sofa die ennomane

3. Mai 2009

Hier läuft was falsch! (Für einen neuen Ansatz in der Politik)

Wir haben eine lange Agenda: Vorratsdatenspeicherung, Zensursula,  Filesharer, Patent- und Urheberrecht, Netzneutralität, Datenschutz, KillerspieleEgoshooter, Inkompatibilität klassischer Gesetze und moderner Arbeitswelten – das sind nur die wichtigsten Punkte, die mir spontan einfallen. Als ich neulich bei einem Glas Wein mit meiner Liebsten darüber diskutierte, hatte sie einen Gedanken, den ich einfach nur frappierend finde. Dazu muss ich ein klein wenig ausholen:

Lieber Leser, schließen Sie einmal kurz die Augen und denken Sie zurück an das Jahr 1994. Fragen Sie sich auch manchmal, wie Sie ohne das Web (egal in welcher Versionsnummer) überhaupt leben konnten? Wie Fernsehen und Printmedien im Mittelpunkt standen? Wie Sie jemandem noch einen Brief schreiben mussten, wenn Sie ihn nicht einfach anriefen? Wie Sie die Nummer im Telefonbuch aus Papier nachschlagen mussten? Wie Sie am Telefon mit einem Sachbearbeiter und nicht einem Callcenter-Agent verbunden wurden? Oder sich mit ihren Freunden regelmäßig in der Kneipe zu treffen hatten, um “dabei” zu sein? Versetzen Sie sich einmal in diese Zeit zurück und betrachten Sie die eingangs erwähnten politischen Probleme aus dieser Distanz. Welche Relevanz haben diese dann noch? Könnten Sie sie überhaupt verstehen?

Und jetzt denken Sie daran, dass die ganz große Mehrheit der Deutschen noch in dieser Welt lebt, in die Sie sich gerade versetzt haben. Wenn 55 Mio online sind, sind 35 Mio es nicht. Ein sehr großer Teil nutzt das Internet nur beruflich, aber nicht privat. Und wie viele von den 33 Mio Menschen, die auch privat online sind, machen nur Homebanking, lesen ein wenig SPON und schreiben ab und zu mal eine Mail? Wieviele sind echte Netizens, die bloggen, twittern oder anders das Social Web nutzen? Für wieviele ist das Internet tatsächlich ein Lebensraum geworden? Wir Netizens sind sicher nicht wenige, aber wir sind weit in der Minderheit und die Leute da draußen haben ihre eigenen Sorgen; sie wissen und verstehen nicht, was wir hier eigentlich tun. Und warum sie das groß interessieren sollte.

Der zentrale Gedanke: Wir bloggen und twittern im Elfenbeinturm und sind dabei ganz mit uns selbst beschäftigt . Wir müssten Begegnungen mit den Menschen da draußen herbeiführen, und genau das geschieht momentan nicht.

Welchen Eindruck wird ein normaler Mensch haben, wenn ein nerdiger Typ “Zensur!” schreit, während Frau von der Leyen scheinbar gegen Kindesmissbrauch kämpft? Wie reagiert ein Fließbandarbeiter bei Opel auf Sascha Lobo, der im Fernsehen erzählt, dass ohne Social Web bald nichts mehr geht, man auch prima mit dem Laptop im Café arbeiten kann und warum er trotz Aufschieberitis produktiv ist? Glaubt jemand, ein Arbeitsloser mit massiven Selbstzweifeln und Angst, nicht mehr dazuzugehören, fühlt sich angesprochen, den Kampf gegen die Vorratsdatenspeicherung zu unterstützen? Meinen Sie, Tante Hedwig von nebenan wird die Anliegen einer Partei, die sich Piratenpartei nennt, auch nur entfernt seriös finden können? Und wie sollen wir aufklären, wenn die großen Medien gegen uns sind, die selber Angst vor dem Web haben und ihrerseits nicht nur mitten im Kulturkampf sondern in einer handfesten Krise stecken?

Die Parteien in ihrer jetzigen Form sind keine Lösung, sondern Teil des Problems: Das Ansehen der Politiker ist im Keller, das gummiweiche Politikerdeutsch kann niemand mehr ertragen, und die Meinung, dass die Volksvertreter seit langem zunächst mal ihre Partei und dann – vielleicht – noch das Volk vertreten, ist äußerst weit verbreitet. Die Politikverdrossenheit war von Anfang an eine Parteienverdrossenheit, und da werden wir nur selber hineingezogen, wenn wir Parteien gründen oder ihnen beitreten oder versuchen auf dem Marktplatz der Meinungen genauso laut zu brüllen wie die anderen.

Ja, wir brauchen Organisation, ja, wir brauchen Intellektuelle, ja, wir brauchen theoretischen und programmatischen Überbau und all das. Aber wenn wir die Menschen erreichen wollen, müssen wir sie dort abholen, wo sie sind. Wir dürfen nicht erwarten, dass sie zu uns kommen, sondern müssen Ihnen entgegen gehen.

Ausgerechnet die braune NPD macht es vor und organisiert Jugendlager, Stadtteilfeste, Einkaufshilfen usw. Warum macht eigentlich von der Linken bis zur CDU keine etablierte Partei, ja nicht einmal Attac etwas ähnliches? Warum erlauben wir eigentlich den Nazis einen auf Gutmensch zu machen und überlassen ihnen derart widerstandlos das Feld?

Dabei könnte es so einfach sein: Fremdenfeindlichkeit beispielsweise lässt sich durch Integration bekämpfen. Wo ich dem Fremden begegne und in ihm den sympathischen Menschen erkenne, höre ich auf, meine Ängste auf ihn zu projezieren.

Auf unsere Politikfelder übertragen heißt das: holen wir die Leute ins Netz, aber hören wir auf, ihnen “unsere” Probleme aufzudrängen, sondern helfen wir ihnen, ihre eigenen zu lösen. Schließlich ist das Internet ein einmaliges Werkzeug zum Empowerment. Warum nicht kostenlose Internet-Seminare in Pflegeheimen veranstalten? Warum nicht Hartz-IV-Empfänger helfen, im Netz nach Jobs zu suchen oder sie wenigstens im Umgang mit den Ämtern beraten und unterstützen? Oder für jugendliche LAN-Parties und Programmiercamps organisieren? Immobilen Menschen zeigen, wie sie ihren Wocheneinkauf via Web bestellen und liefern lassen können? Wer sponsort DSL-Anschlüsse in Obdachlosen-Cafés? Das sind nur einige erste Ideen, weitaus mehr wäre denkbar.

Hören wir auf die Leute vollzulabern, sondern hören wir ihnen auch zu! Versuchen wir, sie nicht als Ewiggestrige, Internetausdrucker oder Unterschicht abzuwerten. Wenn wir ihnen als Menschen begegnen und Zusammenhalt schaffen, können wir einen großen Teil unserer Probleme ganz ohne politischen Kampf lösen. Und für die restlichen Aufgaben eine enorme Anhängerschar gewinnen. Vielleicht erledigt sich das auch von alleine, wenn sowieso irgendwann alle im Netz sind. Aber so lange will ich nicht warten und unserer angeschlagenen Demokratie hilft es nicht weiter.

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Kommentare

  1. Comment von Julius | 03. Mai. 2009 um 02:05:32

    http://de.wikipedia.org/wiki/Pfadfinder
    Guter Artikel, Danke dafür. Ich hab’ nur ein kleines Problem mit der Bezeichnung “Pfadfinder” für diese komischen Lagerfeuercamps des braunen Gesocks, die dazu dienen, deren Kinder schon mit den bescheuerten Rassismen und Ideologien zu vergiften.
    “LAN-Parties organisieren und Halfpipes aufstellen”, koedukativ lernen, sich für die Gesellschaft einsetzen und Leute aus anderen Ländern und Kulturen kennenlernen – das ist eher das, was Pfadfinder heute machen. Aber das nur mal nebenbei…

  2. Comment von admin | 03. Mai. 2009 um 02:12:49

    OK, klassischer Fall von Vorurteil/Gedankenlosigkeit meinerseits, wie ich sie mit dem Artikel eigentlich anprangere: Ich werde das korrigieren. Muss erstmal nachlesen, wie solcherlei “Nazijugendcamps” dann überhaupt zu bezeichnen sind.

  3. srm
    Comment von srm | 03. Mai. 2009 um 04:12:40

    ich bin dabei! Seminare geben? Immer! Ich brauch nur einen Crashkurs in Pädagogik…und ein Programm :)
    Super Artikel.

  4. Comment von insideX | 03. Mai. 2009 um 10:53:11

    Moinsen Ennomane,

    was du schreibst trifft die aktuelle Situation imho. sehr gut. Es ließe sich noch durch einige Punkte ergänzen aber ein Bericht zur Lange der Nation will dein Blog wahrscheinlich ja nicht sein.

    Es gibt sie, die Lösungsansätze und Ideen die unsere Gesellschaft in das Informationszeitalter heben könnten, aber nicht mit der Art von Politik wie sie aktuell von den regierenden Parteien praktiziert wird, die an einem alten Wertestand festhalten wollen obwohl die Fundamente dafür schon lange zerbröselt sind (siehe Urheberrecht). Hier ist es imho. nur eine Frage der Zeit wann die Lobby das erkennt und hier ein Umdenken statt finden wird. Ist erstmal die Wirschaftslobby dahinter gekommen, dass es auch finanzielle Vorteile, bei frei und selbst organisierter Kultur/Software/Netzwerken/…., mit sich bringt, so wird die Politik, als ihr Mündel, nachziehen.
    Das soll nicht heißen, dass ich denke, alles würde schon von alleine seinen Weg zum Guten nehmen. Das glaube ich überhaupt nicht und aktuell halte ich solche Bewegungen wie CCC, AK-Vorrat, AK-Zensur, FFiI, DVD, FoeBuD und natürlich auch die Piratenpartei für wichtiger den je. Wir leben unsere Kultur auch und zelebrieren sie nach kräften und versuchen sie in die Gesellschaft zu tragen. Also quasi das was du sagst, wir sollten uns ein Beispiel bei der NPD nehmen.

    Sich in einer oder mehrerer dieser Organisationen zu engagieren (ich selber bin im CCC, Piratenpartei und AK-Vorrat) halte ich für ein probates Mittel, um an dem mit zu wirken, was DU dir vorstellst, wie es einmal sein sollte. Diese Vorgehen würde dem Geiste einer offenen Wissensgesellschaft entsprechen, in der alle sich an der Kultur und der Gesellschaft (Politik eingeschlossen) beteiligen in der sie Leben. In der sie nicht nur nehmen sondern auch gelernt haben, dass es positiv für sie ist wenn sie auch geben.

    Just my 5 Cent

    Liebe Grüße
    insideX

  5. Comment von griesgram999 | 03. Mai. 2009 um 11:09:58

    Sehr guter Artikel und der richtige Ansatz. Besonders gelungen finde ich den Gedankensprung ins Jahr 1994. Toll gemacht.

  6. Pingback von Coffee And TV: » Klickbefehl (19) | 03. Mai. 2009 um 11:27:42

    […] Enno macht sich (wie ich neulich auch) Gedanken über die Zweiteilung der Welt in On- und Offliner, hält aber sogar Lösungsansätze bereit. […]

  7. Comment von Huck | 03. Mai. 2009 um 12:41:12

    Wenn Herz und Verstand zu gleichen Teilen in hohem Maße bedient und gefordert werden, kommt so ein Artikel heraus. Vielen Dank Herr Park.

  8. Comment von bonzibuddy | 03. Mai. 2009 um 13:32:19

    sehr schöner artikel!

    ich selbst hatte neulich im bekanntenkreis das thema internet-zensur unter dem deckmäntelchen der kipo-bekämpfung angesprochen. ich stieß bei menschen, die täglich das internet beruflich und privat nutzen, auf blankes unverständnis und großes staunen. es existierte keinerlei kenntnis der hintergründe obwohl auch klassische (öffentlich-rechtliche) medien zu diesem zeitpunkt bereits immer auch über die kritiker der zensursula-pläne berichteten.
    von daher ist es tatsächlich so: wir sind nur ein sehr kleiner teil, der glaubt bescheid zu wissen. die große masse begreift es nicht und interessiert sich auch nicht dafür. dafür ist das netz für viele noch viel zu diffus und viel zu weit weg. da hilft es wohl wirklich nur, die leute auf allen ebenen näher heranzuführen und mehr einzubinden.

  9. Comment von admin | 03. Mai. 2009 um 15:11:37

    Was falsch läuft, fängt schon mit diesen Schäuble- und Zensursula-Schablonen an. Die grafische Aufmachung wirkt auf Außenstehende doch arg extremistisch. Sind wir denn überhaupt Extremisten? Sind wir uns dieser Außenwahrnehmung bewusst? Es ist ein wenig wie mit der Antifa: Sie hat selbstverständlich schon immer meine Sympathien, aber wenn ich sie mit ihrer faschistoid wirkenden rot-schwarzen Fahne angelatscht sehe, frage ich mich, ob ich eigentlich dabei sein wil…

    Das Problem ist auch das Freund-Feind-Denken. Wir sind immer die guten, die anderen aber auch. Die ganze Diskussion ist dermaßen überhitzt, dass man kaum noch über den eigenen Tellerrand schaut, da kann ich meiner Liebsten für ihren Einwand gar nicht genug danken.

  10. Comment von drikkes | 03. Mai. 2009 um 15:42:25

    Danke für den Artikel, so etwas in der Art istt mir bei der Kritik am Zensursula-Shirt durch den Kopf gegangen.
    http://www.nerdcore.de/wp/2009/04/24/zensursula-shirts-fur-fast-lau/comment-page-1/#comment-873018

  11. Comment von Not quite like Beethoven | 03. Mai. 2009 um 17:11:14

    Schöner Artikel, Zustimmung! Man muss die Leute bei den Problemen abholen, die sie beschäftigen. Und kann dann vielleicht nebenbei noch den Extremisten eins auswischen. Weil die haben ja (nicht nur NPD sondern von Muslimbruderschaft bis Hisbollah) gerade deswegen in der Bevölkerung soviel Rückhalt, weil sie sinnvolle Sozial- und Bildungsarbeit machen.

  12. Pingback von Wochenrückblick 26.04. – 03.05.2009 « Sikks Weblog | 03. Mai. 2009 um 17:33:26

    […] Der Ennomane hat ein paar sehr interessante Ideen für neue Ansätze in der Politik: http://www.ennomane.de/2009/05/03/hier-laeuft-was-falsch-fuer-einen-neuen-ansatz-in-der-politik/ […]

  13. Pingback von aisopis’ blog – Verlinkt: Politik und Internet. Und so. | 03. Mai. 2009 um 19:10:58

    […] “Hier läuft was falsch” bei ennomane.de (via […]

  14. […] Hier läuft was falsch! Für einen neuen Ansatz in der Politik: die ennomane mit einem Aufrüttlerbeitrag, denn “Wir bloggen und twittern ganz mit uns selbst beschäftigt im Elfenbeinturm, uns fehlt es an Erdung. Wir müssten Begegnungen mit den Menschen da draußen herbeiführen, und genau das geschieht momentan nicht.” Sie macht Vorschläge für eine neue Denkweise über die Rolle von Internet, Politik und dem, was wir alle tun können, um etwas zu bewegen in der (Netz-)Gesellschaft. […]

  15. Comment von Marco | 04. Mai. 2009 um 11:24:06

    Klasse Artikel, danke dafuer!

  16. Comment von Anne-Kathrin | 04. Mai. 2009 um 11:36:45

    Spricht mir aus der Seele der Artikel.
    Und den Dialog suchen, das betrifft bei Weitem nicht nur Social Media und Internetpowerusage, sondern fängt schon viel weiter “vorne” an.
    Wir sind dem “ganz normalen User” meilenweit voraus. Daher gefällt mir das “dort abholen” auch so gut.
    Wir brauchen Aufklärung. Es herrscht eine Menge Erklärungsbedarf.

    Ich habe allerdings bereits viel Zeit investiert, darüber nachzudenken, wie eine solche Intiative aussehen könnte – und muss gestehen, so einfach ist das alles leider nicht. Es wäre daher spannend, mehr aber noch: es wäre notwendig, die Diskussionen in der so genannten Blogosphäre mal in dieser Richtung voranzutreiben, statt uns gegenseitig in größeren und kleineren Grüppchen in unseren Meinungen zu bestätigen und damit weiter an einer Isolation zu arbeiten, die vom Rest der (weniger internet affinen) Welt eigentlich nur mit einem ratlosen Kopfschütteln quittiert werden kann.

  17. Comment von Martin Lindner | 04. Mai. 2009 um 11:38:06

    ganz genau. großartiger post. ersetzt locker 2 tage PolitCamp.

  18. Comment von admin | 04. Mai. 2009 um 11:41:48

    @Anne-Kathrin Aufklärung ist äußerst wichtig, aber damit ist es nicht getan. Wer nicht internet-affin ist, fühlt sich vollgelabert statt aufgeklärt. Ich will mich in der nächsten Zeit an die einschlägigen Gruppierungen wenden, um einfach mal ein konkretes, praktisches Projekt auf die Beinde zu stellen, das dann hoffentlich Nachahmer findet. Natürlich werde ich weiterhin drüber bloggen.

  19. Lea
    Comment von Lea | 04. Mai. 2009 um 12:59:19

    Merci für deinen Ansatz zu Veränderung! Huck drückt es prima aus: In deinem Artikel kommen Herz und Verstand zusammen!
    Bin selber eine ziemlich unnerdige Web 2.0 Nutzerin und fühle mich oft noch überflutet von all den Angeboten und Möglichkeiten. Finde das elitäre Verhalten und Cliquen-Gehabe von manchen, die schon lange im Netz ihr zweites Zuhause haben, zum Beispiel nur abstoßend. Habe darum locker alleine zwei Jahre gebraucht, mich reinzuwurschteln und Lust zu bekommen, politischer zu werden.
    Die Menschen dort abholen, wo sie stehen ist ein Ansatz, mit dem in ganz vielen Bereichen zwar nicht alles gelöst werden kann, aber viel in Bewegung kommen kann.
    Freue mich sehr darüber, dass du der aktuellen Situation diesen wunderbaren Aspekt hinzugefügt hast!

  20. […] Reallly great article at „die ennomane“ […]

  21. FL
    Comment von FL | 04. Mai. 2009 um 14:35:26

    Sehr schön, auch mir geht es massiv auf den Senkel, von der Politik in eine ganz üble Schublade gesteckt zu werden, nur weil ich in der Lage bin, einen DNS-Server zu ändern.

  22. Pingback von Ihh, Politiker! – Nachbetrachtung der #pc09 « H I E R | 04. Mai. 2009 um 14:57:46

    […] besser macht das Ennomane, der Good Cop quasi, der dann reingelassen wird, wenn ich den Parteipolitiker den Angstschweiß […]

  23. Comment von Anne-Kathrin | 04. Mai. 2009 um 15:17:13

    Was verstehst du unter “die einschlägigen Gruppierungen”?
    Ich habe eine vage Vorstellung, was da rein fallen könnte, aber…
    Das ist übrigens das eine.
    Das andere ist eine Lobby und ein Interesse derer, die das Web machen – und das ist vielleicht ein kleiner Teil der Bevölkerung, aber sicher ein großer gegenüber jenen “einschlägigen Gruppierungen”!?
    Und der wichtigste Aspekt ist das “wie”.

  24. Comment von admin | 04. Mai. 2009 um 15:31:29

    @Anne-Kathrin Meine Vorstellung ist auch noch vage. Zum einen ein Kontakt zu einer Forscherin im Bereich Empowerment und Networking und anderen interessanten Einzelpersonen, zum anderen die Orte, an denen ich “Geistesverwandte” suche, die sich vielleicht schon zusammengetan haben. Sehr vereinfacht: eine Art soziales Mashup aus Wohlfahrtsverbänden, Bürgerinitiativen, Piratenpartei und CCC. Das steht überhaupt alles noch gaaaaanz am Anfang.

  25. Pingback von Klickbefehl | stk | 04. Mai. 2009 um 15:45:27

    […] Nebenbei sei auch auf einen lesenswerten Artikel von ennomane verwiesen, der ebenfalls die Idee verficht, den Internetausdruckern einmal zu zeigen, wie es besser geht. […]

  26. Comment von Lucien | 04. Mai. 2009 um 17:08:47

    Danke für diesen schönen Artikel. Was viele Internet-Leute noch nicht verstehen ist tatsächlich, dass wir die einzelnen Menschen und Vertreter von traditionellen Strukturen einbinden müssen und nicht pauschal gegen sie kämpfen dürfen. Da fängt Politik an. Auf die GEMA schimpfen z.B. ist etwas anderes als sich mit deren Vertretern zu treffen, sie zu überzeugen und einen Kompromiss zu suchen. Wir sollten aufhören von “goldenem Netzzeitalter”, Ewiggestrigen und Internet-Revulotion zu reden, sondern das Ganze sowohl auf eine intellektuell herausfordernde Basis stellen und gleichzeitig, wie Du so schön schreibst, die verschiedenen Menschen da abholen, wo sie sind.

  27. Comment von a.a. | 05. Mai. 2009 um 02:41:03

    keine einzige kritische stimme hier???

    ich halte diesen artikel für einen aufruf zu gender, äh ich meine nerd-mainstreaming. bürgerliche und pädagogische kackscheiße!

    ich will gesellschaftliche probleme nicht “ganz ohne politischen Kampf lösen”. denn es geht nicht um probleme von nerds oder “netziens”, sondern um gesellschaftliche probleme der entpolitisierung, entfremndung, angst & repression, um konservatisumus und reaktion (das kommt von “reaktionär”).

    lustige “Jugendlager, Stadtteilfeste, Einkaufshilfen” wirken dem ganzen nicht entgegen, sondern festigen und reproduzieren genau die bürgerliche spießigkeit, ignoranz und verdrossenheit, die hier eigentlich bekämpft werden möchte. oder wie gewinnt jemensch einen bratwurst fressenden und bier trinkenden bürger auf einem stadtteilfest für die kritische hinterfragung von z.b. datenspeicherung?

    es geht hier nicht darum leute irgendwo abzuholen und mit ihnen zu zeigen wie lieb wir, die wir in der lage sind dns-server zu ändern, eigentlich sind. es geht um herrschafts- und machtstrukturen die durchbrochen werden müssen, um überhaupt eine form von kritischem und reflektiertem denken zu ermöglichen. ein denken, das von vornherein fragt, warum, welche und für wen dinge verboten und menschen kontrolliert, gespeichert und verfolgt werden. und das wird sicher nicht durch bürgerliches engagement und ehrenamtliche betreuung errreicht, sondern durch radikale politische arbeit, kritik, aufklärung und bildung.

    genau dies machen npd und andere nazistische organisationen in form von bürgerfesten.
    unsere politik/unsere vorgehensweise muss anders aussehen!

  28. Comment von admin | 05. Mai. 2009 um 09:33:15

    @a.a. Da hasst ganz offenbar jemand seine Mitmenschen. Darf ich raten: Sie zünden vermutlich lieber Autos am 1. Mai an, statt mit Ihren Mitmenschen in Dialog zu treten? Was ist erfolgversprechender: Kampf auf den Barrikaden (und gegen wen eigentlich genau) und die einhergehende Radikalisierung oder Selberbauen von Strukturen durch Dialog und Zusammenhalt? Schauen Sie mal, was 1989 in der DDR passiert ist und wie das so kam…

  29. Comment von jensbest | 05. Mai. 2009 um 10:03:46

    der Artikel bringt einen in die richtige Stimmung. Will mich mal kurz selbst zitieren aus meinem Kommentar in der aktuellen E-Petition gegen Internetsperren.

    “….Es werden gewisse Ressentiments in offline-Medien und der öffentlichen Kommunikation gegen das Internet aufgebaut.

    Nicht das wir uns falsch verstehen, will damit keine “Verschwörung” andeuten, sondern lediglich festhalten, dass sich wohl viele mit den Entwicklungen überfordert fühlen.

    Hier ist also jetzt standhaftes, aber auch verständnisvolles Auftreten angesagt. Diese E-Petition passt genau in diese Richtung, darf aber nicht alleine stehen. Dialog (ruhig auch mal wütend) ist angesagt, Frontenbildung wird keine Lösung sein (auch wenn ich den Groll selbst ab und an kaum zurückhalten kann).

    Das wir weiter sind als die “Internet-Ausdrucker” versteht sich von selbst, aber wenn wir die auf der Strecke liegen lassen, schiessen die mit Gesetzen scharf auf unser liebstes Kind – das gilt es zu vermeiden.”

    Aber so ganz unrecht hat a.a. auch nicht, denn wenn wir uns fragen, warum einige aktuell gegen “das Internet” agieren, müssen wir um keine oberflächliche antwort zu geben, auch die Machtfrage stellen.

    Web2.0, Enterprise 2.0, Democracy 2.0 bedeutet Machtverlust, bedeutet das Ermöglichen von freien Dialogen, wenn wir weiter auf seine gerechte Verbreitung achten.
    Und genau hier setzen diejenigen an, die, bewusst oder unbewusst, aktuell am frei in den Himmel wachsenden Stamm des Internets sägen.

    Wir müssen momentan in zwei Bereichen aktiv sein. Weiter positiv in der Verbreitung der Nutzbarmachung des Internets, in der Vermittlung der medialen Kompetenz (inkl. Sinn-Anregung), andererseits mit scharfem Wort gegen die Status-Quo-Affen, die merken, wie ihnen die Felle wegschwimmen.

    Keine einfache Aufgabe, aber eine absolut notwendige. Wir sollten uns besser koordinieren. Any suggestions?

  30. Comment von admin | 05. Mai. 2009 um 10:20:51

    Ja, es werden Ressentiments geschürt, aber dahinter eine gezielte Kampagne zu sehen, ist falsch. Das Denken in Verschwörungstheorien und singulären Zusammenhängen führt in der Regel zu nichts, schlimmstenfalls zu Sündenbockdenken. Sicherlich gibt es bekämpfenswerte Kampagneros, aber in der Hauptsache ist das, was sich hier abspielt, ein Kulturkampf. Das Internet verändert die Offlinewelt, bringt nicht nur neue Geschäftsmodelle sondern zerstört alte. Und ist eine Kulturtechnik, die Angst erzeugt, bei denen, die sie nicht beherrschen. Diese Angst aufzulösen und sogar umzudrehen ist unser Ansatz. Ohne diesen Kulturkampf hätten die Zensursulas keine Chance.

  31. Pingback von links for 2009-05-05 | i heart digital life | 05. Mai. 2009 um 13:01:33

    […] die ennomane » Blog Archive » Hier läuft was falsch! (Für einen neuen Ansatz in der Politik) (tags: internet gesellschaft politik zukunft) « Buchvorstellung mit Georg Klauda […]

  32. Comment von a.a. | 06. Mai. 2009 um 01:36:54

    @ admin

    omg. da hat eine_r das wort “radikal” benutzt! der_die muss ja alle hassen, 1.mai-tourist sein und gerne steine schmeißen.

    danke für dieses schlimmst-populistische stereotypenkonstrukt, pfff
    und dabei hab ich wirklich noch überlegt, ob ich hinter dieses wort den hinweis “(radix = wurzel, ursprung)” schreiben soll, verwarf diesen gedanken aber wieder, da ich dachte, dass menschen schon selbst denken können…

    es geht mir also “lediglich” um radikale gesellschaftskritik, womit ich sagen möchte, dass ein kratzen an der oberfläche (menschen davon überzeugen, dass nicht alle user_innen pädophil sind/dass das internet nicht böse ist) nicht ausreicht. ich glaube noch nicht einmal, dass das überhaupt möglich ist, solange das denken von ressentiments geprägt ist und bleibt.

    ein “kulturkampf” ist m.E. weder hinreichend noch zielführend, sondern beschreibt gerade das problem: die feindschaft gegenüber “fremdem” und dem, was außerhalb des kontrollbereichs liegt.

    gehst du eigentlich auf diese weise auch mit rassist_innen um? holst du sie in ihrem rassistischen denken ab, um ihnen dann zu zeigen, dass es auch liebe “ausländer” gibt? oder nimmst du rassismus dann doch als gesellschaftliches problem wahr und setzt dort tiefer an?

    natürlich müssen auch internetuser_innen von ihrem kulturchauvinismus herunter und aus dem elfenbeinturm heraus kommen. aber eine anbiederung an die, die nicht verstehen und eigenständig kritisch denken wollen, bietet nunmal keine lösung. auch nicht, wenn mensch sich nur auf das eine spezifische problem (internetzensur) konzentrieren möchte. damit schaffst du vielleicht einen kleinen schritt, indem du durch überzeugungsarbeit zu diesem einen punkt in dieser jetzigen situation einen meinungwandel erreichst. sobald sich aber die situation oder sich das thema im öffentlich diskurs nur etwas ändert, werden doch zumeist wieder die alten denkstrukturen die überhand gewinnen.

    kritisches denken und das hinterfragen von hegemonialen diskursen kann eben nicht an der oberfläche ansetzen/existieren…

  33. Comment von archeophyt | 06. Mai. 2009 um 10:11:33

    @enno: Danke für den Artikel, der Ansatz ist aus meiner Sicht genau richtig. Ich fange schon an, zu überlegen, wie und wo und mi wem man so etwas hier in Berlin aufziehen könnte.

    @a_a: Deine Postings lassen zwar viel Aggression, aber wenig Reflexion erkennen. Ich finde die Vorgehensweise von Enno im Wortsinne ziemlich radikal, weil sie nämlich an die Wurzel gehen und Einstellungen ändern will. Was bei dir an “radikalen” Ansätzen durchscheint, ist in erster Linie ein aggressives Dagegensein. Und das führt bei den Angegriffenen meistens nur zu Abwehrreaktionen, ohne ihre eigenen Einstellungen zu hinterfragen. Erreichen tust du so nix.

  34. Comment von admin | 06. Mai. 2009 um 10:33:06

    @a.a. < °)))o><

    @archeophyt Es scheint sich langsam was zu entwickeln, auch in Berlin. Ich werde hier darüber berichten und alle, von denen ich ne E-Mail-Adresse habe und die interessiert erscheinen, informieren.

  35. Comment von Dagger | 06. Mai. 2009 um 21:23:59

    Gut geschrieben. War und ist immer wieder nötig wenn man sich in den Elfenbeintürmen dieser Welt umschaut.

  36. Pingback von diigo 05/07/2009 (a.m.) | synapsenschnappsen | 07. Mai. 2009 um 10:31:09

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  42. Comment von Ommelbommel | 11. Mai. 2009 um 13:21:03

    “Zuhören statt voll labern” ist eine Devise, an die ich immer wieder erinnert werden muss. Vielen Dank!

  43. Pingback von Links vom 24. April bis 12. Mai 2009 | i heart digital life | 12. Mai. 2009 um 18:45:28

    […] die ennomane » Blog Archive » Hier läuft was falsch! (Für einen neuen Ansatz in der Politik) (tags: internet gesellschaft politik zukunft) […]

  44. Comment von German Psycho | 18. Mai. 2009 um 16:11:15

    Ich halte das für einen äußerst vernünftigen Ansatz. Letztlich ist es aber nicht nur das Problem, normale Menschen über das Internet zu informieren, mit ihnen über Zensur zu diskutieren.

    Im Endeffekt geht es darum, einen abstrakten Begriff wie Freiheit im Gegensatz zu greifbaren, handfesten Ängsten (Terroristen, Kinderpornographie) als Wert zu etablieren. Denn die Freiheit ist kein Wert, den Menschen einfach verstehen, wenn sie in einem freien Land leben. Sie nehmen die Freiheit als gegeben hin.

    Erklären Sie einem Menschen, der aufgrund eines Terrorangriffs ein Familienmitglied verloren hat, daß es eben in der Tat polemisch ist, Sätze wie „und wenn dadurch nur ein Menschenleben gerettet wird” zu benutzen. Erklären Sie einem Polizisten, der Tag für Tag vor allem mit Verbrechern zu tun hat, warum es notwendig ist, Bürger vor dem willkürlichen Zugriff durch die Strafverfolgungsbehörden zu schützen.

    Oder erklären Sie jemandem, der durch einen Anschlag zum Krüppel wurde und in seinem Job ständig von Warnungen über mögliche Anschläge in die Paranoia getrieben wird, warum das Grundgesetz für ihn ebenfalls gilt.

  45. Comment von Stephan | 26. Mai. 2009 um 23:55:44

    Wow, ein wirklich lesenswerter Artikel! insbesondere den Transfer von den Bürgeraktionen der Nazis hin zu dem was die Netzgemeinde dem entgegensetzen sollte finde ich brilliant.
    Es wird halt leider nichts passieren in der Richtung aber ich habe die Hoffnung dass das Netz sich sozusagen auch selbst empowern, d.h. auch in den Altenheimen und Hartz IV-Buden durchsetzen wird.

  46. […] Deinem Blog hast Du kürzlich gefordert, Blogger und Twitterer sollten endlich aufhören sich um sich selbst zu drehen. Sie sollten raus zu […]

  47. Pingback von Runter von den Elfenbeintuermen! | stk | 11. Jun. 2009 um 21:01:32

    […] muss nochmal den Artikel von (der?) ennomane aufgreifen, in dem er dazu auffordert, endlich auch mal tatsaechlichen Kontakt zu “den Menschen da […]

  48. Pingback von Der Ausdrucker | 20. Jun. 2009 um 02:30:38

    […] Diplomarbeit nicht wirklich Zeit finden werde. Manifest von Webpowerment ist mein Text “Hier läuft was falsch“. Dieses Blog soll helfen, die digitale Kluft in der Gesellschaft zu überwinden und den […]

  49. Comment von Ina (Blogpaten) | 20. Jun. 2009 um 07:12:09

    Schau mal, ich denke hier gibt es Anknüpfungspunkte: http://www.blogpatenschaften.de und http://www.offene-plattform.de

    Viele Grüße, Ina

  50. […] Projekt von ennomane: Der […]

  51. Comment von Heinrich | 27. Jun. 2009 um 17:34:41

    @ a.a. für mich bist der mit abstand elitärste in der kommentar-runde du! versteckst dich hinter fadenscheiniger tiefe, wirfst mit halbintellektuellen worten wie “hegemoniale diskurse” um dich, ohne zu bemerken, dass kein mensch versteht, was du eigentlich mitteilen willst. aber das ist dir auch egal, dein interesse gilt dem andres-sein, deine identität steht und fällt mit einem überheblichen habitus, wie bourdieu ihn nicht besser als beispiel hätte anführen können. mensch, bist du wirklich so schwach? glaubst du, deine aggressive vorgehensweise könnte diese maskerade aufrecht erhalten? ich kenne dutzende menschen wie dich – komm runter, akzeptier, dass konstruktivität ein ziel ist und nicht negativität.

    für menschen wie dich ist dieser artikel geschrieben – gemeinsam statt elitär-einsam lautet die parole.
    und wenn du mich jetzt bürgerlich oder angepasst nennst, werden meine freunde laut anfangen zu lachen – gib ihnen gründe! ;-P

  52. […] Unwohlsein nutzen) in vielen Situationen leider offensichtlich ist. Mehr Lektüre hierzu bei ennoname.de. Mal sehen, ob ich diesen Sommer Zeit zum Schreiben habe… german, linkdump, readings, […]

  53. Comment von logical | 30. Jun. 2009 um 19:06:09

    Ich bin dabei, ihr habt wen im Münchner Norden. Schön dass jemand kritisch an die Sache rangeht und Ideen bringt.

  54. […] doch erstmal den ganzen Artikel beim ennomanen und dann hängt den hier noch hinten […]

  55. Pingback von stilhaeschen » Blog Archive » Frei! Tag! Stexter! | 03. Jul. 2009 um 09:50:57

    […] ist Freitag. Hoppla! Und dann habe ich auch noch drüben bei Enno (Lese- und Nachdenktip der Woche: weiter drehen als um uns selbst, Netzgemeinde!)  den Freitagstexter gewonnen. Jippie! Darum: endlich mal wieder Content ohne Kleinkram. Alleine […]

  56. Pingback von stilhaeschen » Blog Archive | 03. Jul. 2009 um 10:05:50

    […] ist Freitag. Hoppla! Und dann habe ich auch noch drüben bei Enno (Lese- und Nachdenktip der Woche: weiter drehen als um uns selbst, Netzgemeinde!) den Freitagstexter gewonnen. Jippie! Darum: endlich mal wieder Content ohne Kleinkram. Alleine […]

  57. Pingback von Zementblog » Wort zum Alltag (Juli) | 31. Jul. 2009 um 14:15:30

    […] schreiben, die dann für selbige ausgedruckt werden können. Ein interessantes Projekt, das auf der hier vorgestellten Idee […]

  58. Pingback von Ergaenzungen | stk | 15. Sep. 2010 um 17:28:54

    […] Das Problem scheint mir, dass man allzuleicht versucht ist, diese — auf Un- und Halbwissen basierenden — Aengste mit “Nicht-Netz-Menschen” zu verbinden. Vergessen werden dabei all diejenigen, die zwar im Netz unterwegs sind, aber keine wesentliche Ahnung von der Materie haben. “Internetausdrucker” ist da auch wieder so ein furchtbarer Begriff, damals im Usenet waren es die AOL-Nutzer, und morgen gibt’s den naechsten abwertenden Begriff. Wir brauchen eine Integrationsdebatte, heisst es dagegen bei Torsten Kleinz, und er hat voll und ganz Recht. Vom Gros der Lehrer kann die vielbeschworene Medienkompetenz nicht kommen — warum kuemmern wir uns aber nicht selber darueber, anstatt nur herablassend zu laestern? Leseempfehlung, und bitte mitdiskutieren. Aehnliches gab es vor einer Weile schon bei Enno Park. […]

  59. Pingback von die ennomane » Blog Archive » Wir haben nicht versagt | 26. Dez. 2011 um 18:17:37

    […] schrieb mal (wie ich da noch nicht wusste drei Tage vor meinem Eintritt in die Piratenpartei), dass alle […]

  60. […] Pirat” will geschrieben werden. Ich möchte mich wieder mehr an dem orientieren, was ich drei Tage vor meinem Eintritt in die Piratenpartei schrieb. Ich muss nur Zeit […]

  61. Pingback von Gelesen und für gut befunden: 09.09.2012 » Kulturblättchen | 09. Sep. 2012 um 23:08:15

    […] Hier läuft was falsch! (Für einen neuen Ansatz in der Politik) Auf unsere Politikfelder übertragen heißt das: holen wir die Leute ins Netz, aber hören wir auf, ihnen “unsere” Probleme aufzudrängen, sondern helfen wir ihnen, ihre eigenen zu lösen. […]


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