sofa die ennomane

1. September 2014

Termine im September

  • 13.09.2014 um 21.00 Uhr Lesebühne: Zu Gast in der Lesershow Wedding im Mastul, Liebenwalder Str. 33, Berlin
  • 18.09.2014 um 20.30 Uhr Lesebühne: Read on my Dear mit Frédéric Valin, Enno Park und Gästen, Z-Bar, Bergstr. 2, Berlin
  • 28.09.14 um 14.00 Uhr Vortrag “Singualrität in einer Nusschale” auf der Open Mind, Schenkendorfstr. 18, Kassel

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31. August 2014

Links der Woche

  • Wohnungslosigkeit und psychische Erkrankungen:

    “Etwa 300 000 Menschen in Deutschland haben keine eigene Wohnung, 25 000 von ihnen leben auf der Straße. Eine neue Untersuchung der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Münchener Klinikums rechts der Isar, die sogenannte Seewolf-Studie, zeigt, dass mehr als zwei Drittel der wohnungslosen Menschen unter psychischen Erkrankungen leiden. Die Jungle World sprach mit Professor Josef Bäuml, dem wissenschaftlichen Leiter.”

  • Digitale Souveränität:

    “Die Freiheit statt Angst Demonstration findet am nächsten Wochenende statt um für oder gegen irgendetwas Menschen auf die Straße zu bringen (so ganz genau scheint man das selbst nicht zu wissen). Bei aller inhaltlichen Schwammigkeit finden sich in den Demoaufrufen und begleitenden Texten jedoch einige wiederholende Phrasen und Meme. Eines der spannenderen davon ist das von der “digitalen Souveränität”, welches im letzten Jahr auch an anderen Stellen gerne verwendet wurde und so neue, lustige und oft ungewollte Allianzen aus Technikexperten und Nationalisten konstruiert.”

  • Neue Technologien, alte Reflexe:

    “Als ich diese vielen schönen Zitate gefunden hatte, dachte ich, ich hätte was rausgefunden über schlechte Argumente gegen das Neue. Ich dachte, man könnte dem hohen Alter und der ständigen Wiederkehr dieser Argumente direkt entnehmen, dass es sich dabei um Unfug handeln muss. Aber dass viele falsche Vorhersagen existieren, beweist allein noch gar nichts. Ich habe einige Zeit gebraucht, um überhaupt zu merken, dass es auch falsche optimistische Vorhersagen gibt. Die lustigen, weil falschen pessimistischen Vorhersagen sind relativ leicht zu finden, das Netz ist voll damit. Dass ich die falschen optimistischen Vorhersagen erst so spät gefunden habe, ist kein Zufall, man findet sie viel seltener. Aber warum ist das so?”

  • Ein offener Brief an Xavier Naidoo, alle Reichsbürger und jedes Individuum, das von einer “BRD GmbH” spricht:

    “Wenn es diese angebliche Verschwörung, Deutschland zu unterdrücken, wirklich gibt, dann ist sie die erfolgloseste Verschwörung, die die Welt je gesehen hat.”

  • Algorithmen für Ängstliche:

    “Mit das Wichtigste für die Funktion der Verfahren ist allerdings die Auswahl an Merkmalen, mit denen die Objekte beschrieben werden. Und anstatt darüber zu mosern, dass Algorithmen Entscheidungen für oder über uns treffen, sollte man vielleicht besser darauf drängen, offenzulegen, auf welcher Grundlage sie dies tun.”

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24. August 2014

Links der Woche

  • „Gefängnis ist ein bisschen wie Urheberrecht“, meint der inhaftierte Pirate-Bay-Gründer:

    “Die meisten Gefangenen sitzen hier Zeit für Gewaltverbrechen ab – Entführungen und Ähnliches. Der Häftling, den ich besuchen gekommen bin, ist Peter Sunde. Sein Vergehen? „Beihilfe zur Urheberrechtsverletzung“. Er hat The Pirate Bay mitgegründet und mitbetrieben, eine Plattform, die den Austausch von Dateien ermöglicht.”

  • Rassistische Hoaxes:

    “Viele Menschen glauben dem geschriebenen Wort – auch, wenn es im Internet steht. Dabei gibt es in Blogs und sozialen Netzwerken viele Geschichten, die gar nicht wahr sind, aber als wahr verkauft werden – so genannte Hoaxes oder Urban Legends. Diese moderne Form der Kettenbriefe gibt es auch in rassistischen Versionen – und die verbreiten sich oft noch besser. Eine Übersicht.”

  • Godwin am Morgen:

    “Wir erinnern uns wohl alle daran, dass uns damals als Kinder durch stumpfe Wiederholung versucht wurde einzuimpfen, dass wir alles werden können, wenn man nur will. Man muss nur wollen. “Denn die, die genug wollen, erreichen das.””

  • Cui bono?! – Verschwörungstheorien über Verschwörungstheoretiker:

    “Ein gut konstruierter Aluminiumhut ähnelt einem faradayschen Käfig und reduziert daher Radiowellen – doch wer hat ein Interesse an mehr Aluhutträger*innen?! Cui bono?! Natürlich die Alufolienindustrie!”

  • Liebes Amazon:

    “Und ja, wenn irgendwas erhalten bleiben muss, dann der kleine Buchladen an der Ecke, mit seinem Pixi-Männchen und den Wühltischen vor der Tür, dem Esoterikregal hinten und dem Sarrazin vorn im Schaufenster.”

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16. August 2014

Die letzten werden die Ärzte sein

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Ein paar meiner Leser wissen ja schon, dass ich einem heimlichen Hobby fröne. Ich bringe mich um den letzten Rest meiner Seriosität, indem ich abseitige Texte auf obskuren Bühnen lese. Aber nur wenn keiner guckt. Das spezielle an meinen Texten: Sie sind für die Bühne geschrieben. Es gibt sie nur auf der Bühne. Woanders veröffentliche ich sie nicht. Nichtmal in meinem Blog.

Jetzt habe ich mal eine Ausnahme gemacht. Vermutlich aus Eitelkeit. In “Die letzten werden die Ärzte sein” steht der Text “Narkoseschwester” von mir drin – neben vielen anderen Satiren rund um den Arztbesuch. In dem Buch sind alle derzeit relevanten Geistesgrößen der Gegenwart versammelt. Jedenfalls wenn ich das beurteilen darf, was ich nicht sollte.

“Die letzten werden die Ärzte sein” mit großartigen Texten von Paul Bokowski, Heiko Werning, Thilo Bock, Horst Evers, Volker Surmann, Uli Hannemann, Bov Bjerg, Mareike Barmeyer, Frank Sorge, vielen anderen und…äh…Enno Park könnt ihr hier bestellen. Die 12,50 Euro dienen wohltägigen Zwecken: Sie kommen darbenden Literaten, Herausgebern und Verlegern zugute. Schließlich steht der Winter vor der Tür.

(Und wann und wo ich das nächste mal lese, steht hier.)

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10. August 2014

Links der Woche

  • Vom Beck und der Bäckerin:

    “Bei der deutschen Debatte über geschlechtergerechte Sprache geht es oft um eine bestimmte Wortbildungsendung: das -in. Es ist ein sogenanntes »Movierungssuffix«, das aus einer Männer– eine Frauenbezeichnung macht: Ministerin, Wirtin, Klempnerin. Die männliche Form bildet also das Grundmaterial, das durch einen Zusatz angepasst wird. Das ist aber nicht die einzige formale Beziehung, in der Formen für Männer und Frauen in einer Sprache zueinander stehen können! In der deutschen Sprachgeschichte gab es auch ein Muster, das keine der beiden Formen als Voraussetzung für die andere nutzte. Wie das aussah, wohin es verschwunden ist, wie man sonst noch Bezeichnungen für handelnde Personen bilden konnte und was dem -in so wiederfahren ist, will ich heute ein wenig beleuchten.”

  • Konvention gegen Gewalt gegen Frauen: Wer sich nicht wehrt, willigt ein:

    “Wenn jemand Ihnen Luft aus dem Autoreifen lässt, dann ist das strafbar. Wenn jemand Ihnen eine Ohrfeige gibt, ist das mindestens eine „tätliche Beleidigung“, wenn nicht Körperverletzung – und strafbar. Körperverletzung kann mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden. Wenn jemand Sie vergewaltigt, und Sie haben geweint und „Nein“ gerufen – wird er nicht bestraft. Wie das Strafgesetzbuch und die deutsche Justiz mit vergewaltigten Frauen umgehen, zeigt eindrücklich eine Analyse von gut hundert Fällen, die der Bundesverband Frauenberatungen und Frauennotrufe (BFF) jetzt vorgelegt hat.”

  • Boss der Genossen:

    “Bodo Ramelow könnte nach der Thüringer Landtagswahl im Herbst der erste Ministerpräsident der Linkspartei werden. Bei einigen SPD-Mitgliedern sorgt das für Panik.”

  • Bad Nenndorf 2014: Was sagt das über die Szene?:

    “Keine 200 Neonazis zogen am Samstag durch Bad Nenndorf. Ihnen standen rund 1.000 Gegendemonstranten gegenüber. Eine Blockade sollte nicht gelingen. Der extrem rechte Aufmarsch in Bad Nenndorf zeigt den Zustand der deutschen Neonazi-Szene gut.”

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3. August 2014

Links der Woche

  • Arbeit + Assistenz = Altersarmut:

    “Ich muss mich seit Jahren nackig machen. Das Verhältnis zwischen dem Sozialamt und mir ist geprägt von Misstrauen und dem unwohlen Gefühl, des Eingriffs in meine Privatsphäre. Dabei habe ich noch nie betrogen.”

  • Hen, wirf Hirn vom Himmel:

    “Wie dem auch sei: ich werde das nie verstehen. Beidnennung (er und sie) umständlich, Schrägstrichvarianten (er/sie) unästhetisch, Binnen-I (StudenInnen) abartig, Partizipformen unsinnig (Studierende) oder kompletter Vollmurks (Zu Fuß Gehende), Pluralformen für Einzelpersonen ungrammatisch (they), Sprach„vorschriften“ voll richtig scheiße. Aber wenn dann eine Sprachgemeinschaft kommt und ohne institutionellen Zwang, aber ganz offensichtlich erfolgreich aus der Mitte der Sprachgemeinschaft eine kurze, neutrale, prägnante, binnenmajuskelfreie, schrägstrichlose und so allgemein-ästhetisch nicht zu beanstandende Lösung für ein sprachliches Gleichstellungsproblem etabliert, wird ihr dafür eine Toleranzneurose2 bescheinigt?”

  • Macht unsere eBooks billiger!:

    “Ihr habt 1/4 weniger Kosten, ich erwerbe weniger Rechte, aber beim Preis geht ihr kaum 10% runter? Ernsthaft?”

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27. Juli 2014

Links der Woche

  • Cyborg: Der Chip in meiner Haut:

    “Ich habe mir einen Chip und einen elektromagnetischen Sensor einsetzen lassen. Dadurch will ich meinen Zugang zur Natur erweitern.”

  • Karstadt ist pleite. Aber werden Kaufhäuser überhaupt gebraucht? Eine Hymne auf das Kaufhaus:

    “Kaufhäuser sind ein Museum der Bedürfnisse, dessen, was es zu gewinnen gäbe. Eine Hymne auf Karstadt und Co.”

  • Kaufhäuser sind Relikte der Vergangenheit:

    “Kaufhäuser sind Relikte einer anderen Zeit, die niemand vermisst. Ein Abgesang auf die Kaufhaus-Kultur.”

  • „Kannibalismus“ und „Vergewaltigung“: Auch nach diesen Interessen können Werber auf Facebook suchen:

    “Nachdem die Zeichenfolge „verge“ eingetippt wurde, ist die Interessenskategorie „Vergewaltigung“ in Verbindung mit einer Vielzahl von Nutzern aufgeploppt, schreibt Roland Eisenbrach . Etwas verwundert über diese Kategorien, hat das Team weitere fragwürdige Begriffe eingegeben – darunter unter anderem „Kinderpornografie, „Inzest“, „Herrenrasse“, „Nekrophilie“, „Sodomie“, „Anorexie“, „Kannibalismus“, „Endlösung der Judenfrage“, „Konzentrationslager“, „Bukkake“, „Joint“ sowie „Pornografie“.”

  • Wie wohnen Linke? Eine Auswahl aus Wohnungsannoncen aus der linken Szene:

    “Wir verorten uns anarchistisch/linksradikal/(pro) queer-feministisch/anti-patriarchal und leben vegan. Auf struktureller Ebene sind wir alle unterschiedlich positioniert, d. h. wir profitieren bzw. sind negativ von verschiedenen MachtStrukturen betroffen: Hier wohnen sowohl weiblich als auch männlich erstsozialisierte Personen, einige haben einen Mittelklassebackground und andere haben Klassenwechsel erlebt. Eine Person ist negativ von Rassismus betroffen und die anderen drei sind weiß positioniert. Wir setzen uns alltäglich auseinander u. a. mit Themen wie Privilegien, Support, Awareness, sensibles Miteinander, Gender – (queer) Feminismen, weißSein, Rassismus, Adultismus, Gewaltfreie Kommunikation etc.”

  • Die Sache mit dem Zionismus.:

    “Wir sollen uns selber informieren und uns nicht von den gleichgeschalteten Medien manipulieren und belügen lassen. Sagen Herr Jebsen und Herr Elsässer auf den Montags-Friedens-Mahnwachen. Und sie haben völlig Recht.”

  • Facebook und unsere Gefühle:

    “In einem Psychologiexperiment haben Forscher bei Facebook die Emotionen Hunderttausender Nutzer manipuliert. Dieses Experiment ist in mehrerlei Hinsicht fragwürdig, vor allem aber ein Verstoß gegen ethische Grundsätze in der Wissenschaft.”

  • Weltsprache der Parasiten:

    loeschbeirat:

    „Neue Weltsprache“ ist nicht nur der Titel eines Beitrags von Feuilleton-Leiter Andrian Kreye in der Süddeutschen Zeitung, sondern auch Ausdruck einer gewissen geistigen Orientierungslosigkeit auf dem Gebiet des digitalen Philosophierens. Es ist uns nicht gelungen, in dem Text einer…

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20. Juli 2014

Links der Woche

  • Antisemitisch? Mal schauen!:

    “Die Polizei in Gelsenkirchen war sich schließlich auch nicht sicher, ob der Spruch “Juden ins Gas” auf einer Demonstration antisemitisch ist und sprach von einer “insgesamt friedlichen Demo”.”

  • Fußball, ein Rant:

    “Man fühlt sich während der WM sehr schlecht, wenn man sich nicht für Fußball begeistern möchte. Wie eine Außenseiterin, eine Spielverderberin, eine Spaßbremse. Und noch schlimmer, weil die Kinder sich dem auch nicht entziehen konnten, mache ich sie zu Außenseitern, wenn wir das ganze Trara nicht mitmachen. Keine Chance mit irgendwas gegenzuhalten wenn wir keine Aliens sein wollen. Sie werden von den Erzieherinnen in Schule und Kindergarten mit Deutschlandfahnen angemalt.”

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13. Juli 2014

Links der Woche

  • Die Reaktion der Bundesregierung: Noch mehr Überwachung:

    “Die aktuelle Diskussion um den (angeblichen) Doppelagenten beim BND, der im Auftrag von US-Diensten den NSA-Untersuchungsausschuss ausspioniert haben soll, kommt sowohl dem BND als auch dem Innenminister wie gerufen. Denn die Reaktion der Bundesregierung besteht keineswegs darin, das bundesdeutsche Geheimdienstsystem zu hinterfragen oder zumindest besser zu durchleuchten. Vielmehr kündigt man eine Gegenspionage an, weil die USA – was die Bundesregierung ohnehin seit Jahrzehnten weiß – deutsche Politiker überwacht und ausspioniert.”

  • Echter Rauch ist besser als doofes Internet:

    “Die Digital-Skepsis scheint in diesem Land plakattauglich zu sein. Sie ist so ausgeprägt, dass sie als Transportmittel für ganz andere Botschaften dient: Was überall mit Abschreckbildern von Raucherbeinen und Lungenkrebs bedacht wird, kann in diesem Land noch als Ausweis des Guten und Wahren gelten – wenn es mit dem Digitalen kontrastiert wird. Es sei besser mit drei Freunden am Strand zu rauchen, will das Plakat mir erklären, als mit 361 anderen auf Facebook abzuhängen.”

  • Neue Studien über die Folgen von Hartz IV:

    “Derzeit tourt Fielsch mit der Ausstellung »In Gedenken an die Opfer der Agenda 2010« durch die Republik. Diese Installation sammelt Daten von Hartz-IV-Beziehern, die Suizid verübten, weil sie keinen Ausweg mehr sahen, die erfroren, nachdem ihre Wohnung geräumt wurde, oder die verhungerten, nachdem sie vom Jobcenter keinerlei Unterstützung erhalten hatten, wie im April 2007 der 20jährige Andre K. in Speyer. Sein Tod wurde in den Medien als Einzelschicksal abgehandelt. Das passierte bei fast allen Todesfällen, die Fielsch dokumentiert und in einen gesellschaftlichen Kontext gestellt hat.”

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6. Juli 2014

Links der Woche

  • Im Dschungel der Theorie:

    “Natur oder Kultur? In seinem jüngsten Buch »Die Ökologie der Anderen« löst der französische Ethnologe Philippe Descola den Gegensatz einfach auf.”

  • #geheimdiensteabschaffen:

    “Dienste brechen Gesetze überall auf der Welt, ihr Einsatz ist kaum vom Einsatz anderer Waffen gegen andere Länder unterscheidbar. Geheimdienste führen einen versteckten Krieg. Gegeneinander. Und vor allem: Gegen uns alle.”

  • Internet-Trolle im schwedischen Fernsehen:

    “Hasserfüllte Kommentare, Drohungen, Gewaltaufrufe – Kommentarspalten im Internet lesen sich oft wie eine große Leistungsschau im Ekligsein. In Skandinavien können sich diejenigen, die anonym Hass und Gewaltaufrufe verbreiten, allerdings nicht unbedingt darauf verlassen, dass ihre Identität auch wirklich geheim bleibt – immer wieder finden Journalisten die Menschen hinter den Accounts und konfrontieren notorische Kommentarschreiber oder Blogger in Zeitungen und Fernsehsendern mit ihren Äußerungen.”

  • Manipulierte Facebook-Nutzer und unethische Forschung:

    “Dass man auf Facebook als Nutzer mehr oder weniger ausgeliefert ist, das wissen wir schon. Aber das, was jetzt rausgekommen ist, das hat schon eine neue Qualität. Im Auftrag von drei Forschern hat Facebook gezielt Emotionen manipuliert – ohne die Betroffenen über das Experiment zu informieren. Fast 700.000 Nutzer sind so zu unfreiwilligen Versuchskaninchen geworden. Deswegen sind ziemlich viele Menschen ziemlich sauer, und zwar zu Recht.”

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