sofa die ennomane

1. Oktober 2014

Termine im Oktober

Auch im Oktober werde ich wieder Vorträge zum Thema Cyborgism halten oder Schabernack auf Lesebühnen treiben:

  • 06.10.2014 um 15.45 Uhr Vortrag: Leben mit dem Cochlea-Implantat – was die Erweiterung meiner Sinne für mich und die Gesellschaft bedeutet. NERRI Konsortium, Uni Mainz
  • 16.10.2014 um 20.30 Uhr Lesebühne: Read on my Dear mit Frédéric Valin, Enno Park und Gästen, Z-Bar, Bergstr. 2, Berlin
  • 24.10.2014 um 20.00 Uhr Lesebühne: Read on my Dear zu Gast im KuZe, Potsdam
  • 25.-26.10.2014 Vortrag (Thema noch offen) auf dem HuMITec Barcamp im Zentrum für Kunst und Urbanistik, Siemensstr. 7, Berlin

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28. September 2014

Links der Woche

  • Zum antisemitischen Gehalt von Ungeziefer-Metaphern:

    “Aus dieser kollektiven Dimension der Ungeziefer-Metaphorik ist der Antisemitismus nicht herausredigierbar – und das gilt für alle Fälle, in denen sie verwendet wird, von den explizit antisemitischen Ungeziefer-Metaphern in arabischen Medien bis hin zur Heuschrecken-Metaphorik der Antiglobalisierungsbewegung. Denn der kollektive Symbolgehalt überlagert jede Form individueller Abweichung.”

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21. September 2014

Links der Woche

  • Auf Pilzen in einem Katzencafé:

    “Ich teilte mir ein Glas Wasser mit einem der sonnengebadeten Kätzchen. Es erzählte mir vom tragischen Tod von Joan Rivers. Es kam mir vor, als ob dieses Kätzchen die Zerbrechlichkeit des Lebens besser verstand als alle Menschen, die ich bis jetzt kennen gelernt hatte. Ich sah ihm tief in die Augen und mir wurde klar, dass es die Reinkarnation von Joan Rivers war. Diese große Dame des Entertainment lies mich ihr Fell streicheln, was sich zugleich seltsam und tröstlich anfühlte.”

  • Allgemeine Geschäftsbedinungen:

    “Und natürlich liest die niemand durch. Wie auch? Sie bestehen in der deutschen Fassung aus 14.339 Wörtern, beziehungsweise 105.700 Zeichen. Zum Vergleich: Ein Buch mit ungefähr 180 “Standardseiten”, wie sie im Verlagsgeschäft heißen, hat 320.000 Zeichen.”

  • Anmerkung zur Rechtschreibung:

    “Mir geht es ohnehin auf den Wecker, wie schnell gerade alle Meinungen zu allem haben. Ich gucke mir das erst einmal an. Sohn I ist seit drei Wochen in der Schule, er hat seinen ersten Satz geschrieben und kann auf Zuruf den Einkaufszettel wunschgemäß erweitern. Das finde ich so schlecht nicht. Da er gemerkt hat, dass bei vielen Begriffen verschiedene Schreibweisen denkbar sind (Laks, Lax, Lags, Lachs), hat er mich gebeten, die Erwachsenenschreibweise neben seine Variante zu schreiben. Das guckt er sich dann beides an – und das finde ich auch nicht schlecht.”

  • Wie AfD vertreiben? Das Problem löst sich mit Links.:

    “Wie AfD vertreiben? Die aktuelle politische Debatte um den Erfolg der AfD geht in eine völlig falsche Richtung und missachtet die traurige politische Wirklichkeit. Eine Meinung.”

  • Die Sache mit dem Inhalt |:

    “Regener (Jahrgang 1961) und Bono (Jahrgang 1960) trennt inhaltlich vielleicht weniger als die 902 Tage, die zwischen beiden Zitaten liegen. In dieser Zeit ist aber Realität geworden, was schon länger im Raum steht: ein veränderter Umgang mit Inhalt im digitalen Raum.”

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15. September 2014

Warum ich der DVD und meiner Videothek weiterhin treu bleibe

netflix

Ich hab mich auf Netflix gefreut und wollte das Angebot mit Fargo mal testen. Da wird nun nichts draus – ihr Marktstart in Deutschland gerät dermaßen unsympathisch, dass ich einfach keine Lust habe, denen Geld zu geben. Schade um Fargo, aber warten wir halt auf die DVD. Ich komme sowieso mit Gucken nicht hinterher und werde der ollen Scheibe noch eine Weile treu bleiben. Weil:

Streaming fand ich immer schon spannend. Information at your fingertips und so. Eigentlich genau das, wofür das Internet gut sein sollte. Leider gibt es auch im Jahr 2014 keine guten Angebote. Wer sich erst einmal daran gewöhnt hat, Serien im Original zu schauen, empfindet jede Synchro als akustische Zumutung. Und weil das oft anstrengend ist, braucht es Untertitel und zwar bei englischsprachigen Serien auch englische Untertitel. Das bieten die bestehenden Streaming-Dienste derzeit gar nicht oder höchstens sporadisch an.

Aber auch beim Programm ist jede Videothek einem herkömmlichen Streaming-Dienst überlegen. Gestern kam auf SPON ein Vergleich der Streaming-Plattformen: Der Markt ist zu zersplittert und für ein *gutes* Angebot müsste ich mich gleich bei mehreren Streaming-Diensten anmelden, was bis zu 50€ im Monat kosten würde, und würde dann immer noch eine Videothek brauchen. Wozu also als fürs Streaming bezahlen?

Von illegalen Plattformen abgesehen ist eine gut sortierte (Programm-)Videothek weiterhin jedem Streaming-Dienst überlegen. Um das Problem aufzulösen, brauchen wir eigentlich einen plattformneutralen Hub, der alle Filme/Serien bereitstellt. Das wäre doch die Aufgabe für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk im Internetzeitalter, für den wir sowieso schon eine Art Flatrate abdrücken (müssen). ARD, ZDF, übernehmen Sie!

Ok, kommt die soziale Komponente hinzu. Meine Herzensvideothek (ich krieg nix für den Link, ich mag den Laden) ist eine kleine und äußerst feine Programm-Videothek, in der ich meistens länger verweile als gedacht, weil ich mich mit dem Inhaber verquatsche. Er ist bisher noch jedem Algorithmus überlegen, wenn es darum geht, mir interessante Filme und Serien vorzuschlagen, und hat ein offenes Ohr, Kundenwünsche zu bestellen. Ich mag es, ihm Einsfuffzich auf den Tresen zu legen und einen schönen Kiezladen damit am Leben zu erhalten. Ok, Großstadtidylle. Auf dem Land gibt es keinen 5-Minuten-Fußweg zur nächsten Videothek. Aber hey! Auf dem Land gibt es in Deutschland auch kein ausreichendes Internet für akzeptables Streaming.

Ok, das wird sich alles ändern und Videotheken werden aussterben. So wie der Markt derzeit aussieht, wird das aber dann aber doch noch ein Weilchen dauern…

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14. September 2014

Links der Woche

  • Wer darf was wann (nicht) sagen? Political Correctness und Meinungsfreiheit:

    “Aber das Recht auf Meinungsfreiheit umfasst eben nicht das Recht, die eigene Meinung jederzeit und überall ohne jegliche Konsequenz sagen zu dürfen. Das ist es in Wahrheit, was viele Kritiker und Kritikerinnen einer angeblich grassierenden Political Correctness einklagen. Meinungsfreiheit umfasst nicht das Recht, dass alle einem zuhören müssen, sie umfasst nicht das Recht, dass alle einen ernst nehmen müssen, und sie umfasst nicht das Recht, von niemandem kritisiert zu werden.”

  • Meine Oma, der Cyborg:

    “Auf den ersten Blick mag der Verein leicht als ein Haufen skrupelloser Freaks abgetan werden, doch das täte Unrecht. Den Mitgliedern geht es um mehr, als sich Magneten oder Chips unter die Haut zu schieben. Es soll vor allem ein Raum für Debatten geschaffen werden, um die wir demnächst nur schwer herumkommen werden. Dafür möchte der Verein ein Netzwerk etablieren, um Informationen auszutauschen und verschiedene Kompetenzen und Perspektiven zusammenzubringen: Was machen Geräte wie die google glass mit uns? Was ist Gebrauch und was ist Missbrauch?”

  • Böser neuer Nationalismus?:

    “Die Schottische Nationalpartei versteht sich als linksliberal. Sie trat im EU-Parlament der Fraktion »The Greens/European Free Alliance« bei, welche nicht für einen nationalen Kurs innerhalb der EU bekannt sind. Während die Schott*innen also mehrheitlich am liebsten mehr EU haben wollen, sieht es so aus, als ob die Brit*innen eher sagen: “Nope, nicht mit uns” und dafür eine britisch-nationalistische, aber vor allem rechtspopulistische Partei wählen.”

  • Recht auf digitale Unversehrtheit:

    “Jeder Mensch hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit und die Strafen für Vergehen dagegen sind durchaus heftig (auch wenn nicht in allen Fällen heftig genug). Analog2 ist es notwendig, ein Recht auf digitale Unversehrtheit umzusetzen und sich von irgendwelchen Sicherheitsalgorithmen und Dateneigenarten als Argument für irgendwas zu verabschieden.”

  • Westantarktis überschreitet den Kipppunkt:

    “Klimaforscher haben seit den 1970ern davor gewarnt: Jetzt ist der Westantarktische Eisschild instabil geworden und hat seinen unaufhaltsamen Zerfall begonnen. Das wird den Meeresspiegel deutlich steigen lassen. Eine Zäsur der Menschheitsgeschichte.”

    (Und wer sich die neue Küstenlinie auf Google Maps ansehen möchte, schau mal hier: http://flood.firetree.net )

  • Es gibt keinen rationalen Grund, die “Homo-Ehe” abzulehnen, stellt ein US-Richter wieder einmal (!) fest:

    “Der US-Richter Richard Posner vom Seventh Circuit Court of Appeals in Chicago hat in einer Begründung eindrucksvoll bewiesen, dass den Gegnern der Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften langsam aber sicher die echten Argumente ausgehen.”

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7. September 2014

Links der Woche

  • Die Erfinder der Klobürste:

    “Sie war das Protestsymbol gegen Polizeiwillkür im Hamburger Winter: Die Klobürste. Nie wäre sie so berühmt geworden, wenn die Polizei das Gesetz geachtet hätte, urteilte jetzt das Verwaltungsgericht.”

  • Katzenbilder und Leichenfotos:

    “Seit die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) die Nachrichten dominiert, kann sich Shiraz Maher vor Anfragen von Journalisten kaum noch retten. Der ehemalige Jihadist ist einer von neun Mitarbeitern am International Centre for the Study of Radicalisation and Political Violence (ICSR) in London. Dort beobachtet er Islamisten auf den verschiedenen sozialen Medien wie Facebook und Twitter.”

  • Die Klopapier-Affäre und ihre Folgen:

    “Bei dem Beamten wurde dann ein erweiterte Sicherheitsüberprüfung durchgeführt, die u.a. Abfragen bei den Verfassungsschutzbehörden und Nachrichtendiensten, beim Bundeszentralregister und beim BKA zum Inhalte hatte.”

  • Terrorismus, internationaler:

    “Einfache Terroristen gibt es heutzutage nicht mehr. Zumindest sprachlich. Wenn nun irgendwo eine Bombe explodiert, ist gleich vom internationalen T. die Rede, wer immer das auch sein mag. Gegenüber der veralteten Version enthält der internationale T. mit dem Ismus eine Abstraktion und mit der behaupteten Internationalität eine adjektivische Aufblähung. Das macht ihn bedrohlicher, es lässt ihn nach fremder Macht klingen und nicht mehr nach Menschen.”

  • Warum Mehrheitsentscheidungen oft undemokratisch sind:

    “Mich hat das ganze nochmal zu ein paar demokratietheoretischen Überlegungen gebracht, weil an diesem Beispiel ein grundlegendes Problem des Mehrheitsprinzips deutlich wird: Was ist mit Beschlüssen, die von ihrer Logik her nur bestimmte Menschen betreffen, und andere aber nicht? Ein Verbot der Abtreibung zum Beispiel würde ja nur Menschen betreffen, die schwanger werden können, also praktisch Frauen* unter fünfzig. Sie aber wären bei einer solchen Abstimmung auf jeden Fall in der Minderheit.”

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1. September 2014

Termine im September

  • 13.09.2014 um 21.00 Uhr Lesebühne: Zu Gast in der Lesershow Wedding im Mastul, Liebenwalder Str. 33, Berlin
  • 18.09.2014 um 20.30 Uhr Lesebühne: Read on my Dear mit Frédéric Valin, Enno Park und Gästen, Z-Bar, Bergstr. 2, Berlin
  • 28.09.14 um 14.00 Uhr Vortrag “Singualrität in einer Nusschale” auf der Open Mind, Schenkendorfstr. 18, Kassel

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31. August 2014

Links der Woche

  • Wohnungslosigkeit und psychische Erkrankungen:

    “Etwa 300 000 Menschen in Deutschland haben keine eigene Wohnung, 25 000 von ihnen leben auf der Straße. Eine neue Untersuchung der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Münchener Klinikums rechts der Isar, die sogenannte Seewolf-Studie, zeigt, dass mehr als zwei Drittel der wohnungslosen Menschen unter psychischen Erkrankungen leiden. Die Jungle World sprach mit Professor Josef Bäuml, dem wissenschaftlichen Leiter.”

  • Digitale Souveränität:

    “Die Freiheit statt Angst Demonstration findet am nächsten Wochenende statt um für oder gegen irgendetwas Menschen auf die Straße zu bringen (so ganz genau scheint man das selbst nicht zu wissen). Bei aller inhaltlichen Schwammigkeit finden sich in den Demoaufrufen und begleitenden Texten jedoch einige wiederholende Phrasen und Meme. Eines der spannenderen davon ist das von der “digitalen Souveränität”, welches im letzten Jahr auch an anderen Stellen gerne verwendet wurde und so neue, lustige und oft ungewollte Allianzen aus Technikexperten und Nationalisten konstruiert.”

  • Neue Technologien, alte Reflexe:

    “Als ich diese vielen schönen Zitate gefunden hatte, dachte ich, ich hätte was rausgefunden über schlechte Argumente gegen das Neue. Ich dachte, man könnte dem hohen Alter und der ständigen Wiederkehr dieser Argumente direkt entnehmen, dass es sich dabei um Unfug handeln muss. Aber dass viele falsche Vorhersagen existieren, beweist allein noch gar nichts. Ich habe einige Zeit gebraucht, um überhaupt zu merken, dass es auch falsche optimistische Vorhersagen gibt. Die lustigen, weil falschen pessimistischen Vorhersagen sind relativ leicht zu finden, das Netz ist voll damit. Dass ich die falschen optimistischen Vorhersagen erst so spät gefunden habe, ist kein Zufall, man findet sie viel seltener. Aber warum ist das so?”

  • Ein offener Brief an Xavier Naidoo, alle Reichsbürger und jedes Individuum, das von einer “BRD GmbH” spricht:

    “Wenn es diese angebliche Verschwörung, Deutschland zu unterdrücken, wirklich gibt, dann ist sie die erfolgloseste Verschwörung, die die Welt je gesehen hat.”

  • Algorithmen für Ängstliche:

    “Mit das Wichtigste für die Funktion der Verfahren ist allerdings die Auswahl an Merkmalen, mit denen die Objekte beschrieben werden. Und anstatt darüber zu mosern, dass Algorithmen Entscheidungen für oder über uns treffen, sollte man vielleicht besser darauf drängen, offenzulegen, auf welcher Grundlage sie dies tun.”

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24. August 2014

Links der Woche

  • „Gefängnis ist ein bisschen wie Urheberrecht“, meint der inhaftierte Pirate-Bay-Gründer:

    “Die meisten Gefangenen sitzen hier Zeit für Gewaltverbrechen ab – Entführungen und Ähnliches. Der Häftling, den ich besuchen gekommen bin, ist Peter Sunde. Sein Vergehen? „Beihilfe zur Urheberrechtsverletzung“. Er hat The Pirate Bay mitgegründet und mitbetrieben, eine Plattform, die den Austausch von Dateien ermöglicht.”

  • Rassistische Hoaxes:

    “Viele Menschen glauben dem geschriebenen Wort – auch, wenn es im Internet steht. Dabei gibt es in Blogs und sozialen Netzwerken viele Geschichten, die gar nicht wahr sind, aber als wahr verkauft werden – so genannte Hoaxes oder Urban Legends. Diese moderne Form der Kettenbriefe gibt es auch in rassistischen Versionen – und die verbreiten sich oft noch besser. Eine Übersicht.”

  • Godwin am Morgen:

    “Wir erinnern uns wohl alle daran, dass uns damals als Kinder durch stumpfe Wiederholung versucht wurde einzuimpfen, dass wir alles werden können, wenn man nur will. Man muss nur wollen. “Denn die, die genug wollen, erreichen das.””

  • Cui bono?! – Verschwörungstheorien über Verschwörungstheoretiker:

    “Ein gut konstruierter Aluminiumhut ähnelt einem faradayschen Käfig und reduziert daher Radiowellen – doch wer hat ein Interesse an mehr Aluhutträger*innen?! Cui bono?! Natürlich die Alufolienindustrie!”

  • Liebes Amazon:

    “Und ja, wenn irgendwas erhalten bleiben muss, dann der kleine Buchladen an der Ecke, mit seinem Pixi-Männchen und den Wühltischen vor der Tür, dem Esoterikregal hinten und dem Sarrazin vorn im Schaufenster.”

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16. August 2014

Die letzten werden die Ärzte sein

dieletztenwerdendieaerztesein

Ein paar meiner Leser wissen ja schon, dass ich einem heimlichen Hobby fröne. Ich bringe mich um den letzten Rest meiner Seriosität, indem ich abseitige Texte auf obskuren Bühnen lese. Aber nur wenn keiner guckt. Das spezielle an meinen Texten: Sie sind für die Bühne geschrieben. Es gibt sie nur auf der Bühne. Woanders veröffentliche ich sie nicht. Nichtmal in meinem Blog.

Jetzt habe ich mal eine Ausnahme gemacht. Vermutlich aus Eitelkeit. In “Die letzten werden die Ärzte sein” steht der Text “Narkoseschwester” von mir drin – neben vielen anderen Satiren rund um den Arztbesuch. In dem Buch sind alle derzeit relevanten Geistesgrößen der Gegenwart versammelt. Jedenfalls wenn ich das beurteilen darf, was ich nicht sollte.

“Die letzten werden die Ärzte sein” mit großartigen Texten von Paul Bokowski, Heiko Werning, Thilo Bock, Horst Evers, Volker Surmann, Uli Hannemann, Bov Bjerg, Mareike Barmeyer, Frank Sorge, vielen anderen und…äh…Enno Park könnt ihr hier bestellen. Die 12,50 Euro dienen wohltägigen Zwecken: Sie kommen darbenden Literaten, Herausgebern und Verlegern zugute. Schließlich steht der Winter vor der Tür.

(Und wann und wo ich das nächste mal lese, steht hier.)

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