sofa die ennomane

26. März 2017

Links der Woche

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  • Es ist wieder soweit!:

    “Und so werden wir Zeugen eines seltsamen Rituals, das sich jedes halbe Jahr, am letzten Sonntag im März und im Oktober stets auf neue abspielt: Behold! Wir sehen in einer x-beliebigen Fernsehsendung, wahlweise Nachrichtensendung einen Mann oder eine Frau hinter oder neben einem Moderationstisch und im Hintergrund das Bild einer Uhr. Manchmal ein wenig verschwommen-unscharf, als würden die Zeiger sich ganz schnell bewegen. Vor. Oder zurück. Je nachdem.”

  • Wahrheit:

    “Ein Gedanke von Michael Seemann hat mich in den letzten Wochen elektrisiert und nicht mehr losgelassen. Sein mehrteiliger und erst höchstens halbfertiger Essay über “demokratische Wahrheit” lohnt eine intensive Lektüre – am besten wirklich von Teil I an und da durchhangeln und auf die Teile V bis VIII oder so warten.

    Die Idee, vergröbert und verkürzt, dass Wahrheit heute gefühlt und – vor allem – wirkmächtig einer Demokratisierung unterworfen sei, verstört, ist für mich aber überzeugend und erklärt einiges, was sonst schwer zu erklären ist.”

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20. März 2017

Ein endloses Verfahren

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Ohne IP-Adressen geht es nicht. Wann immer wir eine E-Mail verschicken, eine Website aufrufen oder einen anderen Internetdienst nutzen, erlauben diese kryptischen Zahlenreihen erst die Kommunikation im Netz. Wenn Web­sites und andere Anbieter automatisch Protokolle darüber führen, was auf ihren Servern so passiert, werden regelmäßig auch diese IP-Adressen gespeichert. Das stört Patrick Breyer. Der Politiker, der voraussichtlich noch bis Mai für die Piratenpartei im Landtag von Schleswig-Holstein sitzt, möchte Websites das Speichern der IP-Adresse grundsätzlich verbieten. Deshalb verklagte er die Bundesrepublik Deutschland, die auf ihren Websites die IP-Adressen der Nutzer speichert. Sollte er Erfolg haben, wäre es ein Präzedenzfall. Der Urteilsspruch würde auch für alle Website-Betreiber in Deutschland ­gelten.

Breyer argumentiert, der Besuch von Websites im Internet zum Teil intimste Rückschlüsse auf das Privatleben der Nutzer zulasse. Schließlich enthalte das Internet neben Katzenbildern auch Informationen über Krankheiten, Stellenangebote oder Anleitungen zum Bombenbau. Wer solche Websites liest, mache sich verdächtig oder erpressbar, egal aus welchen Gründen er eine entsprechende Website besucht hat. Zwar weiß ein Anbieter nicht, welche Person sich hinter einer IP-Adresse verbirgt, aber das weiß der Internetprovider, der die Adressen regelmäßig neu zuteilt.

Die Provider wiederum müssen diese Daten ab dem 1. Juli 2017 zehn Wochen lang speichern und herausgeben, wenn ein Staatsanwalt wegen einer schweren Straftat ermittelt und ein Gericht das anordnet. Es gibt aber auch andere Wege, die Person hinter einer IP-Adresse ausfindig zu machen, beispielsweise mittels einer Klage wegen eines Urheberrechtsverstoßes. Die strafrechtlichen Verfahren werden zwar regelmäßig wieder eingestellt, allerdings wird zu Verfahrensbeginn grundsätzlich anhand der IP-Adresse ermittelt, wer überhaupt verklagt wird. Die klagenden Anwälte gelangen so an die zugehörigen Namen und Adressen, an die sie anschließend zivilrechtliche Abmahnungen und Klagedrohungen verschicken. Das ließe sich verhindern, wenn Websites und Internetdienste die IP-Adressen ihrer Nutzer gar nicht erst speichern dürften. Ein solches Verbot würde das Internet anonymer machen.

Es gibt aber durchaus viele Menschen, die das für keine gute Idee halten.

Weiterlesen in der Jungle World

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19. März 2017

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  • Mensch versus Maschine? | Ströck Blog:

    “Ich bin Technikphilosophin und vertrete die Überzeugung, dass Technik wesentlich zum menschlichen Dasein gehört – genau in derselben fundamentalen Weise, in der auf organischer Ebene der menschliche Körper und die Bedingtheiten, unter denen die Menschen auf dem Planeten Erde leben (wie Sterblichkeit, Sauerstoff- und Nahrungsbedarf usw.), Teil ihrer Natur sind. Menschen sind durch und durch technische Wesen – eine Vorstellung, der ein weiter Technikbegriff zugrunde liegt. Nicht nur Technologien wie das Smartphone oder das Notebook fallen darunter, sondern auch Techniken wie das Singen, Tanzen, Lehren, Backen, aber auch Essen, Sprechen und Gehen.”

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12. März 2017

Links der Woche

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  • Frauenkampftag, delayed:

    “Das erste Mal ist er mir 2001 begegnet. Ich arbeite in einem Unternehmen, das viele MitarbeiterInnen hat, die aus Ost-Berlin kommen. Mir wird eine Rose überreicht und die Hand geschüttelt. Crazy. 2001 finde ich es süß einfach so eine Rose zu bekommen. Wie aufmerksam!

    Fünfzehn Jahre später: aus einem mir unbekannten Gedenktag ist der Frauenkampftag geworden.”

  • Outrage is Guilt:

    “Die Gelegenheit, Empörung auszudrücken, führte zu einer Überhöhung der eigenen moralischen Integrität. In anderen Worten: Gib Leuten ein Tool, mit dem man seiner Entrüstung sehr leicht Ausdruck verleihen kann (sagen wir mal, Social Media), und sie werden es garantiert tun, sowohl um ihre Schuldgefühle zu bekämpfen, ihre Identität zu wahren, als auch sich selbst als moralisch integerer zu fühlen.”

  • Wie ich wegen meines Namens fast aus einem Zug geworfen wurde:

    “Ich bin trans und laut meinem Ausweis heiße ich auch nicht Lilith sondern F. Seit mehreren Jahren kennen mich die meisten Leute aber unter Lilith und viele wissen gar nichts von F., auch wenn ich wirklich kein Geheimnis daraus mache, dass ich trans bin.”

  • Alle sollen Prinzessin sein dürfen | Das Nuf Advanced:

    “In meiner Lebensfilterbubble haben wir mit solchen Stereotypen zum Glück nicht viel zu tun. (…) Allein schon kein Fernsehgerät mit Werbeunterbrechungen in den eigenen vier Wänden zu haben, hilft da ungemein. So bleiben wir von Werbung verschont, die uns zeigt, dass Frauen lächelnd Salat essen sollen, damit sie bloß nicht zu dick werden, dass sie teure Produkte kaufen, um ihre Defizite wie FALTEN und FRIZZ zu beheben, wohingegen die aktiven, leistungsstarken Männer samt Duschgel wagemutig von zehn Meter hohen Clippen springen.”

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5. März 2017

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  • Großdemonstration für die Wissenschaft – Die wissenschaftliche Methode selbst wird zum Politikum » Beobachtungen der Wissenschaft » SciLogs – Wissenschaftsblogs:

    “Unsere weitläufige Vorstellung von politischen Demonstrationen ist, dass sich hier entweder politisch Unterdrückte (wie Kurden, Uiguren oder Tibeter), Menschen, die sich wirtschaftlich als zu kurz gekommen ansehen (Flugpiloten, Zugführer, oder ganz allgemein DGB-Mitglieder), oder Menschen, die sich einer bestimmten politischen Sache besonders stark verschrieben haben, treffen, um ihren Unmut über ihre Situation oder die Welt zum Ausdruck zu bringen. (…) So sollten wir genau hinschauen, wenn am 22. April diesen Jahres für einen „March of Science“ nach Washington gerufen wird.”

  • Die wunderbare Welt der Hifi-Esoterik:

    “Ein sehr schönes Beispiel ist Sonys SD-Karte „for premium Sound“, die in „High-End-Musik-Playern“ Anwendung finden soll. Angeblich soll sie den „Electrical Noise“ der angeblich beim Kopieren von Daten entsteht, verringern. Ich behaupte einfach mal, dass der einzige Aufwand, der im Unterschied zu einem Standard-Speichermedium in die Karte geflossen ist, ein paar Tropfen goldene Farbe sind.“

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26. Februar 2017

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  • Wir können es uns nicht leisten, pessimistisch zu sein:

    “Es ist ja nicht so, wie manche meinen, dass sich das so genannte „liberale Zeitalter“ gerade jetzt dem Ende zuneigt. Eine solche Untergangs-Stimmung können sich vermutlich nur ‚Verwöhnte’ leisten, also diejenigen, die es in den letzten Jahren gewohnt waren, eine Stimme, Rechte, Zugang, Anerkennung, auch Geld, Arbeit usw. zu haben. Für viele hat das ‚liberale Zeitalter’ aber nie wirklich begonnen, oder nur begrenzt. Für Frauen aus der Arbeiterschicht, für People of Color, Geflüchtete, für nicht-heterosexuelle Menschen – und viele andere. Für sie gibt es nicht erst jetzt etwas zu beklagen, zu betrauern. Nicht erst, seit Trump gewählt wurde.”

  • Wie man im Internet liest ohne wahnsinnig zu werden:

    “Wer sich erinnert, wie sich Twitter oder Facebook noch vor wenigen Jahren – sagen wir fünf oder sechs – angefühlt hat(1) und damit vergleicht, wie es sich heute anfühlt, fragt sich: Was ist da schiefgelaufen?”

  • Einmal Bundesversammlung und zurück: Wie ich den Bundespräsidenten (nicht) wählte:

    “Ich hatte mir im Vorfeld einige Gedanken gemacht, ob ich das Delegierten-Amt wirklich annehmen sollte, denn an der Art der Wahl des Bundespräsidenten habe ich einiges zu kritisieren: Ist die bisher praktizierte wirklich die beste Art einen Bundespräsidenten zu wählen? Warum dürfen nur Auserwählte mitwählen? Warum muß der Bundespräsident mindestens 40 Jahre alt sein? Was ist mit der jüngeren Generation? Wo sind die Frauen? Menschen mit Migrationshintergrund? Menschen mit Behinderung? Denn unter den Wählenden und den Kandidaten dominierte eindeutig der Typus: Alter, weißer, heterosexueller priviligierter Mann.”

  • Facebook is helping undocumented immigrants avoid ICE raids:

    “The Trump administration’s recent orders widely expanding the number of immigrants subject to deportation have many fearing any and all police encounters. In order to stay ahead of police and immigration authority movements, some are turning to private Facebook groups to share the locations of checkpoints and arrests in their areas, as well as provide useful advice for those trying to stay on the right side of the law.”

  • The Aesthetics of the Alt-Right – Post-Office Arts Journal:

    “These memes (fig. p) are from a Facebook page called “Counter-Signal Memes for Fashy Goys,” with “goys” being short for goyem, the term for  a man who is not of Jewish descent, and fashy being internet slang for both fascism and fashionable, perhaps unintentionally evoking Mussolini’s 1919 Naples speech in which he remarked on how “fascism brings back ‘style’ in people’s lives.””

  • Endgegner Computerspiel | Das Nuf Advanced:

    “Zurück zum Computer-Spiele-Vortrag: Ein bisschen später meldet sich eine weitere Person und bittet den Referenten: „Halten Sie auch in Schulen Vorträge über die Gefahren? Es wäre doch gut, wenn nicht immer nur die Eltern warnen, sondern die Kinder auch mal von anderen Menschen hören, wie gefährlich das ist!“.

    Ich atme.”

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19. Februar 2017

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  • Internet-Law » Nicht mein Bundespräsident: Zur Wahl von Frank-Walter Steinmeier:

    “Beim Gedanken an Steinmeier kommen mir vor allem zwei Dinge in den Sinn. Seine schäbige Haltung gegenüber Murat Kurnaz, die dazu geführt hat, dass dieser weitere vier Jahre unschuldig in Guantanamo einsitzen musste und sein willfähriger Umgang mit der rechtswidrigen Überwachungspraxis des Bundesnachrichtendienstes, die Steinmeier als Chef des Kanzleramts mehr als nur geduldet hat.”

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5. Februar 2017

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  • Why Oakland Police Turned Down Predictive Policing:

    “If you have systemic bias in the collection of the data your prediction is going to reflect that systematic bias.”

  • Wie man nicht über die Sache streitet:

    “Kritisieren Sie nicht die Argumente Ihres Feindes, unterstellen Sie ihm besser üble Motive. Weisen Sie ihm nach, dass er nur vom Neid angetrieben wird oder als bezahlter Agent finsterer Mächte agiert.”

  • Endlich mal was los hier. – Carta:

    “Und bevor jetzt wieder jemand fragt, was denn mit den Arbeitern und dem kleinen Mann auf der Strasse ist, dem sei geantwortet: Es gibt jede Menge Arbeiter und „kleine Männer von der Strasse“, die pro-europäisch, nicht ausländerfeindlich, dafür sozial und demokratisch eingestellt sind. Dafür gibt es auch Faschos mit Abitur, Geld und Haaren. Wahlverhalten lässt sich schon länger nicht mehr alleine von soziodemographischen Daten ableiten, sondern von Grundeinstellungen.”

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22. Januar 2017

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  • Nutella bloggt:

    “In den letzten Wochen gab es mal wieder eine Debatte um Jurismus, nämlich um den Umgang mit Gefährdern. Die sollen „bestraft“ werden, sofort in Haft genommen werden, voll überwacht werden und am besten sofort abgeschoben werden. Zumindest aber müssen sie in Abschiebehaft genommen werden. Da sind sich alle Parteien einig.”

  • Ein Fall von Voodoo – Zu Donald Trumps Rede bei seiner Amtseinführung | Schmalbart Network:

    “Er erklärt das System der Gewaltenteilung für obsolet. Rhetorisch erhebt er sich selbst zum unmittelbaren Vollstrecker des Volkswillens. Das ist ein Putsch mit Ansage. Der Zynismus ist atemberaubend. Trump beruft sich auf die Vergessenen, wer auch immer das sei, wenngleich er mit diesem Satz ihr Vergessensein nur vollendet. Sie bleiben namenlose Manövriermasse, die er dem eigenen Machtanspruch einverleibt.”

  • Gastbeitrag: Weil nicht sein darf, was nicht sein darf. – Zur Entlassung von Andrej #Holm – Stadt von Unten:

    “Dieser Bruch liegt (…) darin, dass jemand wie er nicht gehalten werden konnte, dass es nicht genug politischen Willen oder Kraft gab ihn zu halten. Dass von denjenigen, die einen linken Politikwechsel vertreten, nicht erkannt wurde, was es bedeuten würde, ihn zu halten. Dass jemand mit einer gebrochenen Biographie, jemand der aus einer Kaderfamilie der DDR kommt, dann Hausbesetzer war und mit DDR-Oppositionellen verkehrte, anerkannter Wissenschaftler geworden ist und gleichzeitig mit sozialen Bewegungen zusammenarbeitet. Jemand der im Knast saß weil er als Wissenschaftler Begriffe eingeführt hat, die dann in Bekennerschreiben der militanten Linken verwendet wurden,”

  • Dresden: Ein Anhang – Moritz Hoffmann:

    “Eine genauere Aufschlüsselung der problematischen Aussagen von Björn Höcke (AfD) zu den Luftangriffen auf Dresden 1945″

  • Rekordjahr 2016: die wichtigsten Daten und Grafiken, die jeder kennen sollte » KlimaLounge » SciLogs – Wissenschaftsblogs:

    “Die globale Erwärmung schreitet also immer weiter voran – wer sich Hoffnungen auf eine Verlangsamung gemacht hat, ist Wunschdenken erlegen. Drei Rekordjahre in Folge (2014, 2015 und 2016) hat es noch nie gegeben.  Laut NASA hat unser Planet 16 seiner 17 wärmsten Jahre seit 2001 erlebt.”

  • Die Rückkehr der Bullies:

    “Vielleicht muss man ein an die Fünfzig Jahre alter Nerd sein, um das zu erkennen, aber: Wir kennen das doch. Wir wissen, wie es ist, “die” zu sein gegenüber denen, die sich als “wir” bezeichnen. Wir kennen die Anführer. Die Trumps. Ich meine: Der Vergleich von Trump mit Biff Tannen, dem Bully aus “Zurück in die Zukunft” lag doch derart auf der Hand, dass er sofort aufkam, sobald Trump seine Kandidatur bekannt gab. Wir kennen diese (virtuellen) Muskelprotze und wir kennen auch die Clique die diesen Leuten hinterherläuft und glaubt, wenn sie nur genauso herumblöken, wären sie wie die oder bekämen ein bisschen von ihrem Fame ab.” 

  • Ein ganz normaler Abend:

    “Dave und Paul sind sales managers. Sie sind wichtig und verantwortlich für Dinge, die auf der Welt passieren, sagen sie mir. Sie verdienen Geld, das sie nach Hause zu ihren Frauen bringen, die es dann für Schuhe und Kosmetik ausgeben. Das finden sie witzig, sie lachen darüber, und ich frage besser nicht nach ihren Frauen. Ich frage überhaupt sehr wenig, weil ich hoffe, schnell wieder in Ruhe lesen und essen zu können. Dave fragt mich, ob ich auch das Geld meines Ehemanns für Schuhe und Kosmetik ausgebe, und der Umstand, dass ich unverheiratet und selbst erwerbstätig bin und dazu noch mein Geld für andere Dinge ausgebe, verwirrt Dave.”

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15. Januar 2017

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  • Worüber ich rede, wenn ich über Sex rede:

    “Könntest Du dir vorstellen, dass Du deine Aufklärungssprechstunde auch bei mir in der Praxis machst?“
    Ich lachte. „Sicher“, sagte ich und seitdem mache ich einmal Monat genau das. Ich sitze in der Praxis und auf lauter bunten Stühlen sitzen Männer um mich herum und wir reden über Sex.”

  • Fake-News in der postfaktischen Welt » Gedankenwerkstatt » SciLogs – Wissenschaftsblogs:

    “Werden Wahlen in Zukunft von genau gezielten und massenhaft produzierten Falschmeldungen entschieden? Oder wird, im Gegenteil, aus Angst davor die Presse- und Meinungsfreiheit im Internet übermäßig beschnitten?”

  • Die Sprache der Populisten:

    “Vermeintliche „Gewissheiten“, die sich bei näherer Betrachtung als Unsinn, ja als Lüge entlarven, sind das wichtigste Mittel der Rechtspopulisten. Mit Hilfe der Sprache versuchen sie, diese Lügen zu tarnen, um sie als faktenbasiert oder wenigstens als akzeptabel erscheinen zu lassen. Auf dem 33. Chaos Communication Congress zeigte Neusprech-Autor Martin Haase die Mechanismen auf, die populistische Sprache charakterisieren.”

  • Wir müssen uns jetzt bekennen, verbünden und für die Demokratie kämpfen | Metronaut.de:

    “Wir sind die Mehrheit der Gesellschaft. Und das müssen wir jetzt deutlich zeigen, damit wir es auch bleiben. Wir brauchen jetzt das ganz ganz große Bündnis. Also das richtig große Bündnis. Und wir brauchen so schnell wie möglich mächtige Demonstrationen gegen Rechts. Das, was damals als Aufstand der Anständigen betitelt wurde. Ein demokratisches Zusammenhalten. Zusammenstehen. Zusammengehen. Hand in Hand mit hunderttausenden Teilnehmern – von CDU bis linksradikal. Wir müssen uns bekennen. Sichtbar werden. Zeigen, dass wir die Mehrheit sind. Dass wir die Bevölkerung sind. Und dass wir uns die Demokratie nicht wegnehmen lassen.”

  • Internet-Law » Warum wir über Racial Profiling reden müssen:

    “Was die Kölner Polizei gemacht hat, ist eine Personenkontrolle und ein teilweise stundenlanges Festhalten von Personen, wobei alleiniger Anknüpfungspunkt das ausländische Aussehen dieser Menschen war. Andernfalls wären nicht „alle Personen, die dem nordafrikanischen Spektrum zuzuordnen sind“ erfasst worden. Das ist eine Benachteiligung wegen der Herkunft, Rasse, Abstammung dieser Menschen im Sinne von Art. 3 Abs. 3 GG.”

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