

    Pseudonyme gibt es nicht – oder besser: Nicknames. Denn du hattest bereits einen Nickname: “Enno Park”. Dieser Name ist nicht mehr oder weniger anonym oder transparent wie der andere. Dass man nur diesen einen Namen hat und nicht zehn liegt daran, dass man sonst kaum mehr arbeiten könnte und man in der Bürokratie vollständig versumpfen würde. Welchen Zweck hat dann überhaupt noch ein Zweit- oder Dritt-Nickname, wenn man schon einen besitzt? Die Funktion für Spitz- und Rufnamen ist dafür längst etabliert und in Adressbüchern verankert. Man kann jetzt darüber streiten, ob es fair ist, dass die Eltern den Nickname erstellen oder dass er aus min. zwei Teilen bestehen muss, etc… aber das wurde im Artikel dann nicht betrachtet.

  19. Comment von Raventhird | 15. Jul. 2011 um 15:27:57

    @”Thomas” “Maier”: Ich glaube, Du hattest irgendetwas im Tee, das nicht gut war. Du blubberst jedenfalls reichlich wirres Zeug vor Dich hin. Soll ich mal eben anfangen, das aufzudröseln?

    1. Würde ich jetzt auf drei Wikipedia-Artikel verlinken: “Nickname”, “Spitzname” und “Pseudonym”

    2. Die Frage stellen: Welche Bürokratie versumpft denn, wenn irgendwer bei einem Internet-Dienst einen Nicknamen verwendet statt seinem Klarnamen? Die Bürokratie, irgendwelche Daten Deiner Person zuzuordnen?

    2a: Und selbst wenn Du diese meinen solltest (Google ist sicher dankbar dafür, dass einige für Recht und Ordnung in diesen Netzwerken eintreten und dass auch ja jeder seinen echten Namen nimmt), dann würde ich sagen: Ähm, ja, aber im Gegenteil, genau diese Funktion will er ja sogar aufrecht erhalten, indem er überall dasselbe Pseudoym verwendet.

    3. Mich wundern über den komplett unverstehbaren Satz: “Die Funktion für Spitz- und Rufnamen ist dafür längst etabliert und in Adressbüchern verankert.” – ?O_o?

    etc.

  20. Comment von Torrid Luna | 15. Jul. 2011 um 15:29:27

    @Thomas Maier Etabliert und verankert, vielleicht. Aber in der Google+-Suche wird der “Andere Name” nicht gefunden.

  21. Comment von palisadesberlin | 15. Jul. 2011 um 15:32:40

    Ich mach jetzt mal ein Experiment

    https://plus.google.com/110856297460726312725/about

    mal sehen was passiert?

  22. Comment von Torrid Luna | 15. Jul. 2011 um 15:35:22

    Übrigens ist im Telemediengesetz die Gleichbehandlung von Pseudonymen explizit gefordert:

    Der Diensteanbieter hat die Nutzung von Telemedien und ihre Bezahlung anonym oder unter Pseudonym zu ermöglichen, soweit dies technisch möglich und zumutbar ist. Der Nutzer ist über diese Möglichkeit zu informieren.
    (http://www.gesetze-im-internet.de/tmg/__13.html)

    Irgendwelche misantropen Realnamen-Forderungen sind also nach deutschem Gesetz irrelevant. ;-)

  23. Comment von christorpheus | 15. Jul. 2011 um 16:14:07

    Seltsam finde ich das Einfordern von Realname schon deswegen, weil rein technisch nur das Einschicken eines original Perso Zweifel ausräumen könnte. Sonst wählt man halt Pseudonyme wie “Thomas Maier” oder ähnlich real klingende Pseudonyme.
    Und ich vermute mal für Spambots ist es das geringste Problem sich real klingende Namen zu verpassen. Deswegen halte ich das “Sicherheitsargument” auch für vorgeschoben. Fakt ist, dass Google so seine personenbezogenen Daten extrem aufpimpt und darum geht es ja vermutlich auch.
    Und kafkaesk finde ich auch, dass einer solch brilliant-schönen Technologie, die es ohne weiteres erlauben würde komplett verschiedene Profile zu kombinieren, die hässliche Zwangs-Realname-Policy-Maske aufsetzt wird.
    Ich bin extra mit einem frischen Account in G+ gestartet, auch weil ich meinen wirklich beängstigend aussagekräftigen Kernaccount nicht auch noch mit Realnamen und biometrischen Daten versehen wollte. Das ist wohl auch ein Grund warum ich in meinem Kernaccount G+ wohl erstmal nicht aktivieren werde. Denn: “Nicht ohne mein Pseudonym”.

  24. Pingback von » Google sperrt Pseudonyme von Google+ aus | 15. Jul. 2011 um 16:14:48

    [...] und realen Namen bereits nach kürzester Zeit für Konflikte. So wurde zB das Google-Konto von Enno P. ohne Ankündigung wegen des verwendeten Namens “Die Ennomane” vollständig gesperrt. [...]

  25. [...] dazu gibt es auch schon eine Diskussion um Realnamen vs. Pseudonyme – bzw. [...]

  26. Comment von M0dular27 | 15. Jul. 2011 um 16:41:43

    Es sieht so aus, als ob die Namen gegen ein englischsprachiges Lexikon abgeglichen werden und Auffälligkeiten irgendwo gelistet werden. “Die”, “himself” “Palisades” würden alle in dieses Muster hineinpassen. Mit meinem chinesischen Pseudonym habe ich bisher keine Probleme = )

  27. Comment von kkanzler | 15. Jul. 2011 um 17:04:13

    >Immerhin konnte ich meinen Google-Account
    >innerhalb von Minuten wieder freischalten lassen,
    >indem ich – unter Zähneknirschen – meine
    >Mobilnummer angab, auf die per SMS ein Entsperr-
    >code gesendet wurde.

    Ich versuche seit ca 2 Wochen einen Google Mailaccount anzulegen, um mich mit diesem dann bei Google+ anzumelden. Seit dem ersten Versuch bekomme ich die Meldung, dass Unregelmäßigkeiten mit dem Account festgestellt wurden und ich bitte eine gültige Telefonnummer angeben soll.
    3 Tage zuvor wurde eine Freundin ebenfalls zu Google eingeladen, dort funktionierte alles tadellos und auf Anhieb.
    Ich schliesse mich der Meinung von @christorpheus an und werd mich dort ganz sicher nicht mit meinem Realnamen _und_ Telefonnummer zur Bestätigung anmelden. Da muss Google+ halt auf mich verzichten…

  28. Comment von kkanzler | 15. Jul. 2011 um 17:08:31

    Grade noch ganz vergessen zu fragen:
    Da ich ja noch nicht zum Zirkel der Auserwählten gehöre und Google+ selbst noch nicht live gesehn hab, würde es mich mal sehr stark interessieren, wie die dann genau solche Sachen wie Seiten oder Profile für Marken, Firmen, Medien (Zeitungen, Blogs,…), Künstler und ähnliches ermöglichen wollen oder schon ermöglichen. Muss da immer ne reale Ansprechperson verknüpft werden oder wie genau läuft das?
    Kann da eventuell mal jemand nen Screenshot von so nem Profil machen?

  29. Comment von Enno | 15. Jul. 2011 um 18:17:19

    @kkanzler Es soll demnächst “Firmenprofile” analog zu Facebook-Pages geben. Gestartet ist das noch nicht (sonst hätte ich wohl für Ennomane eine angelegt), ich habe nur irgendwo gelesen, dass Google im Gegensatz zu Facebook eine Impressumspflicht für solche “Seiten” einführen will, womit ich ja auch kein Problem hätte.

  30. [...] nicht davon ab, Profile zu sperren, die offenkundig pseudonym genutzt werden. Heute hat es u.a. Enno Park erwischt. Und Sieckendieck legt nach [...]

  31. Comment von kkanzler | 15. Jul. 2011 um 19:47:59

    @Enno: Da bin ich ja denn mal gespannt, wie das Impressum für solche Seiten/Profile aussehen soll, bzw. wie das verifiziert werden soll.
    Das ganze Ding is ja schon ziemlich cool, aber so ganz durchdacht scheint mir das alles noch nicht. Naja, wir werden sehen.
    Grade eben hab ich mir die Seite mit der Accountverifizierung nochmal angeschaut und mir überlegt, statt ner Handynummer die Option mit dem Telefonanruf an einer öffentlichen Telefonzelle auszuprobieren. Fällt aber momentan leider aus wegen keine Telefonzelle verfügbar hier aufm Kaff… -_-

  32. Comment von Enno | 15. Jul. 2011 um 19:51:28

    Prepaid-SIM-Karte besorgen?

  33. Comment von M0dular27 | 15. Jul. 2011 um 20:14:13

    Diese Klarnamenfixierung hat bestimmt mit dem Werbedienst zu tun, der aufgebaut werden soll. Es wird dann sicherlich nicht nur um digitale Werbung gehen. Ein Datensatz mit “falschen” Daten ist sicherlich nicht allzuviel Wert.

    http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2011-07/google-ddp-nutzerdaten

  34. Comment von kkanzler | 15. Jul. 2011 um 20:29:27

    Wär ne Möglichkeit, aber interessanter wär natürlich ob das mit ner Telefonnummer von nem öffentlichen Anschluss funktioniert. Damit wär ja dann diese ganze Verifizierungssch**sse ad absurdum geführt…

  35. Comment von Enno | 15. Jul. 2011 um 20:36:34

    Die Verifizierung ist so oder so absurd, da sich ja jeder als “Michael Müller” anmelden kann und Google nichts davon merkt, solange man den Namen unauffällig wählt und man keine fremde Identität übernimmt. Dass Google (bisher nicht von mir) den Upload eines Personalausweis-Scans verlangt, ist erst recht absurd. Der ist nun wirklich einfach zu fälschen bzw. zu beschaffen. Bliebe verpflichtendes nur Postident für alle Teilnehmer.

  36. Comment von kkanzler | 15. Jul. 2011 um 20:49:19

    Joa, so wie du’s beschreibst, läuft’s ja auch bei mir. Ich war noch nie mit Realnamen irgendwo angemeldet, hab dafür aber ein unauffälliges Pseudonym. Warum aber Google ausgerechnet _jetzt_ meint, mit meinem Konto würde was nicht stimmen, is schon ääähm… sagen wir merkwürdig.
    Und nen Perso hochladen is ja wohl der Gipfel, ich dachte so bescheuerte Ideen können nur Politiker haben…
    Ich glaub, es wird Zeit, dass sich da mal ein paar Leute Gedanken machen, wie man sämtliche Mechanismen dort trollen, bzw. ausreizen und analysieren kann, vllt lässt sich dann darauf schliessen, was Google eigentlich damit bezweckt.

  37. Comment von Sascha K B | 15. Jul. 2011 um 21:54:56

    Liebe Ennomane,

    solltest du selber einmal den Wunsch verspüren, dein Google+ zum Teufel zu jagen … hier kannst du dir das Spielchen angucken, das man dann mit dir spielt ;) … http://saschakb.tumblr.com

    Liebe Grüße,

    Sascha

  38. Comment von Julian G. Assange | 15. Jul. 2011 um 22:26:33

    Ich werde mich bis auf weiteres nicht dazu hergeben, meine verschiedenen Nutzungen verschiedener Google-Dienste, die ich unter verschiedenen Google-Accounts betreibe, unter einem Account zusammenzuführen.

    Sollte jemand bei G+ mein Nutzername nicht gefallen, verliere ich vielleicht diesen Account, sicher nichts anderes – und gewiss nichts von Wert für mich.

  39. Comment von Julian G. Assange | 15. Jul. 2011 um 22:28:31

    P.S.: Ach ja, die Google Verifizierung akzeptiert bisher fraglos die Telefonnummern diverser kostenloser weltweiter Voicemail-Dienste, die ich all jenen empfehle, denen von Google eine Telefonnummer abverlangt wird.

  40. Comment von Anonymous Coward | 15. Jul. 2011 um 23:12:05

    … vielleicht hat ja auch nur $Verfahren einen Aufruf Ennomane zu töten herausgelesen…

  41. [...] Zusammenhang mit Google+ geführt. Ausgelöst unter anderem aufgrund von Fällen wie meinem oder diesem hier. Neben vielen [...]

  42. Pingback von Too much information » Lesezeichen | 15. Jul. 2011 um 23:31:08

    [...] die ennomane » Blog Archive » Jetzt wurde auch mein GooglePlus-Profil gesperrt – Tags: | ähnliche Einträge Lesezeichen [...]

  43. Comment von kkanzler | 16. Jul. 2011 um 02:13:16

    @Julian G. Assange: Danke für die Info. Wobei mich das jetzt doch erstaunt, dass Google solche Nummern akzeptiert. Daraus kann man ja wohl wirklich keine verwertbaren Infos ziehen, oder? Optional wärs natürlich auch möglich, dass ich das System der Voicemailnummern nicht verstanden hab…

  44. Comment von Dietrich | 16. Jul. 2011 um 10:30:01

    warte doch einfach, bis es firmenaccounts gibt. finde es ok, dass man zwischen menschen und organisationen bzw. sonstigen entitäten, wie blogs differenziert. die sperrung von accounts, die nichts mit google plus zu tun haben, finde ich allerdings auch nicht nachvollziehbar.

  45. Comment von sebaso | 16. Jul. 2011 um 10:37:13

    Danke fürs Ergänzen. :) Mir geht’s nicht nur um bekannte Pseudonyme. (ich hatte zwar schon immer ein leicht mit meinem Namen zu verbindendes, aber mein Nachname zB steht bis heut nicht auf Twitter.)

  46. Trackback von karl bloggt. | 16. Jul. 2011 um 10:52:13

    „Du kommst hier net rein!“…

    Da hat Google ja einen Mordshype ausgelöst mit der Ankündigung ihres Dienstes „Google+“. Nun bin ich ja eigentlich nicht unbedingt jemand, der jedem Trend hinterher hechelt. Allerdings hat mich das Konzept, wie dort Statusmeldungen und andere Inhalte, …

  47. [...] Google Plus User, der keine Klarnamen verwendet? Eine Sperre. Was zieht aber die Sperre nach sich? So berichtet “Die Ennomane” auf seinem Blog, dass er verpetzt worden sei, weil er ein Pseudonym auf Google Plus verwendet habe. Und Google hat [...]

  48. Pingback von Google Plus: Warum Sie jetzt einsteigen sollten | 16. Jul. 2011 um 11:07:55

    [...] nur eindeutige Nutzer mit Klarnamen zugelassen sind. Einige Sperrungen werden kurze Zeit später wieder aufgehoben – andere bleiben. Dennoch bleibe ich bei meiner Empfehlung: Machen Sie Ihre Erfahrungen mit der [...]

  49. Pingback von Google+ in Sperrungswut « Apfelpueree's Blog | 16. Jul. 2011 um 11:19:56
  50. Comment von Christian | 16. Jul. 2011 um 11:46:41

    Ich würde mal sagen gleiches Recht für alle. Wenn es die großen Blogs dürfen, dann auch die kleinen.

  51. Pingback von Der Google+-Streit um Pseudonyme « … Kaffee bei mir? | 16. Jul. 2011 um 11:54:36

    [...] wurde der Google+-Account von @Ennomane gesperrt, und Teile der dortigen community nehmen starken Anteil an diesem schwer nachvollziehbaren Vorgehen [...]

  52. Pingback von Der Pseudonym-Egomane » Hightech » Lelei 2.0 | 16. Jul. 2011 um 12:41:11

    [...] ist daran so schwer zu verstehen? Warum regt man sich dann auf, dass sein egomanisches Pseudony-Profil gelöscht wird? Klar auch Profile von t3n und Engadget (um nur zwei Beispiele zu nennen) gehören [...]

  53. Pingback von Google+ Einladungen -Seite 3 – Balkanforum | 16. Jul. 2011 um 14:06:47

    [...] [...]

  54. Pingback von Breitband – Das ist mein Netzname, alles klar? | 16. Jul. 2011 um 16:43:29

    [...] hier Klarnamen verwenden muss. Weil einigen Bloggern, die den Dienst mit ihren Pseudonymen nutzten, kurzerhand der Google Account gesperrt wurde, fordern jetzt viele User das Recht auf Pseudonyme – zum Beispiel “Plomlompom” aka [...]

  55. Pingback von Protokoll vom 16. Juli 2011beiTrackback | 16. Jul. 2011 um 17:27:45

    [...] in a name? Die Ennomane, iKim, Sascha Lobo und Plomlompom kritisieren den Klarnamenzwang bei Google [...]

  56. Comment von Roger Hunziker | 16. Jul. 2011 um 19:06:42

    Eigentlich kann man das Verhalten von Google nur als heuchlerisch bezeichnen, vor ein paar Monaten wurde von Google gross verkündet dass es sozusagen ein Grundrecht sein soll Synonyme zu verwenden und jetzt dreht man die Meinung um 180 Grad. Wie das wohl zusammenpasst? Ich bin absolut überzeugt dass das Profil wohl immer noch unbenutzbar wäre wenn die Resonanz in den Medien nicht so gross gewesen wäre. Christorpheus Meinung kann ich mich anschliesen wirklich sicher ist eine Identität nur wenn Google eine Perso vorliegen hätte und selbst die lassen sich mit entsprechendem Aufwand fälschen bzw. es gibt vermutlich schon Möglichkeiten an absolut authentische Dokumente zu kommen wenn man die richtigen Beziehung hat.

  57. Pingback von gplus.to/011i | bastelschubla.de | 16. Jul. 2011 um 20:49:42

    [...] es momentan Ärger um Synonyme gibt (www.ennomane.de) und G+ außerdem eine ganz lustige Übung darstellt, seine Twittertimeline [...]

  58. Comment von kaiman | 16. Jul. 2011 um 21:51:18

    Ist es nicht schön, dass man alles, was Google und Konsorten so anbieten zwar nutzen kann, aber erfreulicherweise nicht nutzen muss?

    Ich bin auch mit einem Pseudonym bei dem Verein. Sollte ich gesperrt werden, hat sich der Kram halt erledigt. Stört mich nicht so wirklich.

    Cloud-Dienste kann man ja auch ->zusätzlich<- nutzen, aber mehr auch nicht. Wenn eines schönen Tages nix mehr umsonst im Netz zu haben sein wird, falls man nicht bereit ist, sein komplettes ich zu entkleiden, dann mache ich auch da ganz entspannt mit meinem eigenen Server weiter. Eigene Email-Adresse inklusive.

    Also sehe ich der Entwicklung entspannt entgegen. Sollten alle so handhaben, wie ich finde.

    Und das "Kindergarten-Gerammel" von wegen: "Klarnamen sind Pflicht", "Pseudonyme sind nur was für Leute, die was zu verbergen haben" etc, kann ich nur mitleidig belächeln, stellt es doch ein wenig gutes Zeugnis über den IQ der Betreffenden aus – und sie merken es nicht mal.

  59. [...] »Ein Zustand, der mir nochmal eindrücklich vor Augen führte, mich keinesfalls von irgend einer Clou…« – sag ich ja immer. Es ist besser, bestimmte Dinge nicht aus der Hand zu geben, damit [...]

  60. Pingback von Domainer auf G+ – Seite 7 | 17. Jul. 2011 um 04:28:54

    [...] die Pseudonymnutzer… …wie hier oder hier berichtet duldet g+ ja keine Pseudonyme…wie handhabt ihr das jetzt…umbenennen oder so [...]

  61. Comment von heinrich von burg | 17. Jul. 2011 um 08:48:22

    Wow. Ihr schiebt schon wirklich bewegende Probleme vor euch her. Vor allem so als aktive Mitteleuropäer mit Wohnung in Ländern wo jeder alles darf und nichts wirklich verboten ist (bzw. aktiv verfolgt wird). Paranoia ist übrigens heilbar und Weltverschwörungsbücher verkaufen sich immer gut. Man, man, man. Steckt eure Energie bitte in wirklich wichtige Sachen und Projekte. Es gibt viel zu tun auf dieser Welt!

  62. Pingback von News-Recycling am Wochenende | TechBanger.de | 17. Jul. 2011 um 10:55:29

    [...] auf ihre Profile verloren, weil diese gesperrt wurden. Auf diesem Weg entstehen nun erste negative Schlagzeilen im Hinblick auf Google Plus. Dementsprechend müssen sich Interessenten genau überlegen, ob sie sich tatsächlich anmelden [...]

  63. Comment von Musenrössle | 17. Jul. 2011 um 10:58:48

    @Heinrich:
    Grundlose Paranoia ist was anderes als berechtigte Sorge.

    Daß wir hier im geschichtlichen Vergleich derzeit auf der Insel der Seligen leben ist richtig.
    Das heisst aber nicht, daß hier alles gut ist.

    Und wer sich die derzeitigen Querelen um den Euro hier in Europa, die bald drohende Zahlungsunfähigkeit der USA, die Unruhen in Nordafrika und Arabien usw. mal mit offenen Augen ansieht, dem könnte vielleicht klar werden, daß wir keine Garantie haben, für alle Ewigkeiten weiter so sicher und bequem leben zu können…

    Und falls mal wieder “andere Zeiten” kommen sollten, ist es umso wichtiger heute nicht alle seine persönlichsten Daten an Google und andere große Unternehmen rauszublasen.

    Wer sagen wir mal homosexuell, ausländischer Abstammung, behindert oder einfach nur anderer Meinung ist als eine zukünftige weniger demokratische Regierung könnte dann nämlich schnell mal ungebetenen Besuch bekommen.

    Aber das sind natürlich alles nur paranoide Wahnvorstellungen. ;-)

  64. Comment von wolfsrebellen | 17. Jul. 2011 um 11:21:04

    habt ihr eigentlich mal daran gedacht, dass es nach unseren Gesetzen erlaubt ist mit einem Nick-Name im Internet unterwegs zu sein. Man sollte darauf pochen.

    Zwar gilt im Netz die Gesetze des Landes wo der Server des Anbieters (Google steht – doch mal ehrlich – wenn die Nutzer das Spiel nicht mitmachen dann steht Google dumm da – denn was nutzt Google g+ wenn die User wegbleiben ? – NIX

    es geht hier, wie bei vielen anderen Plattformen auch, man will Daten, verkauft diese – Werbung wird gezielt eingesetzt – der dumme Nutzer macht das Spiel mit – boykottiert den Dienst – wenn das ALLE machen würden – gäbe es diese Diskussion nicht – es liegt wie meist am Nutzer selbst …

  65. Comment von Musenrössle | 17. Jul. 2011 um 11:26:34

    @ennomane:
    Ich oute mich dann hier auch mal als großer Fan von Pseudonymen bzw. teilweiser Anonymität im Web.

    Auch wenn das leider immer auch zu Trollereien führt.

    Aber ein Web wo man überall seinen Namen angeben muss oder sonstwie immer identifizierbar ist, wäre eine echte Horrorvorstellung für mich.

    Klar muss man G+ oder FB nicht nutzen, wenn einem die Klarnamensregelung nicht passt.
    Aber was hilft einem das “du musst ja nicht”, wenn eine anonyme Alternative dazu fehlt?

    Ich warte jetzt einfach erstmal ab und hoffe auf die Einsichtsfähigkeit bei Google.
    Mal sehen ob sie bereit sind in Sachen Klarnamen den Usern, die das nicht wollen entgegen zu kommen.

    Im Gegensatz zu Facebook scheint mir bei Google ja eine gewisse Kritikfähigkeit vorhanden zu sein, wie die Vergangenheit zeigt.

    Ich drück dir die Daumen, daß du unter dem Nick weitermachen darfst!

  66. [...] ein wirklich lesenswerter Artikel mit sehr vielen Kommentaren zu diesem Thema zu finden und auch die Ennomane hat sich mit der Sperrung von GooglePlus Accounts beschäftigt und nach Angaben des Blogs [...]

  67. [...] aktiv sei.Der deutsche Enno Park wurde ebenfalls ausgesperrt, nachdem er sein Profil auf den Titel seines Blogs “Die Ennomane” änderte. Einen Tag und einen Spiegel Online Artikel später war [...]

  68. [...] aufgrund seiner stets lesenswerten Beiträge, hochgeschätzte Blogger Enno Park darauf hin, das auch sein Profil gesperrt worden wäre, nach dem er dieses unter dem Namen eines darin verwendeten, im Netz allerdings inzwischen [...]

  69. [...] Wie F!XMBR exklusiv erfahren hat, erlaubt Google Inc. ab sofort nur noch Klarnamen im hauseigenen Swingerclub auf dem [...]

  70. Comment von Nixe Muschelschloss | 17. Jul. 2011 um 18:46:10

    Hallo,

    auch ich wurde in Google Plus mit meinem Account “Nixe Muschelschloss” gesperrt.

    Screenshot’s: http://dl.dropbox.com/u/30389032/screenshots/screen110715-221106.jpg

    http://dl.dropbox.com/u/30389032/screenshots/screen110715-222616.jpg

    und http://twitpic.com/5qw722

    Habe auch in Twitter bei Kay Oberbeck und Frischkopp (Stefan Keuchel) angefragt wieso ich gesperrt wurde und natürlich keine Antwort erhalten.

    https://twitter.com/Muschelschloss/status/92001031310942208

    https://twitter.com/Muschelschloss/status/92000561183993856

    Habe dann meinen Account bei Google vollständig selbst gelöscht. Link dazu: https://www.google.com/accounts/DeleteAccount

    Die können mich mal: “Google+ the Datamonster suspended Account with Pseudonym” – ein nettes Bild http://twitpic.com/5qz7t3

    Eine Frage habe ich aber doch die mir auf der Seele brennt: Darf Google Plus überhaupt Pseudonyme sperren?

    Google bezieht sich auf Deutsches Recht. Darin heisst es: “Für die Auslegung dieser Nutzungsbedingungen gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland”

    Screenshot: http://twitpic.com/5qzxa7

    Im Telemediengesetz § 13 Pflichten des Diensteanbieters, Punkt 6 steht: “Der Diensteanbieter hat die Nutzung von Telemedien und ihre Bezahlung anonym oder unter Pseudonym zu ermöglichen ….”

    Screenshot: http://twitpic.com/5qwrce und Link zum Telemediengesetz: http://www.gesetze-im-internet.de/tmg/__13.html

    Witzigerweise schreibt Google noch im Februar 2011 wegen “Pseudonymous” : “Internet bietet grossen Vorteil, da man sich dort durch falsche Namen frei äußern könne”

    http://googlepublicpolicy.blogspot.com/2011/02/freedom-to-be-who-you-want-to-be.html

    Recht interessant ist auch dieser Artikel: Wenn Drittseiten G+ Profil-Daten verarbeiten – “Knapp 1 Million Datensätze bei FindPeopleonPlus!” http://ikim.at/2011/07/16/wenn-drittseiten-g-profil-daten-veroffentlichen/

    Rechtsanwalt Thomas Stadler hat sich soeben zu der Problematik wegen dem Ausschluss von Pseudonymen bei Google Plus geäussert:

    “Verstößt der Ausschluss von Pseudonymen bei Google+ gegen deutsches Recht?” http://www.internet-law.de/2011/07/verstost-der-ausschluss-von-pseudonymen-bei-google-gegen-deutsches-recht.html

    Beste Grüße vom Muschelschloss, schönen Sonntag noch!

    Nixe
    https://twitter.com/Muschelschloss

  71. Pingback von YuccaTree Post + » Google+: Klarnamenspflicht oder nicht? | 17. Jul. 2011 um 22:09:45

    [...] ich selber mit meinem privaten Account feststellen musste, pocht Google bei GooglePlus auf Klarnamen. Oder eben doch nicht. Google scheint im Moment selber [...]

  72. Comment von Michael | 18. Jul. 2011 um 07:40:11

    Viele richtige Gedanken, aber man darf auch nicht vergessen, dass das alles noch very “beta” ist. Das Ganze ist ja noch nicht einmal für jedermann frei zugänglich. Mal abwarten wie es sich am Ende präsentiert und sein lassen kann man’s ja auch immer.

  73. Pingback von Google+: Ein Zwischenbericht » netzwertig.com | 18. Jul. 2011 um 08:01:57

    [...] differenzierteren, weniger durch die rosarote Brille geblickten Sichtweise gewichen ist – auch angefeuert von Google selbst – kann der Launch zweifellos als Erfolg gewertet werden: Immerhin besitzen bereits zehn [...]

  74. Comment von John Doe | 18. Jul. 2011 um 11:44:34

    Hi@all,
    leider bin ich jetzt auch ein Betroffener. Ehrlich gesagt kann ich dieses Verhalten seitens Google nicht ganz verstehen. Bin gespannt, ob Google auf meinen offen Brief reagiert. http://bit.ly/nXM4H5

  75. [...] Realnamen bei Google Plus in seinem Webkosenamen “Die Ennomane” ändern. Daraufhin sperrte Google seinen Google-Plus-Account [...]

  76. Pingback von Google+ war gestern: jetzt kommt Anon+ | Denkmaschinen-Blog | 18. Jul. 2011 um 15:54:59

    [...] darüber berichtet hatten wurde der Account vonGoogle stillschweigend wieder aktiviert. In seinem Blog beschreibt Enno Park, wie er mit richtigem Namen heisst die ganze Geschichte ausführlich.Das [...]

  77. [...] Wer will nochmal, wer hat noch nicht: In den vergangenen Wochen haben sich gleich mehrere Initiativen angekündigt, die ein Social Network für alle auf den Weg bringen wollten. Vorbild war jedes Mal Facebook, aber die Konkurrenten kündigten an, alles richtig machen zu wollen, was Facebook falsch macht. Allerdings dürften die Aktien von Diaspora und dem geplanten Altly nach dem Start von Google Plus mächtig in den Keller gegangen sein. Aber dass auch Google Plus vor Ärger nicht gefeit ist, zeigt der Vorfall des Bloggers Enno Park. Enno wollte seinen Realnamen bei Google Plus in seinem Webkosenamen “Die Ennomane” ändern. Daraufhin sperrte Google seinen Google-Plus-Accountvorübergehend. [...]

  78. [...] Die Ennomane ist der eben genannten Aufforderung zur wahrhaftigen Argumentation gefolgt und hat in seinem Post, in welchem er erklärt, warum er sein Google+ Profil zu Die Ennomane umbenannt hat, darauf [...]

  79. [...] wurde bereits viel in Blogs und den Online-Ablegern diverser Zeitungen geschrieben. Die Essenz: Wer sich bei Google+ [...]

  80. Comment von JohnDoe | 19. Jul. 2011 um 22:52:02

    Also mein Profil wurde auch gesperrt. Seit ein paar Minuten funktioniert es allerdings wieder. Hier meine “Geschichte”: http://bit.ly/nXM4H5
    Mich würde echt interessieren was genau dahinter steckt. Übereifrige Mitarbeiter? Fehler im Betasystem von Plus? Noch keine klare Regeln? Keine Ahnung……

  81. Comment von Manniac | 21. Jul. 2011 um 12:33:55

    Mein Profil wurde heute auch gesperrt, obwohl ich seit Jahren als “Manniac Mind” auf Google aktiv bin. Mal sehen, wie lange ich den Spass ertragen muss. Seltsamerweise waren meine anderen Googledienste, Adsense oder YouTube bisher davon aber noch nicht betroffen.

  82. Comment von Maysi2k | 22. Jul. 2011 um 09:52:44

    Dagegen gibt es nur einen weg – Löscht euer Profil und Unterstützt Google mit diesen Aktion nicht!

    Wenn das genug machen, dann wird Google sein Verhalten auch ändern… wobei für mich g+ nicht wirklich eine alternative für FB ist…

  83. Comment von @kaedinger | 22. Jul. 2011 um 10:10:38

    Vor allem, wenn es uns nichts kostet, sind wir und unsere Eigenschaften das eigentliche Gut, das gehandelt wird. Das sollte man vor allem bei allen Social Media-Diensten niemals vergessen.

  84. Comment von Googler | 22. Jul. 2011 um 12:13:30

    Dann mach doch einfach bei Facebook, Twitter und Google+ einfach nicht mit. Es wird ja niemand gezwungen diese Dienste zu benutzen.

    Oder hältst du dem Gruppenzwang nicht stand!?

  85. Pingback von HAN SEO – Google sperrt HAN SEO bei Google+ | 22. Jul. 2011 um 13:15:57

    [...] Jetzt wurde auch mein GooglePlus-Profil gesperrt! – auf ennomane.de [...]

  86. Comment von Sebastian ‘baboo# | 22. Jul. 2011 um 14:36:43

    Mein Profil 404t jetzt auch. Gesperrt. Bzw. momentan im Review nach der Sperrung. (“Da hat jemand auf melden geklickt -> Erst mal drauflos sperren, danach gucken ob die Sperrung OK ist?” o.O)

    Und wieso? Weil ich gemacht habe, was Google in den Community-Richtlinen vorgibt (http://www.google.com/support/accounts/bin/answer.py?answer=107107):
    “Anzeigename
    Verwenden Sie den Namen, mit dem Sie normalerweise Freunde, Familie und Kollegen angesprochen werden.”

    Keine Sau verwenden meinen Nachnamen. Meine Nichte (5J) würde vermutlich nichtmal meinen Vornamen mit mir in Verbindung bringen können. Gott und die Welt kennt – und ruft – mich mit meinem Nickname, sogar meine Friseurin. Als ich da neulich – zum verher abgemachten Termin – reinkommen meint sie so “Ach DU bist das, baboo, sag das doch, was soll ich denn mit deinem Nachnamen anfangen”.

    Anscheinend reicht es Google nicht, wenn man ihre Anrofderungen/Vorgaben erfüllt.

  87. [...] Die Gemüter schlugen in dieser Woche hoch, als die deutsche Netzcommunity begriff, dass Google das Pseudonym-Verbot für Google+ Accounts mit Unterstützung der Community durchziehen will, und zwar weltweit. Nicht nur mit Argumenten (siehe u.a. Sacha Lobo, Enno Park (Yuka Tree Post) und Robert Basic), sondern auch mit Taten setzen sich jetzt auch hierzulande die Netzaktivisten zur Wehr, indem sie zum Beispiel mutwillig den Namen ihrer Google+-Accounts in Pesudonyme umwandelten (allen voran, viel beachtet und bewundert: Plomlompom und Ennomane). [...]

  88. Pingback von Piratenpartei Duisburg » Diktatur Google | 23. Jul. 2011 um 11:10:27

    [...] hat schon diktatorische Züge. Dort sind nämlich nur Klarnamen erlaubt. Schon einige sind deswegen rausgeschmissen worden bei Google. Auch Firmennamen sind dort nicht [...]

  89. [...] was mit meiner fotografischen Vergangeheit zu tun hat. Und jetzt sperrt Google+ auch mein Profil. Die Ennomane hat dazu bereits ausführlich geschrieben. Plomplom ebenso. Gut, die Kobination von Floyd Celluloyd [...]

  90. [...] Basic – Das Googleversum verzahnt sich: Was passiert bei einer Kundensperre Ennomane – Jetzt wurde auch mein GooglePlus-Profil gesperrt Sascha Lobo – Zur Realnamendiskussion auf Google+ Markus Breuer – Die Fakten zum [...]

  91. Pingback von Namen! Alles klar? | The Sacred & The Profane | 25. Jul. 2011 um 16:30:22

    [...] ielleicht greift der Text auch deshalb ein wenig kurz. Denn: Es ist natürlich mehr zur Kritik zu sagen, als nur, dass es ja Googles Recht ist, seinen Dienst so zu konzipieren wie sie lustig sind. Also das, was ich auch bei Enno schon kommentiert hatte. [...]

  92. Pingback von Google+ und die ewige Namensdiskussion | ivy.at | 26. Jul. 2011 um 13:26:34

    [...] zu finden, warum das eine schlechter ist als das andere. Dann kursieren ja noch die Fälle, bei denen Google+ Profile gesperrt wurden und jene, die sich freiwillig dazu entschlossen haben [...]

  93. Comment von Caro | 29. Jul. 2011 um 17:21:11

    Neo, wo bist du? Schnapp dir Trinity und Morpheus und dann ärgert Google mal so richtig… Schon unglaublich, die Inkonsistenzen in Googles Handlungen und der Unternehmensphilosophie. Und was lernen wir daraus: Nicht alles bei einem zentrieren (was in Zukunft wohl schwierig werden könnte), nichts verknüpfen. Wenn das so leicht wäre.

  94. Comment von nextkabinett | 03. Aug. 2011 um 07:42:15

    So, nun hat es uns auch erwischt. Ich dachte, dieser Drops sei gelutscht. Nun gut, sind wir doch im Club der Gesperrten.

    Zitat: “Bitte beachten Sie, dass zurzeit nur echte Personen ein Profil besitzen können. Später in diesem Jahr werden wir auch Profile für Unternehmen und andere Verwendungszwecke einführen.”

    Diese Sperre ist aktuell nicht ganz so tragisch, weil das next Kabinett ohnehin Sommerpause hat, insofern warte ich erst mal in Ruhe ab und klicke regelmäßig auf den dusseligen Link “dann reichen Sie Ihr Profil bitte zur erneuten Überprüfung ein.”. Schauen wir mal, was passiert.

    LG und noch eine gute Woche,
    die Social Secretary

  95. Comment von Johnny Deluxe | 03. Aug. 2011 um 12:29:48

    Hallo,

    ich bin zwar nur ein ganz kleines Licht am Bloggerhimmel, aber mich hat es heute morgen auch erwischt und mein Profil ist aufgrund “Community-Richtlinien” gesperrt worden.
    Ich hab mich bei Google Plus rege an Diskussionen beteiligt und habe meiner Meinung nach der Community nicht schlechtes damit angetan. Ich habe aber eine Vermutung, dass ich einem Daten-Na** auf den Leim gegangen bin, der mich kurz vor der Sperrung in seine Circles aufgenommen hat und ich hab in seinen Beiträgen lesen können, das er sich damit gebrüstet hat, welche Profile er schon hat sperren lassen.

    Also so was schadet der Community, nur leider fördert es den wirklich treffenden MATRIX-Vergleich aus dem Beitrag! Ich habe nun per Formular sowie per Feedback an Google geschrieben und um Kontaktaufnahme gebeten. Ich habe auch keine Ahnung warum genau gesperrt wurde, wobei ich mir nur den Namen vorstellen kann.

    Ich hoffe, dass Google nicht wirklich seine hässliche Fratze zeigt und seine Marktmacht entgegen seinem PR-Gewäsch ausnutzt.

  96. [...] worden sind, wurden nach ein paar Tagen wieder freigeschaltet. (In meinem Fall hatte es sogar nur Stunden gedauert.) Manche haben ihren Klarnamen angegeben, andere ihr Pseudonym beibehalten. Bei manchen ging die [...]

  97. Pingback von Lieber Herr Friedrich, Sie haben recht. | Floyboy | 07. Aug. 2011 um 12:43:36

    [...] Ein kleiner Hinweis zum Ende sei mir dann noch gestattet: Falls Sie die Reaktionen im Netz unterschätzt haben und nicht mit einem so großem Sturm der Entrüstung gerechnet haben: Ihre Forderung kommt zu einer Zeit, in der sich viele Netzbewohner mit dem Thema Anonymität im Netz beschäftigt haben, da das neue soziale Netzwerk von Google keine Nicknames zulässt – und deshalb Profile löscht. [...]

  98. [...] eine gewisse Ernsthaftigkeit und umfangreiche Nutzung vorliegen. Wer zum Beispiel wie der Nutzer „ennomane“ über Jahre nur mit dem Pseudonym in der Netzöffentlichkeit auftritt sowie unter dem Pseudonym [...]

  99. [...] – ich hatte ein wenig Aufmerksamkeit, als Google vorübergehend mein Profil auf Google+ gesperrt hatte. Ein paar Stunden und einen SPON-Artikel später durfte ich zwar wieder rein, was [...]

  100. Comment von Stephan Gröschler | 17. Sep. 2011 um 01:04:41

    So,

    nun hat es auch mich erwischt. Bei mir kam wohl auch noch hinzu, dass ich etwas sehr impulsiv mich über die Google+-Praxis ausgelassen hatte…

    Anyway, wer gegen 750 Mio. Besucher von Facebokk ein Bein auf den Boden bekommen möchte, muss es anders angehen. Ich für meinen Fall werde nicht machen, um wieder dorthin zu kommen.
    Picasa lösche ich auch, die Mailadresse ist schon offline.

    Grüße,
    Stephan

  101. [...] hat mich mit einem Geburtstagsgeschenk überrascht. Gleich zum zweiten mal wird mein Account gesperrt. Dieses mal läuft alles allerdings geringfügig “humaner” ab: Google sagt mir [...]

  102. Comment von Hagen ‘mitlichtmaler’ naumann | 09. Nov. 2011 um 13:42:57

    hallo,…
    mein ‘g+’ Profil wurde wegen Verwendung von Sonderzeichen gesperrt.

    Mein dortiger Name war Hagen ‘mitlichtmaler’ Naumann.

    Trotz Entfernen der Sonderzeichen und des “Zusatznamens” (in den Bundespersonalausweis eingetragener Künstlername),… ist mein g+ Konto immer noch gesperrt. Somit fallen für mich auch gBuzz und ca 130 Kontakte in G+ weg,…

    Da ich keine wirkliche Möglichkeit finde mit google in Kontakt zu treten bleibt mir leider nichts weiter übrig als mich der Willkür der Sperrung durch den Konzern zu beugen.

    Ich suche DRINGEND Hilfe bei der Lösung meines Problems,… doch leider weiß anscheinend Niemand was man tun kann.

  103. Comment von Enno | 09. Nov. 2011 um 13:46:26

    Hallo Hagen, du kannst leider nichts tun. Nach Eintragung des echten Namens solltest du eigentlich innerhalb weniger Tage wieder entsperrt werden. Evtl. zeigt Google+ dir auch ein Formular an, wo du einen Scan deines Persos hochladen kannst. Du bist da völlig der Willkür von Google+ ausgeliefert.

  104. Comment von Bere | 06. Dez. 2011 um 17:42:04

    Hallo!

    Ich hatte dasselbe Problem bei Facebook. Ich hatte einen Account für meine Katze angelegt, weil man für diese ganzen blöden Spiele Fremde als Freunde sammeln muß um anständig voran zu kommen. diese wollte ich nicht in meinem “echten” Profil haben.
    Lief lange sehr gut, doch eines Tages haben sie mir die Katze gelöscht (falscher Name). Zum Reaktivieren kann ich ja vielleicht den Impfpaß einreichen. ;)

    Das ist unfair weil Herr Zuckerberg neulich persönlich einen Account für seine eigene Katze angelegt hat. DER darf das. Das war in allen Nachrichten. – Egal

    Falsche Namen lassen sich eben nicht versilbern. Und davon leben FB und Google+. Für die ganzen Aktionen und gezelte Werbung ist m.E. ein Name doch unerheblich, wenn sie sich auf irgendeine Person zurückverfolgen lassen – egal wie sie heißt.

    Von Google+ bin ich schnell wieder weg, weil ich mich nicht anständig abmelden konnte. Ausgeloggt, Google aufgerufen und schon steht der Name wieder oben in der Ecke.

    Allerdigs das Web weiß auch ohne FB und Google+ was man tut, so gesehen ist all diese Datenschutzpanik eh für das Hinterteil…

    Mit den Echtnamen machen sich beide Plattformen keine Freunde. Ich denke 60 % all meiner Kontakte habe falsche Namen. Dadurch fühlt man sich einfach sicherer. Und es ist garantiert ein Klacks für FB und Google+ zu jedem Falschnamen den korrekten Namen zu finden…

    Meine Katze ist übrigens wieder bei FB. Wie Millionen andere Haustiere auch. ;)

  105. Comment von Samantha | 20. Apr. 2012 um 09:38:34

    Ich finde es ja am besten, dass ich mich auf Grund meines namens novh mal bei Google+ anmelden darf !
    Mein Name entspricht wohl nicht den Community Richtlinien.
    Sehr interessant. Ich werde wohl zu meiner Mami gehen müssen und mich bei.ihr für meine namensgebung beschweren (;

  106. Pingback von Diktatur Google | ulrics | 01. Mai. 2012 um 13:34:34

    [...] hat schon diktatorische Züge. Dort sind nämlich nur Klarnamen erlaubt. Schon einige sind deswegen rausgeschmissen worden bei Google. Auch Firmennamen sind dort nicht [...]

  107. Max
    Comment von Max | 21. Okt. 2012 um 03:05:20

    Naja leider tun sich da google und facebook nicht wirklich viel, denn facebook geht da ja nun auch gegen vor.

    Ob das jedoch sinn eines sozialen netzwerk ist, dass man zu etwas gezwungen wird, ich weiss es ja nicht. Ich bin ja gespannt welches netzwerk nach Facebook kommt, denn google + scheint sich ja nicht wirklich zu entwickeln was die AKTIVEN user an geht. Und facebook belastet die nerven der user immer mehr, nun auch dadurch das man nun auch persönliche einträge gegen geld pushen kann / muss.

  108. Comment von mixa | 12. Jan. 2013 um 23:49:51

    Diese “Dreckigen Überwacher” vom “Google”…
    jetzt erkennen wir ihre “Macht”…
    Sie verlangen unsere Namen ..sonst können wir ihre “Dienste” nicht mehr nutzen…

    Mein Aufruf:” Bannt “Goole” von euren Handys!”

    Niemand will erkannt werden im Netz…davor schützt und unsere Regierung.

    Schluß mit “Google” und deren Überwachungs-Wahn.

  109. [...] sperrt Google+ bereits in der Testphase Accounts, die unter einem Pseudonym und nicht unter ihrem [...]

  110. Pingback von Plus Minus | von unten gesehen | 17. Mrz. 2013 um 09:37:36

    [...] zulassen, kurz danach folgten auch die Meldungen von Sperrungen privater Accounts, bei denen Nutzer liebgewordene und bereits etablierte Pseudonyme anstatt die geforderten Klarnamen [...]

  111. Comment von Computerservice-eisenach | 31. Mai. 2013 um 15:50:02

    http://www.ennomane.de/2011/07/15/jetzt-wurde-auch-mein-googleplus-profil-gesperrt/

    Meins auch ! Google arbeitet selbstherrlich und arrogant.


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